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Wo sind Entgeltpunkt für Ausbildung geblieben?

von
ThomasausLautern

Ohne Fakten / Rentenbescheid ist es schwer eine Antwort zu bekommen, ich weiß. Trotzdem versuche ich es. Ich habe 3,16 Entgeltpunkte für berufliche Ausbildung in meinem Bescheid stehen. Tatsächlich wurden nur 0,82 Entgeltpunkte erzielt, die werden von 3,1 abgezogen. Es ergeben sich 2,4 Entgeltpunkte für berufliche Ausbildung, die in die Gesamtbewertung mit einfließen. So weit, so gut. Es kommen hinzu: Entgeltpunkte für Beitragszeiten. Entgeltpunkte aus Versorgungsausgleich und Entgeltpunkte aus beitragsfreien Zeiten ( 110 Monate bis zum Jahr 2023. ) Die erste und zweite Vergleichsbewertung habe ich auch verstanden. Aber in der Gesamtbewertung fehlen besagte 2,34 Entgeltpunkte der Ausbildung. Wie kann das denn sein?

von
Lehrer

2,4 Entgeldpunkte sind genug !

von
W*lfgang

Zitiert von: ThomasausLautern
Es ergeben sich 2,4 Entgeltpunkte für berufliche Ausbildung, die in die Gesamtbewertung mit einfließen.
ThomasausLautern,

Sie sind da in einem Teil der Rentenberechnung (Gesamtleistungsbewertung/Bewertung beitragsfreier und beitragsgeminderter Zeiten), wo es nicht um die tatsächlichen EP und deren Aufwertung als Ergebnis der Entgeltpunkte für Beitragszeiten geht. Für berufliche (und fachschulische Ausbildungen zusammengerechnet max. 3 Jahre), können sich max. 2,25 EP ergeben, abzüglich bereits erzielte EP aus den Entgelten.

In der Gesamtleistungsbewertung werden _allen_ beruflichen Ausbildungen ohne Begrenzung auf 3 Jahre (und die ersten 3 Jahre Pflichtbeitragszeit gelten dabei immer als Zeit einer beruflichen Ausbildung) ein pauschaler Wert (1 EP/Jahr) zugeordnet, und natürlich auch hier um den bereits erzielten EP-Wert bereinigt. Dient letztendlich dazu, in dieser 'Durchschnittswertberechnung' den für Sie höchsten Wert zu ermitteln, mit dem dann wiederum andere Zeiten aufgewertet werden können.

In den Textpassagen ist das sogar ziemlich verständlich in der Gesamtleistungsbewertung dargestellt, daher mit dieser Anlage ein wenig mehr Zeit mit dem Lesen investieren, und das geht schon in den einleitenden Sätzen zu dieser Anlage los.

Gruß
w.

von
chi

Die Aufwertung von Ausbildungszeiten wird nur innerhalb der Gesamtleistungsbewertung durchgeführt, d.h. wenn es darum geht, einen Durchschnittswert zu bestimmen, mit dem bestimmte beitragsfreie Zeiten belegt werden. Für die eigentliche Rente werden dagegen nur die tatsächlichen Entgeltpunkte berücksichtigt, ohne Aufwertung.

von
H. Stevens

Die Entgeltpunkte für die Ausbildungszeiten hat eine Frau Merkel eingesammelt. Sie braucht das Geld für Asylanten, notleidende Banken, für Griechenland und jetzt auch für Italien.

Bezahlen müssen immer die kleinen Leute, vornehmlich natürlich die Rentner. Also Leute, die sich nicht wehren können.

Die Unternehmen, welche am meisten Kohle haben, verschont man dagegen.

tja so ist das eben hier, in diesem eurem Lande.

von
RentenChecker

Zitiert von: H. Stevens

Die Entgeltpunkte für die Ausbildungszeiten hat eine Frau Merkel eingesammelt. Sie braucht das Geld für Asylanten, notleidende Banken, für Griechenland und jetzt auch für Italien.

Bezahlen müssen immer die kleinen Leute, vornehmlich natürlich die Rentner. Also Leute, die sich nicht wehren können.

Die Unternehmen, welche am meisten Kohle haben, verschont man dagegen.

tja so ist das eben hier, in diesem eurem Lande.

Ganz davon abgesehen, dass das hier überhaupt nichts zu suchen hat:

Wenn hier doch alles so schlecht ist, dann sollten Sie sich doch einfach ein anderes Land suchen, wo alles viel besser ist und dahin ziehen! Oder sind ihnen die Sozialleistungen bzw. die Absicherung hier im Land dann doch zu wichtig, weil doch alles gar nicht so schlecht ist?!

