Volle Erwerbsminderungsrente und Wiedereingliederung

von
Mojo

Hallo Forum & DRV,
ich finde nicht die passenden Antworten auf der DRV Internetseite bzw. ist der ganze Ablauf rundherum für Laien wie mich, etwas kompliziert.
Bekommt man einen Rentenberater am Telefon, wird immer nur auf Anträge verwiesen, die man zu stellen hat und Beratungstermine sind eh rar gesät.
Nun zu mir: Ich bin 40 Jahre und alle nenne mich Mojo.
Aufgrund einer schweren Erkrankung beziehe ich seit etwa drei Jahren eine volle Erwerbsminderungsrente, wobei diese u.a. Zurückberechnet wurde. Die Krankheit ist soweit ausgestanden und ich möchte gerne wieder arbeiten. Mein Arbeitgeber sendet auch positive Signale.
Ich bin mir aber nicht sicher, wie ich meine Wiedereingliederung bei der DRV beantragen muss, oder gestalten sollte.
Zum einen bin ich vor 1 ½ aus dem Krankenhaus ohne Reha entlassen worden, weil zu dem Zeitpunkt körperlich keine Reha möglich war. Zum anderen mach ich seit einem ½ wieder selber Sport und mir geht es von Tag zu Tag besser, sodass ich bald wieder arbeiten möchte. Mein Arzt ist mit mir auch d’accord.
Auch wenn es sich vielleicht merkwürdig anhört, aber ich möchte als Vorbereitungsmaßnahme keine Reha machen. Meine jetzige Erwerbsminderungsrente läuft noch etwa ein halbes Jahr. Eine neue Beantragung möchte ich auch nicht stellen.
Nun zu meinen Fragen :
1. Welche Optionen habe ich?
2. Kann ich bei der Rentenversicherung jetzt einfach eine Wiedereingliederung beantragen?
-Ich meine einfach einen Stufenplan a‘ la „Hamburger Modell“ vom Hausarzt einreichen?
3. Oder soll ich einen LTA Antrag stellen, wobei dieser ja auch letztlich ein Antrag auf Rente ist, wenn die Wiedereingliederung scheitern sollte.
4. Wie lang sind die Vorlaufzeiten, wenn der Antrag gestellt wurde?
5. Soll ich den Betriebsarzt meines Arbeitgebers informieren?

Besten Dank

SG Mojo

von
KSC

Wenn Sie sich so fit fühlen, dass Sie erbsthaft erwägen in einem halben Jahr keine Verlängerung der EM Rente zu beantragen, schlage ich Ihnen folgendes vor:

Loten Sie mit dem Arbeitgeber die Möglichkeit aus (sofort) zunächst stundenweise zu arbeiten, z.B. im Minijob. Das teilen Sie der DRV mit und die wird wohl die Rente weiterzahlen - eine zusätzliche Eingliederung oder finanzielle Leistung bräuchten Sie da nicht, Sie hätten ja Rente + Lohn aus dem Minijob.

Nach dem halben Jahr sehen Sie dann ob Ihnen die Realität auf dem Arbeitsmarkt bekommt. Wenn ja steigern Sie das Arbeiten (und stellen keinen Verlängerungsantrag).
Wenn nein - weil selbst der Minijob zu anstrengend ist - müssen Sie das Arbeiten momentan wohl vergessen und weiter Rente beantragen.
Bei dieser Lösung könnte man das "ganze LTA Antrags Gedöhns - sein lassen und viel nerven sparen.

Natürlich können Sie auch LTA beantragen - bis das aber geklärt ist kann es dauern und möglicherweise sehr bürokratisch werden.

von
HotRod

Zitiert von: KSC

Loten Sie mit dem Arbeitgeber die Möglichkeit aus (sofort) zunächst stundenweise zu arbeiten, z.B. im Minijob. Das teilen Sie der DRV mit und die wird wohl die Rente weiterzahlen - eine zusätzliche Eingliederung oder finanzielle Leistung bräuchten Sie da nicht, Sie hätten ja Rente + Lohn aus dem Minijob.

SO ist es !

Rente und Minijob sollten eigentlich zum Leben reichen und man hat noch viel Zeit für Hobbys !

Bei 8,84 €URO MINDEST-Lohn und 3 Stunden tägliche Arbeitszeit kommen über 580 €URO zusammen, plus Rente also vermutlich mehr, als bei einem Vollzeit-Job !

