Hallo,
wenn man früh in die EM-Rente gekommen ist und eine zusätzliche private BU spätestens mit Eintritt in die Altersrente endet; wie kann man dann noch sicher Vorsorge betreiben?
Kann man dann überhaupt noch eine Vorsorge auf der ersten Säule - also der gesetzlichen Rentenversicherung - betreiben oder bleibt einem da lediglich die dritte Säule, siehe https://www.deutsche-rentenversicherung.de/DRV/DE/Rente/Moeglichkeiten-der-Altersvorsorge/Drei-Saeulen-der-AV/DS-Die-drei-Saeulen-der-Altersvorsorge.html ?!?
Dank vorab[/quote]
Mach von der Kohle lieber Party solange Du noch kannst.[/quote]
Ein "Rentenfuchs" schreibt dazu:
Der zweite Vorteil, der mit der Nachzahlung einhergeht und mit weniger Ungewissheit verbunden ist als Vorteil Nummer 1, ist die von euch erkaufte Rentensteigerung.
Zahlt ihr zusätzliche Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung erwerbt ihr hierdurch weitere Rentenpunkte, die sich positiv auf eure spätere Rentenhöhe auswirken werden.
Um ein Gefühl dafür zu bekommen, welche Rentensteigerung sich bei welcher Einzahlung ergibt, könnt ihr für das Jahr 2020 folgende Formel nutzen:
Für je 1.000 €, die ihr im Jahr 2020 im Rahmen der Ausgleichszahlung in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlt, steigert ihr eure spätere monatliche Brutto-Rente um 4,53 €; pro Jahr also knapp 55 €.
Unbedingt zu berücksichtigen ist, dass von den 4,53 € noch, sofern ihr nicht privat krankenversichert seid, Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung von ca. 11 % sowie gegebenenfalls Steuern zu entrichten sind. Die Netto-Rentensteigerung wird daher eher irgendwo zwischen 3 und 4 € liegen (ausführlichere Überlegungen zur Rentabilität findet ihr im Artikel zur freiwilligen Beitragszahlung und im Beitrag zur Ausgleichszahlung für Rentenabschläge).
Ob es sich hierbei um eine gute oder weniger gute Rendite handelt, ist von einer Vielzahl an Faktoren abhängig und lässt sich – wenn überhaupt – nur im Einzelfall beurteilen.