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Rente

25.04.13

Mehr Schutz rund um den Zuckerhut

Ab dem 1. Mai sind Arbeitnehmer Deutschlands und Brasiliens besser abgesichert.

Berlin/Offenbach (sth). Deutsche Arbeitnehmer in Brasilien sowie Brasilianer mit Job in Deutschland sind ab dem 1. Mai 2013 besser geschützt. Dafür sorgt das bereits im Dezember 2009 unterzeichnete deutsch-brasilianische Sozialversicherungsabkommen, das vor Kurzem ratifizeri wurde. Durch die Vereinbarung werden vor allem im Bereich der Rentenversicherung der soziale Schutz von Deutschen und Brasilianern koordiniert und Lücken im Versicherungsverlauf vermieden.

Konkret heißt das: Durch die Zusammenrechnung von Versicherungszeiten, die in Deutschland und in Brasilien zurückgelegt wurden, kann die für eine deutsche Rente erforderliche Wartezeit (Mindestversicherungszeit) erfüllt werden. Das Abkommen ist damit nach Prinzipien gestaltet, die auch innerhalb der Europäischen Union gelten.

Das Abkommen enthält zudem Regelungen, um eine Doppelversicherung bei befristeten Beschäftigungen in Deutschland und Brasilien zu vermeiden. So können Arbeitnehmer, die von deutschen Unternehmen nach Brasilien entsandt wurden, für die ersten 24 Monate ihrer Beschäftigung in der Deutschen Rentenversicherung bleiben. Das gleiche gilt umgekehrt für Entsendungen aus Brasilien. Damit müssen Arbeitnehmer, die nur vorübergehend in Brasilien eingesetzt sind, nicht mehr in das brasilianische Rentensystem wechseln.

Mehr zum Thema:

  • www.bmas.de
    Link zu weiteren Informationen über das deutsch-brasilianische Sozialversicherungsabkommen

Autor: Stefan Thissen

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