was geschieht nach der Reha?

von
Helene R1959

Ich bin seit längerem arbeitsunfähig und seit 3 Wochen in medizinischer Reha und werde voraussichtlich nächste Woche AU entlassen. Man hat schon mit mir erörtert, daß auf dem Entlassungsbericht die Beurteilung des zeitlichen Umfangs, in dem die letzte sozialversicherungspflichtige Tätigkeit ausgeübt werden kann, zwischen 3 und 6 Stunden liegen wird.
Genauere Auskunft wollte man mir aber nicht geben auf meine Frage, was das denn genau bedeutet. Ich habe einen Job, und plante auch, in diesen zurückzukehren.
Muß ich eine teilweise EWR beantragen? Was geschieht in der Zwischenzeit, beziehe ich weiter Krankengeld? Kann ich erst dann wieder arbeiten gehen, wenn ich diese EWR beziehe und mit meinem Arbeitgeber eine Teilzeitstelle vereinbart habe?

von
W'*lfgang

Hallo Helene R1959,

die AU-Bescheinigung der Reha-Klinik gilt nur für den Entlassungstag, wenn sie weiterhin au 'krankgeschrieben' sein wollen, müssen Sie sich am nächsten Tag bei Ihrem behandelnden Arzt vorstellen, wenn Sie das so 'wollen' ...so viel dazu.

Dass Ihre letzte/aktuelle Beschäftigung nur mit 3 - unter 6 Std. Leistungsfähigkeit eingestuft wird, heißt zunächst nur, dass Sie in Ihrem aktuellen Beruf Leistungseinschränkungen haben *) ...und, sofern Sie für den allgemeinen Arbeitsmarkt mit ü6 Std. tgl. eingeschätzt werden, passiert erst mal gar nichts - seitens der DRV ist die Reha damit erledigt.

Gehen Sie einfach nach Entlassung aus der Reha wieder an Ihren Arbeitsplatz - mehr kann man zum aktuellen Stand nicht sagen.

Alles wird gut - bleiben Sie erst mal locker!

*) automatisch werden Sie von der DRV zur Beantragung einer EM-Rente deswegen grundsätzlich nicht aufgefordert. SIE könnten das allerdings zum Anlass nehmen, die EM-Rente aus diesem Grund zu beantragen ...was bei rauskommt, nun, die Meinung der Reha-Klinik ist für die DRV nicht bindend/wird selbst beurteilt – kann vielleicht in eine teilweise EM-Rente münden, dann mit dem Arbeitgeber über ein mögliches Teilzeitbeschäftigungsverhältnis reden. Aber, das ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt alles in sehr weiter Ferne …

Gruß
w.

von
Helene R1959

Vielen Dank für die Nachricht, da muß ich mir erstmal nicht so viel Sorgen machen, wie ich dachte.
Was ich nicht wußte, daß es zwei unterschiedliche Einstufungen gibt. Was wäre denn wenn ich auch für den allgemeinen Arbeitsmarkt zwischen 3 und 6 Stunden eingestuft würde. Kann ich dann doch sicher auch an meinen Arbeitsplatz zurückkehren?

von
W*lfgang

Zitiert von: Helene R1959
Was wäre denn wenn ich auch für den allgemeinen Arbeitsmarkt zwischen 3 und 6 Stunden eingestuft würde. Kann ich dann doch sicher auch an meinen Arbeitsplatz zurückkehren?
Helene R1959,

ja warum denn nicht?! Selbst für 'simpelste' Tätigkeiten besteht noch ein min. halbschichtiges Leistungsvermögen. Wenn Sie wollen und Ihr AG mitzieht (der bekommt ja nicht den Entlassungsbericht), können Sie damit auch wieder voll arbeiten.

Alternativ wäre dann vielleicht ein Antrag auf EM-Rente (in Erwartung einer nur Teil-EM) möglich, um anschließend mit dem AG über einen etwaigen Teilzeitjob zu reden - wenn es nur ein 10-Mann/Frau-Betrieb ist, sind die Aussichten sicher nicht gerade so gut, als in einem größeren Unternehmen.

Abwarten, was nächste Woche passiert ...

