ihre-vorsorge.de: Eine Initiative der Regionalträger der Deutschen Rentenversicherung und der Deutschen Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See

Inhalt:

Netto-Entgeltumwandlung

Berechnen Sie Ihre staatliche Förderung durch Netto-Entgeltumwandlung (Riester-Rente).

Mit dem Förderrechner können Sie die staatliche Förderung (Zulagen und Steuerentlastung) der Riester-Rente berechnen. Eine Riester-Rente wird meist individuell abgeschlossen. Es besteht aber auch die Möglichkeit, eine Riester-Rente über den Arbeitgeber abzuschließen (über eine Pensionskasse, einen Pensionsfonds oder eine Direktversicherung). Der Weg über den Betrieb wird aber nur sehr selten gewählt, weil von der späteren Riester-Rente der volle gesetzliche Kranken- und Pflegeversicherungsbeitrag abgezogen wird. Nur privat krankenversicherte Rentner können sich das sparen.

Um die vollen Riester-Zulagen kassieren zu können, müssen Sie seit 2008 mindestens vier Prozent Ihres beitragspflichtigen Vorjahreseinkommens in den Vertrag einzahlen (2006 und 2007: 3 Prozent). Selbstverständlich können Sie auch mehr einzahlen und sich so Steuervorteile sichern: 2008 sind Altersvorsorgebeiträge bis zu 2.100 Euro absetzbar. Das Finanzamt prüft dann im Rahmen einer "Günstigerprüfung" ob eine zusätzliche Steuerersparnis drin ist.

Damit die Berechnung der Steuerersparnis (Günstigerprüfung) möglichst realistisch ist, versuchen Sie bitte bereits bekannte steuermindernde Faktoren zu schätzen und diese unter dem Punkt "Steuermindernde Beträge" einzutragen. Dieser Betrag vermindert dann das zu versteuernde Einkommen im vollen Umfang. Für steuererhöhende Beträge gilt dies analog.

Pflichtfelder sind mit einem * gekennzeichnet. Diese Angaben sind für die Berechnung mindestens notwendig. Trifft eine verlangte Angabe nicht auf Sie zu, geben Sie bitte "0" ein.
Bitte lesen Sie auch die Erläuterungen zu den Eingaben.

Förderrechner Netto Entgeltumwandlung

Bitte füllen Sie folgende Felder aus!

Einnahmen

Angaben für die Steuerberechnung

Riesterangaben

Alle Angaben ohne Gewähr. Stand 2017.

Die Ergebnisse stellen keine Auskunft über Ihre Steuerschuld und Sozialversicherungsbeiträge dar.
Die Steuerberechnungen innerhalb des Rechners basieren auf dem "Programmablaufplan für die maschinelle Berechnung der Lohnsteuer" des Bundesfinanzministeriums. Mit dem Rechner wird eine angenäherte Einkommensteuer berechnet. Die Berechnung der tatsächlichen Einkommensteuer ist sehr komplex und wird von Ihrem zuständigen Finanzamt nach Prüfung aller Unterlagen unter Berücksichtigung der aktuellen Gesetzeslage und Ihrer individuellen Situation berechnet. Diese Berechnung ist im Rahmen eines Online-Rechners, der aus Gründen der Verständlichkeit und Übersichtlichkeit nur mit wenigen Eingaben arbeitet, nicht möglich.

Für die Berechnung der Förderung und den daraus resultierenden (Steuer-) Ersparnissen gilt Entsprechendes.

Erläuterungen zur Eingabe:

