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Mehr Rente bei niedrigem Einkommen

In Berlin wird derzeit noch über die neue "Lebensleistungsrente" nachgedacht. Wir zeigen, wie heute schon die Rente von Auszubildenden, Eltern und Geringverdienern aufgewertet werden kann.

"Die solidarische Lebensleistungsrente steht in dieser Legislaturperiode auf der Tagesordnung", erklärte Arbeitsministerin Andrea Nahles in einem Interview mit dem Hamburger Abendblatt. Die Regierungskoalition will die Situation von Rentnern mit geringen Altersbezügen verbessern. Dazu soll - möglichst noch 2017 - eine "solidarische Lebensleistungsrente" eingeführt werden. Diese soll  vor allem jenen Ruheständlern zugute kommen, die langjährig beschäftigt waren, aber dabei wenig verdient haben.

Im Folgenden finden Sie einen Überblick, wer derzeit schon von einer Rentenaufwertung profitieren kann.

Beschäftigungszeiten vor 1992

Haben Sie vor 1992 überwiegend nur ein niedriges Einkommen erzielt? Dann werden Ihre versicherungspflichtigen Beschäftigungszeiten unter Umständen höhergewertet. Dies kann Versicherten, die 20 Jahre lang zu den Niedrigverdienern gehörten, ein Rentenplus von bis zu fünf so genannten Entgeltpunkten bringen. Die Altersrente kann dann bis zu knapp 150 Euro steigen. Das Zauberwort hierfür heißt "Rente nach Mindesteinkommen". 
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Beschäftigungszeiten ab 1992

Für Beschäftigungszeiten ab 1992 gibt es eine Höherbewertung von Jobs mit niedrigem Arbeitsentgelt nur noch für erziehende Elternteile. In der Regel profitiert die Mutter - in Ausnahmefällen aber auch der Vater. Für Niedrigverdiener kann dies ein Rentenplus von maximal etwa 70 Euro bringen. Berücksichtigt ist bei dieser Rechnung die komplette Zeit zwischen dem dritten und zehnten Geburtstag eines Kindes.
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Ausbildungszeiten

Und dann gibt es noch die Aufwertung von sozialversicherungspflichtigen Ausbildungszeiten. Azubis erzielen meist nur ein niedriges Einkommen - und zahlen entsprechend niedrige Rentenbeiträge. Dabei bleibt es allerdings nicht. Bis zu drei Ausbildungsjahre werden höhergewertet. Das kann heutigen Azubis ein Rentenplus von insgesamt gut 50 Euro bringen.
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Autor: Rolf Winkel

Zuletzt aktualisiert am 14.03.2016