Zurück in den Beruf- jetzt unbefristete EU Rente

von
Caroline Büschler

Liebe Leser,

eine Freundin ist voll und unbefristet verberentet, möchte aber wieder in ihren Beruf zurück. Grundsätzlich hätte sie mit ihrer Qualifikation auch Chancen. Ihre Frage, die niemand so richtig beantworten kann: Sie versucht wieder voll zu arbeiten und es klappt. Kann es wirklich sein, dass die RV sagt, sie waren bestimmt schon länger gesund, sie zum Gutachter muss der dies auch so sieht und sie muss die Rente die sie in den letzten Jahren bezogen hat zurückzahlen? Das wäre absolut ruinös. Ausserdem ist das Risiko doch nicht so leistungsfähig zu sein wie sie denkt eh gegeben- die Erkrankuung auf der die Verberentung beruht ist nicht heilbar, aber den Wunsch dass sie es nochmal probieren möchte verstehe ich. Meine Freundin ist erst 51 Jahre alt.
Wäre nett wenn jemand antwortet. Grüße Caroline

von
MA-Rentenprüfdienst

Zitiert von: Caroline Büschler
Sie versucht wieder voll zu arbeiten und es klappt. Kann es wirklich sein, dass die RV sagt, sie waren bestimmt schon länger gesund, sie zum Gutachter muss der dies auch so sieht und sie muss die Rente die sie in den letzten Jahren bezogen hat zurückzahlen?

Irgendwie klingt Ihr Beitrag nicht ganz real, um es mal höflich auszudrücken.

Wo kam denn diese plötzliche Wunderheilung her?
Und sollte Ihre Freundin tatsächlich unberechtigterweise Rente bezogen haben, wäre eine Rückforderung selbstverständlich möglich.

Warum auch nicht?

Experten-Antwort

Sehr geehrte Frau Büschler,

die von Ihnen befürchteten Folgen sind auszuschließen. Die Rentenversicherung muss den Rentenbescheid aufheben, wenn sich die gesundheitlichen Verhältnisse verändert haben und keine Erwerbsminderung mehr vorliegt. Wenn sie das tut, wird Ihre Freundin eine sog. "Anhörung" über die beabsichtigte Entscheidung bekommen, in der sie sich dazu äußern kann. Grundsätzlich darf der Rentenbescheid dann nur mit Wirkung für die Zukunft aufgehoben werden. Nur in besonderen Fällen (z.B. bei der Verletzung von Mitteilungspflichten) darf eine rückwirkende Korrektur des Bescheides erfolgen.

von
DRV

Zitiert von: Experte/in
Sehr geehrte Frau Büschler,

die von Ihnen befürchteten Folgen sind auszuschließen. Die Rentenversicherung muss den Rentenbescheid aufheben, wenn sich die gesundheitlichen Verhältnisse verändert haben und keine Erwerbsminderung mehr vorliegt. Wenn sie das tut, wird Ihre Freundin eine sog. "Anhörung" über die beabsichtigte Entscheidung bekommen, in der sie sich dazu äußern kann. Grundsätzlich darf der Rentenbescheid dann nur mit Wirkung für die Zukunft aufgehoben werden. Nur in besonderen Fällen (z.B. bei der Verletzung von Mitteilungspflichten) darf eine rückwirkende Korrektur des Bescheides erfolgen.

Eine solche Verletzung der Mitteilungspflicht läge aber vor, wenn Ihre „Freundin“ die Beschäftigung nicht Ihrem zuständigen Rententräger mitgeteilt hat.

von
Caroline Büschler

Danke sehr, ich werde es so ausrichten. Nein, es gibt keine Verletzung der Mitteilungspflicht da es zum jetzigen Zeitpunkt nur ein "Gedanke" ist, was wäre wenn die Erkrankung doch noch ein Rückkehr in der Beruf zulässt. Das ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht gegeben, aber für jemanden der so jung ist vielleicht auch eine verständliche Hoffnung

von
Caroline Büschler

Zitiert von: MA-Rentenprüfdienst
Zitiert von: Caroline Büschler
Sie versucht wieder voll zu arbeiten und es klappt. Kann es wirklich sein, dass die RV sagt, sie waren bestimmt schon länger gesund, sie zum Gutachter muss der dies auch so sieht und sie muss die Rente die sie in den letzten Jahren bezogen hat zurückzahlen?

Irgendwie klingt Ihr Beitrag nicht ganz real, um es mal höflich auszudrücken.

Wo kam denn diese plötzliche Wunderheilung her?
Und sollte Ihre Freundin tatsächlich unberechtigterweise Rente bezogen haben, wäre eine Rückforderung selbstverständlich möglich.

Warum auch nicht?

Entschuldigung, es kam wohl nicht raus, dass es ein Frage ist und keine Feststellung ALSO ES HÄTTE LAUTEN MÜSSEN: WENN SIE VERSUCHEN WÜRDE..." Danke aber trotzdem, durch eine andere Antwort hat sich die Frage ausreichend beantwortet