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Zu krank für Begutachtungstermin = fehlende Mitwirkung?!?

von Alex14.07.2021 | 14:20
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Fragen beantworten Expertinnen und Experten der Deutschen Rentenversicherung.

Moin zusammen. Ich weiß einfach nicht mehr weiter und so langsam kann und will ich auch nicht mehr! Vor ca. 8 Wochen bekam ich eine Einladung zu einer Untersuchung zwecks Rentenantrag. Ich habe gleich angerufen und mitgeteilt, das ich diese lange Anreise (4,5 Stunden Hin- und Rückweg) aufgrund schweren gesundheitlichen und psychologischen Gründen nicht durchführen kann. Hinzu kommt, das ich mit einer Schutzmaske gegen Corona aufgrund eines Lungenschadens nicht atmen kann. Geimpft bin ich noch nicht da ich noch keinen Termin bekommen habe was aber auch nichts bringt, da ich wegen der Maske niemanden vor mich schützen muss sondern ich muss mich vor allen anderen schützen. Ich kann mit der Maske vielleicht 15 bis 20 Minuten klar kommen und dann bekomme ich Atemnot. Aufgrund akuten Atemproblemen bei der Hitze, meinem gesammten gesundheitlichen Zustand hat mein Arzt notgedrungen eine Reiseunfähigkeit ausgestellt, das ich zum besagten Begutachtungstermin auf keinen Fall teilnehmen kann. Dieses wurde auch eingereicht! Heute bekam ich die letzte Aufforderung zum Nachkommen der Begutachtung mit dem Hinweis der fehlenden Mitwirkung!!! Was will man von mir? Warum kommt niemand her zu mir oder in mein Dorf mich begutachten? Ich kann nicht dort hin!!! Ich habe keine Chancen diese lange Anreise durchzuführen. Ich bin gesundheitlich absolut nicht dazu in der Lage! Warum bedroht man mich nun mit der Unterstellung der fehlenden Mitwirkung? Ich verstehe das einfach nicht. Wollen die mich noch weiter psychisch kaputt machen? Reicht meine gesundheitliche Situation noch nicht aus? Muss man mir noch mehr Probleme bereiten? Warum legt man so kranken Menschen noch mehr Steine in den Weg? Hat man nicht schon genug mit seiner Beschwerden, Krankheiten, Schmerzen, Sorgen und Problemen am Hut? Wie ist nun vorzugehen? Von meiner Seite aus gibt es keine fehlende Mitwirkung! Man muss mir nur entgegen kommen! Es ist mir unbegreiflich! Ich liege über 18 Stunden vor Schmerzen am Tag im Bett und komme mit der Welt und mir selber nicht mehr klar und dann wird man noch genötigt und "bedroht" und man unterstellt mir fehlende Mitwirkung! Ist das rechtens?

