Wie sollte die Vorgehensweise bei einer abgelehnten EU Rente aussehen?

von
Derdenker

İch frage explizit nach einer allgemeinen Vorangehensweise.

Heisst, falls es zu einer Ablehnung kommen sollte oder statt voller nur die halbe EU Rente bewilligt wurde ist es klar ein Widerspruch zu erfassen.

Ein allgemeiner Widerspruch reiche wohl vorerst. Begründungen und ggf. nachreichung von Materialien können nachträglich durchgeführt werden.

Ein Akteneinsicht sollte beantragt werden.

Widerspruchsbegründungen können "nach erhalt der Akteneinsicht" gestellt werden.

Soweit alles richtig?

von
Der Zufriedene

Da schließe ich mich an.Freitag angerufen und um ein Termin für Antrag von Erwerbsminderungsrente in Regelaltersrente gebeten,heute schon zurück gerufen worden und alles am Telefon erledigt.
Was für ein Service!!! DAAAANKE

von
Zufriedener

Oh da bin ich versehentlich verkehrt .Entschuldigung

von
Erklärbär

Zitiert von: Derdenker
İch frage explizit nach einer allgemeinen Vorangehensweise.

Heisst, falls es zu einer Ablehnung kommen sollte oder statt voller nur die halbe EU Rente bewilligt wurde ist es klar ein Widerspruch zu erfassen.

Ein allgemeiner Widerspruch reiche wohl vorerst. Begründungen und ggf. nachreichung von Materialien können nachträglich durchgeführt werden.

Ein Akteneinsicht sollte beantragt werden.

Widerspruchsbegründungen können "nach erhalt der Akteneinsicht" gestellt werden.

Soweit alles richtig?

Ja, das passt soweit.
Der "allgemeine" Widerspruch muss in der Widerspruchsfrist (siehe Bescheid) liegen.
Für die Begründung kann es hilfreich sein, wenn ein Sozialverband/Rechtsanwalt etc. mit ins Boot genommen wird.

P. S. EU-Rente gibt es schon seit Jahren nicht mehr. Heißt jetzt Teil-Erwerbsminderungsrente und volle Erwerbsminderungsrente ;-)

von
Siehe hier

Zitiert von: Derdenker
İch frage explizit nach einer allgemeinen Vorangehensweise.

Heisst, falls es zu einer Ablehnung kommen sollte oder statt voller nur die halbe EU Rente bewilligt wurde ist es klar ein Widerspruch zu erfassen.

Ein allgemeiner Widerspruch reiche wohl vorerst. Begründungen und ggf. nachreichung von Materialien können nachträglich durchgeführt werden.

Ein Akteneinsicht sollte beantragt werden.

Widerspruchsbegründungen können "nach erhalt der Akteneinsicht" gestellt werden.

Soweit alles richtig?

Ein allgemeiner Widerspruch sollte ein fristwahrender Widerspruch sein, mit Hinweis das eine Widerspruchsbegründung nach Akteneinsicht nachgereicht wird.

Empfehlen kann man hier nur, dass man sich ggf. Hilfe/Unterstützung bei einem Sozialverband oder Fachanwalt an die Seite holt.

Experten-Antwort

Hallo Derdenker,

„Erklärbär“ und „Siehe hier“ haben Ihnen bereits die zutreffenden Antworten auf Ihre Frage gegeben.

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