ihre-vorsorge.de: Eine Initiative der Regionalträger der Deutschen Rentenversicherung und der Deutschen Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See

Inhalt:

Riester-Rente: Zulagen sichern!

2009 erhielten rund drei Millionen Riester-Sparer keine Grundzulage. In vielen Fällen wäre das vermeidbar gewesen. Denn Riester-Sparer erhalten nur dann keine oder nur eine gekürzte staatliche Förderung, wenn sie oder ihre Berater Formulare falsch ausfüllen, Einzahlungen zu niedrig ansetzten oder Änderungen nicht mitteilen. So sichern Riester-Sparer ihre Zulagen!

Riester-Grundlagen: Das müssen Sie wissen

So funktioniert die Riester-Rente. Beispiel und Rechenhilfen.

Letzter Aufruf: Zulagen für 2012 sichern!

Schnell noch in 2014 Zulagen für die Jahre 2012 und 2013 anfordern. So geht es.

Schnell-Check: Riester-Zulagen prüfen und optimieren

Der Verlust aller Riester-Zulagen droht selten. In manchen Fällen winken sogar zusätzliche Zulagen und Einzahlungs-Erleichterungen. Ein Schnell-Check navigiert Sie in wenigen Minuten durch zwölf Sonderfälle.


Fall 1: Riester-Vertrag gekündigt

Geldnot, Unzufriedenheit oder Wegfall der Förderberechtigung – es gibt viele Gründe für eine Kündigung. Doch die zieht oft eine Rückzahlung der staatlichen Förderung nach sich. Zum Glück gibt es Alternativen, die die Zulagen retten.


Fall 2: Keine Zulagenberechtigung / neuer Job

Nur wer ausdrücklich berechtigt ist, erhält die begehrte Riester-Förderung. Durch einen Wechsel in die Selbstständigkeit droht der Verlust der Riester-Förderung. Zudem haben einige Sparer einen Vertrag abgeschlossen ohne eine Chance auf staatliche Förderung. Ein Fall von Falschberatung?


Fall 3: Kind geboren

Bekommt eine Familie Nachwuchs, lässt der Staat Extra-Zulagen springen und Sparer müssen selber weniger in ihre Riester-Rente einzahlen. Aber nur, wenn die Zulagenstelle von dem freudigen Ereignis erfährt …


Fall 4: Kindererziehungszeit

Gerade junge Eltern tappen in diese Falle: Während der Kindererziehungszeit müssen sie einen Mindesteigenbetrag einzahlen. Vergessen sie das, können Zulagen gestrichen werden.


Fall 5: Umzug / Familienkasse gewechselt

Der Anbieter der Riester-Rente sollte von einem Umzug erfahren. Vor allem dann, wenn sich die Familienkasse ändert.


Fall 6: Kindergeld gestrichen

Einige der Riester-Zulagen sind an das Kindergeld geknüpft. Fällt dieses weg, muss das gemeldet werden.


Fall 7: Hochzeit

Durch eine Hochzeit können bislang nicht förderberechtigte Sparer endlich Riester-Zulagen erhalten – wenn auch der Partner alles richtig macht.


Fall 8: Scheidung    

Nach einer Scheidung müssen die Ex-Partner oft ihre Grund- und Kinderzulagenanträge ändern. 


Fall 9: Arbeitslosigkeit

Auch wenn sie selbst nicht mehr sozialversicherungspflichtig arbeiten, erhalten Betroffene weiterhin Riester-Zulagen.


Fall 10: Mehr Gehalt

Wer die vollen Riester-Zulagen erhalten will, muss mindestens vier Prozent des Vorjahreseinkommen inklusive Zulagen in seinen Vertrag einzahlen. Bei einem Gehaltssprung muss im nächsten Jahr mehr eingezahlt werden.


Fall 11: Weniger Gehalt

Sinkt das Gehalt, müssen Riester-Sparer meist weniger einzahlen. Dennoch erhalten weiterhin die vollen Zulagen. Geringverdiener müssen nur noch fünf Euro pro Monat einzahlen.


Fall 12: Dauerzulagenantrag nicht aktualisiert

Der Dauerzulagenantrag erspart viel Arbeit, birgt aber auch Gefahren. Nämlich dann, wenn Sparer vergessen ihn zu aktualisieren.


Warum und welche Zulagen zurückgefordert werden

Die häufigsten Gründe für Rückforderungen von Riester-Zulagen.


Hilfe bei der Riester-Rente

Wir listen sieben Möglichkeiten auf, wo Sparer sich zur Riester-Rente unabhängig und fair beraten lassen können.

Themenhinweise:

Autor: Michael John

Zuletzt aktualisiert am 12.12.2012