Umwandlung volle in teilweise Erwerbsminderungsrente?

von
Sabine H.

Guten Morgen,

ich bin seit Anfang 2021 arbeitsunfähig erkrankt und musste einen Antrag auf Erwerbsminderungsrente stellen, da ich bereits von der KK ausgesteuert war und eine Reha abgelehnt wurde. In dem Antrag, den ich Mitte letzten Jahres gestellt habe, habe ich deutlich gemacht, dass ich teilschichtig arbeiten möchte und daher eine teilweise Erwerbsminderungsrente anstrebe. In den Befundberichten meiner Ärzte wurde eine teilschichtige Erwerbstätigkeit als realistisch und sinnvoll beurteilt. Dennoch habe ich diesen Monat einen Bescheid über eine volle Erwerbsminderungsrente erhalten. Da ich aber bereits seit Mitte letzten Jahres in einer beruflichen Wiedereingliederung tätig bin, in der ich mittlerweile an 5 Tagen in der Woche 3,5 Stunden arbeite, stellt sich mir die Frage, ob die volle EMR in eine teilweise EMR umgewandelt werden kann. Oder muss ich dafür auf jeden Fall in den Widerspruch gehen, da der Bescheid noch nicht rechtskräftig ist?

Zudem wurde mir von dem Bürgertelefon Rente auf der Seite des BMAS mitgeteilt, dass ich die volle Erwerbsminderungsrente für ein halbes Jahr ruhen lassen könne, um in dieser Zeit eine Arbeitserprobung durchzuführen und währenddessen eine teilweise EMR beziehen würde? Stimmt das?

MfG
Sabine H.

Experten-Antwort

Beziehern einer Rente wegen voller oder teilweiser Erwerbsminderung können im Rahmen eines Pilotverfahrens zum Zwecke der Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt gegebenenfalls ein rentenunschädlicher Arbeitsversuch gewährt werden, wenn diese im Vorfeld der Beschäftigungs-/Tätigkeitsaufnahme aktiv auf den Rentenversicherungsträger zukommen und konkret um Erprobung einer mehr als geringfügigen Beschäftigung beziehungsweise selbständigen Tätigkeit bitten, ohne den Verlust des Grundanspruchs auf die Erwerbsminderungsrente befürchten zu müssen. Ob eine solche Fallgestaltung hier vorliegt, kann ohne eine nähere Kenntnis der Aktenlage nicht beantwortet werden. Sie sollten sich jedoch umgehend an den zuständigen Rentenversicherungsträger wenden.

von
Interessant

Zitiert von: Experte/in
Beziehern einer Rente wegen voller oder teilweiser Erwerbsminderung können im Rahmen eines Pilotverfahrens zum Zwecke der Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt gegebenenfalls ein rentenunschädlicher Arbeitsversuch gewährt werden, wenn diese im Vorfeld der Beschäftigungs-/Tätigkeitsaufnahme aktiv auf den Rentenversicherungsträger zukommen und konkret um Erprobung einer mehr als geringfügigen Beschäftigung beziehungsweise selbständigen Tätigkeit bitten, ohne den Verlust des Grundanspruchs auf die Erwerbsminderungsrente befürchten zu müssen. Ob eine solche Fallgestaltung hier vorliegt, kann ohne eine nähere Kenntnis der Aktenlage nicht beantwortet werden. Sie sollten sich jedoch umgehend an den zuständigen Rentenversicherungsträger wenden.

Wo genau kann man das denn nachlesen? Welche Rententräger führen denn diesen Pilotversuch durch?

Experten-Antwort

Dies ist eine gemeinsame Vereinbarung aller Rentenversicherungsträger.

von
Genauere Informationen

Das widerspricht ihr allem, was in den letzten Jahren hier so gepostet wurde: Das Arbeitsversuche quasi illegal sind, Betrug, höchstens nach Goodwill des Bearbeiters vergeben und generell wirtschaftlicher Selbstmord.
Seit wann gibt es das, wie kann man teilnehmen und wie sehen die rechtlichen Rahmenbedingungen genau aus?
Geht das wieder nach Good will?
Stellt man sich mit so einem Ansinnen immer noch selbst ein Bein? Oder ist da endlich jemand zur Vernunft gekommen und sieht ein, dass Ärzte nicht alles wissen, keine Glaskugel haben, Gutachter alles andere als neutral sind und der Lebensweg des Menschen nun einmal nicht vorhersehbar ist?

von
Berater

Zitiert von: Experte/in
Dies ist eine gemeinsame Vereinbarung aller Rentenversicherungsträger.

