Zu krank für Begutachtungstermin = fehlende Mitwirkung?!?

von
Alex

Moin zusammen.

Ich weiß einfach nicht mehr weiter und so langsam kann und will ich auch nicht mehr!
Vor ca. 8 Wochen bekam ich eine Einladung zu einer Untersuchung zwecks Rentenantrag. Ich habe gleich angerufen und mitgeteilt, das ich diese lange Anreise (4,5 Stunden Hin- und Rückweg) aufgrund schweren gesundheitlichen und psychologischen Gründen nicht durchführen kann. Hinzu kommt, das ich mit einer Schutzmaske gegen Corona aufgrund eines Lungenschadens nicht atmen kann. Geimpft bin ich noch nicht da ich noch keinen Termin bekommen habe was aber auch nichts bringt, da ich wegen der Maske niemanden vor mich schützen muss sondern ich muss mich vor allen anderen schützen.

Ich kann mit der Maske vielleicht 15 bis 20 Minuten klar kommen und dann bekomme ich Atemnot.

Aufgrund akuten Atemproblemen bei der Hitze, meinem gesammten gesundheitlichen Zustand hat mein Arzt notgedrungen eine Reiseunfähigkeit ausgestellt, das ich zum besagten Begutachtungstermin auf keinen Fall teilnehmen kann. Dieses wurde auch eingereicht!

Heute bekam ich die letzte Aufforderung zum Nachkommen der Begutachtung mit dem Hinweis der fehlenden Mitwirkung!!!

Was will man von mir? Warum kommt niemand her zu mir oder in mein Dorf mich begutachten? Ich kann nicht dort hin!!! Ich habe keine Chancen diese lange Anreise durchzuführen. Ich bin gesundheitlich absolut nicht dazu in der Lage!

Warum bedroht man mich nun mit der Unterstellung der fehlenden Mitwirkung? Ich verstehe das einfach nicht. Wollen die mich noch weiter psychisch kaputt machen? Reicht meine gesundheitliche Situation noch nicht aus? Muss man mir noch mehr Probleme bereiten?

Warum legt man so kranken Menschen noch mehr Steine in den Weg? Hat man nicht schon genug mit seiner Beschwerden, Krankheiten, Schmerzen, Sorgen und Problemen am Hut?

Wie ist nun vorzugehen? Von meiner Seite aus gibt es keine fehlende Mitwirkung! Man muss mir nur entgegen kommen!

Es ist mir unbegreiflich! Ich liege über 18 Stunden vor Schmerzen am Tag im Bett und komme mit der Welt und mir selber nicht mehr klar und dann wird man noch genötigt und "bedroht" und man unterstellt mir fehlende Mitwirkung! Ist das rechtens?

von
OPEC

Zitiert von: Alex
Moin zusammen.

Ich weiß einfach nicht mehr weiter und so langsam kann und will ich auch nicht mehr!
Vor ca. 8 Wochen bekam ich eine Einladung zu einer Untersuchung zwecks Rentenantrag. Ich habe gleich angerufen und mitgeteilt, das ich diese lange Anreise (4,5 Stunden Hin- und Rückweg) aufgrund schweren gesundheitlichen und psychologischen Gründen nicht durchführen kann. Hinzu kommt, das ich mit einer Schutzmaske gegen Corona aufgrund eines Lungenschadens nicht atmen kann. Geimpft bin ich noch nicht da ich noch keinen Termin bekommen habe was aber auch nichts bringt, da ich wegen der Maske niemanden vor mich schützen muss sondern ich muss mich vor allen anderen schützen.

Ich kann mit der Maske vielleicht 15 bis 20 Minuten klar kommen und dann bekomme ich Atemnot.

Aufgrund akuten Atemproblemen bei der Hitze, meinem gesammten gesundheitlichen Zustand hat mein Arzt notgedrungen eine Reiseunfähigkeit ausgestellt, das ich zum besagten Begutachtungstermin auf keinen Fall teilnehmen kann. Dieses wurde auch eingereicht!

Heute bekam ich die letzte Aufforderung zum Nachkommen der Begutachtung mit dem Hinweis der fehlenden Mitwirkung!!!

Was will man von mir? Warum kommt niemand her zu mir oder in mein Dorf mich begutachten? Ich kann nicht dort hin!!! Ich habe keine Chancen diese lange Anreise durchzuführen. Ich bin gesundheitlich absolut nicht dazu in der Lage!

Warum bedroht man mich nun mit der Unterstellung der fehlenden Mitwirkung? Ich verstehe das einfach nicht. Wollen die mich noch weiter psychisch kaputt machen? Reicht meine gesundheitliche Situation noch nicht aus? Muss man mir noch mehr Probleme bereiten?

Warum legt man so kranken Menschen noch mehr Steine in den Weg? Hat man nicht schon genug mit seiner Beschwerden, Krankheiten, Schmerzen, Sorgen und Problemen am Hut?

Wie ist nun vorzugehen? Von meiner Seite aus gibt es keine fehlende Mitwirkung! Man muss mir nur entgegen kommen!

Es ist mir unbegreiflich! Ich liege über 18 Stunden vor Schmerzen am Tag im Bett und komme mit der Welt und mir selber nicht mehr klar und dann wird man noch genötigt und "bedroht" und man unterstellt mir fehlende Mitwirkung! Ist das rechtens?


