Weitergewährung der Vollen EM Rente bei fehlenden Ärztlichen Unterlagen außer einer Klinik

von
StellaMaus

Guten Tag ,
Im Oktober läuft meine volle EM Rente ab.. jetzt hab ich etwas Angst das ich auf Grund fehlender Arzt Berichte (Corona und meine Ängste sei Dank) diese nicht weiter bewilligt bekomme.. mein Zustand hat sich nicht geändert.. es ist sogar etwas schlimmer geworden.. ich hatte vor 1 1/2 Jahren zuletzt eine Therapie in der Psychiatrie gemacht die auf Grund von Corona leider abgebrochen wurde.. (sie war Ambulant) weil ich stationär nicht schaffen würde :/ wegen meiner Psyche und meinen Ängsten.. Ich war letzte Woche nach 2 Jahren wieder beim Psychiater und heute Mal bei meiner Hausärztin.. eigentlich sagen beide das ich weiter Therapie machen sollte aber durch die Pandemie.. ist es schwer was zu bekommen.. und am Liebsten hätte meine Hausärztin auch eine stationäre Therapie für mich.. aber wie gesagt ich kann das nicht.. ich würde mich wie damals in der Reha nur zurück ziehen..und kaum mit machen.. oder mitwirken.. eben weil ich ein Mensch mit Sozialen Ängsten und Panik Attacken bin..
Ich habe auf Grund meiner Ängste selbst das schwerste in meinem Leben Machen müssen und zwar mein Kind abgetrieben.. (verurteilt mich bitte nicht) es war schon schwer genug für mich.. :( ich habe wirklich Angst von vornherein abgelehnt zu werden..

von
KSC

Und was ist nun Ihre rentenrechtliche Frage ans Forum?

Sie können doch nur die Verlängerung der Rente beantragen und warten was passiert und wie entschieden wird.

Und natürlich sollten dem Verlängerungsantrag "medizinische Argumente" beigelegt werden - das müssen Sie jedoch mit Ihren Ärzten besprechen.

Alles Gute

von
EMRentner

Sie müssen damit rechnen, dass für den Verlängerungsantrag ihr Psychater oder Hausarzt einen Befundbericht ausfüllen muss. Wenn ihre Ärzte das machen, gut, wenn nicht, weil sie nicht in Behandlung waren, schlecht.

von
Winter

Zitiert von: EMRentner
Sie müssen damit rechnen, dass für den Verlängerungsantrag ihr Psychater oder Hausarzt einen Befundbericht ausfüllen muss. Wenn ihre Ärzte das machen, gut, wenn nicht, weil sie nicht in Behandlung waren, schlecht.

Und wenn die durch die DRV von den behandelnden Ärzten eingeholten Befunde der DRV keine Entscheidungsfindung ermöglicht, dann wird von dort eh ein Gutachter beauftragt.

Zunächst bitte keine Panik, auch wenn man natürlich insgesamt etwas beruhigter sein könnte, wenn einem bereits diverse aktuelle Befunde/Berichte vorliegen würden.

Bei meinem Verlängerungsgesuch sandte ich einen Stapel aktueller Befunde/Berichte mit.
Da ich wie zuvor die Jahre auch weiterhin in kontinuierlicher hausärztlicher, neuro- und neurochirurgischer, schmerztherapeutischer und logopädischer FA-Behandlung war, somit ununterbrochen therapeutisch begleitet in krankengymnastischer Langfristverordnung, psychotherapeutischer Schmerztherapie, Logopädie behandelt wurde, lagen mir sehr viele (auch bildgebende) Befunde vor.

Die DRV beauftragte trotzdem noch ein Gutachten und beschied mir letztendlich die unbefristete EMR.

Wirken Sie auf jedenfall mit, so gut es Ihnen gesundheitlich möglich!

Alles Gute

von
Michel

Zitiert von: EMRentner
Sie müssen damit rechnen, dass für den Verlängerungsantrag ihr Psychater oder Hausarzt einen Befundbericht ausfüllen muss. Wenn ihre Ärzte das machen, gut, wenn nicht, weil sie nicht in Behandlung waren, schlecht.
Das kann man so nicht generell sagen. Ich habe bei Beantragung der EM-Rente gar keinen Befund gehabt, weil mein Hausarzt nichts von meiner Behandlung aus Kinder-und Jugendtagen weiß und die Aufbewahrungsfristen bei den Unikliniken längst abgelaufen waren.Mitunter wird man im Alter jedoch von Sachen eingeholt, die früher entstanden sind. Bei mir lief das alles über den Gutachter. Da dies ja Ärzte sind, kann man berichten und wird aktuell untersucht, dort ist man durchaus zur Diagnostik in der Lage. Wenn der FS zur Begutachtung eingeladen werden sollte, kann er dort alles auf den Tisch bringen, die Ärzte wissen damit dann schon etwas anzufangen.

von
EMRentner

Gutachter sind gerade bei psychischen Sachen immer ein Risiko. Besser man geht ihnen mit Befunden der eigenen Ärzte aus dem Weg, wenn diese ausreichen. Ohne Befunde geht der Weg im besten Falle direkt zum Gutachter.

von
Nate66

Zitiert von: EMRentner
Gutachter sind gerade bei psychischen Sachen immer ein Risiko. Besser man geht ihnen mit Befunden der eigenen Ärzte aus dem Weg, wenn diese ausreichen. Ohne Befunde geht der Weg im besten Falle direkt zum Gutachter.

Das hab ich auch schon gehört!

