Vorzeitige Rehaentlassung

von
Tanja Späth

Hallo,

ich war in einer Tagesklinik für Suchkranke und wurde vorzeitig entlassen da nicht gruppentherapiefähig.
Krankgeschrieben bin ich wegen Alkohols, Depressionen und burnout.
Ich bin mit der Therapeutin so gar nicht klar gekommen die die Gruppentherapie
gemacht was letzlich dazu geführt hat, dass ich entlassen wurde.
Ich möchte diese Therapie aber unbedingt weitermachen und setze meine Hoffnung
auf eine andere Tagesklinik die ich mir schon einmal angesehen habe und wo ich auch
den Therapeuten kennen gelernt habe.
Ich bin nun aber total am Verzweifeln da die Rentenversicherung Bund mir ganz sicher
keine Weiterbehandlung in einer anderen Klinik bewilligen wird da das Hauptmerkmal nun
mal auf der Gruppentherapie liegt.
Habt ihr Tipps was ich da tun kann?

Tanja

von
Herz1952

Es kommt oft vor, dass eine Gruppentherapie nicht hilft, nicht nur bei Alkoholsucht.

Vielleicht hilft Ihnen Ihr ambulanter Psychiater weiter, in dem er Ihnen das bescheinigt. Schließlich hat er den Beweis, dass die Gruppentherapie bei Ihnen nicht anspricht.

Unter diesen Umständen könnten Sie versuchen, eine neue Therapie zu bekommen, ob dies in einer Klinik ist, muss abgewartet werden, bzw. kann jetzt kein Außenstehender beurteilen.

Noch dazu, da Sie eine Therapie wollen. Ich glaube, das ist bei solchen Therapien Voraussetzung. Andererseits, darf Sie niemand zu einer Therapie zwingen.

Viel Erfolg

von Experte/in Experten-Antwort

Hallo Tanja Späth,

bitte setzen Sie sich mit Ihrem Rentenversicherungsträger in Verbindung, schildern den Sachverhalt und bitten um Überprüfung, ob eine Fortsetzung Ihrer Maßnahme in einer anderen Klinik möglich wäre.