Wir sollten alle aufhören zu jammern, weil das, im Vergleich zum Rest der Welt, auf seeeehr hohem Niveau passiert!

Denken Sie einmal drüber nach...

Experten-Antwort

Hallo ThomasausLautern,

die User W*lfgang und chi haben Ihnen schon die richtige Antwort gegeben.

Die Bewertung der Berufsausbildungszeiten ist im Gesetz leider nicht ganz einfach geregelt. Man muss unterscheiden zwischen der Bewertung der eigentlichen "echten" Berufsausbildungzeit als sogenannte beitragsgeminderte Zeit auf der einen Seite und der Gesamtleistungsbewertung (Ermittlung von Durchschnittswerten für beitragsfreie Zeiten), in die "echte" und "fiktive" (erste 36 Monate mit Pflichtbeiträgen) Berufsausbildungszeiten mit einem festgelegten Mindestwert (0,0833 EP/Monat) eingehen, auf der anderen Seite.
Die zusätzlichen Entgeltpunkte haben also die Bewertung aller eventuell vorhandenen beitragsfreien Zeiten erhöht.
Außerdem können sie auch indirekt die Zeiten der tatsächlichen Berufsausbildung erhöhen, da diese als beitragsgeminderte Zeiten eingestuft werden. Bei beitragsgeminderten Zeiten vergleicht man den Wert aus der eigentlichen Beitragszahlung mit dem Wert, den die Zeit hätte, wenn sie eine beitragsfreie Zeit wäre (eine Art Günstigerprüfung). Ist der Wert für die beitragsfreie Zeit (Gesamtleistungswert) höher, gibt es einen Zuschlag (das müsste im Bescheid unter der Überschrift "Bewertung beitragsgeminderter Zeiten") erkennbar sein.

Sofern Sie mit diesen Erläuterungen und Ihrem Rentenbescheid Ihre Frage noch nicht beantwortet sehen, können Sie sich die Berechnung auch gern in einer unserer Auskunfts- und Beratungsstellen erklären lassen.

von
Unwissende

Zitiert von: W*lfgang

Für berufliche (und fachschulische Ausbildungen zusammengerechnet max. 3 Jahre), können sich max. 2,25 EP ergeben

Korrektur: Für berufliche und fachschulische Ausbildungen UND für Zeiten der Teilnahme an einer berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahme. Das könnte insofern hier wichtig sein, weil Zeiten der Fachschulausbildung UND Zeiten der Teilnahme an einer berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahme vorrangig zu bewerten sind und daher die Bewertung von Zeiten der Berufsausbildung "verdrängen" können.
Zitiert von: W*lfgang

In der Gesamtleistungsbewertung werden _allen_ beruflichen Ausbildungen … ein pauschaler Wert (1 EP/Jahr) zugeordnet, und natürlich auch hier um den bereits erzielten EP-Wert bereinigt.

Das ist nicht korrekt. Der pauschale Wert beträgt 0,9996 pro Jahr (0,0833 pro Monat). Außerdem wird dieser Wert nicht um den bereits erzielten EP-Wert bereinigt, sondern es wird IMMER mindestens dieser Wert zugeordnet.

von
Genervter

Zitiert von: Unwissende

Zitiert von: W*lfgang

Für berufliche (und fachschulische Ausbildungen zusammengerechnet max. 3 Jahre), können sich max. 2,25 EP ergeben

Korrektur: Für berufliche und fachschulische Ausbildungen UND für Zeiten der Teilnahme an einer berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahme. Das könnte insofern hier wichtig sein, weil Zeiten der Fachschulausbildung UND Zeiten der Teilnahme an einer berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahme vorrangig zu bewerten sind und daher die Bewertung von Zeiten der Berufsausbildung "verdrängen" können.
Zitiert von: W*lfgang

In der Gesamtleistungsbewertung werden _allen_ beruflichen Ausbildungen … ein pauschaler Wert (1 EP/Jahr) zugeordnet, und natürlich auch hier um den bereits erzielten EP-Wert bereinigt.

Das ist nicht korrekt. Der pauschale Wert beträgt 0,9996 pro Jahr (0,0833 pro Monat). Außerdem wird dieser Wert nicht um den bereits erzielten EP-Wert bereinigt, sondern es wird IMMER mindestens dieser Wert zugeordnet.

DIN inhaltlich fehlerhaften Beiträge von W*lfgang nehmen langsam dramatische Züge an. Vielleicht sollte er sich mehr zurückhalten?

von
Unwissende

Zitiert von: Genervter

DIN inhaltlich fehlerhaften Beiträge von W*lfgang nehmen langsam dramatische Züge an. Vielleicht sollte er sich mehr zurückhalten?

ich stimme Ihnen wieder mal zu :-)

von
chi

Zitiert von: Unwissende

Das ist nicht korrekt. Der pauschale Wert beträgt 0,9996 pro Jahr (0,0833 pro Monat). Außerdem wird dieser Wert nicht um den bereits erzielten EP-Wert bereinigt, sondern es wird IMMER mindestens dieser Wert zugeordnet.

