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Widerspruch gegen Teilrente

von
K.K

Guten Morgen,

ich habe anstelle meiner vollen Erwerbsminderungsrente (3 Jahre) jetzt nur noch eine Teilrente anerkannt bekommen, bin aber weiter krank. Mein Gesundheitszustand hat sich leider noch verschlechtert. Nun bin ich in den Widerspruch gegangen.

Erhalte ich trotz des Widerspruchsverfahrens in der Zeit die Teilrente und erhalte ich eine Aufstockung ALG1 zur Teilrente? Ich bezog vorher kein ALG1, wurde ausgesteuert, dann rückwirkend zum ersten Tag der AU berentet.Oder stünde mir wieder KG zu?

Die Teilrente endet bereits Ende diesen Jahres.
Muss ich dann trotz des Widerspruches einen Neuantrag auf volle Rente stellen oder reicht der Widerspruch aus?
Das würde ja für mich evtl. heißen ich müsste bereits im September schon wieder einen Weitergewährungsantrag zur vollen EM Rente stellen?!?!
Bitte dringend auch um euren Expertenrat.

MfG
K.K

von
Schade

Da die Teiltente anerkannt ist erhalten Sie diese (hoffentlich) auch. Das steht doch garantiert auch so im Bescheid, oder?

Ob daneben ein Anspruch auf ALG oder KG besteht, klären Sie bitte mit Arbeitsamt und / oder ihrer Krankenkasse.

Wenn bis Herbst noch nicht über den Widerspruch entschieden ist, würde ich notfalls im Herbst beantragen, dass die befristete Rente verlängert wird (da können sie ja auch angeben dass Sie eigentlich die volle Rente wollen). Diesen Antrag zu stellen ist doch kein Problem......:)

von
K.K

Danke Schade.
Das heißt ich bekomme die Teilrente erstmal bis Ende des Jahres, unabhängig ob das Widerspruchsverfahren läuft oder nicht.
Absurd das man nach 3 Jahren voller EM Rente auf einmal nur noch eine halbe Rente bekommt und dann auch noch befristet bist Ende des jetzigen Jahres. Das verstehe wer will.

Und ich muss also dann auch parallel dazu wieder einen Weitergewährungsantrag im Herbst stellen, selbst wenn das Widerspruchsverfahren noch nicht beendet ist. Habe ich das richtig verstanden?
K.K.

von
K.K

Noch etwas.
Wenn der Widerspruch läuft und ich hoffentlich wieder meine volle EMR bekomme, wird dann auch der Zeitraum verlängert und ganz neu beschieden,oder nur von der halben auf die volle Rente umgeändert? Wie verhält sich das?
K.K.

von
Schade

.....meine Glaskugel habe ich gerade zur Reparatur und hellsehen kann ich ohne die Kugel nicht.....warten Sie es ab.

von
K.K

Entschuldigen Sie bitte, aber was ist das jetzt bitte für eine Antwort?!
Wenn Sie keine konkrete und zielführende Antwort darauf wissen dann überlassen Sie es doch bitte dem Expertenteam. Ich stelle hier keine Scherzfragen.
K.K

von
Schade

...das war die Antwort dass niemand im Forum wissen kann wie über den Widerspruch entschieden wird, da ist einfach vieles möglich....

von
Rentensputnik

Auch wenn Schade es ein wenig ironisch beschrieben hat, niemand im Forum, nicht mal der Experte, kann eine Vorhersage über den Ausgang Ihres Widerspruchsverfahrens abgeben.
Sie müssen daher abwarten, wie über Ihren Widerspruch entschieden wird!

von
K.K

Hallo Rentensputnik,

ist denn hier kein Experte der meine Fragen etwas näher erläutern könnte?
Ich habe das Gefühl das meine Fragen nicht richtig gelesen wurden! Es muss doch jemand wissen ob im Widerspruchsverfahren nochmal neu geprüft wird und sich auch die Befristung ändern( verlängern ) kann.
Bitte um Expertenantwort.
Danke!
K.K

von
W*lfgang

Zitiert von: K.K
Ich habe das Gefühl das meine Fragen nicht richtig gelesen wurden!
K.K,

ich habe das Gefühl, dass Sie die bisher zutreffenden Antworten nicht richtig verstanden haben.

Wer soll den Ausgang Ihres Widerspruchs/Ihrer persönlichen Situation bewerten können, ohne Ihre Akte 'auf dem Tisch' zu haben, um den weiteren Verlauf Ihrer EM - volle/teilweise - beurteilen zu können. Med. Fachpersonal mit einem letztendlich nur Votum dazu ist hier schon gar nicht an Bord.

Wg. ALG und KG wurden Sie bereits auf die darüber entscheidenden Stellen hingewiesen.

> Die Teilrente endet bereits Ende diesen Jahres.
Muss ich dann trotz des Widerspruches einen Neuantrag auf volle Rente stellen oder reicht der Widerspruch aus?

Der Widerspruch ist davon unabhängig zu sehen (das kann auch bis in Klageverfahren laufen und laufen und ...). Insofern ist natürlich entsprechend dem aktuell gültigen Bescheid/Rente endet zum Jahresende, ein Weiterzahlungsantrag zu stellen (6 Monate vorher/Sommer wäre angesagt). Ein kompletter Neuantrag ist nicht erforderlich, der Weiterzahlungsantrag ist recht simpel/10 Min. Arbeitsaufwand - den können Sie hier schon mal einsehen:

http://www.deutsche-rentenversicherung.de/Allgemein/de/Inhalt/5_Services/04_formulare_und_antraege/_pdf/R0120.html

und selbst oder auch vor Ort ausfüllen lassen.

Gruß
w.

von
KSC

Alles was denkbar ist kann am Ende des Widerspruchsverfahrens stehen.

die Entscheidung wird bestätigt
oder es bleibt bei der Teirente und die Befristung wird verlängert
oder Sie kriegen die Teilrente auf Dauer
oder es gibt ne volle Rente auf Dauer
oder die volle Rente befristet, für 1 jahr oder für 2 oder 3
oder......
Und natürlich kann alles neu geprüft werden, das hängt letztlich von der Begründung des Widerspruchs ab
und davon ob Sie neue ärztlichen Begründungen oder Befunde eingereicht haben
oder......

Es ist theoretisch alles oder nichts denkbar.

Wissen Sie jetzt mehr, ist die Antwort nun besser für Sie?
Abwarten müssen Sie trotzdem

von
K.K

Vielen Dank für die detaillierten Informationen.Nun ist der Vorgang verständlicher für mich.
K.K

Experten-Antwort

Hallo K.K,

bezüglich ALG und KG wurde ja bereits schon auf die entsprechenden Stellen verwiesen.

Ansonsten sollten Sie abwarten, wie über den Widerspruch entschieden wurde. Sollte noch keine Entscheidung bis zum Ende der bisherigen Rente vorliegen, stellen Sie einen Weiterzahlungsantrag, so wie auch bereits von W*lfgang erläutert.

Freundliche Grüße