Bei Beantragung von "medizinischen Leistungen" sind Sie gem. § 62 SGB I dazu verpflichtet an Untersuchungen teilzunehmen. Sie können natürlich ärztliche Atteste einreichen, dass es Ihnen nicht möglich ist persönlich zur Untersuchung zu erscheinen und ärztliche Unterlagen einreichen. Wenn diese aussagekräftig sind wird das ärztliche Gutachten nach Aktenlage erstellt. Wenn nicht, müssen Sie zur Untersuchung erscheinen. Sie sollte beim einladenden medizinischen Dienst telefonisch auf die Situation hinweisen und um eine wohnortnahe Begutachtung bei einem Fremdgutachter bitten, wenn das Gutachten nicht nach Aktenlage erstellt werden kann.
Sollten Sie aber nicht mitwirken wird die Rente wegen fehlender Mitwirkung versagt.
Sie wollen doch auch was von der DRV und nicht umgekehrt ;-)

von
Kommunikation

Auch wenn das Schreiben, das Sie erhalten haben, sicher nicht freundlich formuliert war, bedroht Sie dadurch niemand. Antworten Sie auf dieses Schreiben und weisen Sie auf das bereits übersandte Attest hin.

4 1/2 Stunden Fahrtzeit bedeutet, dass Sie die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen würden. Klären Sie doch ab, welche alternativen Möglichkeiten bestehen. Vielleicht kann ein Bekannter/Verwandter Sie fahren? Wenn Ihr Arzt bestätigt, dass Sie den ÖPNV nicht nutzen können, zahlt die DRV Ihnen möglicherweise sogar ein Taxi.

Eine Untersuchung bei Ihnen zu Hause kann auch erfolgen, wenn Sie z.B. dauerhaft bettlägrig wären. In einem solchen Fall gelingt es aber in der Regel, die Erwerbsminderung durch Atteste der behandelnden Ärzte zu belegen.

Fakt ist, dass die DRV an Hand der vorgelegten Unterlagen Ihre Erwerbsfähigkeit nicht beurteilen kann. Solange das so ist, wird keine Entscheidung getroffen werden. Sie müssen also schauen, wie dieser Zustand geändert werden kann.

Bezüglich des Impftermins sollten Sie sich dringend an Ihr Impfzentrum oder Ihren behandelnden Arzt wenden. Nach Ihrer Schilderung gehören Sie ja mindestens in die Risikogruppe 3 oder höher (2?). Bei dem derzeitigen Überschuss an Impfstoff sollte eine zeitnahe Impfung kein Problem sein.

von
Alex

In dem Schreiben der Einladung stand geschrieben, das man NICHT zum Termin erscheinen soll, wenn man erkältungsähnliche Symptome aufweist. Aufgrund sehr starken Allergien / Heuschnupfen von Februar bis Oktober habe ich durchgängig diese erkältungsähnlichen Symptome.

Ich habe doch schon angerufen und den Fall geschildert. Ich habe auf diesen Umstand mit der starken Allergie / Heuschnupfen auch geschildert. Genauso, das es mir nicht möglich ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen. Ebenfalls habe ich geschildert, das ich selber im öffentlichen Straßenverkehr nicht mehr teilnehmen darf.

Ein Taxi würde für diesen Tag mindestens 400€ kosten. Ich habe mich da schon bei 2 Taxi Unternehmen informiert nur ich kann diese Kosten auf keinen Fall bezahlen. Hinzu kommt, das man auch in diesem Taxi die Maske tragen muss und mehr als 15 bis 20 Minuten schaffe ich das nicht.

Hier liegt das Prolbem im Tragen der Maske zum Schutz vor Corona. Eine Befreiung der Maskenpflicht kommt nicht in Frage!!! Ich muss niemanden vor mich schützen aber ich muss mich aufgrund meines Gesundheitszustandes vor alle anderen schützen! Warum ich noch keinen Termin zur Impfung erhalten habe, weiß ich auch nicht. Ich erkläre es mir damit, das ich eh seit 2 Jahren (bis auf einmalig 30 Minuten im Monat zu meinem Hausarzt und zurück) nicht mehr aus meinem verdunkeltem Zimmer raus komme. Ich kann mich alleine zu Hause nicht anstecken. Ich gehe nicht einkaufen - wird alles nach Hause geliefert und vor die Tür gestellt.

Ich bin nicht dauerhaft bettlägrig! Um Gottes willen so weit ist es noch nicht und ich hoffe, das dies so schnell auch nicht kommt aber ich bin dauerhaft extrem müde. Ich schlafe teilweise sogar schon beim Essen ein. Oft verschlafe ich Mahlzeiten einfach.

Großes Problem sind auch extreme Migräne Attacken welche schon seit Jahren bestehen und wir diese einfach nicht in den Griff bekommen. Diese Anfälle habe ich seit Kindheit schon und nun seit fast 3 Jahren sind diese dauerhaft. Darum auch die Medikamente, welche mich noch müder machen.

Im Internet habe ich recherchiert und dort wurde berichtet das solche Begutachtungen sehr wohl auch in Form von einem Telefon Interview durchgeführt werden können. Ich habe darum mehrfach gebeten, dieses auch mit mir durchzuführen. Ich habe mehrfach gebeten, das man mich hier zu Hause begutachtet, ich habe mehrfach darum gebeten, das man eine Untersuchung bei mir im Ort durchführen würde - mein Arzt würde auch einen Untersuchungsraum zur Not zur Verfügung stellen.

