Wie gesetzlich absichern gegen Berufsunfähigkeit

von
Berliner

Ich habe psychische Vorerkrankungen und es ist nicht sonderlich wahrscheinlich das ich es bis zum regulären Rentenalter schaffe. Welche Möglichkeiten habe ich, mich gegen diesen Fall abzusichern.

von
DRV

Für den Fall, dass Sie nach 1960 geboren sind, können Sie eine Berufsunfähigkeit nicht in der gesetzlichen Rentenversicherung absichern, da gibt es nur die volle oder teilweise Erwerbsminderung, die sich aber auf den allgemeinen Arbeitsmarkt bezieht und Ihren Beruf nicht berücksichtigt.
Es bleibt Ihnen somit nur der Abschluss einer privaten Berufsunfähigkeitsversicherung.

[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 05.11.2018, 10:38 Uhr]

von
Berliner

Zitiert von: DRV
Für den Fall, dass Sie nach 1960 geboren sind, können Sie eine Berufsunfähigkeit nicht in der gesetzlichen Rentenversicherung absichern, da gibt es nur die volle oder teilweise Erwerbsminderung, die sich aber auf den allgemeinen Arbeitsmarkt bezieht und Ihren Beruf nicht berücksichtigt.
Es bleibt Ihnen somit nur der Abschluss einer privaten Berufsunfähigkeitsversicherung.

Habe ich schon versucht aber man bietet es mir nicht mal mit Risikozuschlag an.

von
Hannes

Es gibt eine Versicherung ( der große Anbieter mit G am Anfang und li am Ende), die bieten eine private Erwerbsminderungsrentenvetsicherung an ohne gesundheitsfragen, stattdessen mit 5 Jahren Wartezeit.

von
DRV

Zitiert von: Berliner
Zitiert von: DRV
Für den Fall, dass Sie nach 1960 geboren sind, können Sie eine Berufsunfähigkeit nicht in der gesetzlichen Rentenversicherung absichern, da gibt es nur die volle oder teilweise Erwerbsminderung, die sich aber auf den allgemeinen Arbeitsmarkt bezieht und Ihren Beruf nicht berücksichtigt.
Es bleibt Ihnen somit nur der Abschluss einer privaten Berufsunfähigkeitsversicherung.

Habe ich schon versucht aber man bietet es mir nicht mal mit Risikozuschlag an.

Traurig, aber die gesetzliche Rentenversicherung kann Ihnen da nicht helfen.
Eine private BU-Versicherung mit einer Krankheit abzuschließen, dürfte ebenfalls nicht möglich oder sehr teuer sein.
An eine derartige Versicherung muss man denken, wenn man noch gesund ist.
Eine Haftpflichtversicherung schließt man auch nicht erst ab, wenn ein Schadensfall eingetreten ist.

von
Kaiser

Zitiert von: DRV
Zitiert von: Berliner
Zitiert von: DRV
Für den Fall, dass Sie nach 1960 geboren sind, können Sie eine Berufsunfähigkeit nicht in der gesetzlichen Rentenversicherung absichern, da gibt es nur die volle oder teilweise Erwerbsminderung, die sich aber auf den allgemeinen Arbeitsmarkt bezieht und Ihren Beruf nicht berücksichtigt.
Es bleibt Ihnen somit nur der Abschluss einer privaten Berufsunfähigkeitsversicherung.

Habe ich schon versucht aber man bietet es mir nicht mal mit Risikozuschlag an.

Traurig, aber die gesetzliche Rentenversicherung kann Ihnen da nicht helfen.
Eine private BU-Versicherung mit einer Krankheit abzuschließen, dürfte ebenfalls nicht möglich oder sehr teuer sein.
An eine derartige Versicherung muss man denken, wenn man noch gesund ist.
Eine Haftpflichtversicherung schließt man auch nicht erst ab, wenn ein Schadensfall eingetreten ist.

