Zurechnungszeit

von
Jojonnie

Hallo,
ich habe eine Frage bezügl. Zurechnungszeit. Ich bin Erwerbsminderungs- Rentner seit 3 Jahren. Bin seit über 40 Jahren "Mitglied" in der gesetzlichen Rentenversicherung. Durch einige Jahre Selbstständigkeit habe ich aber ein paar Jahre ohne Einzahlung. Werden diese Jahre bezüglich "Punkteberechnung" in der Zurechnung mit berechnet?

Gruß Jojonnie

von
Experte-10

Ähnlich wie bei einem Studium werden diese Zeiten für die Bewertung ausradiert.

von
Jonny

Zitiert von: Experte-10
Ähnlich wie bei einem Studium werden diese Zeiten für die Bewertung ausradiert.

Ganz im Gegenteil. Die Studienzeiten mindern den nelegungsfähigen Zeitraum und ergeben einen hohen Gesamtleistungswert für die Zurechnungszeit. Die Zeiten der Selbständigkeit ohne Beitragszahlung sind eine Lücke und verschlechtern den Wert.

Experten-Antwort

Hallo Jojonnie,

die Zurechnungszeit wird mit einem Durchschnittswert der zurückgelegten Versicherungszeiten bewertet. Für Erläuterungen zu Ihrem Rentenbescheid, können Sie sich an eine Auskunfts- und Beratungsstelle Ihres Rentenversicherungsträgers wenden.

von
Experte-10

Zitiert von: Jonny
Zitiert von: Experte-10
Ähnlich wie bei einem Studium werden diese Zeiten für die Bewertung ausradiert.

Ganz im Gegenteil. Die Studienzeiten mindern den nelegungsfähigen Zeitraum und ergeben einen hohen Gesamtleistungswert für die Zurechnungszeit. Die Zeiten der Selbständigkeit ohne Beitragszahlung sind eine Lücke und verschlechtern den Wert.

Schon mal was vom Durchschnittswert gehört? Wahrscheinlich nicht, Anhnungsloser.

von
Jonny

Zitiert von: Experte-10
Zitiert von: Jonny
Zitiert von: Experte-10
Ähnlich wie bei einem Studium werden diese Zeiten für die Bewertung ausradiert.

Ganz im Gegenteil. Die Studienzeiten mindern den nelegungsfähigen Zeitraum und ergeben einen hohen Gesamtleistungswert für die Zurechnungszeit. Die Zeiten der Selbständigkeit ohne Beitragszahlung sind eine Lücke und verschlechtern den Wert.

Schon mal was vom Durchschnittswert gehört? Wahrscheinlich nicht, Anhnungsloser.

Genau: Der Gesamtleistungswert ist ein Durchschnittswert. Z.B. bei einem belegungsfähigen Zeitraum vom 17.-37.Lebensjahr, also 20 Jahren, sind die erworbenen Entgeltpunkte – sagen wir mal 15 – durch die 20 Jahre zu teilen.
Wenn jetzt in den 20 Jahren eine Zeit der schulischen Ausbildung liegt, z.B. von 5 Jahren, wird der Durchschnitt nur aus 15 / (20-5) ermittelt. Also 1 EP pro Zurechnungszeitenjahr.
Liegen statt der schulischen Ausbildung aber 5 Jahre Selbständigkeit ohne Beitragszahlung, also eine ebenso lange Lücke vor, mindert dies nicht den belegungsfähigen Zeitraum. Es ergibt sich ein Durchschnitt von 15 / (20-0) = 0,75 EP pro Zurechnungszeitenjahr.

Da wird bei der Selbständigkeit also nichts ausradiert. Der Gesamtleistungswert ist schlechter. Glauben Sie es mir. Der richtige Experte wird Ihnen das gerne bestätigen. Oder einfach mal selbst den § 72 insbesondere Absatz 3 lesen.

von
W°lfgang

Zitiert von: Experte-10
Anhnungsloser.

