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Selbstständige: Höhere Vorsorgezahlungen absetzbar

Mit dem Abschluss eines Basis-Rentenvertrags (der sogenannten Rürup-Rente) können sich insbesondere Selbstständige eine private Altersvorsorge aufbauen und damit Steuern sparen. Ähnlich funktioniert das mit freiwilligen Beiträgen in die gesetzliche Rentenkasse. 2017 gelten dabei günstigere Regeln.

2017 steigt die steuerliche Förderung für Rürup-Renten planmäßig weiter an. Absetzbar sind nun 84 Prozent der Einzahlungen. Doch genauso können Selbstständige in der Regel freiwillige Beiträge in die gesetzliche Rentenkasse einzahlen.

Maximal werden 2017 für Alleinstehende Renten-Einzahlungen in Höhe von 23.362 Euro und für Verheiratete 46.724 Euro steuerlich gefördert. 84 Prozent dieser Beträge können von der Steuer abgesetzt werden. Maximal sind damit 2017 für Alleinstehende 19.624,08 Euro steuerlich absetzbar. Für Verheiratete gilt der doppelte Betrag. Die Steuervorteile gelten für Selbstständige und für Arbeitnehmer gleichermaßen.

Doch Achtung: Bei gesetzlich Versicherten werden auf diese Höchstbeträge die kompletten gesetzlichen Pflichtbeiträge einschließlich der Arbeitgeberanteile angerechnet.

Tipp:

Ähnliche Steuervorteile gelten auch für freiwillige Einzahlungen in die gesetzliche Rentenversicherung (GRV), die vor allem für Selbstständige möglich sind. Wer es sich leisten kann, viel in die eigene Altersvorsorge zu investieren, für den lohnen sich solche Einzahlungen in die gesetzliche Rentenkasse, hat die Stiftung Warentest in ihrer Zeitschrift "Finanztest" (1/2014) vorgerechnet.

 

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Autor: Rolf Winkel

Zuletzt aktualisiert am 09.12.2016