Versorgungsausgleich / Abänderung des Wertausgleichs

von
Genervter

Zitiert von: David
Zitiert von: Daniel
Muss auch ein Rentenantrag gestellt werden wenn bloß ein Anrecht übertragen wurde und ein Rentenkonto vom Gericht schon eingerichtet wurde? Es geht hier um ein Rentenkonto auf dem nur dieses übertragene Anrecht aus dem Versorgungsausgleich hinterlegt ist.

Da hat einer Langeweile. Wurde schon mehrfach beantwortet.

Eine Rente wird grundsätzlich nur auf Antrag gezahlt.
Sollte Ihr Versichertenältester etwas anderes behaupten, wäre es klug von ihm sich entsprechend zu informieren.

von
=//=

Zitiert von: David
[quote=286398]Muss auch ein Rentenantrag gestellt werden wenn bloß ein Anrecht übertragen wurde und ein Rentenkonto vom Gericht schon eingerichtet wurde? Es geht hier um ein Rentenkonto auf dem nur dieses übertragene Anrecht aus dem Versorgungsausgleich hinterlegt ist.

Nochmal:

Es wurden Anwartschaften auf Ihr Versicherungskonto übertragen. Haben Sie vor Ihrer Laufzeit als Beamter schon mal in die gesetzliche RV eingezahlt (z.B. als Lehrling oder aufgrund einer versicherungspflichtigen Beschäftigung)?

Wenn ja - besteht bereits ein Versicherungskonto und die darin enthaltenen Beitragszeiten werden mit den Anwartschaften (nach einer Umrechnung in Kalendermonate) zusammen gerechnet. Wurden für mindestens 60 Kalendermonate Beitragszeiten zurückgelegt, ist die Wartezeit für eine Regelaltersrente erfüllt. Haben Sie jetzt auch noch die Regelaltersgrenze erreicht, stellen Sie einen formellen Antrag auf die Regelaltersrente.

Die RAR wird aber auf die Beamtenpension angerechnet.

Hatten Sie bisher KEINE Beitragszeiten in Ihrem Versicherungskonto und ergeben die (umgerechneten) Anwartschaften nicht die erforderlichen 60 Monate, haben Sie keinen Anspruch auf die RAR. Sie können die fehlenden Beiträge freiwillig zahlen und erhalten dann eine Rente.

Was im letzten Fall mit den Anwartschaften passiert (wenn die Wartezeit nicht erfüllt ist und Sie keine Beiträge zahlen wollen), entzieht sich leider meiner Kenntnis. :-(

von
W*lfgang

Ergänzend:

Es wurden nicht nur Anrechte "in EUR", sondern auch aus dem VA resultierende Zeitwert in dieses Rentenkonto übertragen. Hat die Ehe min. 5 Jahre betragen und er/Daniel war in dieser Zeit nicht selbst in der DRV aktiv, bekommt er auch voll 5 Jahre Versicherungszeit angerechnet = Anspruch auf Regelaltersrente ist vorhanden.

Ist die Regelaltersrente noch nicht erreicht, kann bei der Pension eine "vorübergehende Erhöhung des Ruhegehaltssatzes" erfolgen, wie auch eine "vorübergehende Gewährung von Zuschlägen" vor Erreichen der Regelaltersrente. Ist Sache das mit dem Dienstherrn/Versorgungsträger zu klären - und dort rechtzeitig dafür einen Antrag zu stellen.

Alternativ liest man das im 'eigenen' Beamtenversorgungsgesetz nach (ist deutlicher schmaler, als ein SGB 6 :-)) und handelt danach, oder sucht sich via Google "forum beamtenrecht" ein Beamtenforum.

Gruß
w.