Rehabilitation

Rehabilitation heißt wiederherstellen. Menschen sollen die Folgen schwerer oder chronischer Krankheiten überwinden. Es gilt, ihre Gesundheit so zu stärken, dass sie weiter arbeiten können.

Älterer Mann bei der Massage. Bildnachweis: fotolia.com © Africa Studio

Das Prinzip Reha

Mit der Rehabilitation verfolgt die gesetzliche Rentenversicherung mehrere Ziele:

  1. Versicherte mit einer schwerwiegenden oder chronischen Krankheit sollen gesund werden oder zumindest weniger Beschwerden haben.
  2. Therapeutische Maßnahmen sowie berufliche Schulungen sollen verhindern, dass Versicherte vorzeitig aus dem Erwerbsleben ausscheiden.
  3. Versicherte sollen weiter oder wieder ihrem Beruf nachgehen können. Dadurch können sie auch höhere Ansprüche auf eine Altersrente aufbauen.
  4. Das Prinzip „Reha vor Rente“ trägt zu einem sparsamen Umgang mit den Beiträgen der Versicherten bei.

Eine Rehabilitation kann stationär in einer Klinik oder ambulant erfolgen. In der Regel dauert sie drei Wochen – bei bestimmten Indikationsfeldern wie zum Beispiel Suchtbehandlung oder wenn es medizinisch notwendig erscheint – kann eine Rehabilitation auch verlängert werden. Zu den häufigsten rehabilitationsbedürftigen Erkrankungen gehören

  • Gelenk- und Wirbelsäulenerkrankungen (beispielsweise Arthrosen und andere rheumatische Erkrankungen, Bandscheibenschäden),
  • Krankheiten des Herz-Kreislaufsystems (zum Beispiel Herzinfarkt, Zustand nach Bypass-Operation oder Schlaganfall),
  • psychische Erkrankungen (zum Beispiel Neurosen, depressive Störungen und Suchterkrankungen)
  • Stoffwechselerkrankungen (zum Beispiel Adipositas oder Diabetes) sowie
  • Krebserkrankungen.

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