Vorgehensweise

von
Herbst

Hallo,

kurze Darstellung der Situation:

> Rehaantrag wurde in Rentenantrag umgewandelt.
> Reha wurde von GKV bezahlt
> im Anschluss an die Reha erfolgte keine direkte Rückfuhrung in den Beruf
> medizinische Bgutachtung duch RV = voll Erwebsfähig
> Eingliederung über GKV gestartet.

Jetzt soll ich auf einem Arbeitsplatz eingegliedert werden, der mir noch nie gelegen hat. Nach einem Jahr aus dem Beruf und einer neurologischen Erkrankung kann ich mich auf einen neuen Arbeitsplatz schwer einstellen. Und auf meinen alten darf ich nicht zurück.
Ich glaube die Anforderungen des neuen Platzes kann ich nicht schaffen.
Narürlich werde ich es versuchen, aber was tue ich, wenn es scheitert.

Kann ich eine Umschulung bei der RV beantragen?

Ich werde jetzt noch den Integrationsfachdienst hinzuziehen. Ich dachte es würde ohne gehen. Leider habe ich das Gefühl, man will mich los werden.

von
Fortitude one

Hallo Herbst,

lassen Sie es nicht soweit kommen. Leider Schreiben Sie nicht wie alt Sie sind und ob bei Ihnen einen GDB 50 vorliegt. Stellen Sie einen LTA Antrag bei der DRV/RV oder nehmen Sie Kontakt mit einer A+B RV Stelle auf. Sie sollten auch unbedingt das Gespräch mit Ihrem AG suchen.

Beste Grüße und bestmögliche Gesundheit.

von
der anderen

Hallo Herbst,

wenn bei Ihnen volle Erwerbsfähigkeit festgestellt wurde,
Wird die DRV keinen Grund für eine Umschulung sehen. (Einen Antrag können Sie natürlich trotzdem stellen.)

ALlerdings ist mir der Sachverhalt noch nicht ganz klar:

Zitiert von: Herbst
Hallo,

kurze Darstellung der Situation:

> Rehaantrag wurde in Rentenantrag umgewandelt.
> Reha wurde von GKV bezahlt
> im Anschluss an die Reha erfolgte keine direkte Rückfuhrung in den Beruf
> medizinische Bgutachtung duch RV = voll Erwebsfähig
> Eingliederung über GKV

Über die Umdeutung müsste Ihnen ein Bescheid zugegangen sein. Warum wurde später noch ein Gutachten angefordert? Haben Sie _nach_ der Begutachtung einen neuen Bescheid erhalten?

Alles Gute!

von
KSC

Entweder Sie beschreiben die Situation umständlich oder falsch oder eine Hand (Kasse) weiß nicht was die andere (DRV) tut.

Rehaanträge in Rentenanträge umwandeln macht normalerweise die DRV, aber eher nicht wenn die Kasse Kostenträger der Reha war - weil dann weiß die DRV davon eigentlich nichts.
Und wenn die DRV Sie für voll erwerbsgemindert erklärt hat, warum versucht dann die Kasse eien voll Erwerbsgeminderten einzugliedern?

Auf jeden Fall wäre dann ein LTA Antrag bei der DRV relativ unlogisch - zu was soll denn jemand umgeschult, vermittelt oder eingearbeitet werden, der gar nicht arbeiten kann weil er voll em ist.

Alles irgendwie seltsam, meinen Sie nicht? Aber da Sie ein freier Mensch sind dürfen Sie natürlich jeden Antrag stellen, ob das vernünftig ist, steht auf einem andern Blatt.

von
Herbst

Noch einige Informationen:
Ich bin 44 Jahre!
Eine Begutachtung wurde durchgeführt, da ich selbst darum gebeten hatte. Bez. habe ich auf die deutliche Verbesserung meines Gesundheitszusandes hingewiesen. Den Rentenantrag musste ich ja stellen da die Krankenkasse hierzu aufgefordert hatte. Also war meine Mitteilung der Verbesserung die einige Möglichkeit um auf meine gegebene Situation aufmerksam zu machen.
Nach der Bgutachtung wurde dann der Rentenantrag begelehnt.
Und ich, ab zu Arzt um Wierdereingliederung zu besprechen.
Der Betrieb hat dieser zugestimmt. Nur wie gesagt, jetzt soll ich nicht auf meinen alten Arbeitsplatz zurück. Obwohl dieser in dem Eingleiderungsschein so aufgeführt ist.

Ich habe nicht ganz verstanden an wen ich mich noch wenden kann. Ich kann leider die Abkürzungen nicht deuten.

Vorerst mal Danke für die Informationen

von
Fortitude one

Hallo Herbst,

da Sie noch relativ jung sind, würde ich nicht so schnell die Flinte ins Korn werfen. Das mit Ihrem Arbeitsplatz müssten Sie mit Ihrem AG klären. Den LTA Antrag stellen Sie bei Ihrer zuständigen RV.

Beste Grüße und bestmögliche Gesundheit.

von
Herbst

Nein, aufgeben kommt für mich auf keinen Fall in Frage.
Dafür habe ich zu lange gekämpft.

Also verstehe ich das richtig, einen Antrag auf Leistungen zur Teilhabe am Arbeisleben kann ich stellen. Oder geht das nur im Anschluss an eine Reha?

Mein GdB70 befriste bis Feb.2018 dann läuft auch meine Kranengel aus.

Wie ist denn das mit der Eingliederung. Muss oder kann diese an meinem letzten Arbeitsplatz erfolgen? (Meine Arbeisplatz wäre für mich besser geeigent).

von
der anderen

Hallo Herbst,

hier scheint das Problem ja bei Ihrem Arbeitgeber zu liegen. Gibt es eine Begründung, warum die Wiedereingliederung an einem anderen Arbeitsplatz erfolgen soll? Da würde ich ansetzen.

Denn nochmal: wenn die DRv Sie für voll erwerbsfähig hält, hat Sie keinen Grund, Ihnen eine Umschulung zu finanzieren.

von Experte/in Experten-Antwort

Hallo,

einen Antrag können Sie jederzeit stellen, sie müssen hierzu keine besonderen Voraussetzungen erfüllen. Ob dieser dann auch bewilligt wird kann im Einzelfall hier nicht beurteilt werden.

[Dieser Beitrag wurde 2mal bearbeitet, zuletzt am 02.10.2017, 15:25 Uhr]