Doch, der übliche Rechenweg ist, zu den tatsächlich vorhandenen Entgeltpunkten (aus allen Zeiten) – die man ja ohnehin errechnen muß – n*0,0833 hinzuzuzählen und die Entgeltpunkte aus den aufgewerteten Zeiten entsprechend abzuziehen. Man kann natürlich auch anders rechnen.

Randbemerkung: Wenn man gezielt versucht, so viele Fehler wie möglich zu finden, schießt man leicht über das Ziel hinaus …

von
=//=

Zitiert von: H. Stevens

Die Entgeltpunkte für die Ausbildungszeiten hat eine Frau Merkel eingesammelt. Sie braucht das Geld für Asylanten, notleidende Banken, für Griechenland und jetzt auch für Italien.

Bezahlen müssen immer die kleinen Leute, vornehmlich natürlich die Rentner. Also Leute, die sich nicht wehren können.

Die Unternehmen, welche am meisten Kohle haben, verschont man dagegen.

tja so ist das eben hier, in diesem eurem Lande.

Hast du schon angefangen , nach einem Land zu suchen, wo die soziale Absicherung besser ist als in D? Dann pack mal dein Köfferchen und geh dort hin. :-) Wer nachts um 03:34 Uhr Zeit hat, so einen Stuss zu schreiben, sollte schnellstens aus D verschwinden.

von
Unwissende

Zitiert von: chi

Zitiert von: Unwissende

Das ist nicht korrekt. Der pauschale Wert beträgt 0,9996 pro Jahr (0,0833 pro Monat). Außerdem wird dieser Wert nicht um den bereits erzielten EP-Wert bereinigt, sondern es wird IMMER mindestens dieser Wert zugeordnet.

Doch, der übliche Rechenweg ist, zu den tatsächlich vorhandenen Entgeltpunkten (aus allen Zeiten) – die man ja ohnehin errechnen muß – n*0,0833 hinzuzuzählen und die Entgeltpunkte aus den aufgewerteten Zeiten entsprechend abzuziehen. Man kann natürlich auch anders rechnen.

Randbemerkung: Wenn man gezielt versucht, so viele Fehler wie möglich zu finden, schießt man leicht über das Ziel hinaus …

Liebe(r) Chi,

der gesetzlich normierte Wert beträgt 0,0833 für einen Kalendermonat (vgl. § 71 Absatz 3 Nr. 3 SGB VI). Folglich beträgt der Jahreswert 12 Monate x 0,0833 = 0,9996. Das ist einfachste Mathematik und da gibt es nach meinem mathematischen Verständnis auch keinen "anderen" Rechenweg.

Das sieht die gesamt Deutsche Rentenversicherung ganz offensichtlich auch so, deswegen hat Sie den Jahreswert von 0,9996 auch schwarz auf weiß in ihrer Gemeinsamen Rechtlichen Arbeitsanweisung zu § 71 SGB VI im Abschnitt 5 gleich im ersten Absatz niedergeschrieben.

Hier der Link zu der Weisung der Deutschen Rentenversicherung:

http://rvrecht.deutsche-rentenversicherung.de/Raa/Raa.do?f=SGB6_71R5

Natürlich können Sie der Deutschen Rentenversicherung nun vorhalten, sie habe beim Festlegen des Wertes von 0,9996 nicht den Ihrer Meinung nach "üblichen Rechenweg" beachtet oder nicht beachtet, dass man "natürlich auch anders rechnen" kann. Ob Sie allerdings mit Ihrer wenig stichhaltigen Argumentation Erfolg haben werden und die Deutsche Rentenversicherung den Wert 0,9996 durch 1,0 ersetzen wird, ist doch mehr als fraglich.

Randbemerkung zu Ihrer Randbemerkung: Sie haben Recht! Sie sind mit Ihrer "gezielten Fehlersuche" wohl tatsächlich ein wenig über's Ziel hinausgeschossen...

Experten-Antwort

Vielleicht mal was zur Herleitung der 0,0833:

Es geht schon darum, die Berufsausbildung für diese Berechnung so zu stellen, als wäre der Durchschnittsverdienst aller Versicherten erzielt wurden. Dies entspräche einem Entgeltpunkt. pro Jahr. Für die Berechnung muss das aber auf monatliche Werte heruntergebrochen werden:
1 EP : 12 = 0,08333333333...... EP
Leider haben wir also ein periodisches Ergebnis und das muss auf vier Stellen anch dem Komma gerundet werden, also 0,0833 EP. Wenn man das wieder mit 12 multipliziert, ergibt sich 0,9996 - also eine minimale Rundungsdifferenz.