Gruß
w.

von
Helene R1959

Ja klar, abwarten.
Ich hatte Sie in Ihrer ersten Antwort so verstanden, dass wenn man über 6 Std im allgemeinen Arbeitsmarkt eingeschätzt wird, nichts passiert, und hatte dann reininterpretiert, was passiert wenn man darunter ist.
Wenn alles beide von mir abhängig ist, dann ist alles gut. Ich hatte wirklich Sorge, daß einem der Weg zurück verbaut sei.
Vielen Dank für Ihre Ausführungen.

von
Herz1952

Sie sollten es so machen, wie W*lfgang geschrieben hat und zunächst zum Arzt gehen. Es könnte allerdings auch so sein (das ist relativ neu), dass Sie auch von der Reha-Einrichtung zunächst einmal AU (auf 1 oder 2 Wochen) entlassen werden. Dann erhalten Sie auch das Krankengeld weiter. Dann hätten Sie noch etwas Zeit zum Arzt zu gehen.

Es könnte sogar sein, dass Sie über 6 Std. arbeiten können (irgendeine Tätigkeit). Aber, das sich die AU immer auf die zuletzt ausgeübte Tätigkeit bezieht, darf Ihnen die Krankenkasse keine Verweisungstätigkeit anbieten.

Dadurch können Sie wieder voll genesen und können Ihre Arbeitsstelle wieder antreten.

Ebenso ist es, wenn Sie nur 3 - 6 Stunden arbeitsfähig sind, dann gelten Sie immer noch als voll AU in Ihrem letzten Beruf/Ihrer letzten Tätigkeit und das KG läuft zunächst weiter.

Es kommt dann darauf an, wie sich Ihr Gesundheitszustand verändert/bessert. Evtl. erfolgt dann eine stufenweise Wiedereingliederung bei Ihrem letzten Arbeitgeber, bis Sie wieder voll arbeitsfähig sind.

Ich wurde ebenfalls AU-entlassen und war im Hauptberuf nur noch unter 6 Stunden arbeitsfähig, aber für leichte Tätigkeiten über 6 Stunden. Damals lief das mit der AU-Schreibung noch anders.
Es durfte keine Lücke sein, wenn z.B. bis Di AU bestand, musste man auch am Di die nächste Bescheinigung haben und nicht erst am Mittwoch, das galt schon als Unterbrechung und Wegfall des KG.

Bei mir war keine Besserung aus biologischen Gründen mehr möglich und die KK hat weiterhin das Krankengeld bezahlt und mich auch nicht mehr zur Reha aufgefordert.

Alles Gute und dass sich Ihre Wunsch erfüllt, wieder an Ihren Arbeitsplatz zurückzukehren.

von
Herz1952

Sie gelten also auch als arbeitsunfähig, wenn Sie Ihre letzte Tätigkeit nicht voll in der bisher vereinbarten Arbeitszeit ausüben können. Das geht aus den AU-Richtlinien und aus dem untenstehenden Link hervor.

Wie es weitergehen kann habe ich vorher schon angedeutet.

https://www.haufe.de/personal/personal-office-premium/arbeitsunfaehigkeit-sozialversicherung_idesk_PI10413_HI726529.html

von
Schorsch

Zitiert von: Herz1952

Es könnte sogar sein, dass Sie über 6 Std. arbeiten können (irgendeine Tätigkeit). Aber, das sich die AU immer auf die zuletzt ausgeübte Tätigkeit bezieht, darf Ihnen die Krankenkasse keine Verweisungstätigkeit anbieten.

Ebenso ist es, wenn Sie nur 3 - 6 Stunden arbeitsfähig sind, dann gelten Sie immer noch als voll AU in Ihrem letzten Beruf/Ihrer letzten Tätigkeit und das KG läuft zunächst weiter.

Es kommt dann darauf an, wie sich Ihr Gesundheitszustand verändert/bessert. Evtl. erfolgt dann eine stufenweise Wiedereingliederung bei Ihrem letzten Arbeitgeber, bis Sie wieder voll arbeitsfähig sind.