38 Antworten

OPECam 14.07.2021 | 14:44
Bei Beantragung von "medizinischen Leistungen" sind Sie gem. § 62 SGB I dazu verpflichtet an Untersuchungen teilzunehmen. Sie können natürlich ärztliche Atteste einreichen, dass es Ihnen nicht möglich ist persönlich zur Untersuchung zu erscheinen und ärztliche Unterlagen einreichen. Wenn diese aussagekräftig sind wird das ärztliche Gutachten nach Aktenlage erstellt. Wenn nicht, müssen Sie zur Untersuchung erscheinen. Sie sollte beim einladenden medizinischen Dienst telefonisch auf die Situation hinweisen und um eine wohnortnahe Begutachtung bei einem Fremdgutachter bitten, wenn das Gutachten nicht nach Aktenlage erstellt werden kann. Sollten Sie aber nicht mitwirken wird die Rente wegen fehlender Mitwirkung versagt. Sie wollen doch auch was von der DRV und nicht umgekehrt ;-)
Kommunikationam 14.07.2021 | 14:55
Auch wenn das Schreiben, das Sie erhalten haben, sicher nicht freundlich formuliert war, bedroht Sie dadurch niemand. Antworten Sie auf dieses Schreiben und weisen Sie auf das bereits übersandte Attest hin. 4 1/2 Stunden Fahrtzeit bedeutet, dass Sie die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen würden. Klären Sie doch ab, welche alternativen Möglichkeiten bestehen. Vielleicht kann ein Bekannter/Verwandter Sie fahren? Wenn Ihr Arzt bestätigt, dass Sie den ÖPNV nicht nutzen können, zahlt die DRV Ihnen möglicherweise sogar ein Taxi. Eine Untersuchung bei Ihnen zu Hause kann auch erfolgen, wenn Sie z.B. dauerhaft bettlägrig wären. In einem solchen Fall gelingt es aber in der Regel, die Erwerbsminderung durch Atteste der behandelnden Ärzte zu belegen. Fakt ist, dass die DRV an Hand der vorgelegten Unterlagen Ihre Erwerbsfähigkeit nicht beurteilen kann. Solange das so ist, wird keine Entscheidung getroffen werden. Sie müssen also schauen, wie dieser Zustand geändert werden kann. Bezüglich des Impftermins sollten Sie sich dringend an Ihr Impfzentrum oder Ihren behandelnden Arzt wenden. Nach Ihrer Schilderung gehören Sie ja mindestens in die Risikogruppe 3 oder höher (2?). Bei dem derzeitigen Überschuss an Impfstoff sollte eine zeitnahe Impfung kein Problem sein.
Alexam 14.07.2021 | 18:12
Zitat von Kommunikation anzeigen
Nein. 4 1/2 Stunden sind es mit dem PKW bei sehr guten Verkehrsbedingungen. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln dauert das ganze noch länger.
Alexam 14.07.2021 | 18:06
In dem Schreiben der Einladung stand geschrieben, das man NICHT zum Termin erscheinen soll, wenn man erkältungsähnliche Symptome aufweist. Aufgrund sehr starken Allergien / Heuschnupfen von Februar bis Oktober habe ich durchgängig diese erkältungsähnlichen Symptome. Ich habe doch schon angerufen und den Fall geschildert. Ich habe auf diesen Umstand mit der starken Allergie / Heuschnupfen auch geschildert. Genauso, das es mir nicht möglich ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen. Ebenfalls habe ich geschildert, das ich selber im öffentlichen Straßenverkehr nicht mehr teilnehmen darf. Ein Taxi würde für diesen Tag mindestens 400€ kosten. Ich habe mich da schon bei 2 Taxi Unternehmen informiert nur ich kann diese Kosten auf keinen Fall bezahlen. Hinzu kommt, das man auch in diesem Taxi die Maske tragen muss und mehr als 15 bis 20 Minuten schaffe ich das nicht. Hier liegt das Prolbem im Tragen der Maske zum Schutz vor Corona. Eine Befreiung der Maskenpflicht kommt nicht in Frage!!! Ich muss niemanden vor mich schützen aber ich muss mich aufgrund meines Gesundheitszustandes vor alle anderen schützen! Warum ich noch keinen Termin zur Impfung erhalten habe, weiß ich auch nicht. Ich erkläre es mir damit, das ich eh seit 2 Jahren (bis auf einmalig 30 Minuten im Monat zu meinem Hausarzt und zurück) nicht mehr aus meinem verdunkeltem Zimmer raus komme. Ich kann mich alleine zu Hause nicht anstecken. Ich gehe nicht einkaufen - wird alles nach Hause geliefert und vor die Tür gestellt. Ich bin nicht dauerhaft bettlägrig! Um Gottes willen so weit ist es noch nicht und ich hoffe, das dies so schnell auch nicht kommt aber ich bin dauerhaft extrem müde. Ich schlafe teilweise sogar schon beim Essen ein. Oft verschlafe ich Mahlzeiten einfach. Großes Problem sind auch extreme Migräne Attacken welche schon seit Jahren bestehen und wir diese einfach nicht in den Griff bekommen. Diese Anfälle habe ich seit Kindheit schon und nun seit fast 3 Jahren sind diese dauerhaft. Darum auch die Medikamente, welche mich noch müder machen. Im Internet habe ich recherchiert und dort wurde berichtet das solche Begutachtungen sehr wohl auch in Form von einem Telefon Interview durchgeführt werden können. Ich habe darum mehrfach gebeten, dieses auch mit mir durchzuführen. Ich habe mehrfach gebeten, das man mich hier zu Hause begutachtet, ich habe mehrfach darum gebeten, das man eine Untersuchung bei mir im Ort durchführen würde - mein Arzt würde auch einen Untersuchungsraum zur Not zur Verfügung stellen. Das alles interessiert aber nicht. Ich soll den weiten Weg zur Untersuchung anreisen, eine mehrstündige - ich weiß nicht was für eine Voodoo Sitzung über mich ergehen lassen und dann die mehrstündige Heimreise wieder antreten. Die einzige Mögliche Option für mich ist es, alleine mit meinem PKW dort hin zu fahren, während der Fahrt am Steuer vielleicht einzuschlafen, einen fürchterlichen Unfall zu bauen und im schlimmsten Fall Unbeteiligte Menschen zu verletzen oder gar zu töten. Wie ist dann der Fall, wenn es zu so einem Unglück kommt, nur weil man mich dazu gedrängt oder genötigt hat indem man mir mein Rentenantrag ablehnt? Ich habe auch mehrfach gebeten, dieses Gutachten nach Aktenlage zu erstellen. Unterlagen gibt es mehr als genügend. Man müsste die nur lesen! Ich weiß nicht wie oft ich Unterlagen ausgefüllt hingeschickt habe und bekomme Einladung mit dem identischen Datensatz erneut, den ich ausfüllen und abgeben soll. Sorry aber ich weiß, das ich schon langsam unter Alzheimer leide. Ich bin vergesslich wie nur was geworden. Weiß oft nicht mehr was ich überhaupt gestern gemacht habe aber wenn der Gutachter schon nicht mehr weiß, was für ausgefüllte Unterlagen er schon von mir erhalten hat... na dann weiß ich auch nicht wohin das führen soll :( Mit dem Impfen... meine Ärzte haben mich immer davor gewarnt, eine Grippeschutzimpfung zu machen. In wie weit ähnelt diese Corona Impung der Grippeschutzimpfung? Vielleicht ist das mit ein Grund, warum ich noch keine Impfung erhalten habe da diese eventuell für mich nicht gut wäre? Ich habe keine Ahnung warum und wieso da noch nichts passiert ist. Aber Masken "Gutscheine" habe ich sofort bekommen - wo ich ja auch so gut mit den Msken Atmen kann...
Kommunikationam 14.07.2021 | 19:20
Ich möchte Ihnen nicht zu nahe treten, aber nach Ihrer 2. Schilderung benötigen Sie meiner laienhaften Auffassung nach dringend eine stationäre Behandlung. Schildern Sie Ihrem Arzt Ihre Situation genauso. Es würde mich wundern, wenn er keine Einweisung veranlassen sollte. Eine stationäre Behandlung würde wahrscheinlich gleich 2 Probleme lösen: Sie bekämen eine Therapie, die Ihnen eine bessere Lebensqualität ermöglichen würde und Sie müssten nicht mehr zur Untersuchung. Alles Gute!
Siehe hieram 14.07.2021 | 18:15
Hallo Alex, das ist alles sehr bedauerlich. Aber hier im Forum wird es keine Lösung für Sie geben. Aber kopieren Sie doch einfach Ihren Text und schicken diesen an Ihre zuständige DRV. Dann wird sich sicher irgendeine akzeptable Lösung finden. Viel Erfolg und alles Gute!
Alexam 14.07.2021 | 18:33
Das habe ich schon gemacht gehabt. Die Post kam heute... mit dem Hinweis bezüglich "fehlender Mitwirkungspflicht". Darum habe mich mich ja hier nun an euch gewendet weil ich keinen Rat / Ausweg mehr weiß
Alexam 14.07.2021 | 21:06
Zitat von Kommunikation anzeigen
Vielen lieben Dank für diesen Hinweis. In stationäre Behandlung habe ich mich (noch vor Corona Zeiten) auf meinen Wunsch hin durch meinen Arzt Januar letzten Jahres für 2 Wochen einweisen lassen da man mir vorletztes Jahr im Sommer und Herbst durch den Rententräger 2 Rehaanträge aufgrund zu geringen Aussichten auf Besserung meiner Beschwerden abgelehnt wurden. Aufgrund den Diagnosen, Therapien etc. aus dem stationären Aufenthalt wurde der Rentenantrag gestellt. In meinen Augen ist es fahrlässig zu Zeiten von Corona einem ungeimpften Menschen, der mit Maske nicht atmen kann, irgend einen Aufenthalt mit mehreren Menschen zu empfehlen oder zu raten.
KSCam 14.07.2021 | 21:26
Sie erwirken den Anschein dass Sie beratungsresistent sind weil für Sie eh alles klar zu sein scheint: Sie wollen Ihre Rente, dies aber nicht durch die DRV prüfen lassen. Sie haben ja sooo gute Gründe. Letztlich machen Sie eh was Sie wollen! Aber allein mit der Rente löst sich kein einziges Ihrer Probleme, die wohl mehrheitlich psychischer Art sind. Sie erscheinen mir dringend behandlungsbedürftig und zwar unabhängig davon ob Sie berentet werden oder nicht. Und im Forum werden Sie keine Hilfe bekommen. Sorry aber das ist wohl die bittere Realität.
KSC Ergänzungam 14.07.2021 | 21:33
Zum Thema Impfen ist Ihnen wohl entgangen dass man sich derzeit fast bei jedem Impfzentrum ohne Termin sofort melden kann. Aber hingehen muss man schon selbst. Dass Ärzte Sie daheim aufsuchen und bitten und betteln ob einen Impfung Ihnen gerade genehm ist, ist schon etwas viel verlangt, meinen Sie nicht?
Alexam 14.07.2021 | 22:19
Zitat von KSC Ergänzung anzeigen
Erst mal muss man die Möglichkeit erhalten, in dieses Impfzentrum zu gelangen. Ohne selber fahren, was mir nicht mehr möglich ist oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln - was mir ebenfalls nicht möglich ist - stellt mich das vor unlösbare Probleme. Nicht in jeder Stadt gibt es ein Impfzentrum! Mein Arzt impft und ich stehe bei ihm auch auf der Warteliste nur wenn er nicht genügend Impfstoffe zur Verfügung hat, kann er auch nicht hexen.
Alexam 14.07.2021 | 22:31
Tja... lesen und verstehen scheint irgendwie nicht so ihre Stärke zu sein. Schade eigentlich. Klar hat jeder Landkreis ein Impfzentrum nur man sollte auch bedenken das es kleine und große Landkreise gibt. Unser Landkreis hat eine Fläche von 2100 km². Da kann man ja auch mal eben "hingehen". Am besten zu Fuß... Wenn ich jemand hätte, der mich fahren könnte, dann wäre dies schon passiert. Was sagt es ihnen, das es noch nicht geschehen ist?
Wieder ne Ausredeam 14.07.2021 | 22:25
In jedem Landkreis dürfte es Impzentren geben. Sorry, keine Möglichkeit zu haben dort hinzugehen ist eine Ausrede, aber das scheint wohl Teil Ihrer Krankheit zu sein. Notfalls sollte doch jeder einen Bekannten haben der ihn hinbringt.
Kkklam 14.07.2021 | 23:53
Da hier mal wieder über alles nur nicht über das Thema gesprochen wird, versuche ich mal zurückzufinden. Im Antrag bzw im Fragebogen wird gefragt ob man reisefähig ist. Der behandelnde Arzt wird idR gefragt, ob man reisefähig ist bzw. ob eine Begutachtung stattfinden kann. Wenn dem nicht so ist hat man nicht Pech gehabt wie hier einige Forenhopper meinen. Man kann nur soweit mitwirken wie es einem möglich ist. Wenn man Bettlägerig ist, bekommt man also nie eine Rente. Toll. Wenden Sie sich schnellstmöglich an den Sachbearbeiter bei der Rentenversicherung und an Ihren behandelnden Arzt. Ist tatsächlich eine Reisefähigkeit nicht gegeben, dann muss und wird die Rentenversicherung nach Alternativen suchen. Von einer Begutachtung in der Nähe über Inhausbegutachtung wo der Gutachter zu Ihnen kommt ist alles denkbar. Alternativ kann auch ein Krankentransport eine Möglichkeit sein, bei dem Sie liegend zur Begutachtung transportiert werden und wieder zurück. Wie auch immer, reicht normalerweise eine reine Erklärung von Ihnen NICHT aus. Wenn sich Ihre Wegeunfähigkeit nenn ich das jetzt mal nicht direkt aus den Unterlagen ableiten lässt wie bspw ein hoher Pflegegrad 4 oder 5, Bettlägerigkeit Hilflosigkeit Mz Rollstuhl ohne Fahrlöglichkeit für lange Strecken etc. dann müssten Sie belege in Form von Arztbriefen beibringen. Das schlechteste was Sie tun können ist nicht zu kommunizieren. Rufen Sie an schreiben Sie klären Sie, auch wenn es nervt stressig ist und einem die Decke auf den Kopf fällt handelt es sich ja um Ihre finanzielle Zukunft. Was hier die Coronadiskussion soll keine Ahnung. Die Länder mit der höchsten Impfquote fahren jetzt die schärfsten Maßnahmen weil sie auch die höchsten Inzidenzen haben. Anders GB. Dort macht Delta 98% der Fälle aus die haben bei 70 Millionen Einwohner einen Inzidenz jenseits der 300 mit 20k. Dennoch sind pro Tag nur 27 Menschen an Corona gestorben. 1 weniger als in Deutschland mit einem Inzidenz von 7. ich hoffe ihr lasst euch bis zum Tod alle halbe Jahr gegen Corona impfen sonst seid ihr Leugner. In diesem Sinne lassen Sie sich nicht so fertig machen. Es ist sehr schwer im Verwaltungsapparat zurechtzukommen. Die Logik der Rentenversicherung muss man nicht begreifen. Wenn man EM Rente beantragt weil man nicht mal richtig das Haus verlassen kann und dann 5h durch die BRD zur Begutachtung kommen soll ohne Hilfe.
Alexam 14.07.2021 | 22:27
Zitat von KSC anzeigen
