Zählen als Hinzuverdienst zur teilweise Erwerbminderunsrente , VersAnt ZVK und SV-Pfl-Hinzu als Arbeitsentgelt?

von
Klaus F

Zählen als Hinzuverdienst zur teilweise Erwerbminderunsrente , VersAnt ZVK und SV-Pfl-Hinzu als Arbeitsentgelt?
Ich erhalte seit Januar 2011 eine teilweise Erwerbsminderungsrente wegen Berufsunfähigkeit.
Mein Geburtsjahr 1955. Ich arbeite seit 2011 bei einem neuen Arbeitgeber in Teilzeit unter 6 Stunden täglich. Zu meinem Arbeitsentgeld habe ich Abeitseinkommen für eine Fotovoltaik Anlage mit monatlich 54 Euro monatlich.
Bei der jährlichen Bruttoarbeitsentgeld Bescheinigung vom Arbeitgeber für die Rentenversicherung werden zusätzlich zum versteuernden Bruttogehalt auch noch folgende Zulagen als Gehalt bescheinigt:
5,05 Euro als VL Zulage. Vermögenswirksame Leistung des Arbeitgebers.
25,46 Euro VersAnt ZVK. Der vom Arbeitnehmer zu versicherde, aber nicht zu versteuernde Anteil zur Zusatzversorgung
35,10 Euro SV-Pfl_Hinzu Der vom Arbeitnehmer sozialversicherungspflichte Anteil.Dabei handelt es sich um den SV Hinzurechungsbetrag $1 Abs.1Satz3SvEV
der SV zu versichern ist aber der auch nicht zu versteuern ist. Ist auch für die VBL Rente.
Ingesamt63,56 Euro Bruttounwirksam.
Ich komme nun um 21,47 Euro über die Hinzuverdienstgrenze und deshalb soll meine Erwerbminderungsrente um die Hälfte gekürzt werden.
Sind „VersAnt ZVK“ und „SV PFL Hinzu“ überhaupt Einnahmen zum Verdienst nach §96a SGB VI (SGB IV)?

Experten-Antwort

Hallo Klaus F
ich sehe mich hier im Forum leider nicht in der Lage, auf diese detaillierte Frage ohne eine entsprechende Lohnabrechnung zu antworten. Ich rate Ihnen, sofern Sie kürzlich einen Bescheid über die Kürzung Ihrer Rente erhalten haben, fristwahrend einen Widerspruch einzulegen, und mit dem zuständigen Entscheider Kontakt aufzunehmen und die einzelnen Positionen durchzusprechen.
Zukünftig, bzw. seit dem 01.07.2017 dürfte sich die Problematik entschärft haben, da durch das sogenannte Flexirentengesetz nun keine stufenweise Anrechnung, sondern eine centgenaue Anrechnung erfolgt. Schädliche Verdienste werden, sofern sie den jährlichen Freibetrag übersteigen, nun nur noch zu 40% angerechnet sofern Sie den Hinzuverdienstdeckel nicht übersteigen . Zu den detaillierten Einkommensanrechnungen lassen Sie sich am besten in einer Beratungsstelle der Deutschen Rentenversicherung beraten.