Unbefristete Rente wegen Parkinson und Diebetes soll erneut geprüft werden

von
Mad

Zitiert von: Krümel
Es wäre sehr hilfreich und freundlich, wenn man hier mal sachlich und freundlich darüber diskutieren kann.

Ständige Anfeindungen finde ich ziemlich daneben, vor allem, weil Wir alle schon angeschlagen sind.

Wir möchten nur gerne verstehen, warum.

Danke

Danke für Ihre Rückantwort!

Aber hier in diesem Forum bekommen Sie eben bestenfalls allgemeine Tips....vielleicht bekommen Sie noch am Montag von einem Experten mitgeteilt was Sie sonst noch tun können....!

Jeder Fall ist eben wieder anders-----nur das DRV Bund Ihrem Mann in diesem Alter und bei diesen Erkrankungen einen sogenannten Gutachter ohne fachliche Kompentenz....auf den Hals schickt ist schlicht eine Frechheit!

Der Vdk kann Sie in jedem Fall rechtlich gegenüber dem Rentenbund vertreten.... und dies ist eben im Mitgliedsbeitrag enthalten....Sie können nur abwarten...und eben dem VdK druck machen und wie oben geschrieben mal beim Rententräger direkt nachfragen was das den soll....und eine unbefristete Rente wieder aufzuheben....dafür müssen wirklich gute Gründe vorgelegt werden....die es wohl kaum gibt!

Ich wünsche Ihnen viel Glück und alles Gute!

Mad

Experten-Antwort

Hallo Krümel,

wie von den anderen Usern bereits ausgeführt, kann grundsätzlich auch bei einer auf Dauer gewährten Rente wegen voller Erwerbsminderung eine Überprüfung durchgeführt werden.
Die Frage, warum dies in Ihrem konkreten Einzelfall geschieht, kann hier im Forum nicht beantwortet werden. Dazu kann Ihnen nur die zuständige Sachbearbeitung Auskunft geben.
Dass der Rentenversicherungsträger ein Schreiben des Sie vertretenden VdK nach zwei Wochen noch nicht beantwortet hat, ist nicht ungewöhnlich. Die vorgetragenen Einwände müssen zunächst wieder vom sozialmedizinischen Dienst geprüft werden, bevor eine weiterführende Entscheidung getroffen werden kann.
Selbst wenn die Begutachtung stattfinden sollte, und selbst wenn der Gutachter als Internist vielleicht nicht optimal geeignet ist, um die Schwere der Parkinson-Erkrankung zu beurteilen, so muss der Gutachter dennoch den gesundheitlichen Gesamtzustand beurteilen, und nicht nur die Einschränkungen auf seinem Fachgebiet. Darüber hinaus bedeutet eine Begutachtung ja nicht zwangsläufig ein für Sie negatives Ergebnis.
Daher können Sie (und auch der VdK) derzeit nichts weiter tun, als das weitere Vorgehen des Rentenversicherungsträgers abzuwarten.

Da dieses Forum nicht dazu geeignet ist, um Ihnen in Ihrer konkreten Situation wirklich weiterzuhelfen, wird dieser Thread geschlossen.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Expertenteam der Deutschen Rentenversicherung

[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 25.07.2022, 11:20 Uhr]

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