Auf eine sichere EU-Rente verzichtet man nicht einfach so !

von Experte/in Experten-Antwort

Eine stufenweise Wiedereingliederung zu Lasten des Rentenversicherungsträgers ist nur möglich, wenn dieser auch Kostenträger der vorangegangenen Leistung war und die Wiedereingliederung im Zusammenhang mit dieser Leistung eingeleitet wird (also z.B. einer vorangegangenen medizinischen Reha-Maßnahme durch Ihren Rentenversicherungsträger).
Da in Ihrem Fall eine solche Leistung nicht vorangegangen ist, kann eine stufenweise Wiedereingliederung durch die Rentenversicherung nicht erfolgen.
Wenn Sie Unterstützung auf beruflicher Ebene erwarten, empfehlen wir Ihnen, einen Antrag auf LTA zu stellen. Sollten LTA durch die DRV befürwortet werden, könnten Sie mit dem/der zuständigen Rehafachberater/-in die Situationen besprechen und nach Lösungen suchen.
Zu den Vorlaufzeiten können wir hier im Forum leider keine Aussage treffen.
Ob Sie den Betriebsarzt einschalten, liegt in Ihrem eigenen Ermessen.

von
Mojo

Das verstehe einer wer will.

Ja Minijob klingt gut. Mal schauen was mein Arbeitgeber dazu sagt. Ist aber doch erheblich weniger, als wenn ich wieder normal arbeiten würde. Außerdem klingt das irgendwie nach beschiss.

Und eine Wiedereingliederung darf ich ohne Reha nicht machen ?
Die Statuten könnten schon ein wenig flexibler sein, schließlich liege ich dann ja keinen mehr auf der Tasche.

Also bin ich gezwungen LTA zu stellen......ok.....und letztlich einen Antrag auf Rente.

Na ja. Will nicht meckern. Man hat mich ja die drei Jahre über Wasser gehalten.

von
HotRod

Zitiert von: Mojo

Ja Minijob klingt gut. Mal schauen was mein Arbeitgeber dazu sagt. Ist aber doch erheblich weniger, als wenn ich wieder normal arbeiten würde. Außerdem klingt das irgendwie nach beschiss.

Nö, das ist kein Beschiss!

Niemand ist dazu verpflichtet, für seinen Lebensunterhalt zu arbeiten:
https://www.gesetze-im-internet.de/gg/art_12.html

Das heißt, daß der Staat für einen auskömmlichen Lebensunterhalt zu sorgen hat, auch wenn man nicht arbeitet!

von
Kaiser

Zitiert von: Mojo
Das verstehe einer wer will.

Ja Minijob klingt gut. Mal schauen was mein Arbeitgeber dazu sagt. Ist aber doch erheblich weniger, als wenn ich wieder normal arbeiten würde. Außerdem klingt das irgendwie nach beschiss.

Und eine Wiedereingliederung darf ich ohne Reha nicht machen ?
Die Statuten könnten schon ein wenig flexibler sein, schließlich liege ich dann ja keinen mehr auf der Tasche.

Also bin ich gezwungen LTA zu stellen......ok.....und letztlich einen Antrag auf Rente.

Na ja. Will nicht meckern. Man hat mich ja die drei Jahre über Wasser gehalten.


Wenn Du wirklich arbeiten willst dann geh doch, wer sollte Dich daran hindern?

von
KSC

Beschiss sehe ich da keinen.

Wenn Sie neben der vollen Rente einen Minijob machen und für die geleisteten Stunden vom AG zusätzliches Geld bekommen - wo bescheißt Sie da jemand?

Und ob das Ding nun Wiedereingliederung heißt oder Sie im Minijob Ihre Grenzen zunächst stundenweise austesten - ist Jacke wie Hose, oder?

Sobald Sie wieder die alte Arbeit machen können, kriegen Sie den vollen Lohn. Auch da werden Sie nicht beschissen.

Und wenn es nicht klappt gibts die Rente weiter, wieder kein Beschiss.

Hört sich verdammt nach Jammern an - oder Sie kapieren es halt nicht.

Schönes WE

von
KSC

Beschiss sehe ich da keinen.

Wenn Sie neben der vollen Rente einen Minijob machen und für die geleisteten Stunden vom AG zusätzliches Geld bekommen - wo bescheißt Sie da jemand?

Und ob das Ding nun Wiedereingliederung heißt oder Sie im Minijob Ihre Grenzen zunächst stundenweise austesten - ist Jacke wie Hose, oder?

