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Rente

05.07.17

Mathematiker: In Rente investieren

"Geld aus Erbschaft oder Lebensversicherung in die Rentenversicherung einzahlen."

Offenbach (sth). Die anhaltende Niedrigzinsphase und gesetzliche Neuregelungen machen die Rentenversicherung für viele Arbeitnehmer jetzt als Geldanlage interessant. "Arbeitnehmer sollten auf jeden Fall in die gesetzliche Altersvorsorge investieren", empfiehlt der durch zahlreiche Veröffentlichungen bekannte Finanzmathematiker Werner Siepe in einem aktuellen "Spiegel"-Interview. Wenn über 50-Jährige jetzt freiwillig zusätzliche Beiträge in die Rentenversicherung einzahlten, "können sie auch ohne Abschläge vor Erreichen der gesetzlichen Altersgrenze in Rente gehen". Bisher war dies erst ab dem 55. Lebensjahr möglich (siehe auch Link unten).

Als Investitionsobjekt sei die Rentenversicherung zum Beispiel dann empfehlenswert, "wenn man unverhofft zu einer großen Geldsumme gekommen ist, etwa durch eine Erbschaft", so Siepe. Auch bei einer Auszahlung aus einer Lebensversicherung sollten Arbeitnehmer das Geld "jetzt in das gesetzliche System einzahlen", empfiehlt der Autor mehrerer Fachbücher zur Altersvorsorge. Ein großer Teil dieser Beiträge sei auch steuerlich absetzbar. Siepes Einschätzung: "Die gesetzliche Rente ist viel besser als ihr Ruf. Ich gehöre auf jeden Fall zu ihren Fans."

Mit Sonderzahlungen an die Rentenversicherung können seit dem 1. Juli Arbeitnehmer ab 50, die bei vorzeitigem Rentenbeginn Abschläge hinnehmen müssten, eine lebenslange Kürzung ihrer Bezüge im Alter vermeiden. Sollten sie sich aber in einigen Jahren doch für einen späteren Rentenbeginn entscheiden, würden die Extrabeiträge die persönliche Monatsrente erhöhen.

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Autor: Stefan Thissen

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