dies ist eine nette Unterstellung! Ich habe in keiner Weise irgendwo erwähnt, das ich nicht durch die DRW dieses prüfen lassen möchte. Im Gegenteil. Von mir aus können die gerne gleich morgen früh bei mir vorbei kommen. Die können auch gerne von Montag bis Freitag von 8 Uhr bis 16 Uhr bei meinem Hausarzt ein Untersuchungszimmer für die Dauer der Begutachtung haben. Wenn man mir in meinem Ort einen Gutachter für diese Untersuchung nennen würde, würde ich dort sofort hingehen - natürlich unter Berücksichtigung der Problematik mit dem Tragen der Maske. Ich weiß ja nicht, wie man mich ohne Maske begutachten will. Wie das Ablaufen soll! Aber ich weiß, das zur Zeiten von Corone, wo keine persönlichen Begutachtungen möglich waren, telefonische Interviews durch den medizinischen Dienst im Rahmen der Begutachtung durchgeführt wurden. Diese kann man mit mir von Montags bis Sonntags zu jeder Zeit durchführen. Die Behauptung, das ich eine Untersuchung durch den Gutachter ablehne, finde ich eine bodenlose Frechheit! Es muss doch Möglichkeiten geben, diese Begutachtungen so durchzuführen, das kranke Menschen dies auch realisiert bekommen. Diese Untersuchung inkl. An- Abreise dauert für diesen Tag locker 7 bis 8 Stunden. Ich habe noch nicht mal mehr 4 Stunden Arbeit am Schreibtisch auf die Reihe bekommen. Wie soll ich 7 bis 8 Stunden schaffen? Aber ok. Wenn man hier keine Hilfe, Tipps und Ratschläge erwarten kann, dann akzeptiere ich dies. Bleibt wohl nur noch der Weg über VDK und Anwanlt. Wenigstens der Anwalt kommt zu mir nach Hause
Siehe hieram 15.07.2021 | 04:28
Liebe/r Alex, wir haben in Deutschland noch keine Impflicht. Und Personen, die begründet keine Maske vertragen, sind auch von der Maskenpflicht befreit. Wie weit dies bei Ihnen zutrifft, kann hier nicht beurteilt werden. Die Begutachtung wegen Corona per Telefoninterview betrifft NUR die Pflegekasse. NICHT die Rentenversicherung. Sie können also nicht erwarten, dass aufgrund Ihrer gesundheitlichen Einschränkungen ein Gutachter der DRV zu Ihnen nach Hause kommt und zwischen 8:00 und irgendwas Uhr sie dort begutachtet, weil Sie einen Antrag auf (Erwerbsminderungs)rente gestellt haben. Unabhängig von Corona (auch das gibt es, denn wer an Corona bereits erkrankt war, kann auch Probleme haben, weiter Erwerbsfähig zu bleiben). Bei Ihnen trifft dies aber anscheinend nicht zu. Sie haben den Antrag aus anderen Gründen gestellt. Sie wollen keine Maske (begründet...?), Sie wollen keine Impfung (begründet ?) Aber Sie wollen vor allem nicht aus Ihrer 'Komfortzone heraus' (begründet ?). Sie liegen im Bett und bekommen den Arsch nicht mehr hoch (begründet...?) Dann rufen Sie verdammt noch mal einfach die Diakonie in ihrem Dorf an, auch wenn Sie vor Jahren schon aus der Kirche ausgetreten sind (begründet...?), die kutschiert Sie überall hin, auch ohne Maske und auch ohne Zwangsjacke. Erst einmal zum Impfen. Dann auch zu dem Gutachtertermin. Oder 'begründet' dorthin dann doch nicht. Dann aber wirklich begründet, weshalb dies mit Ihnen nicht möglich ist. Lassen Sie sich helfen!!!! Das geht in jedem abgelegenem Dorf. Corona ist eine 'Ausrede', die Ihnen gerade in den Kram passt. Nützt aber nix! Ohne Maske einfach durch! Holen Sie sich HILFE! Ob in einer Klinik (Soforteinweisung) oder eben in der Dorfkapelle. HIER verstehen Sie viele Leute.... aber können nichts tun. Antrag gestellt, Mitwirkungspflicht. So ist das. Aber z.B. auch der Küster im entferntesten Nest ohne Arzt (der impft, wenn er Dosen hat, nur für "SIE' grad nicht...) Und wenn Sie in einem oberkatholischem Dorf leben, dann heißt der Küster eben nicht Küster und er küsst auch nicht... Er sorgt dennoch dafür, dass Sie 'irgendwie' zum Impfen kommen oder irgendwie zum Gutachter. Und, wenn Ihnen es richtig Sch... geht, nimmt er Sie auch in den Arm. Was in einem Forum nicht möglich ist! Holen Sie sich 'REALE' Hilfe!!! Und wenn Ihr Dorf noch nicht einmal einen nicht küssenden Nicht-Küster hat, dann wenden Sie sich an den Bürgermeister. Der sorgt dann dafür, dass das zum Glück bisher nie genutzte Feuerwehrauto mit Ihnen losfährt. Zum Impfen und/oder zum Gutachter. Auf Wunsch auch mit Sirene. Keiner in ihrem Dorf weiß, dass Sie sinnlos traurig den Tag im Bett verbringen... Denn die lesen dieses Forum wohl eher nicht.. Warum auch, wenn Sie schweigend verzagen? Holen Sie sich Hilfe! Machen Sie Ihren Mund wieder auf!!! DORT!!! Alles Gute und viel Kraft!
Alexam 15.07.2021 | 06:43
Vielen Dank für die Antwort Kkkl. Ich versuche heute mit einem erneuten Anruf mein Glück um eine Lösung zu finden. Denke das Hauptproblem wird sein, das ich bei der Knappschaft bin und die anscheinend nur ihre eigenen 3 bis 4 Gutachter in einem Bundesland akzeptieren und man deshalb quer durch Deutschland eiern muss. Man ist nicht umsonst krank geschrieben aber anscheinend scheint das in einem Rentenfall nicht zu intressieren. Sorry aber wenn man es schafft, 3 bis 4 Stunden für eine Anreise zu dieser Begutachtung zu kommen, sich dann 3 bis 4 Stunden begutachten zu lassen, dann könnte ich genauso gut 6 bis 8 Stunden irgendwo arbeiten gehen. Nur dies ist mir nicht mehr möglich. Es ist mir unbegreiflich warum das so unverständlich ist. Ich komme mir ja schon vor wie ein Verbrecher dem man nichts glaubt. Zum Glück bin ich NICHT bettlägrig. Ich bin nicht an das Bett gefesselt. Mein Problem ist, das ich aufgrund den vielen Nebenwirkungen der Medikamente und meinen Krankheiten innerhalb von Minuten einfach so weg schlafe. Ich schlafe im sitzen ein, ich schlafe auf dem WC ein, ich schlafe bei den Mahlzeiten am Tisch ein oder ich verschlafe sogar ganze Mahlzeiten. Ich esse irgendwann wenn ich wach werde. Ich habe auch schon x-fach irgendwo in der Wohnung auf dem Boden herum gelegen und habe wie ein Stein geschlafen. Mit viel Glück schaffe ich es 1,5 Stunden am Stück wach zu bleiben allerdings kann man da wenig mit mir anfangen. Man redet mit mir aber ich bekomme oft nichts mit. Total verpeilt, Konzentration ist nicht mehr vorhanden. Ich bin extrem vergesslich... keine Ahnung. Meine Familie ist auch schon genervt von mir und von einem Familienleben ist schon lange nicht mehr zu sprechen. Ich verschlafe mein halbes Leben. Ich werde oft mit höllischen Kopfschmerzen wach... ein Gefühl als ob alle Messer im Haushalt in meinem Kopf stecken. Mein größter Wunsch in diesen Momenten ist es einfach nur noch erlöst zu werden! So weit bin ich schon. Selbst wenn ich mir 100% vornehme, morgen früh diese Begutachtung machen zu wollen, ich da unbedingt hin möchte, und ich morgen früh mit diesen Schmerzen wach werde, da gehe ich höchstens ins Bad und stecke den Kopf in Klo und übergebe mich mehrfach vor Schmerzen. @von Siehe hier - auch für Sie noch mal: Das man da von einer fehlenden Mitwirkunspflicht redet oder noch besser so Sprüche wie "Sie wollen keine Maske (begründet...?), Sie wollen keine Impfung (begründet ?) Aber Sie wollen vor allem nicht aus Ihrer 'Komfortzone heraus' (begründet ?). Sie liegen im Bett und bekommen den Arsch nicht mehr hoch (begründet...?)" Was will man dazu noch sagen? Das sagt doch schon alles aus. Sie könnten ein guter Begutachter für die Rentenkasse werden :) Das ich da aktiv nicht mehr im Straßenverkehr teilnehmen darf, dürfte wohl der dümmste Mensch verstehen. Aufgrund psychichen Problemen schaffe ich es auch nicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln mich fortzubewegen. Das ist kein neues Problem bei mir sondern das besteht schon seit der Kindheit. Ich habe ein Problem mit Menschenmassen. Mich bekommt man noch nicht mal ins Kino oder zu sonstigen Veranstaltungen. Mal davon abgesehen würde man mich heute in einen Zug setzen, dann steige ich nicht an der Haltestelle xyz aus sondern werde wahrscheinlich irgendwo an der Endstation oder auf einem Abstellgleis wach da ich einfach weg schlafe. Beim schreiben dieses Textes bin ich weg gepennt. Was soll da noch werden? Das nun Corona existiert, macht die Situation für mich nur noch schlimmer. Eine einfache leichte Erkältung, über die jeder normale Mensch lacht und weg steckt als wäre es nichts hat mich die letzten Jahre mehrfach ins Krankenhaus gebracht. Was dann eine Infektion wie Corona ausmacht, möchte ich mir gar nicht vorstellen. Ich habe so schon panische Angst vor einer Ansteckung mit dem Virus. Ich weiß nicht ob jemand hier in diesem Forum an schlimmen Allergien und Heuschnupfen leidet denn dann würde man nicht so abfällig von "keine Maske tragen wollen" reden denn von "wollen" kann keine Rede sein. Eher ist es ein "nicht können". Wenn man keine Luft mehr bekommt, nicht mehr Atmen kann, dann wird man schnell seine Meinung ändern. Eine Befreiung von der Maskenpflicht ist in meinem Fall aber auch nicht zielführend da ich mich unbedingt vor dem Virus schützen muss! Ich kann meinem Gegenüber nicht ansehen ob er ansteckend ist oder nicht. Auch ohne Symptome kann mein Gegenüber ansteckend sein. Auch geimpfte Personen können mich anstecken da man auch geimpft ansteckend ist! Also wie soll ich mich schützen? 40 Jahre lang hat mir jeder Arzt gesagt, das ich mich nicht gegen Grippe impfen darf. Warum und wieso = ich habe es nie verstanden. Was ist nun an der Corona Impfung anders? Wer garantiert mir, das ich diese Impfung vertrage? Wer garantiert mir von Folgeschäden verschont zu bleiben? Dieser Impfstoff ist noch nicht mal richtig erprobt. Folgeschäden sind noch vollkommen unbekannt. Ich habe meinem Arzt gesagt, das ich wohl diese Impfung brauche, da man mit Impfschutz angeblich nicht so sehr krank werden wird nur wenn er nicht genügend Impfdosen hat, dann kann er auch nichts machen. Und selbst ihre tollen Vorschläge mit dem nicht küssenden Küster oder der Diakonie, Bürgeremeister und weiß der Geier wird an der Situation nichts ändern, das ich ohne Maske nicht zum Impfzentrum irgendwo im Landkreis komme. Aktuell komme ich GESCHÜTZT nur von a nach b, wenn ich selbstständig mit meinem PKW fahre - was laut Beipackzettel und ärztlicher Anweisung untersagt ist. Nehmen wir nun an - ich schaffe es diese lange Anreise ohne Unfälle... wie geht es weiter? Wie findet diese Stundenlange Untersuchung statt, wenn ich mit der Maske nicht atmen kann? Wie geht es weiter? Ohne Maske ist es keine Option - wenn ich das richtig verstanden habe und mit Maske ist es gesundheitlich nicht möglich. Im Anschreiben zum Termin der Begutachtung steht geschrieben, das man mit Grippeähnlichen Symptomen AUF KEINEN FALL ZUR BEGUTACHTUNG ERSCHEINEN DARF. Diese Symptome sind bei mir von Februar bis Oktober aufgrund meiner Allergien! Was soll ich nun? Erscheinen oder nicht erscheinen? Ach so... der nette Rat mit "Holen Sie sich HILFE! Ob in einer Klinik (Soforteinweisung)" habe ich vor genau 1,5 Jahren in die Wege geleitet! Genau wegen diesen Befunden wurde der Retenantrag gestellt! Das Einzige, was man mit mir machen kann, um meine Krankheiten zu lindern, ist mit Medikamenten zudröhen bis man nichts mehr mit bekommt. Das mache ich. Weiter kann man mir nicht mehr helfen. Ich gelte als "aus therapiert" und dies nicht erst seit gestern. Ich bin seit über 2,5 Jahren durchgängig Krankgeschrieben. Davor war ich Jahre lang Krankgeschrieben. Ich habe 2 berufliche Rehabilitationen abgeschlossen. Das Endergbnis wusste ich schon bevor ich die überhaupt angefangen hatte. Ich hätte hunderte von Umschulungen machen können - meine Krankheiten und Einschränkungen werden davon nicht weg gehen. Ich werde dadurch nicht geheilt. Reha Anträge - selbstgestellte oder vom Arzt gestellte - wurden aufgrund mangelnden Aussichten auf Besserung abgelehnt. Diese Rehas wurden vor dem Stellen des Rentenantrages gestellt. Im Februar bekam ich dann die Info das ich zur Begutachtung muss aber diese nicht durchgeführt werden kann. Nun hatte ich einen Termin und konnte nicht hin, da ich nicht reisefähig bin. Nun soll ich mich innerhalb von 2 Wochen schriftlich melden und erklären, das ich mich zu einer Begutachtung bereit erkläre. Dann bekomme ich einen neuen Termin. Ob ich dann zu diesem Tag reisefähig bin? Woher soll ich das wissen? Nach dem heutigen Stand glaube ich nicht daran denn ich bin seit dem ich aus der stationären Behandlung zurück bin, nicht mehr reisefähig! mal davon abgesehen das bei der Einladung zu dieser Begutachtung ausdrücklich geschrieben steht, das man mit Grippeähnlichen Symptomen NICHT ZUR BEGUTACHTUNG ERSCHEINEN DARF!!! Dies ist die letzte Möglichkeit die man mir bietet und wenn ich diese nicht wahr nehme, wird mein Antrag ohne weitere Prüfung versagt. Mit anderen Worten: entweder kommst du her oder du bekommst keine Rente und wenn du Symptome einer Grippe hast (was bei mir von Februar bis Oktober ist - und im Winter hat die ja eh fast jeder), dann hast du Pech und das Thema Rente ist erledigt. Das baut ungemein auf. Vielen Dank. Einzig und alleine der Hinweis "Die Begutachtung wegen Corona per Telefoninterview betrifft NUR die Pflegekasse. NICHT die Rentenversicherung." konnte ich mittlerweile auch heraus finden. Nur nicht, wie man mit Personen umgeht, die es gesundheitlich nicht schaffen zur Begutachtung zu kommen. Diese Frage ist bis heute ungeklärt. Wie gesagt ich versuche noch mal telefonisch dort eine Lösung zu finden. Wenn es nicht klappt, dann muss ich halt selber mit dem PKW dort hinfahren und hoffen das nichts passiert. Das ist die einzige Möglichkeit ohne Maske "sicher" dort hin zu kommen. Die Frage ist allerdings wer bei einem Unfall dann die Haftung übernimmt da ich ja mehr oder weniger dazu genötigt werde diesen Schritt zu gehen da es keine anderen Optionen in meiner aktuellen Situation gibt.
Alexam 15.07.2021 | 11:39
Zitat von Alex anzeigen
Alex schrieb