Das ist auch für mich als Praktiker neu! Wo genau kann man diese Gemeinsame Vereinbarung finden und nachlesen? Das war hier schon oft Thema und ist weder von den Experten noch von den „Hobbyexperten erwähnt worden. Bitte etwas genauere Information vom Experten.

von
Wallo

Das scheint neu zu sein und würde mich auch brennend interessieren. Das wurde von den Experten noch nie erwähnt.

von
Dann schütteln Sie mal...

... ihren Kopf so lange Sie wollen. Hier wurden jahrelang wieder arbeitswillige em-Rentner diffamiert, lächerlich gemacht, mit jedem möglichen Verdacht überzogen, sie hätten gerne ein Wunschkonzert, wären gar nicht wirklich krank und würden anderen Erkrankten quasi die Rente wegnehmen. Dass das Leben keine Einbahnstraße ist, sich bei fast jedem Krankheitsbild unerwartete Verbesserungen oder beruflich passende Möglichkeiten ergeben können, jeder Wille zur Beteiligung am Gemeinschaftswesen zu begrüßen und zu unterstützen ist, wie in anderen Ländern üblich, und dass das ganze Thema immer schon Prinzipienreiterei von Neidhammeln war, wurde ausgeblendet. Das Ausschließen von EM Rentnern aus der Gesellschaft auf dem Wege unverrückbarer Erwerbssanktionierung, egal wie sich die Gesundheit entwickelt, wurde als normal betrachtet. Das war so haarsträubend, dass man es kaum noch ertragen konnte. Gut, wenn endlich Vernunft einkehrt. Dazu wären ein paar Informationen wirklich sehr hilfreich.

Zitiert von: Kopfschüttler
Zitiert von: Genauere Informationen
Das widerspricht ihr allem, was in den letzten Jahren hier so gepostet wurde: Das Arbeitsversuche quasi illegal sind, Betrug, höchstens nach Goodwill des Bearbeiters vergeben und generell wirtschaftlicher Selbstmord.
Seit wann gibt es das, wie kann man teilnehmen und wie sehen die rechtlichen Rahmenbedingungen genau aus?
Geht das wieder nach Good will?
Stellt man sich mit so einem Ansinnen immer noch selbst ein Bein? Oder ist da endlich jemand zur Vernunft gekommen und sieht ein, dass Ärzte nicht alles wissen, keine Glaskugel haben, Gutachter alles andere als neutral sind und der Lebensweg des Menschen nun einmal nicht vorhersehbar ist?

Es ist immer wieder erschreckend zu sehen wie bzw. was hier so gepostet wird. Eine vernünftig formulierte Frage wäre sicherlich zielführender als eine sinnlose verbale Attacke!

MfG

von
Kopfschüttler

Zitiert von: Dann schütteln Sie mal...
... ihren Kopf so lange Sie wollen. Hier wurden jahrelang wieder arbeitswillige em-Rentner diffamiert, lächerlich gemacht, mit jedem möglichen Verdacht überzogen, sie hätten gerne ein Wunschkonzert, wären gar nicht wirklich krank und würden anderen Erkrankten quasi die Rente wegnehmen. Dass das Leben keine Einbahnstraße ist, sich bei fast jedem Krankheitsbild unerwartete Verbesserungen oder beruflich passende Möglichkeiten ergeben können, jeder Wille zur Beteiligung am Gemeinschaftswesen zu begrüßen und zu unterstützen ist, wie in anderen Ländern üblich, und dass das ganze Thema immer schon Prinzipienreiterei von Neidhammeln war, wurde ausgeblendet. Das Ausschließen von EM Rentnern aus der Gesellschaft auf dem Wege unverrückbarer Erwerbssanktionierung, egal wie sich die Gesundheit entwickelt, wurde als normal betrachtet. Das war so haarsträubend, dass man es kaum noch ertragen konnte. Gut, wenn endlich Vernunft einkehrt. Dazu wären ein paar Informationen wirklich sehr hilfreich.