Wenn sich aus dem Reha-Bericht Anhaltspunkte dafür ergeben, dass der bisherige Beruf in absehbarer Zeit nicht mehr ausgeübt werden kann, darf die Krankenkasse verlangen, dass der Versicherte eine berufliche Reha-Maßnahme, also Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben (LTA), beantragt.
Der MDK hat schließlich auch noch ein Wörtchen mitzureden.
Zitiert von: Herz1952

Damals lief das mit der AU-Schreibung noch anders.
Es durfte keine Lücke sein, wenn z.B. bis Di AU bestand, musste man auch am Di die nächste Bescheinigung haben und nicht erst am Mittwoch, das galt schon als Unterbrechung und Wegfall des KG.

Damals?
An dieser Regelung hat sich bis heute nichts geändert.

MfG

von
Herz1952

Hallo Schorsch,

zu 1) So sicher ist das nicht. Mitreden darf sie, aber man kann auch Widerspruch einlegen. Es sollte doch das erste Ziel sein, den bisherigen Beruf/Tätigkeit, wieder ausüben zu können, das ist für alle Parteien doch das idealste. Der Betroffene hat seine alte Arbeitsstelle/Tätigkeit wieder, die RV spart Übergangsgeld und Reha-Kosten, die Krankenkassen erhalten über den "Topf" wieder mehr Beiträge, als evtl. mit einem Ersatzjob.

Zu 2) Das ist heute nicht mehr so, es reicht, wenn man am nächsten Tag die AU-Bescheinigung ausstellen lässt. Dieses Gesetz ist geändert worden, weil es ungerecht und an den Haaren herbeigezogen wurde. Außerdem hat meine Bekannte nach der Reha auch eine AU-Meldung für 4 Wochen vom Reha-Arzt bekommen. Dieser hat noch gefragt, ob sie nicht gleich für 8 Wochen AU ist. Das war sie denn auch, sogar über den Betriebsurlaub. Sie hat gedacht, sie ist ja operiert und hat 3 Wochen Reha, da kann sie sich gleich wieder an ihren geliebten Arbeitsplatz begeben. Der Körper hat ihr aber einen "Strich durch die Rechnung" gemacht. Danach war sie aber wieder (fast) voll fit und freut sich jetzt darüber :-).

Wegen der AU-Bescheinigung gab es aber noch ein paar Unstimmigkeiten zwischen den beteiligten Organisationen (KK, Ärzteverbände). Es musst ja alles "sauber" geregelt werden :-).

MfG

von
Schorsch

Zitiert von: Herz1952

zu 1) So sicher ist das nicht. Mitreden darf sie, aber man kann auch Widerspruch einlegen. Es sollte doch das erste Ziel sein, den bisherigen Beruf/Tätigkeit, wieder ausüben zu können, das ist für alle Parteien doch das idealste.

Was genau haben Sie an der Formulierung "in absehbarer Zeit" nicht verstanden?
Wenn es Anhaltspunkte dafür gibt, dass der bisherige Beruf "in absehbarer Zeit" nicht mehr ausgeübt werden kann, nützt ein Widerspruch herzlich wenig.
Zitiert von: Herz1952

Zu 2) Das ist heute nicht mehr so, es reicht, wenn man am nächsten Tag die AU-Bescheinigung ausstellen lässt. Dieses Gesetz ist geändert worden,.....

DAS kann man WO nachlesen?

MfG

von
Herz1952

Hallo Schorsch,

zu 1) absehbarer Zeit ist ein dehnbarer Begriff. Normalerweise müsste lt. Richtlinien der Arzt des MDK entscheiden. Dieser wird meistens aber erst gar nicht einbezogen. Ob der Widerspruch was nützt ist die andere Seite. Notfalls entscheidet Gutachter und Richter. Aber bis es soweit ist, könnte der Versicherte auch schon ohne weitere LTA schon wieder seinen Beruf ausüben können.

Übrigens soll das Gesetz (Gutachter) so geändert werden, dass nicht nur Richter und Gutachter gehört werden, sondern auch die beteiligten Parteien. Das sollte, wenn ich es richtig verstanden habe (Fernsehsendung) auch schon mittlerweile durch eine Beratung gegangen sein. Habe aber diesbezüglich noch nichts finden können (vor ca. 2 Wochen).

