Wie geht es nach der Reha weiter?

von
Fragende

Liebes Forum,

momentan nehme ich an einer Rehabilitationsmaßnahme teil. Heute wurde mir mitgeteilt, dass es aller Vorraussicht nach darauf hinauslaufen wird, dass ich auf dem Arbeitsmarkt (momentan) nur noch für 3-6 Stunden leistungsfähig bin. Ich befinde mich in einer ungekündigten Vollzeitanstellung in die ich auch unbedingt zurückkehren möchte. Wenn ich nach der Reha den Antrag auf EU-Rente stellen würde, was wäre dann in der Zeit bis zu einer (hoffentlichen) Bewilligung? Würde dies bedeuten, dass ich bis zur Entscheidung der DRV zuhause sitzen muss und nicht arbeiten darf? 8 Stunden schaffe ich definitiv nicht, würde bedeuten ich muss mich weiter AU schreiben lassen, oder? Und dann darf ich nicht arbeiten, richtig? Ich würde so gerne, die Stunden, die ich schaffe, arbeiten. Dies würde ja bei vorliegender AU nur im Rahmen des Hamburger Modells gehen. Unterstützt die KK die Wiedereingliederung, wenn von vorneherein klar ist, dass ich auch mit dieser nicht auf 8 Stunden hochkommen werde? Für mich wäre es eine Katastrophe, wenn ich bis zur Entscheidung der DRV zuhause sitzen müsste.
Danke für Eure Bemühungen.
FRagende

von
k-o-r

Zitiert von: Fragende
Liebes Forum,

momentan nehme ich an einer Rehabilitationsmaßnahme teil. Heute wurde mir mitgeteilt, dass es aller Vorraussicht nach darauf hinauslaufen wird, dass ich auf dem Arbeitsmarkt (momentan) nur noch für 3-6 Stunden leistungsfähig bin. Ich befinde mich in einer ungekündigten Vollzeitanstellung in die ich auch unbedingt zurückkehren möchte. Wenn ich nach der Reha den Antrag auf EU-Rente stellen würde, was wäre dann in der Zeit bis zu einer (hoffentlichen) Bewilligung? Würde dies bedeuten, dass ich bis zur Entscheidung der DRV zuhause sitzen muss und nicht arbeiten darf? 8 Stunden schaffe ich definitiv nicht, würde bedeuten ich muss mich weiter AU schreiben lassen, oder? Und dann darf ich nicht arbeiten, richtig? Ich würde so gerne, die Stunden, die ich schaffe, arbeiten. Dies würde ja bei vorliegender AU nur im Rahmen des Hamburger Modells gehen. Unterstützt die KK die Wiedereingliederung, wenn von vorneherein klar ist, dass ich auch mit dieser nicht auf 8 Stunden hochkommen werde? Für mich wäre es eine Katastrophe, wenn ich bis zur Entscheidung der DRV zuhause sitzen müsste.
Danke für Eure Bemühungen.
FRagende

Verbieten kann dir niemand etwas. Einen Zwang AU zu sein für einen Antrag auf EM-Rente gibt es nicht. Das alles musst und solltest du ja mit denen entscheiden, die deinen Gesundheitszustand und deine gesundheitlichen Einschränkungen kennen. Und das sollte ja in erster Linie dein Hausarzt sein.

Was z.B. Themen wie BEM, Hamburger Modell oder sogar Arbeitszeitreduzierung angeht, solltest du ggf. mit Arbeitgeber, Krankenkasse und vor allem auch wieder deinem Arzt besprechen.

H.

von
RV

Zitiert von: Fragende
Liebes Forum,

momentan nehme ich an einer Rehabilitationsmaßnahme teil. Heute wurde mir mitgeteilt, dass es aller Vorraussicht nach darauf hinauslaufen wird, dass ich auf dem Arbeitsmarkt (momentan) nur noch für 3-6 Stunden leistungsfähig bin. Ich befinde mich in einer ungekündigten Vollzeitanstellung in die ich auch unbedingt zurückkehren möchte. Wenn ich nach der Reha den Antrag auf EU-Rente stellen würde, was wäre dann in der Zeit bis zu einer (hoffentlichen) Bewilligung? Würde dies bedeuten, dass ich bis zur Entscheidung der DRV zuhause sitzen muss und nicht arbeiten darf? 8 Stunden schaffe ich definitiv nicht, würde bedeuten ich muss mich weiter AU schreiben lassen, oder? Und dann darf ich nicht arbeiten, richtig? Ich würde so gerne, die Stunden, die ich schaffe, arbeiten. Dies würde ja bei vorliegender AU nur im Rahmen des Hamburger Modells gehen. Unterstützt die KK die Wiedereingliederung, wenn von vorneherein klar ist, dass ich auch mit dieser nicht auf 8 Stunden hochkommen werde? Für mich wäre es eine Katastrophe, wenn ich bis zur Entscheidung der DRV zuhause sitzen müsste.
Danke für Eure Bemühungen.
FRagende

Hallo,

besprechen Sie dies mit Ihrem Arzt und/oder AG. Sie müssennicht zuhause rumsitzen. Nutzen Sie diese Gelegenheit für schönere Dinge wie z,b, in der frischen Luft spazieren gehen, Fahrradfahren ect.

Mfg

von
Ulli

Nein, Hamburger Modell wird nach der Reha nicht gemacht. Die Eingliederung geht zu Lasten der DRV und wird genauso geplant, wie sie es brauchen.
Das organisier in der Reha der Sozialdienst für sie, der macht einen genauen Plan.

von
Fragende

Danke an Ulli für den Tipp mit dem Sozialdienst. Dort habe ich jetzt nächste Woche einen Termin.

LG Fragende

Experten-Antwort

Hallo User Fragende,

die User haben Ihnen bereits Tipps für die Zeit nach der Reha gegeben. Wie war die Situation vor der Reha? Wenn Sie vor Beginn der Maßnahme nicht AU waren und Sie werden AU entlassen, müssen Sie sich sofort bei Ihrem Arbeitgeber AU melden und die Bescheinigung der Reha-klinik über die Entlassungsform vorlegen.
Sollten Sie bereits vor der Reha AU gewesen sein und Krankengeld bezogen haben, so melden Sie sich bitte nach der Entlassung direkt bei Ihrer Krankenkasse und legen dort ihre Entlassungsbescheinigung vor. Wenn Sie noch in der Lohnfortzahlung waren nehmen Sie zusätzlich zur Krankenkasse auch Kontakt mit Ihrem Arbeitgeber auf.

Wenn Sie einen Antrag auf EM-Rente stellen würden, wären Sie dann bis zur Bewilligung AU und müssen nach der Bewilligung auf jeden Fall Kontakt mit Ihrem Arbeitgeber aufnehmen. Sie sind nicht verpflichtet, nach der Reha-maßnahme den Rentenantrag zu stellen, wenn Sie zunächst über die Wiedereingliederung versuchen teilweise wieder zu arbeiten.

Sollte nach dem Gespräch mit dem Sozialdienst und ggfs. mit den Klinikärzten die Empfehlung für eine Wiedereingliederung vorliegen, dann muss zunächst der Arbeitgeber und dann die Deutsche Rentenversicherung der Wiedereingliederung zustimmen. Sinn der Wiedereingliederung kann auch bei Ihnen sein, ob Sie überhaupt die 6 Stunden tägliche Arbeitszeit erreichen.

Wie es genau nach der Reha für Sie weitergeht, ist dann Ihre Entscheidung, die Sie ggfs. nach Rücksprache mit Ihrem Arbeitgeber, treffen.