Zitiert von: Kopfschüttler
Zitiert von: Genauere Informationen
Das widerspricht ihr allem, was in den letzten Jahren hier so gepostet wurde: Das Arbeitsversuche quasi illegal sind, Betrug, höchstens nach Goodwill des Bearbeiters vergeben und generell wirtschaftlicher Selbstmord.
Seit wann gibt es das, wie kann man teilnehmen und wie sehen die rechtlichen Rahmenbedingungen genau aus?
Geht das wieder nach Good will?
Stellt man sich mit so einem Ansinnen immer noch selbst ein Bein? Oder ist da endlich jemand zur Vernunft gekommen und sieht ein, dass Ärzte nicht alles wissen, keine Glaskugel haben, Gutachter alles andere als neutral sind und der Lebensweg des Menschen nun einmal nicht vorhersehbar ist?

Es ist immer wieder erschreckend zu sehen wie bzw. was hier so gepostet wird. Eine vernünftig formulierte Frage wäre sicherlich zielführender als eine sinnlose verbale Attacke!

MfG

was nichts an meiner Feststellung ändert, dass eine vernünftige Fragestellung sinvoller gewesen wäre. Natürlich kann man niemandem verbieten seine Meinung in diesem Forum zu äußern.
Trotzdem sollte doch ein gewisses Maß an Sachlichkeit im Vordergrund stehen.

MfG

von
Schade

Zitiert von: Dann schütteln Sie mal...
... ihren Kopf so lange Sie wollen. Hier wurden jahrelang wieder arbeitswillige em-Rentner diffamiert, lächerlich gemacht, mit jedem möglichen Verdacht überzogen, sie hätten gerne ein Wunschkonzert, wären gar nicht wirklich krank und würden anderen Erkrankten quasi die Rente wegnehmen. Dass das Leben keine Einbahnstraße ist, sich bei fast jedem Krankheitsbild unerwartete Verbesserungen oder beruflich passende Möglichkeiten ergeben können, jeder Wille zur Beteiligung am Gemeinschaftswesen zu begrüßen und zu unterstützen ist, wie in anderen Ländern üblich, und dass das ganze Thema immer schon Prinzipienreiterei von Neidhammeln war, wurde ausgeblendet. Das Ausschließen von EM Rentnern aus der Gesellschaft auf dem Wege unverrückbarer Erwerbssanktionierung, egal wie sich die Gesundheit entwickelt, wurde als normal betrachtet. Das war so haarsträubend, dass man es kaum noch ertragen konnte. Gut, wenn endlich Vernunft einkehrt. Dazu wären ein paar Informationen wirklich sehr hilfreich.

Das kann man doch ganz pragmatisch sehen:

Experte spricht von einem Pilotprojekt, das am Laufen ist.

Das heißt doch im Klartext nichts anderes, dass es Fälle gibt die diesbezüglich geprüft werden.

Ist das inhaltlich nun was anderes als das was hier seit Jahren geschrieben wird? nämlich

"dass das im Zweifelsfall einzelfallbezogen vom jeweiligen RV Träger geprüft werden muss"? Solche Antworten, die heute und damals richtig sind und waren, gab es zu hunderten.

Die Aufregung hier im Forum halte ich wieder mal für den berühmten "Sturm im Wasserglas".

von
Berater

Zitiert von: Schade
Zitiert von: Dann schütteln Sie mal...
... ihren Kopf so lange Sie wollen. Hier wurden jahrelang wieder arbeitswillige em-Rentner diffamiert, lächerlich gemacht, mit jedem möglichen Verdacht überzogen, sie hätten gerne ein Wunschkonzert, wären gar nicht wirklich krank und würden anderen Erkrankten quasi die Rente wegnehmen. Dass das Leben keine Einbahnstraße ist, sich bei fast jedem Krankheitsbild unerwartete Verbesserungen oder beruflich passende Möglichkeiten ergeben können, jeder Wille zur Beteiligung am Gemeinschaftswesen zu begrüßen und zu unterstützen ist, wie in anderen Ländern üblich, und dass das ganze Thema immer schon Prinzipienreiterei von Neidhammeln war, wurde ausgeblendet. Das Ausschließen von EM Rentnern aus der Gesellschaft auf dem Wege unverrückbarer Erwerbssanktionierung, egal wie sich die Gesundheit entwickelt, wurde als normal betrachtet. Das war so haarsträubend, dass man es kaum noch ertragen konnte. Gut, wenn endlich Vernunft einkehrt. Dazu wären ein paar Informationen wirklich sehr hilfreich.

Das kann man doch ganz pragmatisch sehen:

Experte spricht von einem Pilotprojekt, das am Laufen ist.

Das heißt doch im Klartext nichts anderes, dass es Fälle gibt die diesbezüglich geprüft werden.

