Zuschlag für langjährige Versicherung

von
Dirkus

Sehr geehrte Damen und Herren,
Meine Altersrente für langjährig Versicherte wurde neu berechnet.
Berücksichtigt wurde ein Einkommen aus dem Jahr 2021.
Ein bisher gewährter Zuschlag für langjährig Versicherte wird nun, auf Grund des Einkommens aus dem Jahr 2021, für das Jahr 2023 nicht mehr angerechnet. Meine Tätigkeiten wurden 2022 endgültig eingestellt und werden auch 2023 nicht mehr aufgenommen.
Frage : Die Rentenversicherung legt zu ihrer neuen Berechnung ein Einkommen für das neue Jahr 2023 zugrunde obwohl ich nun schon seit einem Jahr nicht mehr arbeite und Rente beziehe.
Das heißt für das neue Jahr : weder Zuschlag noch Einkommen....
Kann ich, sollte ich... gegen diesen Bescheid Widerspruch einlegen ?
Mit freundlichen Grüßen

von
Mondkind

Der Widerspruch wird Ihnen nicht bringen, da für die Einkommensanrechnung beim Grundrentenzuschlag das vom Finanzamt gemeldete Einkommen für das vorvergangene Jahr zu berücksichtigen ist. Ab 01.01.2024 erfolgt eine neue Berechnung.

von
Schade

Ist halt so geregelt, widersprechen können Sie, wird aber nichts bringen (außer Mehrarbeit für die Kollegen).

Meine Anregung: beschweren Sie sich bei Ihren BuTA Abgeordneten (vornehmlich SPD und CDU) die 2020 das unsägliche Grundrentengesetz zusammen geschustert haben und dabei geregelt haben, dass für den Zuschlag im Jahr 2023 das Einkommen von 2021 gilt......2024 gilt dann der Steuerbescheid für 2022....und damit bekommen manche Rentner künftig jedes Jahr um den Jahreswechsel Post...mal bleibt die Rente gleich, mal wirds mehr, mal weniger (in Abhängigkeit von "Uralt-Einkommen" 2 Jahre zuvor)

Rede mir über diesen Blödsinn tagtäglich seit 14 Tagen den Mund fusselig und muss den Grundrenten"müll" 80 jährigen Rentnern verklickern, die jetzt Post bekommen...manche fahren 30 km zur Beratungsstelle um gesagt zu bekommen: "ist halt so geregelt". Da kommt Freude auf

von
Ältester

Zitiert von: Schade
Ist halt so geregelt, widersprechen können Sie, wird aber nichts bringen (außer Mehrarbeit für die Kollegen).

Meine Anregung: beschweren Sie sich bei Ihren BuTA Abgeordneten (vornehmlich SPD und CDU) die 2020 das unsägliche Grundrentengesetz zusammen geschustert haben und dabei geregelt haben, dass für den Zuschlag im Jahr 2023 das Einkommen von 2021 gilt......2024 gilt dann der Steuerbescheid für 2022....und damit bekommen manche Rentner künftig jedes Jahr um den Jahreswechsel Post...mal bleibt die Rente gleich, mal wirds mehr, mal weniger (in Abhängigkeit von "Uralt-Einkommen" 2 Jahre zuvor)

Rede mir über diesen Blödsinn tagtäglich seit 14 Tagen den Mund fusselig und muss den Grundrenten"müll" 80 jährigen Rentnern verklickern, die jetzt Post bekommen...manche fahren 30 km zur Beratungsstelle um gesagt zu bekommen: "ist halt so geregelt". Da kommt Freude auf

Und bei uns Versichertenältesten und Beratern klingelt sich wegen diesem Müll ebenfalls das Telefon heiß.Das nervt ohne Ende.

von
VB

Zitiert von: Ältester
Zitiert von: Schade
Ist halt so geregelt, widersprechen können Sie, wird aber nichts bringen (außer Mehrarbeit für die Kollegen).