In letzter Zeit kam es aber pandemiebedingt anscheinend häufiger vor, dass Termine zum Beispiel nur noch telefonisch wahrgenommen wurden. Das habe sowohl von Ärzten als auch Therapeuten gehört und auch selbst so gehandhabt.
Seit April diesen Jahres geht dies nun anscheinend nicht mehr so ohne weiteres.

von
Nate66

Zitiert von: Michel
Zitiert von: EMRentner
Sie müssen damit rechnen, dass für den Verlängerungsantrag ihr Psychater oder Hausarzt einen Befundbericht ausfüllen muss. Wenn ihre Ärzte das machen, gut, wenn nicht, weil sie nicht in Behandlung waren, schlecht.
Das kann man so nicht generell sagen. Ich habe bei Beantragung der EM-Rente gar keinen Befund gehabt, weil mein Hausarzt nichts von meiner Behandlung aus Kinder-und Jugendtagen weiß und die Aufbewahrungsfristen bei den Unikliniken längst abgelaufen waren.Mitunter wird man im Alter jedoch von Sachen eingeholt, die früher entstanden sind. Bei mir lief das alles über den Gutachter. Da dies ja Ärzte sind, kann man berichten und wird aktuell untersucht, dort ist man durchaus zur Diagnostik in der Lage. Wenn der FS zur Begutachtung eingeladen werden sollte, kann er dort alles auf den Tisch bringen, die Ärzte wissen damit dann schon etwas anzufangen.

Vor der Pandemie hatte ich auch stapelweise Befunde. Doch seit die Corona-Situation dann immer schlimmer geworden ist, habe ich meine Arzttermine stark reduziert und alles, was ich gar nicht umgehen konnte, nach Möglichkeit telefonisch gemacht. Es war/ist mir allein aufgrund der Maskenpflicht nicht anders möglich. Leider wurde ab April 22 nun die Möglichkeit der Abrechnung telefonischer Termine offenbar stark reduziert, so dass dies in vielen Fällen nicht mehr gemacht werden kann.

Dinge wie Krebsvorsorge konnte ich in letzter Zeit allerdings leider ebenfalls nicht mehr wahrnehmen und ich war auch nicht mehr bei der Physiotherapie oder im Reha-Sport, was teilweise natürlich schon ein Problem darstellt, da ich diese Dinge eigentlich gebraucht hätte.

von
Michel

Zitiert von: Nate66
Zitiert von: Michel
Zitiert von: EMRentner
Sie müssen damit rechnen, dass für den Verlängerungsantrag ihr Psychater oder Hausarzt einen Befundbericht ausfüllen muss. Wenn ihre Ärzte das machen, gut, wenn nicht, weil sie nicht in Behandlung waren, schlecht.
Das kann man so nicht generell sagen. Ich habe bei Beantragung der EM-Rente gar keinen Befund gehabt, weil mein Hausarzt nichts von meiner Behandlung aus Kinder-und Jugendtagen weiß und die Aufbewahrungsfristen bei den Unikliniken längst abgelaufen waren.Mitunter wird man im Alter jedoch von Sachen eingeholt, die früher entstanden sind. Bei mir lief das alles über den Gutachter. Da dies ja Ärzte sind, kann man berichten und wird aktuell untersucht, dort ist man durchaus zur Diagnostik in der Lage. Wenn der FS zur Begutachtung eingeladen werden sollte, kann er dort alles auf den Tisch bringen, die Ärzte wissen damit dann schon etwas anzufangen.

Vor der Pandemie hatte ich auch stapelweise Befunde. Doch seit die Corona-Situation dann immer schlimmer geworden ist, habe ich meine Arzttermine stark reduziert und alles, was ich gar nicht umgehen konnte, nach Möglichkeit telefonisch gemacht. Es war/ist mir allein aufgrund der Maskenpflicht nicht anders möglich. Leider wurde ab April 22 nun die Möglichkeit der Abrechnung telefonischer Termine offenbar stark reduziert, so dass dies in vielen Fällen nicht mehr gemacht werden kann.

Dinge wie Krebsvorsorge konnte ich in letzter Zeit allerdings leider ebenfalls nicht mehr wahrnehmen und ich war auch nicht mehr bei der Physiotherapie oder im Reha-Sport, was teilweise natürlich schon ein Problem darstellt, da ich diese Dinge eigentlich gebraucht hätte.

Sie könnten im Rahmen Ihres Verlängerungsantrages z. B. den Selbsteinschätzungsbogen ausfüllen und der RV genau all dieses mitteilen. Ich habe bspw. auch versucht, in der Pandemie - Zeit in kein Krankenhaus zu müssen. Sollte die RV meine Rente überprüfen, hätte ich diesmal auch keine stationäre Behandlung vorzuweisen, aber das lässt sich ja alles erklären.

Experten-Antwort

Hallo StellaMaus,

wir können Ihnen nur empfehlen ca. drei Monate vor dem Ende der Zeitrente eine Antrag aus Weiterzahlung zu stellen. Fügen Sie dem Antrag ggf. vorhandene medizinische Unterlagen bei. Je vollständiger die Unterlagen sind, je besser kann der medizinische Dienst der Rentenversicherung Ihren Gesundheitszustand prüfen. Ob weitere Unterlagen von Ihren behandelnden Ärzten gebraucht werden oder ob eine persönliche Begutachtung benötigt wird, hängt vom Einzelfall ab. Je nach medizinischer Beurteilung kann es sein, dass seitens der gesetzlichen Rentenversicherung auch Rehabilitationsmaßnahmen empfohlen werden. Mehr können wir hierzu nicht sagen, da jeder Antrag individuell entschieden wird.

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