  • Zahlenformat für Euro-Beträge:
    Bitte geben Sie Euro-Beträge im Format 12.345,67 oder 12345,67 an.
  • Jahres-Bruttoeinkommen:
    Geben Sie bitte Ihr voraussichtliches Jahres-Bruttoeinkommen ein. Es besteht aus den monatlichen Bruttoverdiensten plus Sonderzahlungen wie Weihnachts- und Urlaubsgeld sowie weiteren tariflichen Sonderzahlungen.
  • Jahres-Bruttoeinkommen im Vorjahr:
    Jahres-Bruttoeinkommen im vorigen Jahr.
    Hintergrund: Die Riesterförderung bezieht sich immer auf das Vorjahreseinkommen.
  • Steuerklasse:
    Geben Sie bitte Ihre Steuerklasse an. Sie finden Sie auf der Vorderseite Ihrer Lohnsteuerkarte.
    Hinweis: Entgeltumwandlung ist nur innerhalb des ersten Arbeitsverhältnisses möglich.
  • Zahl der Kinderfreibeträge:
    Geben Sie bitte die Zahl der auf Ihrer Lohnsteuerkarte eingetragenen Kinderfreibeträge an. Sie muss nicht der Zahl Ihrer Kinder entsprechen, da ein Teil der Kinderfreibeträge auch auf der Lohnsteuerkarte Ihres Partners eingetragen sein kann.
    Daher auch die Auswahlmöglichkeit in 0,5-Schritten.
  • Bundesland:
    Wählen Sie bitte das Bundesland aus, in dem Sie lohnsteuerpflichtig sind (Ort der Arbeitsstätte).
    Hintergrund sind Abweichungen beim Pflegeversicherungsatz sowie bei der Berechnung der Kirchensteuer.
  • Kirchensteuer:
    Geben Sie bitte an, ob Sie kirchensteuerpflichtig sind.
  • Steuermindernde Beträge:
    Geben Sie bitte die Beträge an, um die Ihr Einkommen bereits in der Einkommenssteuererklärung reduziert wird. Dies können auf der Lohnsteuerkarte eingetragenen Freibeträge sein (z. B. für Aufwendungen für den Weg zur Arbeit). Falls Sie Doppelverdiener sind und gemeinsam zur Steuer veranlagt werden geben Sie bitte auch die Beträge für Ihren Ehepartner an.
  • Steuererhöhende Beträge:
    Dies können sonstige Einkünfte oder auch Geldwerte Vorteile sein, wie die private Nutzung von zu Dienstzwecken zur Verfügung gestellten Gütern. Am Verbreitesten ist die private Nutzung von Dienstwagen. Dafür muss monatlich ein Prozent des Listenpreises versteuert werden. Geben Sie bitte den Jahresbetrag an. Falls Sie Doppelverdiener sind und gemeinsam zur Steuer veranlagt werden, geben Sie bitte auch den geldwerten Vorteil für Ihren Ehepartner an.
  • Jahres-Bruttoeinkommen für Ihren Ehepartner:
    Geben Sie bitte das voraussichtliche Jahresbruttoeinkommen Ihres Ehepartners ein, wenn Sie gemeinsam zur Steuer veranlagt werden.
    Es besteht aus den monatlichen Bruttoverdiensten plus Sonderzahlungen wie Weihnachts- und Urlaubsgeld sowie weiteren tariflichen Sonderzahlungen.
    Bitte tragen Sie hier nichts ein, wenn Sie zwar Doppelverdiener sind, aber getrennt zur Steuer veranlagt werden.
  • Gemeinsame Veranlagung:
    Für Ehepartner: Bitte wählen, ob Sie gemeinsam oder getrennt zur Steuer veranlagt werden.
  • Ehepartner ebenfalls rentenversicherungspflichtig:
    Bitte geben Sie an, ob Sie und Ihr Partner ebenfalls rentenversicherungspflichtig ist.
    Hintergrund: Nicht rentenversicherungspflichtige Ehegatten förderberechtigter Versicherter haben Anspruch auf einen förderfähigen Altersvorsorgevertrag ohne eigene Einlagen. Voraussetzung, sie schließen diesen auf den eigenen Namen ab und die Ehepartner leben nicht dauernd getrennt.
  • Zahl der bis 2007 geborenen Riester-Kinder:
    Geben Sie bitte die Zahl der bis 2007 geborenen Kinder ein, für die Sie Kinderzulage bekommen können.
    Grundsätzlich werden die Zulagen an denjenigen Elternteil gezahlt, der Empfänger des Kindergeldes ist. Meist ist das die Mutter. Elternpaare können aber auch gemeinsam erklären, dass der andere Partner die Kinderzulagen auf seinem Altersvorsorgekonto gutgeschrieben bekommen soll. Mehrere Kinderzulagen können auf die Partner verteilt werden. Die Kinderzulage kann nur einmal pro Kind gewährt werden. Für ab 2008 geboren Kinder gelten andere Zulagensätze (siehe unten).
  • Zahl der ab 2008 geborenen Riester-Kinder:
    Kinder, die in 2008 oder später geboren werden und kindergeldberechtigt sind, bekommen 300 Euro Zulage - sofern als Gesamtbetrag ab dem Jahr 2008 vier Prozent des Bruttoeinkommen des Vorjahres gespart werden.
  • Gewünschte Berechnung:
    Sie können der Berechnung den Eigenanteil, den Anlagebetrag oder den maximal geförderten Betrag (maximale Förderung) zugrunde legen. Wenn Sie wissen, welchen Betrag von Ihrem Einkommen Sie maximal jährlich für die zulagengeförderte Altersvorsorge einsetzen möchten, dann wählen Sie bitte den Eigenanteil. Die staatliche Zulage wird dann zu diesem Eigenanteil addiert. Die Summe aus staatlicher Zulage und Eigenanteil ergibt dann den Anlagebetrag. Wählen Sie bitte den Anlagebetrag, wenn Sie Ihre jährliche Sparleistung kennen. Der Anlagebetrag wird jährlich in Ihre Riester-Rente eingezahlt und führt dann zur Kapitalbildung.
    Der maximal staatlich geförderte Betrag ermittelt in Abhängigkeit von Ihrem Einkommen den Eigenanteil, den Sie leisten müssen, um die maximale Riester-Zulage zu bekommen.
  • Anlagebetrag, Eigenanteil oder 0 für maximale Förderung:
    Geben Sie bitte den Betrag an. Wenn Sie maximale Förderung gewählt haben, lassen Sie bitte das Feld leer oder geben eine 0 ein. Bitte beachten Sie, dass 2006 und 2007 der maximal geförderte Anlagebetrag 1.575 Euro ist und ab 2008 2.100 Euro jährlich.

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Autor: Richard Hunkel

Zuletzt aktualisiert am 15.03.2012