Widerspruch gegen länge der Reha einlegen

von
Juline B.

Hallo,

Mein Partner ist zur Zeit in einer Reha Einrichtung, dort wurde nun die ersten drei Wochen eine Behandlung durchgeführt, welche von der Krankenkasse bezahlt wird. Von dort aus wurde dann die Reha beantragt.
Ihm wurde am Anfang mitgeteilt, dass er 10-12 Wochen die Reha dort machen soll. Über seinen Kopf weg wurden nun 24 Wochen beantragt. Jedoch hilft ihm die Reha Einrichtung gar nicht, das Gegenteil ist der Fall, ihm geht es von Tag zu Tag schlechter. Heute kam die Bewilligung über 24 Wochen an.
Kann er gegen die dauer Widerspruch einlegen? Abbrechen ist ja nicht möglich, da er ja sonst auf den entstanden Behandlungskosten sitzen bleibt, ist das richtig? Was sind seine Möglichkeiten?
MfG
Juline B.

Experten-Antwort

Hallo Juline B.,

ohne Daten zur Art der Reha können wir nicht beurteilen, ob die Dauer gerechtfertigt ist. Bitte wenden Sie sich an den Rentenversicherungsträger der die Reha-Maßnahme bewilligt hat und legen dort Widerspruch ein.

von
KSC

Woher haben Sie denn die Weisheit, dass er auf den Behandlungskosten sitzen bleibt?

Reha ist schließlich zunächst mal eine freiwillige Angelegenheit und wenn ein Kunde keinen Sinn drin sieht, so er die Reha lieber sein lassen oder abbrechen.

Eine widerwillig erzwungene Reha wird in aller Regel nicht viel bringen, v.a. wenn der Patient auf stur stellt oder "Dienst nach Vorschrift" macht.

Aber bevor wir uns alle ereifern, was meinen eigentlich die Ärzte zu Ihrem Problem? Vielleicht schaffen die es ja Sie vom Sinn der Angelegenheit zu überzeugen.

2. Frage: sieht Ihr Mann das genauso wie Sie?

von
Doris

24 Wochen Reha? Achwo, das kann ich gar nicht glauben.
Meine Freundin hatte schweste Hirnblutung und kann nichts, wirklich nichts.
Selbst da wird nur im 12 Wochen Rythmus Reha beantrag, obwohl es klar ist, das es bestimmt ein Jahr dauert, bis sie wieder halbwegs gehen oder sprechen kann.