Vielen Dank für die Antwort Kkkl. Ich versuche heute mit einem erneuten Anruf mein Glück um eine Lösung zu finden. Denke das Hauptproblem wird sein, das ich bei der Knappschaft bin und die anscheinend nur ihre eigenen 3 bis 4 Gutachter in einem Bundesland akzeptieren und man deshalb quer durch Deutschland eiern muss. Man ist nicht umsonst krank geschrieben aber anscheinend scheint das in einem Rentenfall nicht zu intressieren. Sorry aber wenn man es schafft, 3 bis 4 Stunden für eine Anreise zu dieser Begutachtung zu kommen, sich dann 3 bis 4 Stunden begutachten zu lassen, dann könnte ich genauso gut 6 bis 8 Stunden irgendwo arbeiten gehen. Nur dies ist mir nicht mehr möglich. Es ist mir unbegreiflich warum das so unverständlich ist. Ich komme mir ja schon vor wie ein Verbrecher dem man nichts glaubt.

Zum Glück bin ich NICHT bettlägrig. Ich bin nicht an das Bett gefesselt. Mein Problem ist, das ich aufgrund den vielen Nebenwirkungen der Medikamente und meinen Krankheiten innerhalb von Minuten einfach so weg schlafe. Ich schlafe im sitzen ein, ich schlafe auf dem WC ein, ich schlafe bei den Mahlzeiten am Tisch ein oder ich verschlafe sogar ganze Mahlzeiten. Ich esse irgendwann wenn ich wach werde. Ich habe auch schon x-fach irgendwo in der Wohnung auf dem Boden herum gelegen und habe wie ein Stein geschlafen. Mit viel Glück schaffe ich es 1,5 Stunden am Stück wach zu bleiben allerdings kann man da wenig mit mir anfangen. Man redet mit mir aber ich bekomme oft nichts mit. Total verpeilt, Konzentration ist nicht mehr vorhanden. Ich bin extrem vergesslich... keine Ahnung.

Meine Familie ist auch schon genervt von mir und von einem Familienleben ist schon lange nicht mehr zu sprechen. Ich verschlafe mein halbes Leben.

Ich werde oft mit höllischen Kopfschmerzen wach... ein Gefühl als ob alle Messer im Haushalt in meinem Kopf stecken. Mein größter Wunsch in diesen Momenten ist es einfach nur noch erlöst zu werden! So weit bin ich schon. Selbst wenn ich mir 100% vornehme, morgen früh diese Begutachtung machen zu wollen, ich da unbedingt hin möchte, und ich morgen früh mit diesen Schmerzen wach werde, da gehe ich höchstens ins Bad und stecke den Kopf in Klo und übergebe mich mehrfach vor Schmerzen.

@von Siehe hier - auch für Sie noch mal:

Das man da von einer fehlenden Mitwirkunspflicht redet oder noch besser so Sprüche wie "Sie wollen keine Maske (begründet...?), Sie wollen keine Impfung (begründet ?) Aber Sie wollen vor allem nicht aus Ihrer 'Komfortzone heraus' (begründet ?).

Sie liegen im Bett und bekommen den Arsch nicht mehr hoch (begründet...?)"

Was will man dazu noch sagen? Das sagt doch schon alles aus. Sie könnten ein guter Begutachter für die Rentenkasse werden :)

Das ich da aktiv nicht mehr im Straßenverkehr teilnehmen darf, dürfte wohl der dümmste Mensch verstehen. Aufgrund psychichen Problemen schaffe ich es auch nicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln mich fortzubewegen. Das ist kein neues Problem bei mir sondern das besteht schon seit der Kindheit. Ich habe ein Problem mit Menschenmassen. Mich bekommt man noch nicht mal ins Kino oder zu sonstigen Veranstaltungen. Mal davon abgesehen würde man mich heute in einen Zug setzen, dann steige ich nicht an der Haltestelle xyz aus sondern werde wahrscheinlich irgendwo an der Endstation oder auf einem Abstellgleis wach da ich einfach weg schlafe.

Beim schreiben dieses Textes bin ich weg gepennt. Was soll da noch werden?

Das nun Corona existiert, macht die Situation für mich nur noch schlimmer. Eine einfache leichte Erkältung, über die jeder normale Mensch lacht und weg steckt als wäre es nichts hat mich die letzten Jahre mehrfach ins Krankenhaus gebracht. Was dann eine Infektion wie Corona ausmacht, möchte ich mir gar nicht vorstellen. Ich habe so schon panische Angst vor einer Ansteckung mit dem Virus.

Ich weiß nicht ob jemand hier in diesem Forum an schlimmen Allergien und Heuschnupfen leidet denn dann würde man nicht so abfällig von "keine Maske tragen wollen" reden denn von "wollen" kann keine Rede sein. Eher ist es ein "nicht können". Wenn man keine Luft mehr bekommt, nicht mehr Atmen kann, dann wird man schnell seine Meinung ändern. Eine Befreiung von der Maskenpflicht ist in meinem Fall aber auch nicht zielführend da ich mich unbedingt vor dem Virus schützen muss! Ich kann meinem Gegenüber nicht ansehen ob er ansteckend ist oder nicht. Auch ohne Symptome kann mein Gegenüber ansteckend sein. Auch geimpfte Personen können mich anstecken da man auch geimpft ansteckend ist! Also wie soll ich mich schützen?

40 Jahre lang hat mir jeder Arzt gesagt, das ich mich nicht gegen Grippe impfen darf. Warum und wieso = ich habe es nie verstanden. Was ist nun an der Corona Impfung anders? Wer garantiert mir, das ich diese Impfung vertrage? Wer garantiert mir von Folgeschäden verschont zu bleiben? Dieser Impfstoff ist noch nicht mal richtig erprobt. Folgeschäden sind noch vollkommen unbekannt. Ich habe meinem Arzt gesagt, das ich wohl diese Impfung brauche, da man mit Impfschutz angeblich nicht so sehr krank werden wird nur wenn er nicht genügend Impfdosen hat, dann kann er auch nichts machen. Und selbst ihre tollen Vorschläge mit dem nicht küssenden Küster oder der Diakonie, Bürgeremeister und weiß der Geier wird an der Situation nichts ändern, das ich ohne Maske nicht zum Impfzentrum irgendwo im Landkreis komme.

Aktuell komme ich GESCHÜTZT nur von a nach b, wenn ich selbstständig mit meinem PKW fahre - was laut Beipackzettel und ärztlicher Anweisung untersagt ist. Nehmen wir nun an - ich schaffe es diese lange Anreise ohne Unfälle... wie geht es weiter? Wie findet diese Stundenlange Untersuchung statt, wenn ich mit der Maske nicht atmen kann? Wie geht es weiter? Ohne Maske ist es keine Option - wenn ich das richtig verstanden habe und mit Maske ist es gesundheitlich nicht möglich.

Im Anschreiben zum Termin der Begutachtung steht geschrieben, das man mit Grippeähnlichen Symptomen AUF KEINEN FALL ZUR BEGUTACHTUNG ERSCHEINEN DARF. Diese Symptome sind bei mir von Februar bis Oktober aufgrund meiner Allergien! Was soll ich nun? Erscheinen oder nicht erscheinen?

Ach so...

der nette Rat mit "Holen Sie sich HILFE! Ob in einer Klinik (Soforteinweisung)" habe ich vor genau 1,5 Jahren in die Wege geleitet! Genau wegen diesen Befunden wurde der Retenantrag gestellt! Das Einzige, was man mit mir machen kann, um meine Krankheiten zu lindern, ist mit Medikamenten zudröhen bis man nichts mehr mit bekommt. Das mache ich. Weiter kann man mir nicht mehr helfen. Ich gelte als "aus therapiert" und dies nicht erst seit gestern. Ich bin seit über 2,5 Jahren durchgängig Krankgeschrieben. Davor war ich Jahre lang Krankgeschrieben.

Ich habe 2 berufliche Rehabilitationen abgeschlossen. Das Endergbnis wusste ich schon bevor ich die überhaupt angefangen hatte. Ich hätte hunderte von Umschulungen machen können - meine Krankheiten und Einschränkungen werden davon nicht weg gehen. Ich werde dadurch nicht geheilt.

Reha Anträge - selbstgestellte oder vom Arzt gestellte - wurden aufgrund mangelnden Aussichten auf Besserung abgelehnt. Diese Rehas wurden vor dem Stellen des Rentenantrages gestellt. Im Februar bekam ich dann die Info das ich zur Begutachtung muss aber diese nicht durchgeführt werden kann. Nun hatte ich einen Termin und konnte nicht hin, da ich nicht reisefähig bin.

Nun soll ich mich innerhalb von 2 Wochen schriftlich melden und erklären, das ich mich zu einer Begutachtung bereit erkläre. Dann bekomme ich einen neuen Termin. Ob ich dann zu diesem Tag reisefähig bin? Woher soll ich das wissen? Nach dem heutigen Stand glaube ich nicht daran denn ich bin seit dem ich aus der stationären Behandlung zurück bin, nicht mehr reisefähig!

mal davon abgesehen das bei der Einladung zu dieser Begutachtung ausdrücklich geschrieben steht, das man mit Grippeähnlichen Symptomen NICHT ZUR BEGUTACHTUNG ERSCHEINEN DARF!!!

Dies ist die letzte Möglichkeit die man mir bietet und wenn ich diese nicht wahr nehme, wird mein Antrag ohne weitere Prüfung versagt.

Mit anderen Worten: entweder kommst du her oder du bekommst keine Rente und wenn du Symptome einer Grippe hast (was bei mir von Februar bis Oktober ist - und im Winter hat die ja eh fast jeder), dann hast du Pech und das Thema Rente ist erledigt.

Das baut ungemein auf. Vielen Dank.

Einzig und alleine der Hinweis "Die Begutachtung wegen Corona per Telefoninterview betrifft NUR die Pflegekasse. NICHT die Rentenversicherung." konnte ich mittlerweile auch heraus finden. Nur nicht, wie man mit Personen umgeht, die es gesundheitlich nicht schaffen zur Begutachtung zu kommen. Diese Frage ist bis heute ungeklärt.

Wie gesagt ich versuche noch mal telefonisch dort eine Lösung zu finden. Wenn es nicht klappt, dann muss ich halt selber mit dem PKW dort hinfahren und hoffen das nichts passiert. Das ist die einzige Möglichkeit ohne Maske "sicher" dort hin zu kommen.

Die Frage ist allerdings wer bei einem Unfall dann die Haftung übernimmt da ich ja mehr oder weniger dazu genötigt werde diesen Schritt zu gehen da es keine anderen Optionen in meiner aktuellen Situation gibt.