Das alles interessiert aber nicht. Ich soll den weiten Weg zur Untersuchung anreisen, eine mehrstündige - ich weiß nicht was für eine Voodoo Sitzung über mich ergehen lassen und dann die mehrstündige Heimreise wieder antreten.

Die einzige Mögliche Option für mich ist es, alleine mit meinem PKW dort hin zu fahren, während der Fahrt am Steuer vielleicht einzuschlafen, einen fürchterlichen Unfall zu bauen und im schlimmsten Fall Unbeteiligte Menschen zu verletzen oder gar zu töten. Wie ist dann der Fall, wenn es zu so einem Unglück kommt, nur weil man mich dazu gedrängt oder genötigt hat indem man mir mein Rentenantrag ablehnt?

Ich habe auch mehrfach gebeten, dieses Gutachten nach Aktenlage zu erstellen. Unterlagen gibt es mehr als genügend. Man müsste die nur lesen! Ich weiß nicht wie oft ich Unterlagen ausgefüllt hingeschickt habe und bekomme Einladung mit dem identischen Datensatz erneut, den ich ausfüllen und abgeben soll. Sorry aber ich weiß, das ich schon langsam unter Alzheimer leide. Ich bin vergesslich wie nur was geworden. Weiß oft nicht mehr was ich überhaupt gestern gemacht habe aber wenn der Gutachter schon nicht mehr weiß, was für ausgefüllte Unterlagen er schon von mir erhalten hat... na dann weiß ich auch nicht wohin das führen soll :(

Mit dem Impfen... meine Ärzte haben mich immer davor gewarnt, eine Grippeschutzimpfung zu machen. In wie weit ähnelt diese Corona Impung der Grippeschutzimpfung? Vielleicht ist das mit ein Grund, warum ich noch keine Impfung erhalten habe da diese eventuell für mich nicht gut wäre? Ich habe keine Ahnung warum und wieso da noch nichts passiert ist. Aber Masken "Gutscheine" habe ich sofort bekommen - wo ich ja auch so gut mit den Msken Atmen kann...

von
Alex

Zitiert von: Kommunikation

4 1/2 Stunden Fahrtzeit bedeutet, dass Sie die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen würden.

Nein. 4 1/2 Stunden sind es mit dem PKW bei sehr guten Verkehrsbedingungen. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln dauert das ganze noch länger.

von
Siehe hier

Hallo Alex,
das ist alles sehr bedauerlich. Aber hier im Forum wird es keine Lösung für Sie geben.

Aber kopieren Sie doch einfach Ihren Text und schicken diesen an Ihre zuständige DRV.

Dann wird sich sicher irgendeine akzeptable Lösung finden.

Viel Erfolg und alles Gute!

von
Alex

Zitiert von: Siehe hier
Hallo Alex,
das ist alles sehr bedauerlich. Aber hier im Forum wird es keine Lösung für Sie geben.

Aber kopieren Sie doch einfach Ihren Text und schicken diesen an Ihre zuständige DRV.

Dann wird sich sicher irgendeine akzeptable Lösung finden.

Viel Erfolg und alles Gute!

Das habe ich schon gemacht gehabt. Die Post kam heute...
mit dem Hinweis bezüglich "fehlender Mitwirkungspflicht".

Darum habe mich mich ja hier nun an euch gewendet weil ich keinen Rat / Ausweg mehr weiß

von
Kommunikation

Ich möchte Ihnen nicht zu nahe treten, aber nach Ihrer 2. Schilderung benötigen Sie meiner laienhaften Auffassung nach dringend eine stationäre Behandlung. Schildern Sie Ihrem Arzt Ihre Situation genauso. Es würde mich wundern, wenn er keine Einweisung veranlassen sollte.

Eine stationäre Behandlung würde wahrscheinlich gleich 2 Probleme lösen: Sie bekämen eine Therapie, die Ihnen eine bessere Lebensqualität ermöglichen würde und Sie müssten nicht mehr zur Untersuchung.

Alles Gute!

von
Alex

Zitiert von: Kommunikation
Ich möchte Ihnen nicht zu nahe treten, aber nach Ihrer 2. Schilderung benötigen Sie meiner laienhaften Auffassung nach dringend eine stationäre Behandlung. Schildern Sie Ihrem Arzt Ihre Situation genauso. Es würde mich wundern, wenn er keine Einweisung veranlassen sollte.

Vielen lieben Dank für diesen Hinweis. In stationäre Behandlung habe ich mich (noch vor Corona Zeiten) auf meinen Wunsch hin durch meinen Arzt Januar letzten Jahres für 2 Wochen einweisen lassen da man mir vorletztes Jahr im Sommer und Herbst durch den Rententräger 2 Rehaanträge aufgrund zu geringen Aussichten auf Besserung meiner Beschwerden abgelehnt wurden.

Aufgrund den Diagnosen, Therapien etc. aus dem stationären Aufenthalt wurde der Rentenantrag gestellt.

In meinen Augen ist es fahrlässig zu Zeiten von Corona einem ungeimpften Menschen, der mit Maske nicht atmen kann, irgend einen Aufenthalt mit mehreren Menschen zu empfehlen oder zu raten.

von
KSC

Sie erwirken den Anschein dass Sie beratungsresistent sind weil für Sie eh alles klar zu sein scheint: Sie wollen Ihre Rente, dies aber nicht durch die DRV prüfen lassen. Sie haben ja sooo gute Gründe.

