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Vollzeitjob und Minijob

von
Claudia M.

Ich habe einen Vollzeitjob und einen Minijob.
Beim Minijob zahle ich auch noch in die Rente ein.

Meine Frage bezüglich des Minijob:
Was kommt da im Schnitt mehr an Rente raus?
Hat diese Rentezahlung des Minijob Auswirkung auf die Wartezeit?
Ist es überhaupt sinnvoll - bei Vollzeitjob - noch mit dem Minijob in die Rente einzuzahlen. Welchen Vorteil habe ich davon?
Danke
Claudia

Experten-Antwort

Hallo Claudia M.,
fangen wir mit dem Einfachen mal an: Der „Nebenjob“ beeinflusst die Wartezeit gar nicht. Dies tut der Hauptberuf schon. Und mehr als 12 Monate hat das Jahr nicht. Insofern kann man sagen, dass ohne den Hauptberuf die Sache ganz anders aussähe: Hier würden wir das „Beitragsopfer“ gern empfehlen, eben damit die Wartezeit angereichert werden kann.
Die Renditefrage ist auch ein Aspekt. Hier muss zunächst geklärt werden: Ist die Tätigkeit in einem Geschäftsbetrieb oder im Privathaushalt? Hier unterscheiden sich die Arbeitnehmerbeiträge deutlich: Im Geschäftsbetrieb beträgt der Arbeitnehmeranteil 3,7%, im Privathaushalt 13,7%.
Nehmen wir eine geringfügige Beschäftigung in der Industrie für 450 Euro monatlich und vergleichen die Werte für 1 Jahr Beschäftigung. a) Der Arbeitgeber trägt 15% / keine Aufstockung durch den Arbeitnehmer: Rentenerhöhung 3,62 Euro Monatsrente. b) Arbeitgeber 15% + Arbeitnehmer 3,7%: Rentenerhöhung 4,51 Euro Monatsrente. Beitragsaufwand des AN: 16,65 Euro x12 = 199,80 Euro.