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Experten-Antwort

Wie hoch ist der "Zugangsfaktor" wenn die Rente erst mit 70 beantragt wird ?

von Zugangsfaktor28.07.2020 | 21:27
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7 Antworten

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Mein Opa ist reich und hat noch keine Rente beantragt. Er ist jetzt 70 Jahre alt und hat schon damals mehr als 45 Jahre in die Rente eingezahlt. Er meint, dass er das bischen Rente nicht braucht. Wir haben gesagt, dass ihm die Rente zusteht und sogar noch höher ist, weil er die Rente bisher nicht genommen hat. Beim googlen stand das was von Zugangsfaktor. Wie hoch ist der bei meinem Opa ? Er ist 1950 geboren und hat bis 2013 gearbeitet und über 45 Jahre eingezahlt, weil er damals noch mit 15 zur Arbeit gegangen ist.

Antworten vom Expertenteam

Persönlich beantwortet im Expertenforum

1
Expertenantwort · 1Deutsche Rentenversicherung

Hallo Zugangsfaktor,

so wie KSC es beschrieben hat, erhöht sich der Zugangsfaktor für jeden Monat, in dem die Rente nicht in Anspruch genommen wurde, um 0,5 %.

Bezüglich der Beispielrechnungen schließen wir uns ebenfalls den Ausführungen von KSC an.

Der Beginn der Regelaltersrente ist jetzt abhängig vom Antragsdatum. In dem Monat, in dem der Antrag gestellt wird, würde die Rente beginnen.

Die Antragstellung kann auch durch einen telefonischen Beratungstermin mit einer Beratungsstelle der Deutschen Rentenversicherung erfolgen. Ein persönliches Erscheinen ist hierfür nicht erforderlich.

Deutsche RentenversicherungSie möchten persönlich beraten werden?Beratungsangebote der Deutschen Rentenversicherung

6 Antworten

Studentam 28.07.2020 | 21:55
Der reiche Opa der von 1965 bis 2013 dennoch durchgearbeitet hat sollte doch einfach eine Proberechnung machen lassen und sehen was er erhalten könnte. Niemand wird ihn zwingen eine Rente zu beantragen. Er kann sich den Schriebs dann aber in den Westflügen ins Poolzimmer hängen, so als Beweis wie reich er ist und was er night nötig hat.
KSCam 28.07.2020 | 22:00
Mit jedem Monat den ab Regelalter die Rente nicht genommen wird, gibt es einen Zuschlag von 0,5%. Der Jahrgang 1950 hat das Regelalter mit 65+4 Monaten erreicht. Geht er mit 70 plus 4 Monaten in Rente hat er die Rente um 5 Jahre = 60 Monate aufgeschoben, erhält also einen Zuschlag von 60 mal 0,5% = 30 %. Eine RegelAR von 100 € hätte sich dadurch auf 130 € erhöht. Hätte er damals die 100 € genommen, hätte er in den 5 Jahren bereits 6000 € bezogen, hat er aber nicht , dafür aber jetzt jeden Monat 30 € mehr. Hätte sich laienhaft gerechnet nach 200 Monaten amortisiert, der liebe Opa sollte also schon etwa 90 Jahre alt werden damit der "Verzicht" sich gerechnet hat.
VersAmtam 29.07.2020 | 07:28
Bezogen auf einen Rentenbeginn Juli 2020 wäre der Zuschlag zwischen 25,0% und 31,0%, abhängig davon, wann genau 1950 der Geburtstag ist (unterstellt es gibt keinen Vertrauensschutz aufgrund einer ATZ Beschäftigung zum Stichtag)
obiter dictumam 31.07.2020 | 05:28
Mit jedem Monat den ab Regelalter die Rente nicht genommen wird, gibt es einen Zuschlag von 0,5%. Der Jahrgang 1950 hat das Regelalter mit 65+4 Monaten erreicht. Geht er mit 70 plus 4 Monaten in Rente hat er die Rente um 5 Jahre = 60 Monate aufgeschoben, erhält also einen Zuschlag von 60 mal 0,5% = 30 %. Eine RegelAR von 100 € hätte sich dadurch auf 130 € erhöht. Hätte er damals die 100 € genommen, hätte er in den 5 Jahren bereits 6000 € bezogen, hat er aber nicht , dafür aber jetzt jeden Monat 30 € mehr. Hätte sich laienhaft gerechnet nach 200 Monaten amortisiert, der liebe Opa sollte also schon etwa 90 Jahre alt werden damit der "Verzicht" sich gerechnet hat.
Wenn der 45 Jahre hat, kann er ja auch die Rente für besonders langjährig Versicherte ankreuzen, und dann wird schon ab 63 für jeden Monat 0,5% dazugerechnet.
Das ist falsch, den Zuschlag kann es immer ernst nach Erreichen des Regelalters geben.
Häam 31.07.2020 | 05:32
Mit jedem Monat den ab Regelalter die Rente nicht genommen wird, gibt es einen Zuschlag von 0,5%. Der Jahrgang 1950 hat das Regelalter mit 65+4 Monaten erreicht. Geht er mit 70 plus 4 Monaten in Rente hat er die Rente um 5 Jahre = 60 Monate aufgeschoben, erhält also einen Zuschlag von 60 mal 0,5% = 30 %. Eine RegelAR von 100 € hätte sich dadurch auf 130 € erhöht. Hätte er damals die 100 € genommen, hätte er in den 5 Jahren bereits 6000 € bezogen, hat er aber nicht , dafür aber jetzt jeden Monat 30 € mehr. Hätte sich laienhaft gerechnet nach 200 Monaten amortisiert, der liebe Opa sollte also schon etwa 90 Jahre alt werden damit der "Verzicht" sich gerechnet hat.
Wenn der 45 Jahre hat, kann er ja auch die Rente für besonders langjährig Versicherte ankreuzen, und dann wird schon ab 63 für jeden Monat 0,5% dazugerechnet.
Du hast ja gar keine Ahnung!
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