Ist das inhaltlich nun was anderes als das was hier seit Jahren geschrieben wird? nämlich

"dass das im Zweifelsfall einzelfallbezogen vom jeweiligen RV Träger geprüft werden muss"? Solche Antworten, die heute und damals richtig sind und waren, gab es zu hunderten.

Die Aufregung hier im Forum halte ich wieder mal für den berühmten "Sturm im Wasserglas".

Merkwürdig ist es trotzdem, dass mir diese „Gemeinsame Vereinbarung“ durch meinen Rententräger noch nicht eröffnet wurde. Daher muss man diese Expertenantwort auch nicht, wie Sie, herunterspielen. Denn gerade im Beratungswesen wäre dieses Wissen nicht unerheblich. Daher erwarte ich diesbezüglich am Montag auch eine entsprechend zielführende Expertenantwort.

von
Eben nicht...

Zitiert von: Schade
Zitiert von: Dann schütteln Sie mal...
... ihren Kopf so lange Sie wollen. Hier wurden jahrelang wieder arbeitswillige em-Rentner diffamiert, lächerlich gemacht, mit jedem möglichen Verdacht überzogen, sie hätten gerne ein Wunschkonzert, wären gar nicht wirklich krank und würden anderen Erkrankten quasi die Rente wegnehmen. Dass das Leben keine Einbahnstraße ist, sich bei fast jedem Krankheitsbild unerwartete Verbesserungen oder beruflich passende Möglichkeiten ergeben können, jeder Wille zur Beteiligung am Gemeinschaftswesen zu begrüßen und zu unterstützen ist, wie in anderen Ländern üblich, und dass das ganze Thema immer schon Prinzipienreiterei von Neidhammeln war, wurde ausgeblendet. Das Ausschließen von EM Rentnern aus der Gesellschaft auf dem Wege unverrückbarer Erwerbssanktionierung, egal wie sich die Gesundheit entwickelt, wurde als normal betrachtet. Das war so haarsträubend, dass man es kaum noch ertragen konnte. Gut, wenn endlich Vernunft einkehrt. Dazu wären ein paar Informationen wirklich sehr hilfreich.

Das kann man doch ganz pragmatisch sehen:

Experte spricht von einem Pilotprojekt, das am Laufen ist.

Das heißt doch im Klartext nichts anderes, dass es Fälle gibt die diesbezüglich geprüft werden.

Ist das inhaltlich nun was anderes als das was hier seit Jahren geschrieben wird? nämlich

"dass das im Zweifelsfall einzelfallbezogen vom jeweiligen RV Träger geprüft werden muss"? Solche Antworten, die heute und damals richtig sind und waren, gab es zu hunderten.

Die Aufregung hier im Forum halte ich wieder mal für den berühmten "Sturm im Wasserglas".

Es ist eben per definitionem nicht das gleiche, wenn der Begriff Pilotprojekt zutreffend ist. Bislang wurde ausschließlich von Einzelfall Entscheidungen gesprochen, mitnichten von einem Pilotprojekt. Das heißt bislang lag das Schicksal des Interessenten in den Händen von einem Sachbearbeiter, der nach eigenem Gutdünken entscheiden konnte. Ein Pilotprojekt könnte und sollte auch dem Namen nach für klare Zugangs Regeln, einheitliche Bescheide und eine strukturierte Möglichkeit zur Teilnahme verfügen, so dass die hämischen Hinweise auf das Risiko, das man durch die Willkür des eigenen Sachbearbeiters eingeht, endlich verstummen sollten und im Rahmen des Projekts Klarheit besteht, was einen Antrag auf Teilnahme und sämtliche gesicherten und möglichen Folgen betrifft.

Die Begrifflichkeit Pilotprojekt müsste genau das beinhalten und wäre das Gegenteil von individueller Deutungshoheit eines Sachbearbeiters. Klingt sehr interessant.