Meine Anregung: beschweren Sie sich bei Ihren BuTA Abgeordneten (vornehmlich SPD und CDU) die 2020 das unsägliche Grundrentengesetz zusammen geschustert haben und dabei geregelt haben, dass für den Zuschlag im Jahr 2023 das Einkommen von 2021 gilt......2024 gilt dann der Steuerbescheid für 2022....und damit bekommen manche Rentner künftig jedes Jahr um den Jahreswechsel Post...mal bleibt die Rente gleich, mal wirds mehr, mal weniger (in Abhängigkeit von "Uralt-Einkommen" 2 Jahre zuvor)

Rede mir über diesen Blödsinn tagtäglich seit 14 Tagen den Mund fusselig und muss den Grundrenten"müll" 80 jährigen Rentnern verklickern, die jetzt Post bekommen...manche fahren 30 km zur Beratungsstelle um gesagt zu bekommen: "ist halt so geregelt". Da kommt Freude auf

Und bei uns Versichertenältesten und Beratern klingelt sich wegen diesem Müll ebenfalls das Telefon heiß.Das nervt ohne Ende.

Mit dem Unterschied, dass Sie die Versicherten an die hauptamtlichen Berater der Rentenversicherung erweisen können und auch sollen. Als Versichertenältester ist es ganz sicher nicht Ihre Aufgabe über derart komplexe Sachverhalte zu beraten. Genau das wird uns im jährlich stattfindenden Seminar so mitgeteilt.

von
Ältester

Zitiert von: VB
Zitiert von: Ältester
Zitiert von: Schade
Ist halt so geregelt, widersprechen können Sie, wird aber nichts bringen (außer Mehrarbeit für die Kollegen).

Meine Anregung: beschweren Sie sich bei Ihren BuTA Abgeordneten (vornehmlich SPD und CDU) die 2020 das unsägliche Grundrentengesetz zusammen geschustert haben und dabei geregelt haben, dass für den Zuschlag im Jahr 2023 das Einkommen von 2021 gilt......2024 gilt dann der Steuerbescheid für 2022....und damit bekommen manche Rentner künftig jedes Jahr um den Jahreswechsel Post...mal bleibt die Rente gleich, mal wirds mehr, mal weniger (in Abhängigkeit von "Uralt-Einkommen" 2 Jahre zuvor)

Rede mir über diesen Blödsinn tagtäglich seit 14 Tagen den Mund fusselig und muss den Grundrenten"müll" 80 jährigen Rentnern verklickern, die jetzt Post bekommen...manche fahren 30 km zur Beratungsstelle um gesagt zu bekommen: "ist halt so geregelt". Da kommt Freude auf

Und bei uns Versichertenältesten und Beratern klingelt sich wegen diesem Müll ebenfalls das Telefon heiß.Das nervt ohne Ende.

Mit dem Unterschied, dass Sie die Versicherten an die hauptamtlichen Berater der Rentenversicherung erweisen können und auch sollen. Als Versichertenältester ist es ganz sicher nicht Ihre Aufgabe über derart komplexe Sachverhalte zu beraten. Genau das wird uns im jährlich stattfindenden Seminar so mitgeteilt.

Ich habe ja auch nicht geschrieben dass ich berate sondern nur dass das Telefon wegen diesem Müll nervt. Aussagen dazu werde ich auf keinen Fall machen

von
König

Zitiert von: Ältester
Zitiert von: VB
Zitiert von: Ältester
Zitiert von: Schade
Ist halt so geregelt, widersprechen können Sie, wird aber nichts bringen (außer Mehrarbeit für die Kollegen).

