wer schreibt während der Reha krank?

von
Herz1952

Schorsch,

Reha und Krankenhaus sind nun mal 2 verschiedene Dinge, die man eigentlich gar nicht vergleichen kann (grundsätzlich).

Krankenhausaufenthalte sind Akutbehandlungen. Das Krankenhaus "schmeißt" die Patienten danach raus in eine Rehabehandlung, um möglichst den besten "Anfangszustand" zu erreichen. Schon da besteht ein Unterschied. Dieser ist auch grundsätzlich.

Lohnfortzahlung: Bei Reha (Vorsorge) bezahlt der Arbeitgeber, falls keine Vorerkranken die 6-Wochenfrist überschreiten. Bei anderen Rehas (RV) gibt es Übergangsgeld und der AG zahlt nichts. Bei Krankenhausaufenthalten zahlt der Arbeitgeber (6-Wochenfrist beachten) und danach die Krankenkasse Krankengeld.

Man muss das auch relativ sehen auf den betroffenen Personenkreis, also Kranke, Rehabilitanten (hier können beide auch AU-sein), Arbeitsfähige mit Vorsorgekuren.

Das ganze ist im Prinzip etwas komplexer. Da spielen mehrere Gesetze, Verordnungen und Richtlinien ineinander.

Manche bekommen eine AHB, die sehr schwer erkrankt sind, von ca. 3 Wochen. Andere haben im Prinzip nur eine "Lappalie" dagegen und bekommen auch 3 Wochen. Krankheit ist nun mal komplex. Auch bei einer Reha werden nicht alle gleich behandelt, sondern auch auf sonstige Bedürfnisse abgestellt (Schwere der Erkrankung natürlich und auch auf andere Erkrankungen).

von
Claudia

Zitiert von: Herz1952

Es ging um den Beitrag von "Schorsch". Licht aufgegangen? Zusammenhänge erkannt? Wohl nicht! (grins).

Der Schorsch hat nirgendwo etwas von "Vorsorgekuren" geschrieben, weil der Fragesteller keine "Vorsorgekur" antreten will sondern eine medizinische Reha, um seine Arbeitsfähigkeit/Erwerbsfähigkeit wieder herzustellen bzw.zu verbessern.

Diese ganze Diskussion über den Sonderstatus von "Vorsorgekuren" hat zwar (mal wieder) für viele Verwirrungen gesorgt aber Niemandem genützt.
Typisch @Herz1952 eben.....

Gruß Claudia

von
Herz1952

...und ich habe auch nicht behauptet in diesem Beitrag, dass "Mutter-Kind-Kuren" der Regelfall sind. Sie sind auch Rehas (Vorsorge Rehas für die Kinder). Vielleicht gibt es auch einen Unterschied in den Genehmigungen für diese Rehas und den Rehas für Erwachsene (in der Anzahl).

Es gibt sogar Rehas zur Vorbeugung gegen Eintritt von Pflegefällen. Da streiten sich jedoch die "Geister". Wer soll das bezahlen? Die Krankenkasse oder die Pflegekassen. Konflikt: Diese beiden sind mitunter sehr eng verbunden und evtl. unter gleicher Leitung.

Keine Gewähr für Vollständigkeit und Richtigkeit (smile).

von
Herz1952

Hallo Claudia,

vielleicht doch. Aber nächsten verweise ich nur noch auf das SGB insgesamt (12 "Bücher"). Das ist vielleicht doch einfacher. (smile).

Gruß Herz1952

von
Claudia

Zitiert von: Herz1952

...und ich habe auch nicht behauptet in diesem Beitrag, dass "Mutter-Kind-Kuren" der Regelfall sind.

Nö, Sie haben aber behauptet, dass stationäre Reha-Maßnahmen in der Regel nicht mit Krankenhausaufenthalten vergleichbar wären und dann ergänzt, dass sich Ihre Behauptung nur auf "Vorsorgekuren" beziehen würde.

Und da der Fragesteller AU ist und GAR KEINE "Vorsorgekur" machen will, waren Ihre Hinweise wenig hilfreich sondern nur verwirrend.

Gruß Claudia

von
Claudia

Zitiert von: Herz1952

Hallo Claudia,

vielleicht doch. Aber nächsten verweise ich nur noch auf das SGB insgesamt (12 "Bücher"). Das ist vielleicht doch einfacher. (smile).


Solange Sie noch nicht einmal einfache Textbeiträge in diesem Forum richtig verstehen und interpretieren können, sollten Sie von komplizierten Gesetzestexten besser Abstand nehmen.

Versuchen Sie es besser mit Kochbüchern. (smile)

Gruß Claudia

von
Herz1952

Claudia,

dann lade ich Sie zum Essen ein. Bringen Sie aber bitte Ihren Arzt mit (smile).

von Experte/in Experten-Antwort

Hallo Self-willed,

die Antworten von KSC bestätigen wir von hier. Sie sind gut und richtig.