Letztlich machen Sie eh was Sie wollen!

Aber allein mit der Rente löst sich kein einziges Ihrer Probleme, die wohl mehrheitlich psychischer Art sind.

Sie erscheinen mir dringend behandlungsbedürftig und zwar unabhängig davon ob Sie berentet werden oder nicht.

Und im Forum werden Sie keine Hilfe bekommen.

Sorry aber das ist wohl die bittere Realität.

von
KSC Ergänzung

Zum Thema Impfen ist Ihnen wohl entgangen dass man sich derzeit fast bei jedem Impfzentrum ohne Termin sofort melden kann.

Aber hingehen muss man schon selbst.

Dass Ärzte Sie daheim aufsuchen und bitten und betteln ob einen Impfung Ihnen gerade genehm ist, ist schon etwas viel verlangt, meinen Sie nicht?

von
Alex

Zitiert von: KSC Ergänzung
Zum Thema Impfen ist Ihnen wohl entgangen dass man sich derzeit fast bei jedem Impfzentrum ohne Termin sofort melden kann.

Aber hingehen muss man schon selbst

Erst mal muss man die Möglichkeit erhalten, in dieses Impfzentrum zu gelangen. Ohne selber fahren, was mir nicht mehr möglich ist oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln - was mir ebenfalls nicht möglich ist - stellt mich das vor unlösbare Probleme. Nicht in jeder Stadt gibt es ein Impfzentrum!

Mein Arzt impft und ich stehe bei ihm auch auf der Warteliste nur wenn er nicht genügend Impfstoffe zur Verfügung hat, kann er auch nicht hexen.

von
Wieder ne Ausrede

In jedem Landkreis dürfte es Impzentren geben.

Sorry, keine Möglichkeit zu haben dort hinzugehen ist eine Ausrede, aber das scheint wohl Teil Ihrer Krankheit zu sein.

Notfalls sollte doch jeder einen Bekannten haben der ihn hinbringt.

von
Alex

Zitiert von: KSC
Sie wollen Ihre Rente, dies aber nicht durch die DRV prüfen lassen.

dies ist eine nette Unterstellung! Ich habe in keiner Weise irgendwo erwähnt, das ich nicht durch die DRW dieses prüfen lassen möchte. Im Gegenteil. Von mir aus können die gerne gleich morgen früh bei mir vorbei kommen. Die können auch gerne von Montag bis Freitag von 8 Uhr bis 16 Uhr bei meinem Hausarzt ein Untersuchungszimmer für die Dauer der Begutachtung haben.
Wenn man mir in meinem Ort einen Gutachter für diese Untersuchung nennen würde, würde ich dort sofort hingehen - natürlich unter Berücksichtigung der Problematik mit dem Tragen der Maske.

Ich weiß ja nicht, wie man mich ohne Maske begutachten will. Wie das Ablaufen soll!

Aber ich weiß, das zur Zeiten von Corone, wo keine persönlichen Begutachtungen möglich waren, telefonische Interviews durch den medizinischen Dienst im Rahmen der Begutachtung durchgeführt wurden. Diese kann man mit mir von Montags bis Sonntags zu jeder Zeit durchführen.

Die Behauptung, das ich eine Untersuchung durch den Gutachter ablehne, finde ich eine bodenlose Frechheit!

Es muss doch Möglichkeiten geben, diese Begutachtungen so durchzuführen, das kranke Menschen dies auch realisiert bekommen. Diese Untersuchung inkl. An- Abreise dauert für diesen Tag locker 7 bis 8 Stunden.
Ich habe noch nicht mal mehr 4 Stunden Arbeit am Schreibtisch auf die Reihe bekommen. Wie soll ich 7 bis 8 Stunden schaffen?

Aber ok. Wenn man hier keine Hilfe, Tipps und Ratschläge erwarten kann, dann akzeptiere ich dies. Bleibt wohl nur noch der Weg über VDK und Anwanlt. Wenigstens der Anwalt kommt zu mir nach Hause

von
Alex

Zitiert von: Wieder ne Ausrede
In jedem Landkreis dürfte es Impzentren geben.

Sorry, keine Möglichkeit zu haben dort hinzugehen ist eine Ausrede, aber das scheint wohl Teil Ihrer Krankheit zu sein.

Notfalls sollte doch jeder einen Bekannten haben der ihn hinbringt.

Tja... lesen und verstehen scheint irgendwie nicht so ihre Stärke zu sein. Schade eigentlich.

Klar hat jeder Landkreis ein Impfzentrum nur man sollte auch bedenken das es kleine und große Landkreise gibt. Unser Landkreis hat eine Fläche von 2100 km². Da kann man ja auch mal eben "hingehen". Am besten zu Fuß...

Wenn ich jemand hätte, der mich fahren könnte, dann wäre dies schon passiert.

Was sagt es ihnen, das es noch nicht geschehen ist?

von
Kkkl

Da hier mal wieder über alles nur nicht über das Thema gesprochen wird, versuche ich mal zurückzufinden.

Im Antrag bzw im Fragebogen wird gefragt ob man reisefähig ist. Der behandelnde Arzt wird idR gefragt, ob man reisefähig ist bzw. ob eine Begutachtung stattfinden kann.

