Völlig falsch in der Reha ....

von
Kontio

Hallo.

Folgendes, meine Frau ist seit 09/2017 krank geschrieben. Anfang 2018 wurde dann endlich die richtige Diagnose (Fersensporn) gestellt. Ende Mai 2018 wurde meine Frau dann auch Operiert. Und seitdem ist alles schlimmer als vorher.

Nach der Op hatte meine Frau extrem starke Schmerzen und läuft bis heute an Krücken.Sie wurde in den darauffolgenden Monaten von einem Arzt zum nächsten weitergereicht. Auch einer Schmerztherapie hat nicht geholfen.

Da die Ärzte nun mit ihrem Latein am Ende waren, hieß es „ja das ist dann eine Kopfsache“. Lange Rede kurzer Sinn …. Seit gestern ist meine Frau nun zur Medizinischen Reha in der Abteilung für Psychosomatik….

Meine Frau hatte dann auch ein ca. 2 Stunden langes Gespräch mit dem behandelnden Arzt. Dieser meinte dann nach dem Gespräch, dass die Gesundheitlichen Probleme die meine Frau hat NIX mit dem Kopf zu tun hätte, und das sie eigentlich in der Klinik falsch wäre.

Heute Morgen sollte meine Frau Bewegungstherapie machen, und die Dame die da macht meinte zu meiner Frau „ Ja und was soll ich nun mit ihnen machen?“ !!!

Wie sollen wir bzw. meine Frau sich da nun verhalten!? Nach der Reha soll ja auch entschieden werden, ob meine Frau wieder arbeiten kann, oder eine EM Rente beantragen muss….

Nur wie bitte schön soll das da klappen, wenn meine Frau da völlig fehl am Platze ist!?

von
Rüdiger

Wenn der Reha-Arzt der Meinung ist, Ihre Frau wäre dort falsch, dann sollte er sich mit der DRV in Verbindung setzen und das mitteilen.

von
KSC

Ein Arzt in der Reha Klinik der meint in seiner Klinik sei eine Patientin fehl am Platz, muss eigentlich sofort die Reha beenden und der DR dies mittteilen, dann wird eine passende Klinik gesucht.

Mehr kann man Ihnen in dieser Sache nicht raten.

von
memyself

Zum einen, warum wurde operiert? Ich hatte auch schon Fersensporn, sogar beidseitig und wirklich extrem schmerzhaft. Der Orthopäde hat gesagt, man könne operieren, aber das habe meist wenig sinn und hat mir lieber einlagen verschrieben. irgendwann sind die Beswchwerden dann wieder verschwunden, war natürlich lange gedauert hat.

wenn da gleich operiert wurde, ohne eine zweitmeinung eingeholt zu haben, dann ist das schon falsch gelaufen. sage ich als von diversen malaisen geplagte nicht-ärztin!

trotzdem alles gute deiner frau

von
memyself

P.S. auch verstehe ich nicht, warum die diagnose so lange gedauert hat. ist eigentlich schnell diagnostizierbar. schau mal hier https://www.jameda.de/gesundheit/schmerzen/fersensporn-behandlung-wann-die-operation-sinnvoll-ist/

man sollte die auslösenden faktoren sowohl nach op als auch nach den anderen behandlungsmöglichkeiten auch hier dann vermeiden

Experten-Antwort

Hallo Kontio,

da scheint ja bereits im Vorfeld der Reha-Maßnahme einiges schief gelaufen zu sein. Die Rentenversicherung nimmt die Klinikzuweisung ja auf Grundlage der medizinischen Einschätzung der behandelnden Ärzte Ihrer Frau vor. Wenn die behandelnde Ärzte Ihrer Frau zu einer Einschätzung gekommen sind, die nicht der persönlichen Wahrnehmung Ihrer Frau entspricht, aber diese Daten der Rentenversicherung übermittelt, ohne sich diesbezüglich mit Ihrer Frau abgestimmt zu haben oder diese hinsichtlich einer Rehabilitation entsprechend beraten zu haben, dann kann natürlich solch ein Fall eintreten, den Sie hier gerade geschildert haben.

Ich sehe es auch so, dass nur der Arzt in der Reha-Einrichtung im Gespräch mit Ihrer Frau klären kann, ob die Durchführung der Rehabilitationsleistung einen Erfolg bringen wird oder nicht. Sollte man dabei zu dem Ergebnis kommen, dass eine Reha in der ausgewählten Einrichtung keinen Erfolg bringen kann, dann sollte über einen Abbruch der Maßnahme nachgedacht werden - in Abstimmung mit dem zuständigen Rentenversicherungsträger.

von
Kontio

Zitiert von: memyself
P.S. auch verstehe ich nicht, warum die diagnose so lange gedauert hat. ist eigentlich schnell diagnostizierbar. schau mal hier https://www.jameda.de/gesundheit/schmerzen/fersensporn-behandlung-wann-die-operation-sinnvoll-ist/

man sollte die auslösenden faktoren sowohl nach op als auch nach den anderen behandlungsmöglichkeiten auch hier dann vermeiden

Ich habe mich extra kurz gefasst. Aber Ok ... im September 2017 ist meine Frau zum Doc, der hatte eine Schleimbeutelentzündung als Diagnose festgestellt. Es wurde daher alles unternommen dagegen. Von Massage, über Fuß in Gips legen Schmerzmittel usw.

