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Rente

01.10.15

Adoptiveltern: Rentenregelung bleibt

Linken-Bundestagsfraktion scheitert mit Antrag auf Besserstellung bei Mütterrente.

Berlin (sth). Die Linke ist im Bundestag mit einem Antrag gescheitert, der eine bessere Anerkennung der Erziehungsleistung von Adoptiveltern bei der Mütterrente zum Ziel hatte. Laut einem Bericht der Bundestags-Webseite (siehe Link unten) lehnte der Bundestags-Sozialausschuss am Mittwoch den Antrag der Fraktion um Gregor Gysi (Link zur Bundestags-Drucksache 18/6043) mit der Stimmenmehrheit von CDU/CSU und SPD ab. Neben der Linken stimmte dem Bericht zufolge auch Bündnis 90/Die Grünen für den Antrag.

Die Linke hatte sich in ihrem Antrag dafür eingesetzt, Adoptiveltern für das zweite Lebensjahr eines Kindes für die Rente Kindererziehungszeiten zuzuordnen, wenn sie sich ab dem 13. Lebensmonat des Kindes um dieses gekümmert haben. Die derzeitige Regelung sieht vor, dass derjenige Elternteil Rentenansprüche für das zweite Lebensjahr des Kindes gutgeschrieben bekommt, der im 12. Lebensmonat als erziehungsberechtigt gilt. Dies habe zur Folge, dass zum Beispiel eine Mutter, die ihr Kind erst danach zur Adoption freigibt, die Entgeltpunkte für das zweite Lebensjahr des Kindes gutgeschrieben bekomme, obwohl es zu diesem Zeitpunkt bereits bei den Adoptiveltern lebe, kritisieren die Linken-Abgeordneten.

Mehr zum Thema:

  • www.bundestag.de
    Link zum Bericht der Bundestags-Webseite über die Sitzung des Bundestags-Sozialausschusses vom 30.09.2015

Autor: Stefan Thissen

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