Sobald Sie wieder die alte Arbeit machen können, kriegen Sie den vollen Lohn. Auch da werden Sie nicht beschissen.

Und wenn es nicht klappt gibts die Rente weiter, wieder kein Beschiss.

Hört sich verdammt nach Jammern an - oder Sie kapieren es halt nicht.

Schönes WE

von
Genervter

Zitiert von: HotRod
Zitiert von: Mojo

Ja Minijob klingt gut. Mal schauen was mein Arbeitgeber dazu sagt. Ist aber doch erheblich weniger, als wenn ich wieder normal arbeiten würde. Außerdem klingt das irgendwie nach beschiss.

Nö, das ist kein Beschiss!

Niemand ist dazu verpflichtet, für seinen Lebensunterhalt zu arbeiten:
https://www.gesetze-im-internet.de/gg/art_12.html

Das heißt, daß der Staat für einen auskömmlichen Lebensunterhalt zu sorgen hat, auch wenn man nicht arbeitet!

Glücklicherweise sind die Arbeitsscheuen wie HotRod deutlich in der Minderheit und haben für sich das Tachelesforum in dem sie sich austauschen können, wie man am besten Vater Staat auf der Tasche liegt.
Solche Subjekte haben letztendlich auch Ihre Existenzberechtigung.
Solange sie niemand anders belästigen!
In anderen Ländern müssten sie Ihre Nahrung aus dem Müll holen.

von
Herr Z.

Zitiert von: Genervter

Glücklicherweise sind die Arbeitsscheuen wie HotRod deutlich in der Minderheit und haben für sich das Tachelesforum in dem sie sich austauschen können, wie man am besten Vater Staat auf der Tasche liegt.
Solche Subjekte haben letztendlich auch Ihre Existenzberechtigung.
Solange sie niemand anders belästigen!
In anderen Ländern müssten sie Ihre Nahrung aus dem Müll holen.

An Artikel 12 unseres Grundgesetzes haben Sie WAS nicht verstanden?

https://www.gesetze-im-internet.de/gg/art_12.html

Grundgesetz mag wohl nicht jeder.

Herr Z.

von
Mojo

An dieser Stelle möchte ich mich für die Nützlichen und weniger qualifizierten Bemerkungen bedanken.
Ich werde daraus meine Schlüsse ziehen.

PS: Jammern?.....wenn Sie wüssten.

SG Mojo

von
Genervter

Zitiert von: Herr Z.
Zitiert von: Genervter

Glücklicherweise sind die Arbeitsscheuen wie HotRod deutlich in der Minderheit und haben für sich das Tachelesforum in dem sie sich austauschen können, wie man am besten Vater Staat auf der Tasche liegt.
Solche Subjekte haben letztendlich auch Ihre Existenzberechtigung.
Solange sie niemand anders belästigen!
In anderen Ländern müssten sie Ihre Nahrung aus dem Müll holen.

An Artikel 12 unseres Grundgesetzes haben Sie WAS nicht verstanden?

https://www.gesetze-im-internet.de/gg/art_12.html

Grundgesetz mag wohl nicht jeder.

Herr Z.

Oh doch! Es wurde aber garantiert nicht für die arbeitsscheuen so entwickelt.
Leute wie Sie, nutzen diese Lücke nur schamlos aus.
Aber bitte, wenn es Sie glücklich macht auch ohne eigene Leistung durchs Leben zu kommen. Ihre Lebensphilosophie!
Glücklicherweise deutlich in der Minderheit.
Die meisten Menschen haben eben noch eigenen Stolz!

von
Schorsch

Zitiert von: Herr Z.

Grundgesetz mag wohl nicht jeder.

Herr Z.


Stimmt, SIE zum Beispiel!

Zitiert von: Herr Z.

An Artikel 12 unseres Grundgesetzes haben Sie WAS nicht verstanden?

https://www.gesetze-im-internet.de/gg/art_12.html


Art 12 GG garantiert lediglich das Grundrecht auf freie Berufswahl aber kein Grundrecht auf Faulheit.

Soll heißen: Jedermann hat das Recht, sich seinen Beruf auszusuchen.
Wenn er seinen Traumjob aber nioht findet oder nicht finden will, muss er zusehen, wie er seinen Lebensunterhalt anderweitig finanziert.
Notfalls mit einem Job, der nicht seinen Wünschen entspricht.

Erst wenn das nicht gelingt, besteht Anspruch auf staatliche Grundsicherungsleistungen.

