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Langzeitkonto

Überstundenvergütung, Prämien oder Urlaubstage - wer in jungen Jahren verzichtet, kann später früher aussteigen. Möglich wird das mit einem "Lebensarbeitszeit-" oder "Langzeitkonto".

Seit 2012 geht es schrittweise auf die "Rente mit 67" zu. Doch viele wollen schon früher in den Ruhestand. Mit einem Lebensarbeitszeitkonto geht der Wunsch in Erfüllung. Auf ihm wird Lohn angespart und vor dem Eintritt in die gesetzliche Rente abgefeiert. Ihre-vorsorge.de informiert über Chancen und Risiken solcher Konten.

So funktionieren Langzeitkonten

"Sechs Jahre sollst Du Dein Feld besäen und sechs Jahre Deinen Weinberg beschneiden und die Früchte einsammeln. Aber im siebten Jahr soll das Land dem Herrn einen feierlichen Sabbat halten. Da sollst Du Dein Land nicht besäen und auch Deinen Weinberg nicht bearbeiten." Diese Definition des Sabbatjahrs findet sich im 3. Buch Mose - und eigentlich ist damit auch im Grundsatz schon erklärt, wie Langzeit- oder Lebensarbeitszeitkonten funktionieren.
Genaueres erfahren Sie hier ...

Beispiele aus der Chemie-Industrie

Einen Rechtsanspruch auf die Einrichtung eines Lebensarbeitszeitkontos gibt es nicht. Doch viele Unternehmen machen ihren Mitarbeitern ein entsprechendes Angebot. So schlägt man zwei Fliegen mit einer Klappe: Im Wettbewerb um qualifizierte Fachkräfte wird man so attraktiver - und bindet zugleich die bereits beschäftigten Mitarbeiter an sich. Besonders weit verbreitet sind solche Konto in der Chemischen Industrie. Dafür sorgt der so genannte Demografie-Tarifvertrag.
Zwei Beispiele aus der Chemie-Branche ...

Knackpunkt Insolvenzsicherung

Wer Arbeitszeit oder bestimmte Vergütungsbestandteile auf einem Langzeitkonto anspart, gibt seiner Firma quasi einen Kredit. Aber was ist, wenn das Unternehmen Pleite macht?
Die Details ...

Wette auf Gesundheit?

Gesundheitlich angeschlagenen Arbeitnehmern sind Lebensarbeitszeitkonten nicht zu empfehlen. Denn wer Teile seines Gehalts für später aufspart, stellt sich unter anderem auch beim Krankengeld schlechter.
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Per Lebensarbeitszeitkonto zurück in die gesetzliche Krankenversicherung

Viele gut verdienende Arbeitnehmer haben sich in jungen Jahren für die private Krankenversicherung entschieden - und bereuen diese Entscheidung inzwischen. Über ein Lebensarbeitszeitkonto können sie unter Umständen in die gesetzliche Krankenkasse zurückkehren.
Wie, erfahren Sie hier ...

Jobwechsel, Arbeitslosigkeit und andere "Störfälle"

Das Langzeitkonten-Modell setzt zwar auf lange Bindungen zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer, aber Arbeitsverhältnisse können scheitern, Betriebsabteilungen schließen oder der Arbeitnehmer findet einen besseren Job. Was passiert dann mit den Guthaben?
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Autor: Rolf Winkel

Zuletzt aktualisiert am 05.02.2014