Zu 2) Das stand im Ärzteblatt online. Ich habe aber schon in der Zwischenzeit sogar mit meiner KK darüber gesprochen und mir wurde gesagt, dass diese Regelung (bestand ja schon sehr lange, nur wurde erst bei Geldmangel davon gebrauch gemacht, bzw. wenn der der Arzt eine falsche Formulierung gebraucht hat. (voraussichtlich bis und nicht: "mindestens bis").

Ich weis aber jetzt selbst nicht mehr, wie es genau bei mir gelaufen ist. Ich meine sogar, dass ich nicht unmittelbar nach der AU-Schreibung durch den Reha-Arzt zum Arzt ging oder fuhr. Ich konnte ja damals noch nicht PKW fahren aus gesundheitlichen Gründen.

Sicherheitshalber habe ich geschrieben, dass Helene R1959 den Rat von W*lfgang folgen soll. Zumindest falls es Unstimmigkeiten geben sollte.

Vielleicht Google ich nochmal und schicke einen entsprechenden Link, sonst wäre dieser Beitrag wahrscheinlich wieder weg.

MfG

von
Herz1952

Hallo Schorsch,

hier ist ein guter Link. Der "Haufe-Verlag" ist ein zuverlässiger Verlag. Hatte damals 5 Bände (ca. 60 cm Gesamtbreite) im Büro.

Krankenhäuser dürfen bis zu 7 Tage AU ausstellen und auch das mit dem nächsten Tag ist geregelt.

https://www.haufe.de/sozialwesen/leistungen-sozialversicherung/neue-arbeitsunfaehigkeits-richtlinie-seit-1732016-in-kraft_242_343798.html

MfG

von
Schorsch

Zitiert von: Herz1952

zu 1) absehbarer Zeit ist ein dehnbarer Begriff. Normalerweise müsste lt. Richtlinien der Arzt des MDK entscheiden. Dieser wird meistens aber erst gar nicht einbezogen. Ob der Widerspruch was nützt ist die andere Seite. Notfalls entscheidet Gutachter und Richter. Aber bis es soweit ist, könnte der Versicherte auch schon ohne weitere LTA schon wieder seinen Beruf ausüben können.

Wir drehen uns mal wieder im Kreis.
Wenn es ANHALTSPUNKTE dafür gibt, dass die Arbeitsfähigkeit im bisherigen Beruf IN ABSEHBARER ZEIT nicht wieder hergestellt werden kann, darf die Krankenkasse dazu auffordern, dass der Versicherte eine berufliche Reha-Maßnahme (LTA) beantragt.
Und woher Sie wissen wollen, dass der MDK "meistens" nicht mit einbezogen wird, lassen wir mal dahin gestellt.
Zitiert von: Herz1952

Vielleicht Google ich nochmal und schicke einen entsprechenden Link,...

Nicht nötig:
https://www.igbce.de/arbeit/recht/rechtsratgeber/luecken-bei-krankschreibung/77398?view=asDirectoryDetail&categoryID=7382&directoryID=19836

Seltsam, dass es bisher bei den allermeisten Krankengeldbeziehern nie Probleme mit den lückenlosen Auszahlungen gab.....

MfG

von
Herz1952

Die "allermeisten" gingen eben früher zum Arzt. Aber das System wurde von den Politikern beanstandet, weil Fälle dieser Art öfter auftraten.

Dass die Krankenkassen nicht unbedingt den MDK einschalten ging aus verschiedenen Beiträgen hervor, weil die KK bei § 51 sogar damit gedroht haben, die Patienten dahinzuschicken, wenn Sie nicht mit einverstanden sind.

"Die" Kassen mach noch viel mehr. Sie rufen die Ärzte an und fragen, ob der Arzt nicht die Diagnose "verschlimmern" kann, weil sie dadurch mehr Geld aus dem RSA erhalten und auch die Ärzte profitieren von solchen Vereinbarungen - je nach Anzahl der Fälle/Praxisgrößen - 3000 bis 4000 Euro pro Monat.

Die TK hat dies veröffentlicht, ist aber selbst beteiligt an solchen Aktionen. Hat sie auch eingestanden. Aber auch die "größte" die Barmer GEK verfährt so. Viele AOK's (vor allem die) und BKK's und IKK's.

Da geht es anscheinen zu, wie im Urwald (Kampf um die Futterquellen). :-)

Allerdings lassen sich nicht alle Ärzte auf diesen Betrug ein.