Wäre das anders, bräuchte jeder "Null Bock auf Arbeit-Typ" nur als Berufswunsch Astronaut oder Leuchtturmwärter auf Helgoland anzugeben und schon hätte er staatlich bezahlten Urlaub bis an sein Lebensende.

Konnten Sie so weit folgen?

MfG

von
Genervter

Zitiert von: Schorsch
Zitiert von: Herr Z.

Grundgesetz mag wohl nicht jeder.

Herr Z.


Stimmt, SIE zum Beispiel!

Zitiert von: Herr Z.

An Artikel 12 unseres Grundgesetzes haben Sie WAS nicht verstanden?

https://www.gesetze-im-internet.de/gg/art_12.html


Art 12 GG garantiert lediglich das Grundrecht auf freie Berufswahl aber kein Grundrecht auf Faulheit.

Soll heißen: Jedermann hat das Recht, sich seinen Beruf auszusuchen.
Wenn er seinen Traumjob aber nioht findet oder nicht finden will, muss er zusehen, wie er seinen Lebensunterhalt anderweitig finanziert.
Notfalls mit einem Job, der nicht seinen Wünschen entspricht.

Erst wenn das nicht gelingt, besteht Anspruch auf staatliche Grundsicherungsleistungen.

Wäre das anders, bräuchte jeder "Null Bock auf Arbeit-Typ" nur als Berufswunsch Astronaut oder Leuchtturmwärter auf Helgoland anzugeben und schon hätte er staatlich bezahlten Urlaub bis an sein Lebensende.

Konnten Sie so weit folgen?

MfG

Vermutlich können aber wollen Subjekte wie HotRod oder Herrn Z. Ihrer Argumentation nicht folgen.
Sie sind ja bewusst arbeitsscheu. Ohne eigenen Stolz vermutlich sogar zufrieden.
Das werden Menschen mit Anstand und dem Bewusstsein „von Nichts kommt Nichts“ nie nachvollziehen können.
Glücklicherweise spielen solche Subjekte in unserer Gesellschaft eine untergeordnete Rolle und werden von uns allen mit durchgezogen.
Ernst nehmen muss man sie aber nicht!

von
Einer der gerne arbeitet

Zitiert von: Genervter
Zitiert von: Schorsch
Zitiert von: Herr Z.

Grundgesetz mag wohl nicht jeder.

Herr Z.


Stimmt, SIE zum Beispiel!

Zitiert von: Herr Z.

An Artikel 12 unseres Grundgesetzes haben Sie WAS nicht verstanden?

https://www.gesetze-im-internet.de/gg/art_12.html


Art 12 GG garantiert lediglich das Grundrecht auf freie Berufswahl aber kein Grundrecht auf Faulheit.

Soll heißen: Jedermann hat das Recht, sich seinen Beruf auszusuchen.
Wenn er seinen Traumjob aber nioht findet oder nicht finden will, muss er zusehen, wie er seinen Lebensunterhalt anderweitig finanziert.
Notfalls mit einem Job, der nicht seinen Wünschen entspricht.

Erst wenn das nicht gelingt, besteht Anspruch auf staatliche Grundsicherungsleistungen.

Wäre das anders, bräuchte jeder "Null Bock auf Arbeit-Typ" nur als Berufswunsch Astronaut oder Leuchtturmwärter auf Helgoland anzugeben und schon hätte er staatlich bezahlten Urlaub bis an sein Lebensende.

Konnten Sie so weit folgen?

MfG

Vermutlich können aber wollen Subjekte wie HotRod oder Herrn Z. Ihrer Argumentation nicht folgen.
Sie sind ja bewusst arbeitsscheu. Ohne eigenen Stolz vermutlich sogar zufrieden.
Das werden Menschen mit Anstand und dem Bewusstsein „von Nichts kommt Nichts“ nie nachvollziehen können.
Glücklicherweise spielen solche Subjekte in unserer Gesellschaft eine untergeordnete Rolle und werden von uns allen mit durchgezogen.
Ernst nehmen muss man sie aber nicht!

Wieso muss ich diese Faulpelze eigentlich mit durchziehen? Ich gehe arbeiten und verdiene mein Geld durch eigene Mühe und diese Leute dürfen den ganzen Tag verplempern und kriegen ohne was zu tun auch noch ihren Lebensunterhalt bezahlt vom Staat, also vom arbeitenden Steuerzahler.
Da müssen doch Mechanismen eingerichtet werden, die solches parasitäres Verhalten wirksam unterbinden.
Und die Leute, die arbeiten wollen, aber keine Arbeit kriegen, werden dann mit den Faulenzern in einen Topf geworfen. Das ist nicht gerecht und auch nicht anständig.
Einiges muss sich ändern, diesen arbeitsscheuen Leuten muss das Handwerk gelegt werden. Man, man, da krieg ich Zustände.

von
Herr Z.