Es wurde aber nicht besser , im Gegenteil.Ende 2017 wurde meine Frau dann zu einem Fußspezialisten weitergereicht.Der hat ein Röntgenbild gemacht und sofort festgestellt, dass es Fersensporn sei. Außerdem war die Achillessehne meiner Frau auch zu kurz.Darum eine Op wo beides gemacht wurde. Dies aber eben erst im Mai 2018. Nach der Op musste meine Frau eine Air Cast schiene tragen + Gehhilfen. Nach ca. 4 Wochen sollte meine Frau (laut dem Doc) wieder arbeiten können. Tja daraus wurde aber nix. Laut dem Doc war die OP erfolgreich. Meine Frau hatte aber schlimmere Schmerzen als vor der Op. Dann bekam die Massage, Ergo Therapie usw...

Geholfen hat das alles nix. Dann in die Uniklinik , da wurde ein MRT gemacht. Es wurde zwar festgestellt, dass sich Wassereinlagerungen im Fuß befinden, die aber nicht Auslöser der Schmerzen sind. Dann die besagte Schmerztherapie. Auch die hat es nicht besser gemacht.

Die Agentur für Arbeit hat meine Frau für ein Jahr aus dem Verkehr gezogen , da nach deren Einschätzung meine Frau derzeit nicht in der Lage ist , mehr als 3 Stunden am Tag zu Arbeiten (nach Aktenlage entschieden). Daher ja nun auch die (Zwangs)Reha. Laut den Unterlagen verschiedener Ärzte hat der Rententräger besagte Klinik ausgesucht, da es ja nur noch eine Kopf Sache sein muss !

Ich habe gleich dem Rententräger gesagt, dass das die Falsche Einrichtung ist, aber das hat nicht interessiert !

von
Kontio

Hallo ....

ich nochmal.
Nun ist meine Frau ja fast drei Wochen da zur Reha. Es hieß ja gleich zum Anfang, das sie da falsch wäre. Dennoch wurde meine Frau , auch auf nachfragen, dort in der Einrichtung behalten.

Sie muss da so dinge machen, wie Gruppentherapie, Atemübungen, an Rosinen lutschen um wieder das Genuss Gefühl zu bekommen usw....

Das wirklich einige was etwas hilft, ist das Schwimmen zwei mal die Woche.... Ansonsten geht es meiner Frau genau so schlecht wie vorher.

Daher frage ich mich wirklich, was soll da nun bei rauskommen?. Es soll ja schließlich entschieden werden, ob meine Frau nun eine Rente bekommen ( welche auch immer) oder wieder Arbeiten soll/kann.

Ich habe da nun lange meine Füsse still gehalten, aber so langsam mache ich mir da so meine Gedanken ( meine Frau natürlich auch), dass diese ganze "Reha" (ehr Beschäftigungstherapie) für die Katz ist/war bzw. es nicht die richtige Behandlung ist

Weil arbeiten kann meine Frau so nicht ....

von

Zitiert von: Kontio
Hallo ....

ich nochmal.
Nun ist meine Frau ja fast drei Wochen da zur Reha. Es hieß ja gleich zum Anfang, das sie da falsch wäre. Dennoch wurde meine Frau , auch auf nachfragen, dort in der Einrichtung behalten.

Sie muss da so dinge machen, wie Gruppentherapie, Atemübungen, an Rosinen lutschen um wieder das Genuss Gefühl zu bekommen usw....

Das wirklich einige was etwas hilft, ist das Schwimmen zwei mal die Woche.... Ansonsten geht es meiner Frau genau so schlecht wie vorher.

Daher frage ich mich wirklich, was soll da nun bei rauskommen?. Es soll ja schließlich entschieden werden, ob meine Frau nun eine Rente bekommen ( welche auch immer) oder wieder Arbeiten soll/kann.

Ich habe da nun lange meine Füsse still gehalten, aber so langsam mache ich mir da so meine Gedanken ( meine Frau natürlich auch), dass diese ganze "Reha" (ehr Beschäftigungstherapie) für die Katz ist/war bzw. es nicht die richtige Behandlung ist

Weil arbeiten kann meine Frau so nicht ....

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