Wenn dem nicht so ist hat man nicht Pech gehabt wie hier einige Forenhopper meinen. Man kann nur soweit mitwirken wie es einem möglich ist. Wenn man Bettlägerig ist, bekommt man also nie eine Rente. Toll. Wenden Sie sich schnellstmöglich an den Sachbearbeiter bei der Rentenversicherung und an Ihren behandelnden Arzt. Ist tatsächlich eine Reisefähigkeit nicht gegeben, dann muss und wird die Rentenversicherung nach Alternativen suchen. Von einer Begutachtung in der Nähe über Inhausbegutachtung wo der Gutachter zu Ihnen kommt ist alles denkbar.

Alternativ kann auch ein Krankentransport eine Möglichkeit sein, bei dem Sie liegend zur Begutachtung transportiert werden und wieder zurück.

Wie auch immer, reicht normalerweise eine reine Erklärung von Ihnen NICHT aus. Wenn sich Ihre Wegeunfähigkeit nenn ich das jetzt mal nicht direkt aus den Unterlagen ableiten lässt wie bspw ein hoher Pflegegrad 4 oder 5, Bettlägerigkeit Hilflosigkeit Mz Rollstuhl ohne Fahrlöglichkeit für lange Strecken etc. dann müssten Sie belege in Form von Arztbriefen beibringen.

Das schlechteste was Sie tun können ist nicht zu kommunizieren. Rufen Sie an schreiben Sie klären Sie, auch wenn es nervt stressig ist und einem die Decke auf den Kopf fällt handelt es sich ja um Ihre finanzielle Zukunft.

Was hier die Coronadiskussion soll keine Ahnung. Die Länder mit der höchsten Impfquote fahren jetzt die schärfsten Maßnahmen weil sie auch die höchsten Inzidenzen haben. Anders GB. Dort macht Delta 98% der Fälle aus die haben bei 70 Millionen Einwohner einen Inzidenz jenseits der 300 mit 20k. Dennoch sind pro Tag nur 27 Menschen an Corona gestorben. 1 weniger als in Deutschland mit einem Inzidenz von 7. ich hoffe ihr lasst euch bis zum Tod alle halbe Jahr gegen Corona impfen sonst seid ihr Leugner.

In diesem Sinne lassen Sie sich nicht so fertig machen. Es ist sehr schwer im Verwaltungsapparat zurechtzukommen. Die Logik der Rentenversicherung muss man nicht begreifen. Wenn man EM Rente beantragt weil man nicht mal richtig das Haus verlassen kann und dann 5h durch die BRD zur Begutachtung kommen soll ohne Hilfe.

von
Siehe hier

Liebe/r Alex,

wir haben in Deutschland noch keine Impflicht. Und Personen, die begründet keine Maske vertragen, sind auch von der Maskenpflicht befreit.

Wie weit dies bei Ihnen zutrifft, kann hier nicht beurteilt werden.

Die Begutachtung wegen Corona per Telefoninterview betrifft NUR die Pflegekasse. NICHT die Rentenversicherung.

Sie können also nicht erwarten, dass aufgrund Ihrer gesundheitlichen Einschränkungen ein Gutachter der DRV zu Ihnen nach Hause kommt und zwischen 8:00 und irgendwas Uhr sie dort begutachtet, weil Sie einen Antrag auf (Erwerbsminderungs)rente gestellt haben. Unabhängig von Corona (auch das gibt es, denn wer an Corona bereits erkrankt war, kann auch Probleme haben, weiter Erwerbsfähig zu bleiben). Bei Ihnen trifft dies aber anscheinend nicht zu. Sie haben den Antrag aus anderen Gründen gestellt.

Sie wollen keine Maske (begründet...?), Sie wollen keine Impfung (begründet ?) Aber Sie wollen vor allem nicht aus Ihrer 'Komfortzone heraus' (begründet ?).

Sie liegen im Bett und bekommen den Arsch nicht mehr hoch (begründet...?)

Dann rufen Sie verdammt noch mal einfach die Diakonie in ihrem Dorf an, auch wenn Sie vor Jahren schon aus der Kirche ausgetreten sind (begründet...?), die kutschiert Sie überall hin, auch ohne Maske und auch ohne Zwangsjacke. Erst einmal zum Impfen. Dann auch zu dem Gutachtertermin. Oder 'begründet' dorthin dann doch nicht. Dann aber wirklich begründet, weshalb dies mit Ihnen nicht möglich ist.

Lassen Sie sich helfen!!!!

Das geht in jedem abgelegenem Dorf. Corona ist eine 'Ausrede', die Ihnen gerade in den Kram passt. Nützt aber nix!

Ohne Maske einfach durch!

Holen Sie sich HILFE! Ob in einer Klinik (Soforteinweisung) oder eben in der Dorfkapelle.

HIER verstehen Sie viele Leute.... aber können nichts tun.

Antrag gestellt, Mitwirkungspflicht. So ist das. Aber z.B. auch der Küster im entferntesten Nest ohne Arzt (der impft, wenn er Dosen hat, nur für "SIE' grad nicht...) Und wenn Sie in einem oberkatholischem Dorf leben, dann heißt der Küster eben nicht Küster und er küsst auch nicht...

Er sorgt dennoch dafür, dass Sie 'irgendwie' zum Impfen kommen oder irgendwie zum Gutachter.

Und, wenn Ihnen es richtig Sch... geht, nimmt er Sie auch in den Arm. Was in einem Forum nicht möglich ist!

Holen Sie sich 'REALE' Hilfe!!!