Jeder Hartz 4 Empfänger hat ja auch Sicherheit darüber, was passiert, wenn ich eine Arbeitsaufnahme nicht gelingt: Er bekommt sein Geld weiter. Ansonsten würde er wohl kaum je versuchen, sich eine Arbeit zu suchen.
Eine solche Möglichkeit klar geregelt zu schaffen, wäre also das einzige richtige und ist längst überfällig. Klingt also nicht unwahrscheinlich.

von
Arbeiter

Bei mir hat sich die DRV auf den Standpunkt zurückgezogen, dass ich auf Kosten meiner Restgesundheit erwerbstätig sein würde. Erst die Sozialgerichtsbarkeit hat der DRV klar gemacht, dass es bei mir nicht so ist. Leider musste der Rechtsstreit über 4 Jahre bis zum Bundessozialgericht gehen, wo die Revision der DRV gegen die Entscheidung des Landessozialgerichts abgewiesen wurde und das für mich positive Urteil Rechtskraft erlangte. Kämpfen lohnt sich!

von
Interessant

Das ist interessant. Hatten sie vorher eine volle Erwerbsminderungsrente bekommen und wollten eine Teilrente erwirken? Inwieweit hat Ihnen der Status der Vollrente und die Einschätzung der Arbeit auf Kosten der Restgesundheit geschadet?
Was war der ehemalige Status Quo, und was hat sich aus dem Verfahren konkret jetzt für sie ergeben? Das würde mich interessieren.

von
PS

Eigentlich sollte doch ein gesicherter Rentenstatus und eine Einschätzung ihrer Erwerbstätigkeit als auf Kosten der Rest Gesundheit den wünschenswertesten Idealfall darstellen, der es ihnen angstfrei ermöglicht, ihre Erwerbstätigkeit auszuüben und trotz Rente zum Gemeinwesen beizutragen?

von
Ullerich

Zitiert von: PS
Ei trotz Rente zum Gemeinwesen beizutragen?
Wie trägt jemand, der sich gegen Lohnarbeit verdingt, denn zum Allemeinwesen bei? Spendet er sein Gehalt oder meinen Sie die eingesparte Rente aufgrund des Hinzuverdienstes? Ansonsten ist arbeiten gehen kein Dienst an der Allgemeinheit, sondern der Angestellte sorgt mit seiner Tätigkeit dafür, dass der Herr Müller von der Müller GmbH reich wird und dieser wiederum gibt dem Angestellten nur soviel ab, dass er seine Arbeitskraft reproduzieren kann, den Rest des Erarbeiteten behält Herr Müller. Alles rein privat. Dienst für die Allgemeinheit sind ganz andere Dinge.

von
Schade an @Berater

Mir sagt dieses "Papier" ja auch nichts, zumindest wurde das noch in keiner Beraterschulung durchgesprochen (oder ich war da auf dem Klo) und in der Vielzahl der neuen Infos und Anweisungen habe ich das zumindest nicht realisiert....denn alles was da tagtäglich an Papier kommt, kann m.E. eh kein Mensch lesen und verarbeiten (zumindest nicht wenn er auch noch Beratungen, Kontenklärungen und wie wir seit neuestem noch Renten freigeben darf).

von
Bitte nachdenken...

Zitiert von: Ullerich
Zitiert von: PS
Ei trotz Rente zum Gemeinwesen beizutragen?
Wie trägt jemand, der sich gegen Lohnarbeit verdingt, denn zum Allemeinwesen bei? Spendet er sein Gehalt oder meinen Sie die eingesparte Rente aufgrund des Hinzuverdienstes? Ansonsten ist arbeiten gehen kein Dienst an der Allgemeinheit, sondern der Angestellte sorgt mit seiner Tätigkeit dafür, dass der Herr Müller von der Müller GmbH reich wird und dieser wiederum gibt dem Angestellten nur soviel ab, dass er seine Arbeitskraft reproduzieren kann, den Rest des Erarbeiteten behält Herr Müller. Alles rein privat. Dienst für die Allgemeinheit sind ganz andere Dinge.

Steuern? Eines Tages möglicherweise Unabhängigkeit von der Erwerbsminderungsrente? Sozialversicherungsbeiträge, die in den öffentlichen Kassen vielleicht anderen zugute kommen? Stellen Sie sich einmal vor, was aus dem Gemeinwesen würde, wenn niemand mehr arbeiten ginge. Da haben Sie Ihre Antwort.

von
Experten-antwort

Hier wäre eine Aussage zu dem laufenden Pilotprojekt vom Experten wirklich sehr interessant... Vielen Dank! Das heißt Antragsbedingungen, Teilnahme, Voraussetzungen, Verlauf etc...

Experten-Antwort

Noch einmal zur Verdeutlichung, im Rahmen eines Pilotverfahrens können sich Versicherte zum Zwecke der Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt an den Rentenversicherungsträger wenden. Im Vorfeld der Arbeitsaufnahme ist dies im vorab abzuklären. Dieser Pilotversuch gilt für alle Rentenversicherungsträger.

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