Widersprüchliche Aussagen Sachbearbeiter

von
Uwe

Hallo Zusammen,

ich habe im Dez Antrag auf EM-Rente gestellt. Gutachtentermin Anfang März. Am 6. Mai habe ich bei der Sachbearbeiterin in Berlin nachgefragt: "Die Akte liegt ..immer noch.. beim ärztlichen Dienst zur Prüfung. Rufen Sie doch nächste Woche wieder an." Heute sagt mir dieselbe Dame: "Am 11.5. ist die Akte zum medizinischen Dienst gegangen. Mehr kann ich Ihnen dazu nicht sagen. Rufen Sie Ende des Monats wieder an." Gibt es aus der Erfahrung der Mitarbeiter der Regionalträger eine vernünftige Erklärungsmöglichkeit oder ist das Veräppelungstaktik?

Viele Grüße

von
???

Ihre Akte kam zwischen dem 06.05 und dem 12.05. in die Sachbearbeitung zurück. Leider war die Aussage des Gutachter unvollständig/unklar/widersprüchlich. Deshalb wurde Ihre Akte zur Klärung wieder an den ärztlichen Dienst gegeben.
Nervig, aber passiert.

von Experte Experten-Antwort

Hallo Uwe,

Erklärungsmöglichkeiten gibt es viele. Es kann z. B. sein, dass sich die Sachbearbeiterin bei der zweiten Aussage lediglich versprochen hat (Die Akte war bereits am 11.04. zum medizinischen Dienst gegangen, die Sachbearbeiterin hat aber versehentlich "11. Mai" gesagt).

Es könnte aber auch sein, dass die Akte zwischen dem 06.05. und dem 11.05. den medizinischen Dienst kurz verlassen hatte (z. B. weil die Akte zur zwischenzeitlichen Honorarabrechnung für den Gutachter an die Abrechnungsstelle gegangen ist). Die Sachbearbeiterin hat dann heute im Buchungssystem gesehen, dass die Akte (zuletzt) am 11.05. an den medizinischen Dienst gegangen ist und Ihnen dies mitgeteilt.

von
User

Warum haben Sie die Sachbearbeiterin beim zweiten Anruf nicht gleich auf den Widerspruch hingewiesen?

von
Cassandra

Das ist keine widersprüchliche Aussage. Es kommt ziemlich häufig vor, dass Vorgänge mehr als einmal dem ärztlichen Dienst vorgelegt werden.