Was ist das denn für ein Vergleich? Wenn dann bitte richtig. Hier ist noch kein Schadensfall eingetreten, weil der Mann offensichtlich noch nicht berufsunfähig ist. Er gehört lediglich zur Risikogruppe und wie es der Begriff schon sagt, hat ein höheres Risiko berufsunfähig zu werden. Selbstverständlich möchte man sich da versichern, auch wenn es höhere Prämien bedeutet. Welcher Sinn hat eine Versicherung, die ausschließlich risikoarme Gruppen versichert und die Leute, die es wirklich benötigen, bleiben außen vor. Vielleicht sollten sie versuchen ihm zu helfen, anstatt als Moralapostel hier zu versagen.

von
HotRod

Zitiert von: Berliner
Ich habe psychische Vorerkrankungen und es ist nicht sonderlich wahrscheinlich das ich es bis zum regulären Rentenalter schaffe. Welche Möglichkeiten habe ich, mich gegen diesen Fall abzusichern.

Der korrekte Weg wäre:
Krankfeiern, Reha beantragen, EU-Rente beantragen !

Private BU-Versicherungen sind viel zu teuer und überflüsig, da die Zahlungen von der Grundsicherung wieder abgezogen werden !

Die allermeisten EU-/BU-Rentner sind nämlich auf GRUSI-Leistungen angewiesen !

Alternativ können Sie auch sofort GRUSI beantragen !

von
Berliner

Zitiert von: HotRod
Zitiert von: Berliner
Ich habe psychische Vorerkrankungen und es ist nicht sonderlich wahrscheinlich das ich es bis zum regulären Rentenalter schaffe. Welche Möglichkeiten habe ich, mich gegen diesen Fall abzusichern.

Der korrekte Weg wäre:
Krankfeiern, Reha beantragen, EU-Rente beantragen !

Private BU-Versicherungen sind viel zu teuer und überflüsig, da die Zahlungen von der Grundsicherung wieder abgezogen werden !

Die allermeisten EU-/BU-Rentner sind nämlich auf GRUSI-Leistungen angewiesen !

Alternativ können Sie auch sofort GRUSI beantragen !

Meine EM-Rente würde vermutlich irgendwo zwischen 800-1.000€ liegen. Abfeiern könnte ich auf keinen Fall, denn arbeiten möchte ich so lange wie möglich. Nun kann man sich das aber nicht immer aussuchen. Selbst wenn ich nur 250€ extra versichern könnte und dann bei 1.050€-1.300€ liegen würde, könnte ich schon ein Stück besser schlafen. Machbar ist es aber nicht so richtig.

von
Hannes

Hast du meinen Beitrag überlesen?

von
Berliner

Zitiert von: Hannes
Hast du meinen Beitrag überlesen?

Nein Hannes, habe bereits geguckt. Allerdings schreckt mich die 5 Jahre Wartezeit etwas ab. In der Zeit kann viel passieren aber es ist als Notschirm besser als gar nichts.

von
Hannes

Aber es ist doch besser als nichts?
Du bekommst sogar die Beiträge wieder, sollte die Erwerbsminderungsrente früher eintreffen.

von
Kaiser

Zitiert von: Kaiser
Zitiert von: Kaiser
Zitiert von: DRV
Zitiert von: Berliner
Zitiert von: DRV
Für den Fall, dass Sie nach 1960 geboren sind, können Sie eine Berufsunfähigkeit nicht in der gesetzlichen Rentenversicherung absichern, da gibt es nur die volle oder teilweise Erwerbsminderung, die sich aber auf den allgemeinen Arbeitsmarkt bezieht und Ihren Beruf nicht berücksichtigt.
Es bleibt Ihnen somit nur der Abschluss einer privaten Berufsunfähigkeitsversicherung.

Habe ich schon versucht aber man bietet es mir nicht mal mit Risikozuschlag an.