Heißt also, korrekt sind die 0,9996 pro Jahr, aber es ist aus meiner Sicht auch nicht falsch, bei einer sowieso vereinfachten Erklärung von einem EP pro Jahr zu sprechen. Bei Kindererziehungszeiten (Stichwort "Mütterrente") reden ja auch alle von einem oder zwei EP pro Kind, obwohl hier natürlich genauso 0,0833 EP/Monat anzusetzen sind...

von
W*lfgang

Zitiert von: Unwissende
Der pauschale Wert beträgt 0,9996 pro Jahr (0,0833 pro Monat)
...endlich, endlich werde ich in das Geheimnis dieser ominösen Nachkommastellen eingeweiht. Unwissende, vielen lieben Dank dafür ;-)

Jetzt verraten Sie mir noch, warum man noch bis 1991 mit nur 2 Stellen hinterm Komma ausgekommen ist, oder ist das etwa eine Art Inflationsausgleich? ...ich bin da völlig ratlos.

Gruß
w.

von
Unwissende

Zitiert von: W*lfgang

endlich, endlich werde ich in das Geheimnis dieser ominösen Nachkommastellen eingeweiht. Unwissende, vielen lieben Dank dafür ;-)

Sehr gerne, lieber W*lfgang. Sie waren doch auch immer sehr milde zu mir :-)
Vielleicht ist das ja der Beginn einer großen Freundschaft...

Zitiert von: W*lfgang

Jetzt verraten Sie mir noch, warum man noch bis 1991 mit nur 2 Stellen hinterm Komma ausgekommen ist, oder ist das etwa eine Art Inflationsausgleich? ...ich bin da völlig ratlos.

Sie kleiner Scherzbold. Einen "ratlosen" W*lfgang gibt es doch gar nicht!

Deswegen ist Ihre Vermutung - wie alle Ihre Vermutungen - natürlich richtig: Das Wort "Entgeltpunkte" setzt sich ja aus den Begriffen "Entgelt" und "Punkte" zusammen. Und bei einem "Entgelt" gibt es natürlich immer eine Inflation, die ausgeglichen werden muss.

Sie sind schon ein Fuchs! :-)

Experten-Antwort

Schön, dass Sie sich wieder vertragen haben :-)
Ein schönes Wochenende an alle...

von
CCCP

Zitiert von: =//=

Zitiert von: H. Stevens

Die Entgeltpunkte für die Ausbildungszeiten hat eine Frau Merkel eingesammelt. Sie braucht das Geld für Asylanten, notleidende Banken, für Griechenland und jetzt auch für Italien.

Bezahlen müssen immer die kleinen Leute, vornehmlich natürlich die Rentner. Also Leute, die sich nicht wehren können.

Die Unternehmen, welche am meisten Kohle haben, verschont man dagegen.

tja so ist das eben hier, in diesem eurem Lande.

Hast du schon angefangen , nach einem Land zu suchen, wo die soziale Absicherung besser ist als in D? Dann pack mal dein Köfferchen und geh dort hin. :-) Wer nachts um 03:34 Uhr Zeit hat, so einen Stuss zu schreiben, sollte schnellstens aus D verschwinden.

Die kleinere und"ärmere"DDR war Euch sozial haushoch überlegen!Glaubt keiner?Es gab während der gesamten Demonstrationen im Land viele Forderungen-Freiheit,Presse,Reise aber nicht ein einziges Transparent mit Forderungen nach höheren Löhnen oder Renten.Und so arm wie ein SGB II Empfänger heute war niemand,es wurden keine Bratwürste,dicke Pullover oder Eisbecher zum Selberbauen auferlegt,die Leute konnten sich normale Dinge wie Heizen oder Eisdiele leisten.Auch wenn die Renten niedriger waren,so konnte man billiger Bahnfahren,zahlte keine GEZ und schon gar keine Kranken-und Pflegekasse.Ein angeblich so starkes Land wie die BEE ERR DEH die hier immer als Erlösung gepriesen wird,müßte viel höhere Sozialleistungen haben,die besten der Welt sind es jedenfalls nicht.

von
W*lfgang

Zitiert von: CCCP
(...)
вы говорите по немецки? ...versuchen Sie es wenigstens ;-)

приветствие
в.

von
ThomasausLautern

Was soll der Scheiß? Wenn du Sehnsucht nach Russland oder Russisch hast, dann suche ne passende Spielwiese. Kapiert?