Vorzeitige Rente ca. 1.500 Euro Netto

von
Alexander von Eich

Mahlzeit,
ich lese hier immer von vorzeitigen Renten von 1.400 - 1.500 Euro Netto.
Mich würde interessieren wie das geht 20 - 30 Jahre vor der normalen Rente solch eine Frührente zu kriegen.
Weil ich würde solch eine Rente annehmen. Meinen Job würde ich dann an den Nagel hängen wenn das möglich wäre.
Wie kriegt man solch eine Rente denn? Besonders krank bin ich nicht.
Hab manchmal Kopfschmerzen und Übelkeit.
Zu welchem Arzt muss ich gehen?
A.v.E.

von
Wüstenblume

Eine Rente errechnet sich aus dem, was man zuvor eingezahlt hat.
Wenn ihr Job wenig Geld hervorbringt, werden Sie aus der Rente kaum mehr bekommen.

Stellt sich die ernst zu meinende Frage, ob Unlust zu Arbeiten einen Anspruch auf Rente bewirkt?

Wohl kaum! Seien Sie froh arbeiten zu können. Und vor Allem, gesund zu sein.

Ihre Frage ist eine Beleidigung an alle, die sich leider mit dem Thema Rente beschäftigen müssen. Besonders dann, wenn es aus gesundheitlichen Günden nicht mehr geht der täglichen Arbeit nachzugehen.

von
Eulenstein

Werter Herr Alexander von Eich,
meine Nichte, von Beruf Steuerberaterin, musste im Alter von 31 Jahren in die EM-Rente. Sie bekommt ca.1800 €, da sie vorher gut verdient hatte und das hochgerechnet wird.
Aber ich gehe trotzdem jede Wette ein, Sie würden mit ihr garantiert nicht tauschen wollen um wegen einer schnell voranschreitenden MS im Rollstuhl sitzen und auf die HIlfe fremder Menschen angewiesen zu sein.
Von daher sollten Sie noch einmal über den Blödsinn nachdenken, den Sie mit Ihrem Posting verzapft haben!

von
Schorsch

Zitiert von: Alexander von Eich

Wie kriegt man solch eine Rente denn? Besonders krank bin ich nicht.
Hab manchmal Kopfschmerzen und Übelkeit.
Zu welchem Arzt muss ich gehen?

Versuchen Sie es mal bei einem Facharzt für Psychiatrie.
Da werden Sie geholfen....:-)

MfG

von
Grübler

Wie "hoch" eine Rente sein wird ist auf den regelmäßigen Rentenmitteilungen zu ersehen. Aber vorsicht, hiervon gehen noch Kranken-und Pflegeversicherung ab.

Auf jeden Fall ist die Rente geringer wie das vorherige Erwerbseinkommen. Ob sich da ein Tausch lohnt ist fraglich.

von
HotRod

Zitiert von: Grübler

Auf jeden Fall ist die Rente geringer wie das vorherige Erwerbseinkommen. Ob sich da ein Tausch lohnt ist fraglich.

Was nützt ein höheres Arbeitseinkommen, wenn man kaum Freizeit hat ?
Der Tausch lohnt also IMMER !

von
Grübler

Zitiert von: HotRod

Zitiert von: Grübler

Auf jeden Fall ist die Rente geringer wie das vorherige Erwerbseinkommen. Ob sich da ein Tausch lohnt ist fraglich.

Was nützt ein höheres Arbeitseinkommen, wenn man kaum Freizeit hat ?
Der Tausch lohnt also IMMER !

Liegt immer im Auge des Betrachters. Wenn viel Freizeit und wenig Geld sinnbringend erscheint, dann ja.
Allerdings rechtfertigt dieser Wunsch ja lange noch keinen Rentenanspruch.

von
Genervter

Wieder mal hat eine unsinnige Frage für sinnfreie Antworten gesorgt.
Glückwunsch A.v. E.

von
Jupp

Zitiert von: HotRod

Was nützt ein höheres Arbeitseinkommen, wenn man kaum Freizeit hat ?
Der Tausch lohnt also IMMER !

Dann musst Du Dich ja nicht beschweren, Du hast ja Dank Hartz IV schon viele Jahre ganz viel Freizeit. Trotzdem beschwerst Du Dich ständig!

Ach ich hab vergessen, Hartz IV sollte für Dich und Deinen Herrn Z natürlich mindestens 2000 € betragen, aber man kann halt nicht alles haben im Leben.

von
ohne Verständnis

warum muss denn jeder bei einem offensichtlichen Getrolle seinen Senf dazu geben?
Einfach solche Anfragen ignorieren.

von
Harry Perlenbacher

Fang bei der DHL in der Nachtschicht bei einem sog. Hub an und werf Packete von einem Container auf das Laufband. Von dem ständigen Bücken hast du spätestens nach 5 Jahren akute Schmerzen an der Wirbelsäule.

Beantrage dann die EM-Rente, das könnten dann gut 1.500 Euro netto sein. Allerdings wirst du noch für den Rest deines Lebens mit Rückenschmerzen zu kämpfen haben.

Also keine Rosen ohne Dornen.

von
Rüdiger Laubenstein

Zitiert von: ohne Verständnis

warum muss denn jeder bei einem offensichtlichen Getrolle seinen Senf dazu geben?
Einfach solche Anfragen ignorieren.