Meine Anregung: beschweren Sie sich bei Ihren BuTA Abgeordneten (vornehmlich SPD und CDU) die 2020 das unsägliche Grundrentengesetz zusammen geschustert haben und dabei geregelt haben, dass für den Zuschlag im Jahr 2023 das Einkommen von 2021 gilt......2024 gilt dann der Steuerbescheid für 2022....und damit bekommen manche Rentner künftig jedes Jahr um den Jahreswechsel Post...mal bleibt die Rente gleich, mal wirds mehr, mal weniger (in Abhängigkeit von "Uralt-Einkommen" 2 Jahre zuvor)

Rede mir über diesen Blödsinn tagtäglich seit 14 Tagen den Mund fusselig und muss den Grundrenten"müll" 80 jährigen Rentnern verklickern, die jetzt Post bekommen...manche fahren 30 km zur Beratungsstelle um gesagt zu bekommen: "ist halt so geregelt". Da kommt Freude auf

Und bei uns Versichertenältesten und Beratern klingelt sich wegen diesem Müll ebenfalls das Telefon heiß.Das nervt ohne Ende.

Mit dem Unterschied, dass Sie die Versicherten an die hauptamtlichen Berater der Rentenversicherung erweisen können und auch sollen. Als Versichertenältester ist es ganz sicher nicht Ihre Aufgabe über derart komplexe Sachverhalte zu beraten. Genau das wird uns im jährlich stattfindenden Seminar so mitgeteilt.

Ich habe ja auch nicht geschrieben dass ich berate sondern nur dass das Telefon wegen diesem Müll nervt. Aussagen dazu werde ich auf keinen Fall machen

Sie sollten als Versichertenältester aber schon verstehen, dass dieses Forum nicht für Ihre individuellen Empfindungen zuständig ist.
Eventuell sollten Sie dann doch besser Ihr Ehrenamt aufgeben, wenn es Sie so stark belastet, Fragesteller an die zuständigen Beratungsstellen der Rentenversicherung zu verweisen.

Experten-Antwort

Hallo Dirkus,

ich kann mich den Beiträgen von „Mondkind“ und „Schade“ in gewissem Maß anschließen.

Es ist richtig, dass bei der Einkommensanrechnung auf den Grundrentenzuschlag entsprechend der bestehenden gesetzlichen Regelungen nicht das aktuelle Einkommen, sondern das Einkommen des vorvergangenen Kalenderjahres berücksichtigt wird.
Dieses Einkommen wird maschinell von den Finanzbehörden an die Rentenversicherungsträger gemeldet. Sollte den Finanzbehörden das Einkommen des vorvergangenen Kalenderjahres noch nicht vorliegen (weil der Berechtigte z. B. seine Steuererklärung nicht oder sehr spät gemacht hat), wird sogar auf die Einkommensdaten des vorvorvergangenen Kalenderjahres zurückgegriffen.
Die Rentenversicherungsträger sind letztlich an die von den Finanzbehörden maschinell gemeldeten Einkommensdaten gebunden.

Immer zum 01.01. eines jeden Jahres wird die Einkommensprüfung neu durchgeführt. Damit ist gewährleistet, dass in der Vergangenheit stattgefundene Einkommensänderungen berücksichtigt werden - wenn auch zeitverzögert.

Zum Hintergrund: Der Gesetzgeber hat diese Regelungen deshalb derart gestaltet, damit die Einkommensanrechnung auf den Grundrentenzuschlag soweit wie möglich automatisiert und ohne manuellen Verwaltungsaufwand durchgeführt werden kann. Der Rentenversicherungsträger hat hierauf letztlich keinen Einfluss.

von
Fabian

@ Dirkus und den Experten

Kann die Aussage von Dirkus überhaupt stimmen, dass das Einkommen aus dem Jahr 2021 für die Zeit ab Januar 2023 berücksichtigt wird.
Die Abfrage beim Finanzamt im Herbst 2022 bezog sich doch immer auf das vorletzte Jahr von diesem Zeitpunkt aus gesehen.
D.h. es müsste das Jahr 2020 sein oder ?

@ Dirkus

In welchem Jahr hat denn Ihre Rente begonnen ? Etwa am 1.1.2022 ?