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Sorry wenn ich das so schreibe aber irgendwie tun Sie mir auch ein wenig leid. Außer meinen kompletten Text sinnlos zitieren haben sie es noch nicht mal geschafft, diesen Text vorher aufmerksam durchzulesen. Dann wäre ihnen sicherlich mein herauskopiertes Zitat von dem Beitrag aufgefallen und Sie hätten sich diesen sinnlosen Kommentar - auch Spam genannt - ersparen können. Dies ist keine Hilfe für einen Hilfesuchenden und absolut nicht zielführend. Aber so ist es halt mit der Anonymität wenn man komplett ohne Anmeldung etc. überall Unruhe stiften und Leute fertig machen kann. Wenn es Ihnen gut geht, Sie gesund sind, dann erfreuen Sie sich an Ihrer Gesundheit. Es gibt Menschen, wie mich, die es leider nicht sind. Ich würde alles, was ich besitze, hergeben nur um einmal halbwegs "gesund" mich zu fühlen! Aber ich fürchte das jemand wie Sie sowas nie nachvollziehen wird oder es überhaupt zu verstehen. Bis auf ein paar wenige Kommentare hier habe ich mir schon befürchtet, das man hier keine großartige sinnvolle Unterstüzung erhält, die mir aktiv weiter hilft ohne mir irgendwelchen Mist zu unterstellen. Von mir aus kann das hier geschlossen werden. Ich werde einfach mit dem PKW selber dort hinfahren und gut ist. Einfach darauf hoffen das ich keinen Unfall baue und lebend dort ankomme. Was ist ja schon dabei unter Einfluss von Medikamenten Stundenlang irgendwo im dichten Berufsverkehr herum fahren... ist ja ein Kinderspiel....
Frühschicht am 15.07.2021 | 11:00
Zum Thema Coronaimpfung WHO Chefwissenschaftlerin kritisiert Deutschland scharf für die empfohlene Kreuzimpfung durch Spahn und Wieler. Sie sollen doch zur Wissenschaft zurückkehren
Dienstagam 15.07.2021 | 08:26
Hallo Alex So ganz habe ich Ihre eigentliche Erkrankung noch nicht herauslesen können die Sie, laut Themenüberschrift, "zu krank für einen Begutachtungstermin" macht. Da ich persönlich Jahr für Jahr von Februar bis Oktober diese saisonale Pollinose durchlaufe und dabei auch unter Atemnot (Cortisonspray) und grippeähnlichen Zuständen leide, kann ich Ihnen zwar nachfühlen wie lästig dies ist, jedoch nicht verstehen, dass Ihr behandelnder Arzt Ihren grippeähnlichen Zustand nicht dahingehend auch gegenüber dem Gutachter klar/eindeutig erläutern könnte, sodass die Begutachtung TROTZ grippeähnlichem Zustand möglich ist. Zudem werden, meinem Kenntnisstand nach, chronisch Erkrankte bevorzugt gegen Corona geimpft. Die Impfzentren/Hausarztpraxen sind aktuell auch mit Impfstoff gut aufgestellt und sollten Sie tatsächlich haus-/fachärztlicherseits als chronisch erkrankter geführt werden, würden Sie auf Wunsch schon längst geimpft sein können. Ihre Schlaferkrankung (Hypersomnie) wird Ihrem Hausarzt doch bestimmt auch bekannt sein und ggf auch schon fachärztlich/klinisch (durch Schlaflabor, Lungenfacharzt) dokumentiert worden sein, bzw beobachtet/behandelt wird. Ich wurde aufgrund meiner Schlaferkrankung mehrfach im Schlaflabor behandelt/untersucht und therapiert. Mir erschließt sich nicht, dass Sie diese zwei von mir gerade hier aufgelisteten und von Ihnen als besonders hervorgehobenen gesundheitlichen Probleme als Begründung "zu krank für eine Begutachtung" anführen. Sollten dies Ihre Erkrankungen sein, weswegen Ihr Arzt Sie über Jahre saisonal und seit 2,5 Jahren anhaltend AU schreibt? Wenn Sie gute/hinter Ihnen stehende und betreuende Fachärzte bzw. einen Hausarzt haben, begründende Erkrankungen zudem vorliegen, die sie weder reise- noch begutachtungsfähig erscheinen lassen, dann würden diese Ärzte sich auch hilfreich dafür einsetzen, dass eine Begutachtung unter einem für Sie erträglichem Maß erfolgen wird. Wie bereits Vorschreiber Ihnen mitteilten werden ggf. Begutachtungen ausgesetzt, wenn eine ausreichende und begründende Dokumentation vorgelegt werden kann, dass man tatsächlich "zu krank für eine Begutachtung" ist. Hierzu sind Aussagen Ihrer behandelnden Ärzte jedoch eher gefragt, als Ihre persönliche subjektive Einschätzung, dafür zu krank zu sein. Eigene Willenskraft ist gefragt, an seiner Situation etwas verändern zu wollen/können. Auch eine gesundheitliche Verbesserung erreichen zu können, kann so positiv entgegenwirkt werden. Sie möchten eine EMR anerkannt bekommen, dann beweisen Sie, dass Sie auch berechtigt dazu sind diese anerkannt zu bekommen, indem Sie an der gutachterlichen Feststellung mitwirken. Wo ein Wille, da ein Weg! Wege muss man sehen und dann selbständig oder mit Hilfe gehen. Binden Sie unbedingt Ihre Ärzte ein, damit Sie einen Weg mit Ihnen finden, denn diese sollten mit Ihrem gesundheitlichen Zustand vertraut sein und ihn einzuschätzen Vermögen, ob Sie aktuell "zu krank für eine Begutachtung" sind. Alles Gute
Kommunikationam 15.07.2021 | 13:07
"Mensch, haben sie keine Familienangehörige, Freunde, Bekannte, Nachbarn ... welche sie zur Untersuchung fahren können?" Darum geht es nicht. Er/Sie hat, soweit ich es begreife, schlicht und einfach Angst. Aktuell in erster Linie vor einer Ansteckung mit Corona. Diese Angst verhindert anscheinend alles: Therapie, Impfung, Begutachtung, ... . Es ist für sie/ihn nicht möglich, mit jemanden längere Zeit in einem Auto zu verbringen, da ... Angst! Für Außenstehende ist sowas kaum nachvollziehbar. Die Betroffenen selbst finden ohne Unterstützung meist keinen Ausweg. Und Helfer brauchen einen verdammt langen Atem, um eine Änderung/Verbesserung zu erreichen.
Donnerwetteram 15.07.2021 | 12:48
.......... Ich werde einfach mit dem PKW selber dort hinfahren und gut ist. Einfach darauf hoffen das ich keinen Unfall baue und lebend dort ankomme. Was ist ja schon dabei unter Einfluss von Medikamenten Stundenlang irgendwo im dichten Berufsverkehr herum fahren... ist ja ein Kinderspiel....
Mensch, haben sie keine Familienangehörige, Freunde, Bekannte, Nachbarn ... welche sie zur Untersuchung fahren können?
Peter T. am 15.07.2021 | 13:28
Ich rate stark ab, selbst zum Termin zu fahren. Zum 1, weil sie einen Unfall haben können. Aber noch wichtiger... Wenn Sie 2,5 Stunden etwa mit Auto zu einem Termin selbst fahren können, was denken Sie, wie der Gutachter Ihre gesundheitliche Situation einschätzen wird? Wenn vor mir einer sitzt, der mir erzählt, er schläft den ganzen Tag ect, aber mit dem Auto so eine weite Strecke fährt, dem glaube ich nicht allzu viel... Merken Sie etwas, Sie können auch mit dieser Aktion dem Gutachter beweisen, dass Sie 5 Stunden Auto fahren können. Dann können Sie auch ganz sicher ein paar Stunden am Tag arbeiten. Daher rate ich davon ab. Sie werden doch einen Menschen in ihrer Nähe haben, der sie fährt. Falls es das dort wirklich nicht gibt, m<ssen Sie mal über einen Umzug nachdenken, wenn man keinen hat, der auch mal helfen kann. Viel Erfolg...
Loniam 15.07.2021 | 13:37
Sie schreiben von ständig einschlafen, sind aber in der Lage sehr lange Texte zu schreiben? Wenn sie etwas wollen, fehlt offenbar das Schlafgefühl. Sie schreiben, sie können aufgrund des Schlafbedürfnisses nicht mehr Autofahren, dann geben sie ihren Führerschein doch einfach ab. Wenn diese Müdigkeit Nebenwirkungen von Medikamenten sein soll, dann sollte ihnen ihr Arzt einfach andere verordnen. Wenn man will, findet man einen Weg. Sie haben für alles Ausreden, egal ob Maske, oder Impfung usw. das wirkt nicht mehr glaubhaft. Es gibt sicher Freunde, welche sie zur Begutachtung fahren könnten. Und wenn man abgelenkt ist, merkt man die Maske nicht mehr. Versuchen ist besser, als alles gleich abzulehnen. Sonst lehnt die DRV ihre EMR auch ab.
FTam 15.07.2021 | 14:06
Punkt 1: Sie dürfen sowieso nicht mehr Auto fahren nach ihren Schilderungen. Führerschein sofort abgeben. Täuschen sie sich nicht, genau solche Kleinigkeiten beachtet jeder Gutachter. Punkt 2: Ja, es ist ein Riesenproblem für Menschen, die tatsächlich behindert sind, allgemein und jetzt wegen Corona. Die Maskenbefreiung erfordert ja auch erstmal, dass man hinkommt zum Arzt. Ich musste die Krebsnachsorge und die Diabeteskontrollen einstellen, weil man mich ohne Maske nicht in die Praxen lässt. So ist die Realität mittlerweile. In Ihrem Falle allerdings müsssen sie es trotzdem irgendwie hinkriegen, sonst werden sie weder Rente noch Sozialhilfe erhalten. Ja, schwer kranke Menschen fallen durch das Netz, ich habe selber hartes hinter mir. Also ich habe jetzt nicht die Zeit und Energie, derart lange Beiträge komplett durchzulesen. Aber schreiben sie mit Beilage eines ärztlichen Attests nochmals hin und verlangen sie entweder einen Gutachtertermin ortsnah oder einen Transportschein, in diesem Falle setzen sie die Maske halt auf, und wenn sie unterwegs Luftnot bekommen, muss sie runter, und das wäre absolut nicht ihr Problem. Und dann müssen sie halt den Rechtsweg gehen, wenn man ihnen tatsächlich keine Chance auf Begutachtung gibt. Schwerbehindertenausweis haben sie? Wenn nicht, auch gleich beantragen. Aber den Murks mit Autofahren lassen sie bitte, das gefährdet andere Menschen. Wer ständig einschläft, muss den Lappen abgeben.
Grobiam 15.07.2021 | 14:44
Zitat von Alex anzeigen
Alex schrieb

Vielen Dank für die Antwort Kkkl. Ich versuche heute mit einem erneuten Anruf mein Glück um eine Lösung zu finden. Denke das Hauptproblem wird sein, das ich bei der Knappschaft bin und die anscheinend nur ihre eigenen 3 bis 4 Gutachter in einem Bundesland akzeptieren und man deshalb quer durch Deutschland eiern muss. Man ist nicht umsonst krank geschrieben aber anscheinend scheint das in einem Rentenfall nicht zu intressieren. Sorry aber wenn man es schafft, 3 bis 4 Stunden für eine Anreise zu dieser Begutachtung zu kommen, sich dann 3 bis 4 Stunden begutachten zu lassen, dann könnte ich genauso gut 6 bis 8 Stunden irgendwo arbeiten gehen. Nur dies ist mir nicht mehr möglich. Es ist mir unbegreiflich warum das so unverständlich ist. Ich komme mir ja schon vor wie ein Verbrecher dem man nichts glaubt.