Wie sagte schon Clint Eastwood.

Es gibt zwei Arten von Menschen.

Die einen sind Arschkriecher und die anderen sind ständig am Schimpfen, Beschweren und Fluchen.

Von welcher Sorte du bist, ist nicht schwer zu erraten.

von
W*lfgang

Zitiert von: Alexander von Eich
Mich würde interessieren wie das geht 20 - 30 Jahre vor der normalen Rente solch eine Frührente zu kriegen.
Alexander von Eich,

einfache Rentenmathematik: der Gesamtleistungswert bei EM-Fall liegt bei 125 - 135 %, die Beschäftigung begann mit dem 16. Lbj./Lehre und die Zurechnungszeit geht bis 62.

Für einen gut ausgebildeten Lehrling im gut zahlenden Wirtschaftsbereich kein Problem, auf diesen vorlaufenden Durchschnittswert zu kommen. Dazu befragen Sie jetzt aber nicht unbedingt Ihre Hairstylistin ;-)

Gruß
w.

von Experte/in Experten-Antwort

Eine Rente wegen verminderter Erwerbsfähigkeit können Sie erhalten, bis Sie die Regelaltersrente erreichen. Dafür müssen Sie bestimmte medizinische und versicherungsrechtliche Voraussetzungen erfüllen.
Die medizinischen Voraussetzungen für eine Rente wegen Erwerbsminderung sind erfüllt, wenn Sie wegen Krankheit oder Behinderung nicht mehr mindestens sechs Stunden täglich arbeiten können, und zwar nicht in Ihrer, sondern in allen Tätigkeiten.
Neben den medizinischen müssen folgende versicherungsrechtliche Voraussetzungen erfüllt sein:
1. Sie müssen vor Eintritt der Erwerbsminderung mindestens fünf Jahre versichert gewesen sein (sogenannte allgemeine Wartezeit).
2. In den letzten fünf Jahren vor Eintritt der Erwerbsminderung müssen drei Jahre mit Pflichtbeiträgen für eine versicherte Beschäftigung oder Tätigkeit belegt sein (besondere versicherungsrechtliche Voraussetzung).
Eine Rente wird berechnet aus den zurückgelegten Berufsjahren. Die o.a. Rente wird jedoch hochgerechnet, als wenn man weiter gearbeitet hätte, aufgrund der jetzigen Rechtslage bis zum vollendeten 62. Lebensjahr. Diese Zeit - die sogenannte Zurechnungszeit - wird mit dem Durchschnitt der zurückgelegten Versicherungszeiten bewertet und steigert so die Rente.
Die Rentenhöhe ist somit immer abhängig von dem erzielten Bruttojahreseinkommen, der Anzahl der Versicherungsjahre und bei dieser Fallgestaltung von der Zurechnungszeit.

von
Alexander von Eich

Zitiert von: Alexander von Eich

Eine Rente wegen verminderter Erwerbsfähigkeit können Sie erhalten, bis Sie die Regelaltersrente erreichen. Dafür müssen Sie bestimmte medizinische und versicherungsrechtliche Voraussetzungen erfüllen.
Die medizinischen Voraussetzungen für eine Rente wegen Erwerbsminderung sind erfüllt, wenn Sie wegen Krankheit oder Behinderung nicht mehr mindestens sechs Stunden täglich arbeiten können, und zwar nicht in Ihrer, sondern in allen Tätigkeiten.
Neben den medizinischen müssen folgende versicherungsrechtliche Voraussetzungen erfüllt sein:
1. Sie müssen vor Eintritt der Erwerbsminderung mindestens fünf Jahre versichert gewesen sein (sogenannte allgemeine Wartezeit).
2. In den letzten fünf Jahren vor Eintritt der Erwerbsminderung müssen drei Jahre mit Pflichtbeiträgen für eine versicherte Beschäftigung oder Tätigkeit belegt sein (besondere versicherungsrechtliche Voraussetzung).
Eine Rente wird berechnet aus den zurückgelegten Berufsjahren. Die o.a. Rente wird jedoch hochgerechnet, als wenn man weiter gearbeitet hätte, aufgrund der jetzigen Rechtslage bis zum vollendeten 62. Lebensjahr. Diese Zeit - die sogenannte Zurechnungszeit - wird mit dem Durchschnitt der zurückgelegten Versicherungszeiten bewertet und steigert so die Rente.
Die Rentenhöhe ist somit immer abhängig von dem erzielten Bruttojahreseinkommen, der Anzahl der Versicherungsjahre und bei dieser Fallgestaltung von der Zurechnungszeit.

Vielen Dank für die zahlreichen Antworten.
Ich wollte niemanden mit diesem Thread beleidigen.
A.v.E.

von
Jupp

Zitiert von: Alexander von Eich

Die medizinischen Voraussetzungen für eine Rente wegen Erwerbsminderung sind erfüllt, wenn Sie wegen Krankheit oder Behinderung nicht mehr mindestens sechs Stunden täglich arbeiten können, und zwar nicht in Ihrer, sondern in allen Tätigkeiten.

Ich erinnere mich dunkel, hier schon gelesen zu haben, daß das so nicht ganz zutreffend ist und zwar daß es unter anderem vom Alter abhängig ist?