Und wenn Ihr Dorf noch nicht einmal einen nicht küssenden Nicht-Küster hat, dann wenden Sie sich an den Bürgermeister.

Der sorgt dann dafür, dass das zum Glück bisher nie genutzte Feuerwehrauto mit Ihnen losfährt. Zum Impfen und/oder zum Gutachter. Auf Wunsch auch mit Sirene.

Keiner in ihrem Dorf weiß, dass Sie sinnlos traurig den Tag im Bett verbringen... Denn die lesen dieses Forum wohl eher nicht..

Warum auch, wenn Sie schweigend verzagen?

Holen Sie sich Hilfe!

Machen Sie Ihren Mund wieder auf!!! DORT!!!

Alles Gute und viel Kraft!

von
Alex

Vielen Dank für die Antwort Kkkl. Ich versuche heute mit einem erneuten Anruf mein Glück um eine Lösung zu finden. Denke das Hauptproblem wird sein, das ich bei der Knappschaft bin und die anscheinend nur ihre eigenen 3 bis 4 Gutachter in einem Bundesland akzeptieren und man deshalb quer durch Deutschland eiern muss. Man ist nicht umsonst krank geschrieben aber anscheinend scheint das in einem Rentenfall nicht zu intressieren. Sorry aber wenn man es schafft, 3 bis 4 Stunden für eine Anreise zu dieser Begutachtung zu kommen, sich dann 3 bis 4 Stunden begutachten zu lassen, dann könnte ich genauso gut 6 bis 8 Stunden irgendwo arbeiten gehen. Nur dies ist mir nicht mehr möglich. Es ist mir unbegreiflich warum das so unverständlich ist. Ich komme mir ja schon vor wie ein Verbrecher dem man nichts glaubt.

Zum Glück bin ich NICHT bettlägrig. Ich bin nicht an das Bett gefesselt. Mein Problem ist, das ich aufgrund den vielen Nebenwirkungen der Medikamente und meinen Krankheiten innerhalb von Minuten einfach so weg schlafe. Ich schlafe im sitzen ein, ich schlafe auf dem WC ein, ich schlafe bei den Mahlzeiten am Tisch ein oder ich verschlafe sogar ganze Mahlzeiten. Ich esse irgendwann wenn ich wach werde. Ich habe auch schon x-fach irgendwo in der Wohnung auf dem Boden herum gelegen und habe wie ein Stein geschlafen. Mit viel Glück schaffe ich es 1,5 Stunden am Stück wach zu bleiben allerdings kann man da wenig mit mir anfangen. Man redet mit mir aber ich bekomme oft nichts mit. Total verpeilt, Konzentration ist nicht mehr vorhanden. Ich bin extrem vergesslich... keine Ahnung.
Meine Familie ist auch schon genervt von mir und von einem Familienleben ist schon lange nicht mehr zu sprechen. Ich verschlafe mein halbes Leben.
Ich werde oft mit höllischen Kopfschmerzen wach... ein Gefühl als ob alle Messer im Haushalt in meinem Kopf stecken. Mein größter Wunsch in diesen Momenten ist es einfach nur noch erlöst zu werden! So weit bin ich schon. Selbst wenn ich mir 100% vornehme, morgen früh diese Begutachtung machen zu wollen, ich da unbedingt hin möchte, und ich morgen früh mit diesen Schmerzen wach werde, da gehe ich höchstens ins Bad und stecke den Kopf in Klo und übergebe mich mehrfach vor Schmerzen.

@von Siehe hier - auch für Sie noch mal:
Das man da von einer fehlenden Mitwirkunspflicht redet oder noch besser so Sprüche wie "Sie wollen keine Maske (begründet...?), Sie wollen keine Impfung (begründet ?) Aber Sie wollen vor allem nicht aus Ihrer 'Komfortzone heraus' (begründet ?).
Sie liegen im Bett und bekommen den Arsch nicht mehr hoch (begründet...?)"

Was will man dazu noch sagen? Das sagt doch schon alles aus. Sie könnten ein guter Begutachter für die Rentenkasse werden :)

Das ich da aktiv nicht mehr im Straßenverkehr teilnehmen darf, dürfte wohl der dümmste Mensch verstehen. Aufgrund psychichen Problemen schaffe ich es auch nicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln mich fortzubewegen. Das ist kein neues Problem bei mir sondern das besteht schon seit der Kindheit. Ich habe ein Problem mit Menschenmassen. Mich bekommt man noch nicht mal ins Kino oder zu sonstigen Veranstaltungen. Mal davon abgesehen würde man mich heute in einen Zug setzen, dann steige ich nicht an der Haltestelle xyz aus sondern werde wahrscheinlich irgendwo an der Endstation oder auf einem Abstellgleis wach da ich einfach weg schlafe.

Beim schreiben dieses Textes bin ich weg gepennt. Was soll da noch werden?

Das nun Corona existiert, macht die Situation für mich nur noch schlimmer. Eine einfache leichte Erkältung, über die jeder normale Mensch lacht und weg steckt als wäre es nichts hat mich die letzten Jahre mehrfach ins Krankenhaus gebracht. Was dann eine Infektion wie Corona ausmacht, möchte ich mir gar nicht vorstellen. Ich habe so schon panische Angst vor einer Ansteckung mit dem Virus.