MfG

von
Friedhelm

Zitiert von: Herz1952

Die "allermeisten" gingen eben früher zum Arzt. Aber das System wurde von den Politikern beanstandet, weil Fälle dieser Art öfter auftraten.

Dass die Krankenkassen nicht unbedingt den MDK einschalten ging aus verschiedenen Beiträgen hervor, weil die KK bei § 51 sogar damit gedroht haben, die Patienten dahinzuschicken, wenn Sie nicht mit einverstanden sind.

"Die" Kassen mach noch viel mehr. Sie rufen die Ärzte an und fragen, ob der Arzt nicht die Diagnose "verschlimmern" kann, weil sie dadurch mehr Geld aus dem RSA erhalten und auch die Ärzte profitieren von solchen Vereinbarungen - je nach Anzahl der Fälle/Praxisgrößen - 3000 bis 4000 Euro pro Monat.

Die TK hat dies veröffentlicht, ist aber selbst beteiligt an solchen Aktionen. Hat sie auch eingestanden. Aber auch die "größte" die Barmer GEK verfährt so. Viele AOK's (vor allem die) und BKK's und IKK's.

Da geht es anscheinen zu, wie im Urwald (Kampf um die Futterquellen). :-)

Allerdings lassen sich nicht alle Ärzte auf diesen Betrug ein.

MfG


Anstatt seriöse Quellen zu benennen, die diese fragwürdigen Behauptungen bestätigen, kommt wieder mal nur Stammtischgesülze übelster Sorte und ohne jeglichen Beleg.

Gähn.....

von
Claudia

Zitiert von: Herz1952

.....mal vor einiger Zeit, dass nahezu 100 Prozent aller Krankmeldungen berechtigt wären.

Die kürzlichen Massen-Krankschreibungen bei TUIfly und Air Berlin dürften diese Behauptung wohl eindeutig widerlegt haben.:-)

http://www.tagesschau.de/wirtschaft/tuifly-flugausfaelle-103.html

Gruß
Claudia

von
Herz1952

Hallo Claudia,

möchten Sie mit einem Piloten fliegen, der nicht ganz bei der Sache ist? Es sind ja auch nicht alle Piloten betroffen. So eine Situation, kann wohl krank machen. Es werden nämlich hohe Anforderungen gestellt, die setzten 110 % Leistung voraus.

Wo leben Sie eigentlich? Da muss es jede Menge Betrüger geben . :-)

von
Herz1952

Friedhelm,

Ärztezeitungen sind schon seriöse "Quellen".

Ich habe halt doch ein bisschen mehr Zeit als die arbeitende Bevölkerung um mich zu informieren.

Sie sollten nicht vergessen, dass die Vorstände Kaufleute sind und die kenne ich allzu gut. Ich bin nämlich "selber einen". :-).

von
Claudia

Zitiert von: Herz1952

Wo leben Sie eigentlich? Da muss es jede Menge Betrüger geben . :-)

Jetzt wird es aber richtig albern.
Erstens müssen Flugbegleiter/innen keine Flugzeuge steuern und zweitens ist selbst den Dümmsten der Dummen klar, dass es sich bei diesen Aktionen um wilde Streiks gehandelt hat.
Das haben selbst einige Mitarbeiter/innen anonym zugegeben.

Und ja, ich bin felsenfest davo überzeugt, dass, vor allem Montags, viele "Betrüger" in den Arztpraxen sitzen.

Gruß
Claudia

von Experte/in Experten-Antwort

1. Sollten Sie in der Lage sein, Ihre Arbeit wieder aufzunehmen, sollten Sie dieses tun.
2. Ansonsten besteht die Möglichkeit weiterhin Krankengeld oder auch Arbeitslosengeld (auch bei noch bestehendem Arbeitsverhältnis) zu beziehen.
3. Darüberhinaus können Sie jederzeit einen Antrag auf eine Rente wegen Erwerbsminderung stellen. Der zuständige Rentenversicherungsträger überprüft dann Ihren Anspruch.
4. Lassen Sie sich bei Ihrem zuständigen Rentenversicherungsträger über die Höhe der jeweiligen Ansprüche beraten.