Zum Glück bin ich NICHT bettlägrig. Ich bin nicht an das Bett gefesselt. Mein Problem ist, das ich aufgrund den vielen Nebenwirkungen der Medikamente und meinen Krankheiten innerhalb von Minuten einfach so weg schlafe. Ich schlafe im sitzen ein, ich schlafe auf dem WC ein, ich schlafe bei den Mahlzeiten am Tisch ein oder ich verschlafe sogar ganze Mahlzeiten. Ich esse irgendwann wenn ich wach werde. Ich habe auch schon x-fach irgendwo in der Wohnung auf dem Boden herum gelegen und habe wie ein Stein geschlafen. Mit viel Glück schaffe ich es 1,5 Stunden am Stück wach zu bleiben allerdings kann man da wenig mit mir anfangen. Man redet mit mir aber ich bekomme oft nichts mit. Total verpeilt, Konzentration ist nicht mehr vorhanden. Ich bin extrem vergesslich... keine Ahnung.

Meine Familie ist auch schon genervt von mir und von einem Familienleben ist schon lange nicht mehr zu sprechen. Ich verschlafe mein halbes Leben.

Ich werde oft mit höllischen Kopfschmerzen wach... ein Gefühl als ob alle Messer im Haushalt in meinem Kopf stecken. Mein größter Wunsch in diesen Momenten ist es einfach nur noch erlöst zu werden! So weit bin ich schon. Selbst wenn ich mir 100% vornehme, morgen früh diese Begutachtung machen zu wollen, ich da unbedingt hin möchte, und ich morgen früh mit diesen Schmerzen wach werde, da gehe ich höchstens ins Bad und stecke den Kopf in Klo und übergebe mich mehrfach vor Schmerzen.

@von Siehe hier - auch für Sie noch mal:

Das man da von einer fehlenden Mitwirkunspflicht redet oder noch besser so Sprüche wie "Sie wollen keine Maske (begründet...?), Sie wollen keine Impfung (begründet ?) Aber Sie wollen vor allem nicht aus Ihrer 'Komfortzone heraus' (begründet ?).

Sie liegen im Bett und bekommen den Arsch nicht mehr hoch (begründet...?)"

Was will man dazu noch sagen? Das sagt doch schon alles aus. Sie könnten ein guter Begutachter für die Rentenkasse werden :)

Das ich da aktiv nicht mehr im Straßenverkehr teilnehmen darf, dürfte wohl der dümmste Mensch verstehen. Aufgrund psychichen Problemen schaffe ich es auch nicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln mich fortzubewegen. Das ist kein neues Problem bei mir sondern das besteht schon seit der Kindheit. Ich habe ein Problem mit Menschenmassen. Mich bekommt man noch nicht mal ins Kino oder zu sonstigen Veranstaltungen. Mal davon abgesehen würde man mich heute in einen Zug setzen, dann steige ich nicht an der Haltestelle xyz aus sondern werde wahrscheinlich irgendwo an der Endstation oder auf einem Abstellgleis wach da ich einfach weg schlafe.

Beim schreiben dieses Textes bin ich weg gepennt. Was soll da noch werden?

Das nun Corona existiert, macht die Situation für mich nur noch schlimmer. Eine einfache leichte Erkältung, über die jeder normale Mensch lacht und weg steckt als wäre es nichts hat mich die letzten Jahre mehrfach ins Krankenhaus gebracht. Was dann eine Infektion wie Corona ausmacht, möchte ich mir gar nicht vorstellen. Ich habe so schon panische Angst vor einer Ansteckung mit dem Virus.

Ich weiß nicht ob jemand hier in diesem Forum an schlimmen Allergien und Heuschnupfen leidet denn dann würde man nicht so abfällig von "keine Maske tragen wollen" reden denn von "wollen" kann keine Rede sein. Eher ist es ein "nicht können". Wenn man keine Luft mehr bekommt, nicht mehr Atmen kann, dann wird man schnell seine Meinung ändern. Eine Befreiung von der Maskenpflicht ist in meinem Fall aber auch nicht zielführend da ich mich unbedingt vor dem Virus schützen muss! Ich kann meinem Gegenüber nicht ansehen ob er ansteckend ist oder nicht. Auch ohne Symptome kann mein Gegenüber ansteckend sein. Auch geimpfte Personen können mich anstecken da man auch geimpft ansteckend ist! Also wie soll ich mich schützen?

40 Jahre lang hat mir jeder Arzt gesagt, das ich mich nicht gegen Grippe impfen darf. Warum und wieso = ich habe es nie verstanden. Was ist nun an der Corona Impfung anders? Wer garantiert mir, das ich diese Impfung vertrage? Wer garantiert mir von Folgeschäden verschont zu bleiben? Dieser Impfstoff ist noch nicht mal richtig erprobt. Folgeschäden sind noch vollkommen unbekannt. Ich habe meinem Arzt gesagt, das ich wohl diese Impfung brauche, da man mit Impfschutz angeblich nicht so sehr krank werden wird nur wenn er nicht genügend Impfdosen hat, dann kann er auch nichts machen. Und selbst ihre tollen Vorschläge mit dem nicht küssenden Küster oder der Diakonie, Bürgeremeister und weiß der Geier wird an der Situation nichts ändern, das ich ohne Maske nicht zum Impfzentrum irgendwo im Landkreis komme.

Aktuell komme ich GESCHÜTZT nur von a nach b, wenn ich selbstständig mit meinem PKW fahre - was laut Beipackzettel und ärztlicher Anweisung untersagt ist. Nehmen wir nun an - ich schaffe es diese lange Anreise ohne Unfälle... wie geht es weiter? Wie findet diese Stundenlange Untersuchung statt, wenn ich mit der Maske nicht atmen kann? Wie geht es weiter? Ohne Maske ist es keine Option - wenn ich das richtig verstanden habe und mit Maske ist es gesundheitlich nicht möglich.

Im Anschreiben zum Termin der Begutachtung steht geschrieben, das man mit Grippeähnlichen Symptomen AUF KEINEN FALL ZUR BEGUTACHTUNG ERSCHEINEN DARF. Diese Symptome sind bei mir von Februar bis Oktober aufgrund meiner Allergien! Was soll ich nun? Erscheinen oder nicht erscheinen?

Ach so...

der nette Rat mit "Holen Sie sich HILFE! Ob in einer Klinik (Soforteinweisung)" habe ich vor genau 1,5 Jahren in die Wege geleitet! Genau wegen diesen Befunden wurde der Retenantrag gestellt! Das Einzige, was man mit mir machen kann, um meine Krankheiten zu lindern, ist mit Medikamenten zudröhen bis man nichts mehr mit bekommt. Das mache ich. Weiter kann man mir nicht mehr helfen. Ich gelte als "aus therapiert" und dies nicht erst seit gestern. Ich bin seit über 2,5 Jahren durchgängig Krankgeschrieben. Davor war ich Jahre lang Krankgeschrieben.

Ich habe 2 berufliche Rehabilitationen abgeschlossen. Das Endergbnis wusste ich schon bevor ich die überhaupt angefangen hatte. Ich hätte hunderte von Umschulungen machen können - meine Krankheiten und Einschränkungen werden davon nicht weg gehen. Ich werde dadurch nicht geheilt.

Reha Anträge - selbstgestellte oder vom Arzt gestellte - wurden aufgrund mangelnden Aussichten auf Besserung abgelehnt. Diese Rehas wurden vor dem Stellen des Rentenantrages gestellt. Im Februar bekam ich dann die Info das ich zur Begutachtung muss aber diese nicht durchgeführt werden kann. Nun hatte ich einen Termin und konnte nicht hin, da ich nicht reisefähig bin.

Nun soll ich mich innerhalb von 2 Wochen schriftlich melden und erklären, das ich mich zu einer Begutachtung bereit erkläre. Dann bekomme ich einen neuen Termin. Ob ich dann zu diesem Tag reisefähig bin? Woher soll ich das wissen? Nach dem heutigen Stand glaube ich nicht daran denn ich bin seit dem ich aus der stationären Behandlung zurück bin, nicht mehr reisefähig!

mal davon abgesehen das bei der Einladung zu dieser Begutachtung ausdrücklich geschrieben steht, das man mit Grippeähnlichen Symptomen NICHT ZUR BEGUTACHTUNG ERSCHEINEN DARF!!!

Dies ist die letzte Möglichkeit die man mir bietet und wenn ich diese nicht wahr nehme, wird mein Antrag ohne weitere Prüfung versagt.

Mit anderen Worten: entweder kommst du her oder du bekommst keine Rente und wenn du Symptome einer Grippe hast (was bei mir von Februar bis Oktober ist - und im Winter hat die ja eh fast jeder), dann hast du Pech und das Thema Rente ist erledigt.

Das baut ungemein auf. Vielen Dank.

Einzig und alleine der Hinweis "Die Begutachtung wegen Corona per Telefoninterview betrifft NUR die Pflegekasse. NICHT die Rentenversicherung." konnte ich mittlerweile auch heraus finden. Nur nicht, wie man mit Personen umgeht, die es gesundheitlich nicht schaffen zur Begutachtung zu kommen. Diese Frage ist bis heute ungeklärt.

Wie gesagt ich versuche noch mal telefonisch dort eine Lösung zu finden. Wenn es nicht klappt, dann muss ich halt selber mit dem PKW dort hinfahren und hoffen das nichts passiert. Das ist die einzige Möglichkeit ohne Maske "sicher" dort hin zu kommen.

Die Frage ist allerdings wer bei einem Unfall dann die Haftung übernimmt da ich ja mehr oder weniger dazu genötigt werde diesen Schritt zu gehen da es keine anderen Optionen in meiner aktuellen Situation gibt.