Ich weiß nicht ob jemand hier in diesem Forum an schlimmen Allergien und Heuschnupfen leidet denn dann würde man nicht so abfällig von "keine Maske tragen wollen" reden denn von "wollen" kann keine Rede sein. Eher ist es ein "nicht können". Wenn man keine Luft mehr bekommt, nicht mehr Atmen kann, dann wird man schnell seine Meinung ändern. Eine Befreiung von der Maskenpflicht ist in meinem Fall aber auch nicht zielführend da ich mich unbedingt vor dem Virus schützen muss! Ich kann meinem Gegenüber nicht ansehen ob er ansteckend ist oder nicht. Auch ohne Symptome kann mein Gegenüber ansteckend sein. Auch geimpfte Personen können mich anstecken da man auch geimpft ansteckend ist! Also wie soll ich mich schützen?

40 Jahre lang hat mir jeder Arzt gesagt, das ich mich nicht gegen Grippe impfen darf. Warum und wieso = ich habe es nie verstanden. Was ist nun an der Corona Impfung anders? Wer garantiert mir, das ich diese Impfung vertrage? Wer garantiert mir von Folgeschäden verschont zu bleiben? Dieser Impfstoff ist noch nicht mal richtig erprobt. Folgeschäden sind noch vollkommen unbekannt. Ich habe meinem Arzt gesagt, das ich wohl diese Impfung brauche, da man mit Impfschutz angeblich nicht so sehr krank werden wird nur wenn er nicht genügend Impfdosen hat, dann kann er auch nichts machen. Und selbst ihre tollen Vorschläge mit dem nicht küssenden Küster oder der Diakonie, Bürgeremeister und weiß der Geier wird an der Situation nichts ändern, das ich ohne Maske nicht zum Impfzentrum irgendwo im Landkreis komme.

Aktuell komme ich GESCHÜTZT nur von a nach b, wenn ich selbstständig mit meinem PKW fahre - was laut Beipackzettel und ärztlicher Anweisung untersagt ist. Nehmen wir nun an - ich schaffe es diese lange Anreise ohne Unfälle... wie geht es weiter? Wie findet diese Stundenlange Untersuchung statt, wenn ich mit der Maske nicht atmen kann? Wie geht es weiter? Ohne Maske ist es keine Option - wenn ich das richtig verstanden habe und mit Maske ist es gesundheitlich nicht möglich.

Im Anschreiben zum Termin der Begutachtung steht geschrieben, das man mit Grippeähnlichen Symptomen AUF KEINEN FALL ZUR BEGUTACHTUNG ERSCHEINEN DARF. Diese Symptome sind bei mir von Februar bis Oktober aufgrund meiner Allergien! Was soll ich nun? Erscheinen oder nicht erscheinen?

Ach so...
der nette Rat mit "Holen Sie sich HILFE! Ob in einer Klinik (Soforteinweisung)" habe ich vor genau 1,5 Jahren in die Wege geleitet! Genau wegen diesen Befunden wurde der Retenantrag gestellt! Das Einzige, was man mit mir machen kann, um meine Krankheiten zu lindern, ist mit Medikamenten zudröhen bis man nichts mehr mit bekommt. Das mache ich. Weiter kann man mir nicht mehr helfen. Ich gelte als "aus therapiert" und dies nicht erst seit gestern. Ich bin seit über 2,5 Jahren durchgängig Krankgeschrieben. Davor war ich Jahre lang Krankgeschrieben.

Ich habe 2 berufliche Rehabilitationen abgeschlossen. Das Endergbnis wusste ich schon bevor ich die überhaupt angefangen hatte. Ich hätte hunderte von Umschulungen machen können - meine Krankheiten und Einschränkungen werden davon nicht weg gehen. Ich werde dadurch nicht geheilt.
Reha Anträge - selbstgestellte oder vom Arzt gestellte - wurden aufgrund mangelnden Aussichten auf Besserung abgelehnt. Diese Rehas wurden vor dem Stellen des Rentenantrages gestellt. Im Februar bekam ich dann die Info das ich zur Begutachtung muss aber diese nicht durchgeführt werden kann. Nun hatte ich einen Termin und konnte nicht hin, da ich nicht reisefähig bin.

Nun soll ich mich innerhalb von 2 Wochen schriftlich melden und erklären, das ich mich zu einer Begutachtung bereit erkläre. Dann bekomme ich einen neuen Termin. Ob ich dann zu diesem Tag reisefähig bin? Woher soll ich das wissen? Nach dem heutigen Stand glaube ich nicht daran denn ich bin seit dem ich aus der stationären Behandlung zurück bin, nicht mehr reisefähig!
mal davon abgesehen das bei der Einladung zu dieser Begutachtung ausdrücklich geschrieben steht, das man mit Grippeähnlichen Symptomen NICHT ZUR BEGUTACHTUNG ERSCHEINEN DARF!!!

Dies ist die letzte Möglichkeit die man mir bietet und wenn ich diese nicht wahr nehme, wird mein Antrag ohne weitere Prüfung versagt.

Mit anderen Worten: entweder kommst du her oder du bekommst keine Rente und wenn du Symptome einer Grippe hast (was bei mir von Februar bis Oktober ist - und im Winter hat die ja eh fast jeder), dann hast du Pech und das Thema Rente ist erledigt.

Das baut ungemein auf. Vielen Dank.

