< content="">

Zurechnungszeit, wie werden sie ermittelt ?

von
Gerdhard Rundstedt

Hallo !
Das würde mich interessieren, da sie ein Bestandteil der Erwerbsgemindertenrente sind.
Danke !

von
Schorsch

Vielleicht hilft Ihnen das weiter:

https://www.ihre-vorsorge.de/rente/gesetzliche-rente/erwerbsminderungsrente-bei-krankheit-oder-behinderung.html

MfG

von
Ines

Zitiert von: Schorsch
Vielleicht hilft Ihnen das weiter:

https://www.ihre-vorsorge.de/rente/gesetzliche-rente/erwerbsminderungsrente-bei-krankheit-oder-behinderung.html

MfG


Aus dem beigefügten Link:

Damit auch jüngere Leute mit entsprechend weniger Beitragsjahren eine ausreichend hohe Erwerbsminderungsrente bekommen, wird für sie eine Zurechnungszeit zur tatsächlichen Versicherungszeit hinzugerechnet. Das heißt, Erwerbsgeminderte werden so gestellt, als ob sie mit ihrem bisherigen durchschnittlichen Einkommen bis zum 62. Geburtstag weitergearbeitet hätten. Für Renten, die ab Januar 2018 beginnen, steigt die Zurechnungszeit bis 2024 stufenweise bis zum 65. Lebensjahr. Betroffene sollen stufenweise bis 2024 so gestellt werden, als wenn sie bis zum Alter von 65 Jahren gearbeitet hätten.

Jetzt verstehe ich auch warum bei mir nur bis zum 60 Lebensjahr hochgerechnet wurde da ich schon zu den älteren Leute zählte da ich bei Erwerbsminderungseintritt schon 55 Jahre alt war.

Trotzdem finde ich die verschiedenen Zurechnungszeiten ungerecht.

von
Fortitude one

Zitiert von: Ines
Zitiert von: Schorsch
Vielleicht hilft Ihnen das weiter:

https://www.ihre-vorsorge.de/rente/gesetzliche-rente/erwerbsminderungsrente-bei-krankheit-oder-behinderung.html

MfG


Aus dem beigefügten Link:

Damit auch jüngere Leute mit entsprechend weniger Beitragsjahren eine ausreichend hohe Erwerbsminderungsrente bekommen, wird für sie eine Zurechnungszeit zur tatsächlichen Versicherungszeit hinzugerechnet. Das heißt, Erwerbsgeminderte werden so gestellt, als ob sie mit ihrem bisherigen durchschnittlichen Einkommen bis zum 62. Geburtstag weitergearbeitet hätten. Für Renten, die ab Januar 2018 beginnen, steigt die Zurechnungszeit bis 2024 stufenweise bis zum 65. Lebensjahr. Betroffene sollen stufenweise bis 2024 so gestellt werden, als wenn sie bis zum Alter von 65 Jahren gearbeitet hätten.

Jetzt verstehe ich auch warum bei mir nur bis zum 60 Lebensjahr hochgerechnet wurde da ich schon zu den älteren Leute zählte da ich bei Erwerbsminderungseintritt schon 55 Jahre alt war.

Trotzdem finde ich die verschiedenen Zurechnungszeiten ungerecht.

Hallo Ines,

im Grunde genommen haben Sie recht. Aber was ist schon "Gerecht" im Leben. Man sagt auch " Die Ehrlichen sind die Dummen".
Bei mir wurde bis zum 62. Lebensjahr hochgerechnet. Das habe ich eigentlich so nicht bewusst gewollt. Meine Erkrankung kam plötzlich und ich musste in Frührente.
Sie werden sich damit abfinden müssen und genießen Sie das restliche Leben.

Beste Grüße und bestmögliche Gesundheit.

Experten-Antwort

Hallo,

§ 59 SGB VI in der Fassung ab dem 01.01.2018 definiert als Zurechnungszeit die Zeit, die bei einer Rente wegen Erwerbsminderung oder bei einer Rente wegen Todes den vom Versicherten zurückgelegten rentenrechtlichen Zeiten hinzuzurechnen ist, wenn der Versicherte das 65. Lebensjahr noch nicht vollendet hat. Sie beginnt
– bei einer Rente wegen Erwerbsminderung mit dem Eintritt der hierfür maßgebenden Minderung der Erwerbsfähigkeit,
– bei einer Rente wegen voller Erwerbsminderung, auf die erst nach Erfüllung einer Wartezeit von 20 Jahren ein Anspruch besteht, mit Beginn dieser Rente,
– bei einer Witwenrente, Witwerrente oder Waisenrente mit dem Tod des Versicherten,
– bei einer Erziehungsrente mit Beginn dieser Rente
und endet mit der Vollendung des 65. Lebensjahres des Versicherten.

Bei einem Rentenbeginn in der Zeit vom 01.01.2018 bis 31.12.2023 bestimmt eine Übergangsregelung eine schrittweise Verlängerung der Zurechnungszeit von der Vollendung des 62. Lebensjahres auf das vollendete 65. Lebensjahr.

Mit freundlichen Grüßen