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Rente

25.07.17

Verdienstchancen richtig berechnen

Rechner der Rentenversicherung helfen Rentnern, Nachteile zu vermeiden.

Berlin (drv/sth). Vorzeitig in Rente gehen und trotzdem nebenher arbeiten: Das ist seit dem 1. Juli dieses Jahres deutlich einfacher möglich. Aus einer monatlichen Hinzuverdienstgrenze von 450 Euro wurde eine jährliche Grenze in Höhe von 6.300 Euro. Sie gilt für alle vollen Alters- und Erwerbsminderungsrenten. Ein Verdienst, der 6.300 Euro übersteigt, wird zu 40 Prozent auf die Rente angerechnet. Wie sich das individuell auf die Höhe der Rente auswirkt, lässt sich ganz einfach mittels eines neuen "Hinzuverdienstrechners" (siehe unten) bestimmen.

Für die Nutzung dieses Rechners werden die Höhe des erwarteten Hinzuverdienstes, die Höhe der monatlichen Rente und der höchste in den letzten 15 Kalenderjahren vor Rentenbeginn erzielte Rentenanspruch benötigt. Dieser Wert (in Entgeltpunkten ausgedrückt, d. Red.) lässt sich dem Rentenbescheid entnehmen oder bei der Rentenversicherung erfragt werden. Der "Hinzuverdienstrechner" zeigt dann an, ob und auf welche Höhe die Rente durch den Hinzuverdienst gekürzt wird.

Teilrente und Nebenverdienst

Wer sich entscheidet, seine Altersrente nur zum Teil zu beziehen, kann mehr als 6.300 Euro im Jahr hinzuverdienen. Je nach Höhe der gewünschten Teilrente ergibt sich eine individuelle Hinzuverdienstgrenze. Diese kann mit dem "Flexirentenrechner", einem weiteren neuen Online-Angebot der Deutschen Rentenversicherung, ebenfalls schnell und unkompliziert bestimmt werden.

Benötigt werden auch hier die Höhe der monatlichen Rente und der höchste in den letzten 15 Kalenderjahren vor Rentenbeginn erzielte Rentenanspruch. Zusätzlich ist die prozentuale Angabe zur Höhe der Teilrente zwischen 10 und 99 Prozent erforderlich. Der "Flexirentenrechner" zeigt dann an, in welcher Höhe man neben der Altersteilrente hinzuverdienen kann, ohne dass die angestrebte Rente gekürzt wird.

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Autor: Deutsche Rentenversicherung

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