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Abschlag bei vorzeitiger Altersrente

Altersrenten, die vor dem für den Versicherten jeweils geltenden gesetzlichen Rentenalter in Anspruch genommen werden, werden mit einem Rentenabschlag belegt. Dieser beträgt pro Monat des vorzeitigen Rentenbezugs wie bei allen Rentenarten 0,3 Prozent, pro Jahr also 3,6 Prozent. Die Altersrente für Frauen, bei der eine um bis zu fünf Jahre vorgezogene Rentenzahlung mit einem Abschlag von bis zu 18 Prozent möglich war, ist für die Geburtsjahrgänge nach 1951 nicht mehr zugänglich. Für alle anderen Altersrenten ist ein vorgezogener Rentenbeginn von maximal drei Jahren möglich, der höchstmögliche Abschlag beträgt deshalb 10,8 Prozent (36 Monate x 0,3 Prozent).

Maßgeblich für die Berechnung des Abschlags ist der Zeitpunkt der vorzeitigen Inanspruchnahme der Rente gegenüber der für den Versicherten maßgeblichen Regelaltersgrenze. Eine solche Rentenminderung kann durch eine besondere Beitragszahlung ganz oder teilweise ausgeglichen werden (siehe Beitrag zum Ausgleich eines Altersrentenabschlags). Bei späterer Inanspruchnahme einer anderen Rentenart und für die Hinterbliebenen bleibt der Abschlag in der Folgerente erhalten.

Weitere Informationen:

 

  • Beitrag zum Ausgleich eines Altersrentenabschlags
Stefan Thissen

Zuletzt aktualisiert am 25.07.2015

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