Oder handelt es sich vielleicht um eine Frage für einen Bekannten?

von
Abschläge

Zitiert von: Fabian
@ Dirkus und den Experten

Kann die Aussage von Dirkus überhaupt stimmen, dass das Einkommen aus dem Jahr 2021 für die Zeit ab Januar 2023 berücksichtigt wird.
Die Abfrage beim Finanzamt im Herbst 2022 bezog sich doch immer auf das vorletzte Jahr von diesem Zeitpunkt aus gesehen.
D.h. es müsste das Jahr 2020 sein oder ?

@ Dirkus

In welchem Jahr hat denn Ihre Rente begonnen ? Etwa am 1.1.2022 ?

Oder handelt es sich vielleicht um eine Frage für einen Bekannten?

Bei schon laufender Rente wird zum 01.01. der Grundrentenzuschlag neu berechnet. Hier werden dann die Daten abgerufen, die per Herbst des Vorjahres (2022) für das Einkommen des Vorvorjahres (2021) vorliegen.

Also ist doch alles richtig...

Außer dass ggfs. der Steuerbescheid für 2021 selbst evtl. nochmal zu korrigieren ist und dann in Folge auch die Berechnungen der DRV noch mal korrigiert werden müssen

https://www.lohnsteuer-kompakt.de/fag/2022/3293/rentner_steuerfreiheit_fuer_den_grundrentenzuschlag

von
Dirkus

Erst einmal besten Dank für die Informationen, Ihr Interesse und Bemühungen (Zeit)...
Meine Rente wurde Ende 2021 gestartet und für die Ermittlung des Zuschlag für langjährige Versicherung, ab dem 01.01.2023, wurde das Einkommen aus dem Jahr 2021 berücksichtigt (..also Tätigkeit vor Rentenbeginn). Aus dem berücksichtigen Einkommen, aus dem Jahr 2021, wird das monatliche Einkommen für 2023 ermittelt...wo ich sowieso nicht mehr arbeite. Nach Abzug der Steuern und Pauschalen kommen wir zur Erkenntnis das ich 2021 ...62.23€ im Monat über 1317 € lag. Dafür ändert sich jetzt im neuen Jahr der Zuschlag für langjährige Versicherung auf 367.44 € weniger( im Jahr) ...aber eben auch kein Einkommen.. : /
Vielen Dank für die Expertenantwort, welche auch ein bisschen mehr Licht in die Sache bringt. Dazu noch eine Frage : Anstelle der Hinzuverdienstgrenze von 6300,- € galt bis zum Ende des Jahres 2022 eine höhere Hinzuverdienstgrenze: Mein Rentenbescheid wurde am 20.12.2022 ausgestellt und für die Jahre 2020 und 2021 war die ursprüngliche Hinzuverdienstgrenze bereits erhöht worden.

von
Abschläge

Zitiert von: Dirkus
...Dazu noch eine Frage : Anstelle der Hinzuverdienstgrenze von 6300,- € galt bis zum Ende des Jahres 2022 eine höhere Hinzuverdienstgrenze: Mein Rentenbescheid wurde am 20.12.2022 ausgestellt und für die Jahre 2020 und 2021 war die ursprüngliche Hinzuverdienstgrenze bereits erhöht worden.

Die Hinzuverdienstgrenze, die im Übrigen seit 01.01.2023 abgeschafft wurde, hat mit dem Grundrentenzuschlag aber gar nichts zu tun. Da gelten andere Freibeträge.

Wenn Sie nun also in 2023 noch einmal voll hinzuverdienen würden, mindert dies Ihre Rente nicht. Und würde dann aber bei der Berechnung des Grundrentenzuschlages im Jahr 2025 zu Buche schlagen.

Aktuell sollten Sie also lieber den Steuerbescheid des Jahres 2021 überprüfen, ob dort der Grundrentenzuschlag als 'steuerpflichtig' berücksichtigt wurde, was ja, wie bereits erwähnt, rückwirkend zu korrigieren wäre.

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