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Altersrenten

Seit Anfang 2012 können Altersrenten ohne Abschläge grundsätzlich erst nach dem 65. Lebensjahr (für schwerbehinderte Menschen: nach dem 63. Lebensjahr) in Anspruch genommen werden.

Ausnahme: Besonders langjährig Versicherte, die mindesten 45 Jahre als Arbeitnehmer oder Selbstständige pflichtversichert waren – wobei u.a. auch Zeiten der Kindererziehung (einschl. Berücksichtigungszeiten), der nicht-erwerbsmäßigen Pflege und des Bezugs von Arbeitslosengeld mitzählen – und vor 1953 geboren wurden, können bei Rentenbeginn seit dem 1. Juli 2014 bereits mit 63 Jahren ohne Abschläge in Rente gehen. Für die Geburtsjahrgänge 1953 bis 1964 steigt die Altersgrenze aber auch bei besonders langjährig Versicherten schrittweise wieder an, sodass ein Bezug dieser Altersgrenze für nach 1963 Geborene erst mit 65 Jahren abschlagsfrei möglich ist.

Unter bestimmten Voraussetzungen kann man jedoch auch früher in Rente gehen, muss dann aber lebenslange Abschläge (pro Monat vorzeitigen Rentenbezugs 0,3 Prozent) in Kauf nehmen. Diese Abschläge wirken auch noch auf die anschließende Hinterbliebenenrente weiter. Außerdem gelten bei vorzeitigen Altersrenten bis zum Erreichen der persönlichen Regelaltersgrenze bestimmte Hinzuverdienstgrenzen. Ein vorzeitiger Bezug der "Regelaltersrente" und der "Altersrente für besonders langjährig Versicherte" ist nicht möglich.

Eine Altersrente kann statt in vollem Umfang auch als Teilrente in Höhe von einem Drittel, der Hälfte oder zwei Dritteln der erreichten Vollrente in Anspruch genommen werden. Je kleiner der Anteil der gewählten Teilrente, desto höher ist der mögliche Hinzuverdienst.

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Stefan Thissen

Zuletzt aktualisiert am 25.02.2015

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