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Das ändert sich 2015 - Teil 2

Mindestlohn, ElterngeldPlus, neues Melderecht - das Jahr 2015 bringt viele Änderungen. Die wichtigsten in unserem Überblick - Teil 2.

Mindestlohn:
Mehr Geld für Millionen Arbeitnehmer

Rund 3,7 Millionen Niedriglöhner haben Anfang 2015 einen besonderen Grund zur Freude. Denn ab 1. Januar 2015 gilt der Mindestlohn von 8,50 Euro pro Stunde für fast alle Arbeitnehmer. Für manche bedeutet das ein Lohnplus von bis zu 30 Prozent.
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ElterngeldPlus:
Teilzeit lohnt sich künftig - bei Geburten ab Juli 2015

Gerade einmal fünf Prozent der Elterngeld-Bezieherinnen sind derzeit teilzeitbeschäftigt. Die anderen sind "Vollzeit-Mütter". Das soll sich mit dem neuen ElterngeldPlus ändern. Wer bis zu 30 Stunden in der Woche Teilzeit arbeitet, soll künftig beim Elterngeld nicht mehr bestraft werden.
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Rürup-Rente:
Höherer Förderbetrag

Bei der Rürup-Rente ("Basis-Rente") können Alleinstehende ab 2015 pro Jahr bis zu 22.172 Euro steuerbegünstigt auf einen Rentenversicherungsvertrag einzahlen. Interessant ist dies vor allem für gut situierte Selbstständige.
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Entgeltumwandlung:
Höhere Fördergrenze

Ein Blick in die Unterlagen der betrieblichen Altersvorsorge lohnt sich: 2015 bleiben höhere Zahlungen steuer- und sozialversicherungsfrei.
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Hartz IV:
Höhere Regelsätze

Zum 1. Januar 2015 steigen die Regelsätze bei Hartz IV, Sozialhilfe und Grundsicherung im Alter um 2,12 Prozent. Ein alleinstehender Erwachsener erhält 2015 monatlich 399 Euro Grundsicherung. Bislang waren es 391 Euro. Die Regelsätze für die im Haushalt lebenden Partner und Kinder (Mitglieder der Bedarfsgemeinschaft) steigen anteilig. Darüber hinaus übernehmen die Ämter jeweils die (angemessenen) Unterkunftskosten.
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Düsseldorfer Tabelle:
Minusrunde für viele Trennungskinder

Bei der so genannten Düsseldorfer Tabelle gibt es Anfang 2015 Änderungen - allerdings nicht zugunsten der Kinder, die prinzipiell einen Anspruch auf Unterhalt haben, sondern zugunsten der Elternteile - meist Väter -, die Unterhalt zahlen müssen.
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Melderecht:
Vermieterbescheinigung wieder erforderlich

Ab dem 1. Mai 2015 brauchen Mieter wieder eine Vermieterbescheinigung, wenn sie sich beim Einwohnermeldeamt anmelden. Vermieter müssen ihnen diese ausstellen - und können hart bestraft werden, wenn sie "Scheinanmeldungen" ausstellen.
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Bild: fotolia.de © VRD

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Autor: Rolf Winkel

Zuletzt aktualisiert am 29.12.2014