Einzig und alleine der Hinweis "Die Begutachtung wegen Corona per Telefoninterview betrifft NUR die Pflegekasse. NICHT die Rentenversicherung." konnte ich mittlerweile auch heraus finden. Nur nicht, wie man mit Personen umgeht, die es gesundheitlich nicht schaffen zur Begutachtung zu kommen. Diese Frage ist bis heute ungeklärt.

Wie gesagt ich versuche noch mal telefonisch dort eine Lösung zu finden. Wenn es nicht klappt, dann muss ich halt selber mit dem PKW dort hinfahren und hoffen das nichts passiert. Das ist die einzige Möglichkeit ohne Maske "sicher" dort hin zu kommen.

Die Frage ist allerdings wer bei einem Unfall dann die Haftung übernimmt da ich ja mehr oder weniger dazu genötigt werde diesen Schritt zu gehen da es keine anderen Optionen in meiner aktuellen Situation gibt.

von
Dienstag

Hallo Alex

So ganz habe ich Ihre eigentliche Erkrankung noch nicht herauslesen können die Sie, laut Themenüberschrift, "zu krank für einen Begutachtungstermin" macht.

Da ich persönlich Jahr für Jahr von Februar bis Oktober diese saisonale Pollinose durchlaufe und dabei auch unter Atemnot (Cortisonspray) und grippeähnlichen Zuständen leide, kann ich Ihnen zwar nachfühlen wie lästig dies ist, jedoch nicht verstehen, dass Ihr behandelnder Arzt Ihren grippeähnlichen Zustand nicht dahingehend auch gegenüber dem Gutachter klar/eindeutig erläutern könnte, sodass die Begutachtung TROTZ grippeähnlichem Zustand möglich ist.

Zudem werden, meinem Kenntnisstand nach, chronisch Erkrankte bevorzugt gegen Corona geimpft.
Die Impfzentren/Hausarztpraxen sind aktuell auch mit Impfstoff gut aufgestellt und sollten Sie tatsächlich haus-/fachärztlicherseits als chronisch erkrankter geführt werden, würden Sie auf Wunsch schon längst geimpft sein können.

Ihre Schlaferkrankung (Hypersomnie) wird Ihrem Hausarzt doch bestimmt auch bekannt sein und ggf auch schon fachärztlich/klinisch (durch Schlaflabor, Lungenfacharzt) dokumentiert worden sein, bzw beobachtet/behandelt wird.

Ich wurde aufgrund meiner Schlaferkrankung mehrfach im Schlaflabor behandelt/untersucht und therapiert.

Mir erschließt sich nicht, dass Sie diese zwei von mir gerade hier aufgelisteten und von Ihnen als besonders hervorgehobenen gesundheitlichen Probleme als Begründung "zu krank für eine Begutachtung" anführen.

Sollten dies Ihre Erkrankungen sein, weswegen Ihr Arzt Sie über Jahre saisonal und seit 2,5 Jahren anhaltend AU schreibt?

Wenn Sie gute/hinter Ihnen stehende und betreuende Fachärzte bzw. einen Hausarzt haben, begründende Erkrankungen zudem vorliegen, die sie weder reise- noch begutachtungsfähig erscheinen lassen, dann würden diese Ärzte sich auch hilfreich dafür einsetzen, dass eine Begutachtung unter einem für Sie erträglichem Maß erfolgen wird.

Wie bereits Vorschreiber Ihnen mitteilten werden ggf. Begutachtungen ausgesetzt, wenn eine ausreichende und begründende Dokumentation vorgelegt werden kann, dass man tatsächlich "zu krank für eine Begutachtung" ist.

Hierzu sind Aussagen Ihrer behandelnden Ärzte jedoch eher gefragt, als Ihre persönliche subjektive Einschätzung, dafür zu krank zu sein.

Eigene Willenskraft ist gefragt, an seiner Situation etwas verändern zu wollen/können.
Auch eine gesundheitliche Verbesserung erreichen zu können, kann so positiv entgegenwirkt werden.

Sie möchten eine EMR anerkannt bekommen, dann beweisen Sie, dass Sie auch berechtigt dazu sind diese anerkannt zu bekommen, indem Sie an der gutachterlichen Feststellung mitwirken.

Wo ein Wille, da ein Weg!
Wege muss man sehen und dann selbständig oder mit Hilfe gehen.

Binden Sie unbedingt Ihre Ärzte ein, damit Sie einen Weg mit Ihnen finden, denn diese sollten mit Ihrem gesundheitlichen Zustand vertraut sein und ihn einzuschätzen Vermögen, ob Sie aktuell "zu krank für eine Begutachtung" sind.

Alles Gute

von
Frühschicht

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Von 30 auf 40: Deutschlands wichtigster Börsenindex wird erweitert. Für Anleger lohnt es sich, deshalb einmal genau auf den Dax zu schauen.

Gesundheit 

Berufsunfähig: tückische 50-Prozent-Klausel

Die 50-Prozent-Klausel erweist sich oft als Hürde, wenn es um die Anerkennung einer Berufsunfähigkeit geht. Was es mit der Klausel auf sich hat.

Rente 

Erwerbsminderungsrente rechtzeitig verlängern

Eine Erwerbsminderungsrente wird meist nur befristet gewährt. Das Ende des Bewilligungszeitraums sollten Sie immer im Blick haben und rechtzeitig...

Rente 

Per Versorgungsausgleich zur Frührente

Eine Scheidung bringt manchen Versicherten einen vorzeitigen Rentenanspruch. Wie sich der Versorgungsausgleich auswirkt.