Die KBS ist so aufgestellt, dass sie einen eigenen Sozialmedizinischen Dienst haben. Dafür bestehen bundesweit 27 Dienststellen, allerdings aber dort, wo auch die höchste Versichertendichte ist. Vielleicht (lässt sich im Netz schnell nachschlagen) findet sich ja eine Dienststelle, die näher an Ihrem Wohnort liegt. Wenn impfen nicht geht, hätten Sie in Ihrer Kindheit eine Hirnhautentzündung? Oder einen Zwischenfall bei einer Impfung? Es gibt ja durchaus Kontraindikationen. Ich darf auch nicht impfen, da müssen eben andere Schutzmechanismen greifen,selbst wenn Sie sich aller 3 Minuten die Hände desinfizieren oder waschen.
Alexam 15.07.2021 | 18:20
Zitat von Donnerwetter anzeigen
die gravierenden probleme, die ich habe, liegen darin das ich erstens mit einer maske nicht atmen kann, keine luft bekomme und zweitens ohne diese besagte maske nicht untersucht werden kann. zum einen wird die untersuchung ohne maske nicht durchgeführt und zum anderen wäre gerade für mich diese zum selbstschutz extrem wichtig. ich muss niemandene vor mich schützen. im gegenteil. ich muss mich vor allen anderen schützen. selbst wenn ich von meinem pullmologen eine maskenbefreiung haben wollen würde - was ich ja aufgrund meines gesundheitszustandes nicht will - müsste ich erst zu diesem hinkommen. mein pullmologe, führend auf seinem gebiet, ist von mir 80km entfernt. dann komm da mal ohne maske hin, wenn man niemand hat der einen fahren kann. das sind dinge, die man mal nicht so eben nebenbei morgens von 8 bis 10 erledigen kann. und von fremden personen - z.b. taxi - könnte ich mich fahren lassen allerdings nicht ohne maske und da kommen wir wieder zum hauptproblem = ich bekomme mit maske keine luft! ist das so schwer zu verstehen? wenn man nun ohne maske nirgendwo hinkommt, man ohne maske aber auch nicht geschützt ist und sich risiken einer infektion aussetzt - vor allem mit der noch ansteckenderen variante delta - da frage ich mich wie das gelöst werden soll! das nächste problem sind die medikamente, welche schon x-fach gewechselt wurden und alle bisher ausgetesteten präperate machen mich müde. jeder mensch reagiert auf medikamente anders und bei mir sind dies halt die extremen nebenwirkungen. was kann ich denn dafür? ich habe mir das nicht ausgesucht. ich würde auch lieber gescheit arbeiten gehen, geld verdienen anstelle jeden monat mir gedanken machen zu müssen, wie ich den nächsten monat finanziell über die reihe bekomme. von dem bisschen em rente werde ich eh nicht gescheit leben können aber was soll ich machen? denkt ihr es macht mir spaß? im übrigen nehme ich diese tabletten wegen meinen vielen schmerzen die ich habe. ohne schmerzmittel komme ich seit fast 25 jahren nicht mehr über den tag. das problem mit der müdigkeit ist erst seit etwas mehr als 1,5 jahren als noch mehr medikamente dazu gekommen sind. in jedem beipackzettel von den tabletten steht drin, das diese müde machen und man am straßenverkehr nicht teilnehmen darf. dann darf man davon 4 stück morgens nehmen und 4 stück abends und mittags gibts noch ein paar andere und willkommen im club. bevor ich diese vielen medikamente bekam, die mich so müde machen und bevor corona los ging, habe ich alle durch die gegend gefahren. ich bin hier zugezogen und ich habe - auch wenn man es kaum glauben mag - hier keine freunde. ich bin ein eigenbrödler und kann sehr gut mit mir und meinen engsten angehörigen überleben. mich stören auch diese vielen einschränkungen nicht. dummerweise bin ich der einzige in unserer kleinen familie mit einem führerschein und pkw. das auto steht seit 1,5 jahren unbewegt auf dem parkplatz mit der hoffnung das sich irgendwann die situation verbessert. führerschein abgeben? ja darüber habe ich schon nachgedacht aber ich habe die hoffnung nicht verloren das es mir irgendwann wieder besser geht und ich wieder arbeiten kann und darf. was dann? erst mal neuen führerschein machen oder wie? auch mit nachbarn, bekannten oder freunde müsste ich eine maske tragen denn es sind fremde und ich weiß nicht ob die corona haben oder nicht. ja genau... für eine begutachtung umziehen... ich bekomme noch nicht mal mein kleines zimmer innerhalb eines tages staub gewicht, gesaugt und aufgeräumt. da ist ein umzug natürlich perfekt.... aber es gibt jemanden, der das verstanden hat...: ich habe panische angst mich mit dieser "seuche" anzustecken und daran zu krepieren. eine infektion mit corona würde ich sicherlich aufgrund meiner vielen krankheiten nicht überleben. also muss ich alles dafür tun und mich von allen und jedem fernhalten, der mich anstecken könnte. ich kann auch nichts dafür das ich wegen eines lungenschadens nicht mit maske atmen kann. ich bekomme auch im sommer ab 25 grad daussen keine richtige luft mehr und kann nicht richtig atmen. wenn es schwül warme luft gibt, die steht - also kein wind weht, bekomme ich keine luft mehr. ich habe das gefühl zu ersticken. das selbe gefühl und problem gibt es, wenn ich eine maske anhabe. ich bekomme nach wenigen minuten keine luft mehr. somit komme ich auch nicht mit freunden, bekannten, nachbarn, dem papst, der bundeskanzlerin oder mit gott zu irgend welchen impfzentren in meinem landkreis, ich komme nicht zu einer der 27 untersuchugnsstellen der kbs - welche alle 120km aufwärst von meinem wohnort entfernt liegen oder zu meinen behandelnden fachärzten in 50 bis 80km entfernungen. ich habe mir diesen mist mit corona nicht gewünscht. ohne corona könnte ich mir hilfe bei nachbarn, freunden usw holen. ich könnte auch ein taxi holen aber das ist aktuell einfach nicht möglich. ich kann eine mehrstündige untersuchung / begutachtung mit einer maske nicht durchführen und eine maskenbefreiung ist in meinem gesundheitszustand nicht zu raten. das sagt selbst mein arzt. fakt ist, das es in meinem interesse besteht, das eine begutachtung durchgeführt wird. diese begutachtung soll auch durchgeführt werden nur bitte dann auch so, das ich diese a) erreichen und b) auch durchführen kann. man muss mir nur damit helfen und mir die möglichkeiten dazu geben. mein vorschlag war, das mein hausarzt ein untersuchungszimmer für die begutachtung zur verfügung stellt. ich kann zu fuß dort hin und dann müsste man halt spätestens alle 10 minuten eine 15 minütige pause machen damit ich die maske abnehmen und mich erholen kann. dann dauert die geplante begutachtung halt keine 3 bis 4 stunden sondern x tage. das ist mir auch vollkommen egal. und schlafen kann ich von ganz alleine auch im sitzen. das wäre das nächste problem was besteht nur das soll ja dann nicht mein problem sein.
Alexam 15.07.2021 | 18:27
vergessen wir es einfach. ich habe gehofft hier hilfe, ratschläge und unterstützung zu erhalten die es mir ermöglicht diese begutachtung so leidensgerecht, angstfrei, schmerzfrei und problemlos wie möglich über die bühne zu bekommen. dies ist hier aber anscheinend nicht möglich oder es ist, aufgrund meiner probleme unmöglich... ich weiß es nicht. danke für die paar gut gemeinten hinweise. ich habe telefonisch schon kontakt aufgenommen und soll nun alle sorgen und probleme schildern und dann liegt es an den gutachter ob er das aktzeptiert und ich einen fremdgutachter erhalte oder ob ich da persönlich zu dem - unmöglich zu erreichenden ort - termin erscheinen muss. wenn ich dort nicht hingehe, kommt dies einer fehlenden mit wirkung gleich obwohl ich alles mir mögliche doch unternehme, um diese begutachtung endlich hinter mich zu bringen lassen wir es bleiben. für mich hat dies hier in dem forum keinen wirklichen sinn. ich habe es nicht nötig mir unterstellen zu lassen, das ich nur ausreden suche, den arsch nicht aus dem bett bekomme oder mich vor alles drücke und ablehne. ich hoffe,das niemand in meine situation kommen wird und das durchmacht, was ich seit 1,5 jahren durchmache!!!
Alexam 15.07.2021 | 18:35
Zitat von Loni anzeigen
das schlafgefühl fehlt nicht aber falls sie es noch nicht gesehen haben - man kann hier einen text verfassen, den rechner anlassen - 3 stunden schlafen - dann weiter schreiben und abschicken. müdigkeit überfällt mich innerhalb von minuten und dann schlafe ich weg aber das "schlafgefühl" besteht dauerhaft. wenn man mich lassen würde, dann würde ich gar nicht mehr aufstehen. wenn es niemanden gibt, dann kann auch niemand einen fahren. mir ist es unbegreiflich das man das nicht verstehen kann! aber sie haben recht. wenn man abgelenkt ist, dann klappt es vielleicht. ich habe eine idee, wie sie vielleicht nachvollziehen könnten wie es ist, wenn man keine luft bekommt. ich klebe ihnen ein klebeband über den mund und stecke ihnen zusammengepresste watte in die nasenlöcher und dann fahren sie so 1,5 bis 2 stunden zu einer beguatachtung, lassen eine 3 bis x stündige begutachtung über sich ergehen und fahren dann 1,5 bis 2 stunden wieder nach hause. mal gucken wie es ihnen dann geht. sie können es ja auch ohne klebeband selber ausprobieren indem sie sich die zusammengepresste watte in die nasenlöcher stopfen und dann ohne durch den mund zu atmen. viel spaß dabei. das kommt dem gefühl sehr nahe, was ich mit einer maske habe.
Grobiam 15.07.2021 | 18:54
Zitat von Alex anzeigen
Sie schreiben von ständig einschlafen, sind aber in der Lage sehr lange Texte zu schreiben? Wenn sie etwas wollen, fehlt offenbar das Schlafgefühl. Wenn man will, findet man einen Weg. Sie haben für alles Ausreden, egal ob Maske, oder Impfung usw. das wirkt nicht mehr glaubhaft. Es gibt sicher Freunde, welche sie zur Begutachtung fahren könnten. Und wenn man abgelenkt ist, merkt man die Maske nicht mehr. Versuchen ist besser, als alles gleich abzulehnen.
das schlafgefühl fehlt nicht aber falls sie es noch nicht gesehen haben - man kann hier einen text verfassen, den rechner anlassen - 3 stunden schlafen - dann weiter schreiben und abschicken. müdigkeit überfällt mich innerhalb von minuten und dann schlafe ich weg aber das "schlafgefühl" besteht dauerhaft. wenn man mich lassen würde, dann würde ich gar nicht mehr aufstehen. wenn es niemanden gibt, dann kann auch niemand einen fahren. mir ist es unbegreiflich das man das nicht verstehen kann! aber sie haben recht. wenn man abgelenkt ist, dann klappt es vielleicht. ich habe eine idee, wie sie vielleicht nachvollziehen könnten wie es ist, wenn man keine luft bekommt. ich klebe ihnen ein klebeband über den mund und stecke ihnen zusammengepresste watte in die nasenlöcher und dann fahren sie so 1,5 bis 2 stunden zu einer beguatachtung, lassen eine 3 bis x stündige begutachtung über sich ergehen und fahren dann 1,5 bis 2 stunden wieder nach hause. mal gucken wie es ihnen dann geht. sie können es ja auch ohne klebeband selber ausprobieren indem sie sich die zusammengepresste watte in die nasenlöcher stopfen und dann ohne durch den mund zu atmen. viel spaß dabei. das kommt dem gefühl sehr nahe, was ich mit einer maske habe.
