ihre-vorsorge.de: Eine Initiative der Regionalträger der Deutschen Rentenversicherung und der Deutschen Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See

Inhalt:

Lexikon

Bitte wählen Sie einen Buchstaben aus:

Altersrente für schwerbehinderte Menschen

Für schwerbehinderte Menschen gelten beim Rentenzugang spezielle Regelungen. Generell ist zu unterscheiden zwischen Schwerbehinderten, die vor 1952 und nach 1951 geboren wurden.

Vor 1952 geborene Schwerbehinderte haben einen Anspruch auf Rente, wenn sie

 

  • das 63. Lebensjahr vollendet 
  • bei Beginn der Altersrente als Schwerbehinderter anerkannt sind (Grad der Behinderung: mindestens 50) und
  • die Wartezeit (Versicherungszeit) von 35 Jahren erfüllt haben.

 

Sie können diese Rente aber mit Abschlägen bereits ab vollendetem 60. Lebensjahr beanspruchen.

Für die Geburtsjahrgänge ab 1952 wird auch bei dieser Rentenart die Altersgrenze seit Anfang 2012 schrittweise von 63 auf 65 Jahre heraufgesetzt. Mit Abschlägen können sie aber jeweils bis zu drei Jahren vor der für ihren Geburtsjahrgang maßgeblichen Altersgrenze die Rente beanspruchen.

Beispiel: Im Jahre 2015 möchte ein Schwerbehinderter, geboren am 16. Juli 1953, im August 2015, also mit 63 Jahren, in Rente gehen. Die für ihn geltende Altersgrenze liegt aber bei 63 Jahren und sieben Monaten. Er könnte die Rente ohne Abschläge somit erst ab März 2016 beziehen. Bei Rentenbezug schon ab August 2015, also sieben Monate vor seinem eigentlichen Rentenbeginn, müsste er einen Rentenabschlag von 2,1 Prozent in Kauf nehmen.

Günter Albrecht

Zuletzt aktualisiert am 25.07.2015

Themenhinweise:

Beratung

Deutsche Rentenversicherung
  • Beratungsstellensuche

Grafik der Woche

Aktuelle Gerichtsurteile