Zitiert von: Einer der gerne arbeitet
Zitiert von: Genervter
Zitiert von: Schorsch
Zitiert von: Herr Z.

Grundgesetz mag wohl nicht jeder.

Herr Z.


Stimmt, SIE zum Beispiel!

Zitiert von: Herr Z.

An Artikel 12 unseres Grundgesetzes haben Sie WAS nicht verstanden?

https://www.gesetze-im-internet.de/gg/art_12.html


Art 12 GG garantiert lediglich das Grundrecht auf freie Berufswahl aber kein Grundrecht auf Faulheit.

Soll heißen: Jedermann hat das Recht, sich seinen Beruf auszusuchen.
Wenn er seinen Traumjob aber nioht findet oder nicht finden will, muss er zusehen, wie er seinen Lebensunterhalt anderweitig finanziert.
Notfalls mit einem Job, der nicht seinen Wünschen entspricht.

Erst wenn das nicht gelingt, besteht Anspruch auf staatliche Grundsicherungsleistungen.

Wäre das anders, bräuchte jeder "Null Bock auf Arbeit-Typ" nur als Berufswunsch Astronaut oder Leuchtturmwärter auf Helgoland anzugeben und schon hätte er staatlich bezahlten Urlaub bis an sein Lebensende.

Konnten Sie so weit folgen?

MfG

Vermutlich können aber wollen Subjekte wie HotRod oder Herrn Z. Ihrer Argumentation nicht folgen.
Sie sind ja bewusst arbeitsscheu. Ohne eigenen Stolz vermutlich sogar zufrieden.
Das werden Menschen mit Anstand und dem Bewusstsein „von Nichts kommt Nichts“ nie nachvollziehen können.
Glücklicherweise spielen solche Subjekte in unserer Gesellschaft eine untergeordnete Rolle und werden von uns allen mit durchgezogen.
Ernst nehmen muss man sie aber nicht!

Wieso muss ich diese Faulpelze eigentlich mit durchziehen? Ich gehe arbeiten und verdiene mein Geld durch eigene Mühe und diese Leute dürfen den ganzen Tag verplempern und kriegen ohne was zu tun auch noch ihren Lebensunterhalt bezahlt vom Staat, also vom arbeitenden Steuerzahler.
Da müssen doch Mechanismen eingerichtet werden, die solches parasitäres Verhalten wirksam unterbinden.
Und die Leute, die arbeiten wollen, aber keine Arbeit kriegen, werden dann mit den Faulenzern in einen Topf geworfen. Das ist nicht gerecht und auch nicht anständig.
Einiges muss sich ändern, diesen arbeitsscheuen Leuten muss das Handwerk gelegt werden. Man, man, da krieg ich Zustände.


Typen wi Sie sind mitschuld daran, daß es überhaupt zu niedrige Löhne gibt.

Für die Berechnung des Leistungs-Anspruchs bei der ARMEN-Fürsorge wurde früher auf "Lohn-Abstand" zu "unteren Lohn-Gruppen" abgestellt und behauptet, das Leben in der Stadt sei teurer als auf dem Land.

"Untere Lohn-Gruppe" plus Kinder-Geld war doch wohl früher Hartz-IV-fuer-2-Eltern-plus-3-Kinder-plus-Lohn-Abstand.

Ergibt bei Regel-Bedarf somit EUR 353 + 353 + 229 + 229 + 229 = EUR 1.393

Für die Land-Bevölkerung wäre dann auf niedrige Mieten abzustellen:

Wohn-Geld Mieten-Stufe 1 (EUR 561) plus 10 % bei 5 Personen: EUR 617,10

EUR 1.393 + EUR 617,10 = EUR 2.010,10

EUR 2.010,10 - EUR 184 - EUR 184 - EUR 190 = EUR 1.458,10

Fehlt nur noch der Lohn-Abstand.

Bei einem Lohn-Abstand in Höhe von ca. 25 % des Lohnes, müsste dieser Lohn unterer Lohn-Gruppen ca. EUR 1.944 netto pro Monat betragen, bei 168 Stunden pro Monat somit oberhalb von ca. EUR 11,57 netto pro Stunde.

