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Was kann ich erwarten?

von
Leon R.

Hallo,
ich bin Jahrgang 1996 und habe nach dem Abi [mit 18]ein Wirtschaftsstudium bereits abgeschlossen.
Mein erster Arbeitgeber hat mich nun zum 01.09.2018 als Wirtschaftsprüfer eingestellt.
Es ist ein sehr fortschrittliches Unternehmen mit und übernimmt bereits bei der Einstellung ein hohes Maß an sozialer Verantwortung für jeden Mitarbeiter.
In meiner Abteilung (knapp 50 Mitarbeiter) erhalten alle Personen mit derselben Funktion ein identisches Gehalt.
Ich erhalte 78.000,00 Euro Jahresgehalt genauso wie z.B. mein 48jähriger Kollege.
Konkurrenzdenken soll innerhalb der Firma vermieden werden.
Das Gehalt entspricht in jedem folgenden Jahr der sogenannten Beitragsbemessungsgrenze der Rentenversicherung - so hat man mir es gestern beim Einstellungsgespräch, glaube ich zumindest, erklärt.
Das Argument war, dass dadurch eine zukünftige Altersarmut auch ohne Betriebsrente gewährleistet wäre.
Ich bin ein Laie und Berufsanfänger und habe gestern noch bis spät nachts im Internet diese Angelegenheit recherchiert.
Bin aber nicht ganz sicher wieviel Rente denn nun, nach aktuell gültigen Gesetzen, später für mich herauskommen wird.
Mein unbefristeter Arbeitsvertrag endet einen Tag vor meinem 67.Geburtstag am 25.05.2063.
Wäre sehr nett wenn mir jemand etwas auf die Sprünge helfen könnte.
Mit freundlichen Grüssen
L.Rust

von
chi

Zitiert von: Leon R.
Das Argument war, dass dadurch eine zukünftige Altersarmut auch ohne Betriebsrente gewährleistet wäre.

Na dann ist’s ja gut. ;-)

Aber im Ernst, Einkommen an der BBG macht rund zwei Entgeltpunkte pro Jahr, macht bei ca. 45 Jahren rund 90 EP, macht beim derzeitigen Rentenwert rund 2900 Euro Bruttorente.

von
Leon R.

Sorry, ich meinte natürlich eine Absicherung vor zukünftiger Altersarmut.
Danke für Ihre Antwort!

Experten-Antwort

Hallo, Leon,

nach heutigem Stand würde die Brutto-Altersrente mit 67 unter den von Ihnen genannten Angaben, wie von „Chi“ bereits erwähnt, knapp 2900 EUR betragen. In wie weit Rentensteigerungen durch Beschluss der Bundesregierung diesen Betrag erhöhen, kann heute nicht explizit genannt werden, da Angaben dazu rein spekulativ wären. Sie erhalten aber regelmäßig Renteninformationen, in denen dazu Stellung bezogen wird. Sie haben jetzt in der Planungsphase Ihrer Altersvorsorge die Möglichkeit ein kostenloses, neutrales „Intensivgespräch für die Altersvorsorge“ bei der DRV in Anspruch zu nehmen. Dort werden Sie konkretere Angaben zur Altersvorsorge erhalten, auch unter Berücksichtigung einer evtl. schon vorhandenen zusätzlichen betrieblichen oder privaten Altersvorsorge. Es wäre empfehlenswert bei einer Auskunfts- und Beratungsstelle der DRV in Ihrer Nähe einen Termin dazu zu vereinbaren. Im Anschluss daran könnten Sie dann bei einer Beratung bei einer Verbraucherzentrale ein für Sie ansprechendes Altersvorsorge-Produkt individuell nach Ihrem Interesse prüfen lassen. Die Entscheidung, ob Sie eine weitere Altersvorsorge betreiben wollen, ist dann Ihre Entscheidung.

von
Tonne

Zitiert von: Kaiser
Wer nur ein bisschen Grips im Kopf hat, recherchiert selber und stellt solche Fragen nicht in einem offenen Forum!

Für mich beweist es, dass in Deutschland mit Fleiss und einer guten Einstellung hervorragende Renten zu erzielen sind.
Bravo!

von
Captain Future

Zitiert von: Leon R.
Hallo,
ich bin Jahrgang 1996 und habe nach dem Abi [mit 18]ein Wirtschaftsstudium bereits abgeschlossen.
Mein erster Arbeitgeber hat mich nun zum 01.09.2018 als Wirtschaftsprüfer eingestellt.
Es ist ein sehr fortschrittliches Unternehmen mit und übernimmt bereits bei der Einstellung ein hohes Maß an sozialer Verantwortung für jeden Mitarbeiter.
In meiner Abteilung (knapp 50 Mitarbeiter) erhalten alle Personen mit derselben Funktion ein identisches Gehalt.
Ich erhalte 78.000,00 Euro Jahresgehalt genauso wie z.B. mein 48jähriger Kollege.
Konkurrenzdenken soll innerhalb der Firma vermieden werden.
Das Gehalt entspricht in jedem folgenden Jahr der sogenannten Beitragsbemessungsgrenze der Rentenversicherung - so hat man mir es gestern beim Einstellungsgespräch, glaube ich zumindest, erklärt.
Das Argument war, dass dadurch eine zukünftige Altersarmut auch ohne Betriebsrente gewährleistet wäre.
Ich bin ein Laie und Berufsanfänger und habe gestern noch bis spät nachts im Internet diese Angelegenheit recherchiert.
Bin aber nicht ganz sicher wieviel Rente denn nun, nach aktuell gültigen Gesetzen, später für mich herauskommen wird.
Mein unbefristeter Arbeitsvertrag endet einen Tag vor meinem 67.Geburtstag am 25.05.2063.
Wäre sehr nett wenn mir jemand etwas auf die Sprünge helfen könnte.
Mit freundlichen Grüssen
L.Rust

Interessante Frage:

Unterstellt, das Verhältnis zwischen BBG und Durchschnittssverdienst würde konstant so bleiben wie derzeit, ergäbe dies eine Rentenanwartschaft von ca. 92,2 EP zum Rentenbeginn Juni 2063, das entspricht heute ca. 2.950 Euro.

Unterstellt man jetzt noch eine jährliche Rentenanpassung von 2% bis dahin, dann wäre der Zahlbetrag nominell sogar 7.200 Euro (wohlgemerkt in weiter Zukunft und ohne Berücksichtigung der Inflation).

Bei Rentenanpassung von nur 1% werden es auch "nur" 4.600 Euro sein...

Hoffen Sie auf 3% Rentenanpassungen, werden es auch über 11.000 Euro Rente sein.

von
KSC

......und für jedes Produkt, dass heute 3 € kostet zahlen Sie dann in 45 Jahren 11 €........kaufkrafttechnisch bringen damit die reinen Rentenanpassungen nicht viel.....

:)

von
Gesicht

11.000 Euro Rente..
Geil