Das ist schon verständlich, es herrscht Maskenpflicht aufgrund einer Pandemie, die Sie aus gesundheitlichen Gründen aber nicht tragen können. Also besteht Ihr Schutz darin, alle unnötigen Kontakte zu vermeiden. Ausgerechnet jetzt müssen Sie aber zur Begutachtung, sprich Sie müssen Ihre heimische Schutzzone verlassen, was aber so nicht geht. Leider kann ich Ihnen hier nicht schreiben, dass in so einem Fall unproblematisch der Gutachter zu Ihnen kommt. Das müssen Sie mit der Knappschaft aushandeln. Aber es gibt mit Sicherheit etliche Menschen, die begutachtet werden müssen und nicht wegefähig sind. Irgendwie muss es dafür ja auch Lösungen geben. Vielleicht findet sich ja noch jemand, der da mehr darüber weiß, wie in solchen Fällen verfahren wird.
Prinzoam 15.07.2021 | 19:17
Ich habe mich einfach auf den Weg gemacht mit ÖPNV. Der Gutachter hat sich für alles interessiert aber ganz sicher nicht für die Anreise. Alex, kämpf Dich da irgendwie hin. Bei mir hat dann alles viel besser geklappt als gedacht. 90 Minuten hat das Gespräch gedauert.
Alexam 15.07.2021 | 19:11
was ich gerne noch wissen würde ist, warum man mir fehlende mitwirkung unterstellt, wenn ich augrund gesundheitlichen einschränkungen und akuten gesundheitlichen beschwerden nicht den termin wahr nehmen konnte und vom meinem arzt eine reiseunfähigkeitsbescheinigung erhalten habe? von meiner seite aus kann ich keine fehlende mitwirkung erkennen da ich diesen zustand nicht mit absicht herbei geführt habe. genauso liegt auch der fall mit "erkältungssymptomen". wenn man solche sympthome hat, darf man auf keinen fall an dem termin beim smd teilnehmen! es steht so ausdrücklich auf der einladung geschrieben. wenn man aus diesen gründen den termin aber nicht wahr nimmt, wird dies ebenfalls als fehlende mitwirkung angesehen. kann es sein, das sich der smd die sache auch sehr einfach macht? vor allem gibt es - laut schreiben - nur noch eine einzige chance mich untersuchen zu lassen und wenn dieses nicht funktioniert, dann wird mein Antrag ohne weitere Ermittlungen versagt. muss man mir diese fehlende mitwirkung nicht irgendwie nachweisen?
Uschiam 15.07.2021 | 19:41
Ich bin auch be der KBS versichert und musste zweimal dorthin zur Begutachtung zwecks EMR. Der Ablauf war zweimal identisch, erster Schritt Anmeldung. Zweiter Schritt Kasse zwecks Fahrgeld. Dritter Schritt Blutabnahme Arm/Ohr. Vierter Schritt Lungenfkt. Test, Fünfter Schritt Hörtest, sechster Schritt Ultraschall Abdomen, danach die ärztliche Untersuchung ca. 45 Minuten. Ich war früh um sieben bestellt und mittags fertig. Das mal so als Einblick, wie es sein könnte. Ob es bei Ihnen auch so umfangreich erfolgt oder weniger von Nöten ist, kann ich natürlich nicht sagen. Ich hatte zur Sicherheit auch nochmal alle Befunde bei mir.
FTam 15.07.2021 | 19:44
Ich verstehe ganz viel von Ihren Problemen. Aber am Ende muss jeder Mensch eben sein Leben durchkämpfen. Es wird keiner kommen und sie trösten und alles komfortabel machen. Und wenn sie Familie zuhause haben, müssen sie gemeinsam die Lösungen finden. Das muss z. B eine Selbstverständlichkeit sein, dass man den Führerschein macht, wenn der Partner wegen Behinderung nicht fahren kann und ein Auto da steht. Sind nicht andere Leute zuständig für die Lebensorganisation. Uund hören sie bitte, ist gut gemeint, als allererstes mal auf mit dem Gejammmere, und die Beiträge viel kürzer machen. Das nervt doch nur andere, wenn man so ellenlang schreibt. Nebenbei, meine Rentengutachten dauerten 10 Min. bis 45 Min., aber nicht 4 Stunden. Ist da ne OP geplant, oder wie kommen Sie auf so ne Zahl?
Janaam 15.07.2021 | 22:03
Übrigens hat mich jeder Gutachter gefragt, wie ich zu ihm gekommen bin.
Alexam 16.07.2021 | 00:36
Als mein Arzt mir nicht mehr mit meinen Kranheiten weiter helfen konnte, habe ich solange herum telefoniert, diskutiert und alles möglich dafür gemacht, das ich für 2 Wochen stationär in eine entsprechende Fachklinik eingewiesen wurde. Zu diesem Zeitpunkt gab es in Deutschland noch kein Corona und ich durfte auch noch selber aktiv im Straßenverkehr teilnehmen!!! Dort wurden jede Menge neue Diagnostiken erstellt, man hat mehrere verschiedene Präperate ausprobiert und alle haben bei mir die identischen Nebenwirkungen. Eine andere Lösung als diese Medikamente gibt es nicht mehr. Ich gelte als "austherapiert". Ab diesem Zeitpunkt durfte ich nicht mehr selber Autofahren und ich bin dann zusammen mit meinem PKW und dem ADAC nach Hause gekommen. Nach dem Abschluss dieser stationären Behandlung in dieser Klinik wurde ich aufgefordert, Unterlagen für den SMD der Krankenkasse auszufüllen bzw. diese wurden auch im Vorfeld schon von der Klinik an die Krankenkasse weiter geleitet. Wie das genau gelaufen ist, weiß ich ehrlich gesagt gar nicht mehr. Irgendwann habe ich dann einen Anruf vom SMD der Krankenkasse erhalten wo man mir noch 2 - 3 Fragen stellte und dann war das Thema für die erledigt. Auf mein Nachfragen wieso keine persönliche Begutachtung statt gefunden hat war die Antwort kurz und knapp = Unzumutbarer Aufwand für den Patienten - Aktenlage eindeutig. Resultat dieses Ergebnisses war dann die Aufforderung der Krankenkasse zum stellen eines Reha-Antrages welcher auch vom Rententräger abgelehnt und automatisch in einen Rentenantrag umgewandelt werden könne und ich kaum Möglichkeiten des Widerspruches habe. Der Reha Antrag wurde gestellt, der Reha Antrag wurde wegen fehlenden Ausichten auf Besserung / Linderung meiner Krankheiten, Beschwerden und Schmerzen abgelehnt. Unterlagen zum Antrag der Rente wurde zugesendet. Die identischen Unterlagen, welche auch der SMD der Krankenkasse erhalten hat, wurde an den Rententräger übermittelt. Sämtliche Unterlagen vom SMD der Krankenkasse habe ich durch meinen Hausarzt erhalten und diese an den SMD der Rentenkasse weiter geleietet. Wie kann es sein das der SMD der Krankenkasse eine persönliche Begutachtung 2 Dörfer von mir entfernt als unzumutbar einstuft und nach Aktenlage entscheiden kann und der SMD des Rententrägers mit identischen Unterlagen mich quer durchs Land zitieren möchte? Arbeiten SMD der Krankenkasse / Rentenkasse nicht nach den selben Richtlinien? Das sind so Kleinigkeiten die ich gerne verstehen würde warum und wieso das so gehandhabt wird.
Dienstagam 16.07.2021 | 01:07
Eher zur/mit subjektiven Selbsteinschätzung greifen/argumentieren Sie, als dass Sie objektive Fakten/Einschätzungen von ihren Ärzten/Fachärzten hier von sich preisgeben. Nein, ich kann den von Ihnen hier mitgeteilten Argumenten/Ausflüchten keinen Glauben schenken so erkrankt zu sein, um sich einer Begutachtung nicht zu unterziehen, da u.a. diese expliziten Erkrankungen, welche Sie hier grundsätzlich vortragen, m E. keine relevanten Erkrankungen darstellen, welche eine EMR bedingen. Ich habe z.B. noch von keiner bewilligenden EM bei attestierter saisonalen Pollinose gelesen. Auch eine täglich gut eingestellte schmerzmedikamentierte Versorgung alleine bedingt nicht den Anspruch als erwerbsgemindert angesehen/eingestuft zu werden. Dazu bedarf es schon nachweisliche Erkrankungen, die Sie in Ihrer Leistungsfähigkeit dermaßen einschränken, dass eine EM anzunehmen ist. Vielen Usern (auch mir) hier in diesem Forum ist das Procedere einer längeren/anhaltenden Erkrankung bzw. das damit verbundene EMR-Verfahren bekannt. Jedoch bedenken: Eine lange AU-Zeit kann ein Indiz dafür sein, gesundheitlich eingeschränkt zu sein. Jedoch kann im Zweifelfall aber auch eine ärztliche Gefälligkeit mit der AU vorliegen, die es somit gutachterlich zu überprüfen gilt, inwiefern die vom Arzt attestierten gesundheitlichen Einschränkungen Ihnen tatsächlich gravierende berufliche sowie private Einschränkngen bescheren. Sie selber schildern Ihre Angst davor, in einen Auto-Unfall verwickelt zu werden, falls Sie selbständig Auto fahren. Gleichzeitig machen Sie uns weis, dass Sie 1,5 Jahre schon aus Angst kein Auto gefahren sind, dass Auto somit unbenutzt auf einem Parkplatz herumsteht. Wer will/soll Ihnen das glauben?!? Ich kenne Ängste rund ums Autofahren, habe nach einem Unfall als Beifahrer bleibende Schäden davongetragen und würde meinen Führerschein freiwillig abgeben, wenn ich Angst um alle und jedem hätte, beim selbständigen Fahren. Aber nein, ich heiße mich eher im Leben durch (wie auch durch sämtliche Gutachten, Rehamassnahmen, welche mir im EMR-Verfahren auferlegt wurden), versuche meine Selbständigkeit zu behalten und legte auch damals Beweise/Dokumentationen vor, die meinen schlechten gesundheitlichen Werdegang über mehr als 16 Jahren aufzeigten. An der Reaktion der User des Forums wird deutlich, dass Ihre dargelegten Argumentationen nicht einleuchtend erscheinen und anzunehmen hie eher den Begriff die Rund macht, dass Sie sich einer aus rentenrechtlicher Sicht verlangten Begutachtung herauszuwinden versuchen, als dass Sie selber Willens sind, zügig das eingeleitete Verfahren zu beenden. Zügig beendet hätten Sie es sicher gerne, jedoch mit geringstm Aufwand für sich (wer möchte dies nicht), nur das Leben ist kein Wunschkonzert, wie Sie es gerade für sich erfahren. Ich nehme an, Sie werden Ihre Gedanken und Wünsche nicht ohne weiteres verwirklicht bekommen. Gruß Dienstag
FTam 16.07.2021 | 06:21
Nein, natürlich arbeiten SMD von Krankenkasse und Rentenkasse nicht nach denselben Richtlinien. Was sie da erleben, kennen viele andere auch. Die Krankenkasse will die Krankengeldzahlung loswerden, da reicht locker eine Einschätzung nach Aktenlage, dass Sie den Weg Reha/ Rente zu gehen haben. Total normaler Vorgang. Dann stellt man Reha-Antrag, und wenn die nicht möglich ist, müssen sie auf jeden Fall zum Gutachter, wie sonst soll denn ermittelt werden, ob sie tatsächlich erwerbsgemindert sind? Übrigens bedeutet auch die Zurückweisung des Reha-Antrages noch lange nicht, dass Ihnen Rente zusteht. Schmerzen sind kein Rentengrund, und wer in der Lage zu so langen Schreiben ist, hat ja Energie. Das kann niemand ohne Gutachter beurteilen, also muss es sein. Rein praktisch würde ich dann doch drauf dringen, die stationäre Reha zu kriegen. Auf die Weise kann man evtl. auf den Gutachtertermin verzichten.
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