Traurig, aber die gesetzliche Rentenversicherung kann Ihnen da nicht helfen.
Eine private BU-Versicherung mit einer Krankheit abzuschließen, dürfte ebenfalls nicht möglich oder sehr teuer sein.
An eine derartige Versicherung muss man denken, wenn man noch gesund ist.
Eine Haftpflichtversicherung schließt man auch nicht erst ab, wenn ein Schadensfall eingetreten ist.

Was ist das denn für ein Vergleich? Wenn dann bitte richtig. Hier ist noch kein Schadensfall eingetreten, weil der Mann offensichtlich noch nicht berufsunfähig ist. Er gehört lediglich zur Risikogruppe und wie es der Begriff schon sagt, hat ein höheres Risiko berufsunfähig zu werden. Selbstverständlich möchte man sich da versichern, auch wenn es höhere Prämien bedeutet. Welcher Sinn hat eine Versicherung, die ausschließlich risikoarme Gruppen versichert und die Leute, die es wirklich benötigen, bleiben außen vor. Vielleicht sollten sie versuchen ihm zu helfen, anstatt als Moralapostel hier zu versagen.

Schön dass Du fremde Namen nutzt, um darunter Deinen Unsinn zu verbreiten.
Kannst ja mal versuchen, Dich mit einer entsprechenden Krankheit privat gegen BU abzusichern. Wirst auch Du weder bezahlen wollen, noch können.
Daher ist es völlig korrekt. Versicherungen sollte man abschließen, bevor der Schadens- oder Leistungsfall eintritt. Hier liegt mit der Erkrankung schon ein entscheidendes Hemmnis vor.
Statt andere als Moralapostel zu bezeichnen, nur weil Sie die Wahrheit sagen, solltest Du besser hinterfragen, inwieweit Du jemandem mit Deinem Beitrag geholfen hast. Niemandem!

Ich entschuldige mich nochmal, denn ich bin zweifelsfrei nicht in der Lage einen Schadens- oder Leistungsfall von einer Risikogruppe zu unterscheiden. Auch habe ich nicht verstanden das selbst Risikogruppen versichert werden aber es eben drauf ankommt, was konkret vorliegt. Anstatt jetzt noch weiter mich meiner Schizophrenie zuzuwenden, versuche ich Ihnen zu helfen.

Sie können versuchen, soweit sie noch nicht das 45. Lebensjahr erreicht haben, eventuell freiwillige Beiträge für entsprechende Zeiträume nachzuzahlen. In Betracht kommt zb das 16.-17. Lebensjahr oder Schulzeiten die keine Anrechnungszeiten sind. Dafür benötigen sie allerdings auch etwas Kleingeld. Vorzugsweise sollten sie erst „Lücken“ füllen anstatt das 16.-17. Lebensjahr. Damit erhöhen Sie die Bewertungsgrundlage für Ihre Zurechnungszeit und somit ihre EM-Rente. Das ist natürlich immer vom konkreten Einzelfall abhängig und sie kommen nicht um eine DRV Beratung rum. Klugscheißer, Nichtsnutze und Moralapostel haben wir leider zu viele in dem Forum und ich entschuldige mich dafür.

Experten-Antwort

Hallo Berliner, Fakt ist, dass wenn Sie vor dem 02.01.61 geboren sind, kein Versicherungsschutz gegen Berufsunfähigkeit in der gesetzlichen Rentenversicherung besteht. Nach der Diagnose einer psychischen Erkrankung dürfte es fast unmöglich sein, einen Versicherungsschutz für diese Erkrankung zu erhalten. Leider reicht manchmal schon der Besuch eines entsprechenden Facharztes, um von der Versicherung abgelehnt zu werden. Ein bezahlbares Produkt werden Sie wohl nur finden, wenn es keinen vollumfänglichen Versicherungsschutz bietet. Es gibt Produkte, die nur beim Vorliegen schwerer Erkrankungen zahlen (zBsp. Krebs oder Herzinfarkt). Diese nennen sich Dread-Disease Versicherung. Vielleicht besser als nichts.