Ergibt bei Regel-Bedarf somit EUR 353 + 353 + 313 + 313 + 313 = EUR 1.645

Für die Land-Bevölkerung wäre dann auf niedrige Mieten abzustellen:

Wohn-Geld Mieten-Stufe 1 (EUR 561) plus 10 % bei 5 Personen: EUR 617,10

EUR 1.645 + EUR 617,10 = EUR 2.262,10

EUR 2.262,10 - EUR 184 - EUR 184 - EUR 190 = EUR 1.704,10

Fehlt nur noch der Lohn-Abstand.

Bei einem Lohn-Abstand in Höhe von ca. 25 % des Lohnes, müsste dieser Lohn unterer Lohn-Gruppen ca. EUR 2.272 netto pro Monat betragen, bei 168 Stunden pro Monat somit oberhalb von ca. EUR 13,52 netto pro Stunde.

Für Stadt-Bevölkerung:

Wohn-Geld Mieten-Stufe 6 (EUR 787) plus 10 % bei 5 Personen: EUR 865,70

EUR 1.645 + EUR 865,70 = EUR 2.510,70

EUR 2.510,70 - EUR 184 - EUR 184 - EUR 190 = EUR 1.952,70

Fehlt nur noch der Lohn-Abstand.

Bei einem Lohn-Abstand in Höhe von ca. 25 % des Lohnes, müsste dieser Lohn unterer Lohn-Gruppen ca. EUR 2.600 netto pro Monat betragen, bei 168 Stunden pro Monat somit oberhalb von ca. EUR 15,47 netto pro Stunde.

Es handelt sich um untere Lohn-Gruppen.

EUR 2.500 brutto / 168 Stunden = EUR 14,88 brutto pro Stunde

Neulich nannte die Bundesregierung EUR 2.500 brutto pro Monat mit dem Hinweis, dass derjenige, der weniger verdient, im Alter Existenz-sichernde Leistungen braucht.

Somit steht der Steuer-Zahler in der Zahlungs-Pflicht.

Sofern ein "Arbeitgeber" weniger als EUR 2.500 zahlt, muss der Steuer-Zahler das "Personal" bezahlen.

Weshalb steigen in Deutschland die Unternehmens-Einkommen aber nicht die Arbeitnehmer-Einkommen ?

"Das Armutsrisiko künftiger Rentnergenerationen ist nach einem Bericht der "Bild am Sonntag" erheblich höher als bislang bekannt. Ab dem Jahr 2030 erhielten selbst Arbeitnehmer, die 2500 Euro brutto im Monat verdient und 35 Jahre Vollzeit gearbeitet haben, nur eine Rente in Höhe des Grundsicherungsbetrags von 688 Euro. Die Zeitung beruft sich dabei auf neueste Berechnungen des Bundesarbeitsministeriums."

Quelle und Volltext:
http://www.tagesschau.de/inland/altersarmut116.html

In der Quelle

http://doku.iab.de/kurzber/2013/kb1413.pdf Seite 4

wird "10 €/Std. und mehr" als höchste Entlohnungs-Gruppe ausgewiesen, mit einem Anteil von "7 %" für Singles in "West" und "2 %" für Singles in "Ost".

Der Anteil für "über EUR 14,88 brutto" wird nicht ausgewiesen, könnte aber nur ein Anteil von "7 %" bzw. "2 %" sein.

Da halte ich die Angabe für "63 %" für repräsentativer.

"37 %" (knapp größter Anteil "West") mit "unter 5 €/ Std." für Singels "West" ist auch weit entfernt wohl "EUR 14,88".

"Arbeiten" bei "Aufstockern" verfolgt dann doch wohl andere Ziele als "Einkommens-Erzielung".

EUR 2.500 brutto pro Monat bringt bei Steuer-Klasse III und 3 Kindern monatlich ca. EUR 1.882 netto.

Untere Lohn-Gruppe für die Land-Bevölkerung mit 3 kleinen Kindern ergibt EUR 1.944 netto.

Meine Berechnungen zu untere Lohn-Gruppen dürften sich somit mit den Berechnungen der Bundesregierung decken.

Herr Z.

von
vor

Sei doch froh, dass Du Volle Erwerbsminderungsrente hast, versichte auf Wiedereingliederung und lebe dann auf Kosten des Steuerzahlers. Dann kannst Du jeden morgen Ausschlagen.