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Minijobs in Unternehmen

Ab Januar 2013 können Minijobber monatlich bis zu 450 Euro (bisher: 400 Euro) steuerfrei verdienen. Zudem sind die Jobs ab 2013 im Regelfall rentenversicherungspflichtig, bleiben aber in den anderen Sozialversicherungen versicherungsfrei. Die neue Rentenversicherungspflicht bringt Ansprüche bei der Alters- und Erwerbsminderungsrente sowie bei der Riester-Rente. Hier erfahren Sie, worauf Arbeitgeber und Arbeitnehmer achten müssen.

Wichtig für Sie als Arbeitgeber: Bestehende Minijobs

Waren in Ihrem Unternehmen bereits vor dem Jahreswechsel 2012/13 Minijobber eingestellt? Dann ändert sich für Sie als Arbeitgeber bei den bereits bestehenden Jobs in vielen Fällen gar nichts. Die Minijob-Zentrale zieht bei Ihnen weiterhin die Pauschalabgaben ab. Diese fallen wegen der Erhöhung der Insolvenzgeldumlage geringfügig höher aus.

Aufpassen müssen Sie allerdings, wenn Sie den Monatslohn der Minijobber über die "alte" 400-Euro-Grenze hinaus erhöhen. Dann gilt das neue Recht mit der Rentenversicherungspflicht des Minijobbers. Zudem kann Ihr Minijobber sich, soweit sein Job bislang rentenversicherungsfrei war, jederzeit für die Versicherungspflicht in der gesetzlichen Rentenversicherung entscheiden.
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Wichtig für Sie als Arbeitgeber: Neue Minijobs

Stellen Sie 2013 neue Minijobber ein? Dann müssen Sie sich vom gewohnten Verfahren zumindest teilweise verabschieden. Die Jobber werden nämlich im Regelfall in der Rentenversicherung versicherungspflichtig und zahlen damit selbst Rentenversicherungsbeiträge in Höhe von 3,9 Prozent ihrer Einkünfte. Diese Pflicht und damit die Beitragszahlung können die Jobber allerdings abwählen.

Wichtig ist: Den Rentenversicherungsbeitrag der Minijobber führen Sie als Arbeitgeber an die Minijob-Zentrale ab. Wenn Sie hier Fehler machen, drohen Ihnen später bei einer Betriebsprüfung durch die Sozialversicherung unter Umständen beträchtliche Nachzahlungen. Wir zeigen Ihnen, worauf Sie achten müssen.
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Wichtig für Sie als Arbeitnehmer: Bestehende Minijobs

Hatten Sie Ihren Minijob bereits im Dezember 2012 oder schon vorher? Dann ändert sich für Sie zum Jahreswechsel wenig. Es sei denn, Sie entscheiden sich für die Rentenversicherungspflicht Ihres Minijobs. Das können Sie - wie bisher - jederzeit tun. Die Rentenversicherungspflicht bringt Ihnen in vielen Fällen jede Menge Vorteile. Wichtig zudem: Wird ihr Lohn auf über 400 Euro erhöht, so werden Sie automatisch rentenversicherungspflichtig. Dann werden monatlich 3,9 Prozent Ihres Bruttolohns an die Minijob-Zentrale abgeführt. Diese Pflicht und damit die Beitragszahlung können Sie allerdings abwählen. Meist ist das allerdings nicht ratsam.
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Wichtig für Sie als Arbeitnehmer: Neue Minijobs

Wenn Sie 2013 einen neuen Minijob aufnehmen, ist dieser automatisch rentenversicherungspflichtig. Diese Pflicht und damit die Beitragszahlung können Sie allerdings abwählen. Wir erklären Ihnen, wie das funktioniert und warum hier häufig der Grundsatz "Geiz ist geil" nicht gilt.
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Autor: Rolf Winkel

Zuletzt aktualisiert am 04.01.2013