...insgesamt extrem fundierter Beitrag. Besser hätten Sie sich gegenüber @Jonny nicht selbst die Augenbinde gewickelt an die Wand stellen können ;-)

Gruß
w.
PS: So richtig was von der Gesamtleistungsbewertung scheinen Sie nicht im Ansatz zu verstehen.

von
Jojonnie

Hallo,
es ist schon ungeheuer wichtig, das es diese Zurechnungszeit gibt. Es ist halt etwas kompliziert, da bei mir noch 10,x % Abzüge in der EMR stehen. Die werden dann hoffentlich bei der Altersrente aufgefüllt.
Cu Jojonnie

von
Jonny

Zitiert von: Jojonnie
Die werden dann hoffentlich bei der Altersrente aufgefüllt.
Cu Jojonnie

Auch da liegen Sie falsch!

von
Achtung!

Zitiert von: Experte-10
Zitiert von: Jonny
Zitiert von: Experte-10
Ähnlich wie bei einem Studium werden diese Zeiten für die Bewertung ausradiert.

Ganz im Gegenteil. Die Studienzeiten mindern den nelegungsfähigen Zeitraum und ergeben einen hohen Gesamtleistungswert für die Zurechnungszeit. Die Zeiten der Selbständigkeit ohne Beitragszahlung sind eine Lücke und verschlechtern den Wert.

Schon mal was vom Durchschnittswert gehört? Wahrscheinlich nicht, Anhnungsloser.

Der König der Ahnungslosen sind Sie. Ist ja auch nicht das erste Mal, dass Sie das hier unter Beweis stellen. Sich dann Experte zu nennen ist mehr als absurd.
Haben Sie Ihre rentenrechtlichen Kenntnisse aus einer Boulevardzeitung?
Vor Ihren falschen Antworten muss ma ja die Fragesteller direkt warnen.

von
Experte-10

Zitiert von: Jonny
Zitiert von: Experte-10
Zitiert von: Jonny
Zitiert von: Experte-10
Ähnlich wie bei einem Studium werden diese Zeiten für die Bewertung ausradiert.

Ganz im Gegenteil. Die Studienzeiten mindern den nelegungsfähigen Zeitraum und ergeben einen hohen Gesamtleistungswert für die Zurechnungszeit. Die Zeiten der Selbständigkeit ohne Beitragszahlung sind eine Lücke und verschlechtern den Wert.

Schon mal was vom Durchschnittswert gehört? Wahrscheinlich nicht, Anhnungsloser.

Genau: Der Gesamtleistungswert ist ein Durchschnittswert. Z.B. bei einem belegungsfähigen Zeitraum vom 17.-37.Lebensjahr, also 20 Jahren, sind die erworbenen Entgeltpunkte – sagen wir mal 15 – durch die 20 Jahre zu teilen.
Wenn jetzt in den 20 Jahren eine Zeit der schulischen Ausbildung liegt, z.B. von 5 Jahren, wird der Durchschnitt nur aus 15 / (20-5) ermittelt. Also 1 EP pro Zurechnungszeitenjahr.
Liegen statt der schulischen Ausbildung aber 5 Jahre Selbständigkeit ohne Beitragszahlung, also eine ebenso lange Lücke vor, mindert dies nicht den belegungsfähigen Zeitraum. Es ergibt sich ein Durchschnitt von 15 / (20-0) = 0,75 EP pro Zurechnungszeitenjahr.

Da wird bei der Selbständigkeit also nichts ausradiert. Der Gesamtleistungswert ist schlechter. Glauben Sie es mir. Der richtige Experte wird Ihnen das gerne bestätigen. Oder einfach mal selbst den § 72 insbesondere Absatz 3 lesen.

Dann war ich diesmal der Ahnungslose.
Gut erklärt!

von
Achtung

Zitiert von: Experte-10
Zitiert von: Jonny
[quote=348509][quote=348507][quote=348502]

Dann war ich diesmal der Ahnungslose.
Gut erklärt!

Wieso diesmal? Selten so gelacht!