Rente / 03.03.2020

A1-Bescheinigung für Auslandsaufenthalte

Berufliche Grenzgänger brauchen eine A1-Bescheinigung, wenn im EU-Ausland deutsches Sozialrecht für sie weiter gelten soll.

Bild zum Thema A1-Bescheinigung für Auslandsaufenthalte. – Passagierflugzeug am Himmel.

Bad Homburg (mjj) Wer nur vorrübergehend im EU-Ausland arbeitet, für den gilt in der Regel deutsches Sozialversicherungsrecht – dokumentiert durch eine A1-Bescheinigung. Liegt diese vor, müsse Arbeitnehmer nicht in zwei oder mehreren Staaten Sozialversicherungsbeiträge zahlen.

Arbeitnehmer, Beamte und Selbständige brauchen die Bescheinigung immer dann, wenn sie grenzüberschreitend innerhalb der EU, in Island, Liechtenstein, Norwegen oder der Schweiz arbeiten. In der Regel ist der Arbeitgeber für den Antrag auf einer A1-Bescheinigung zuständig. Selbstständige können sich an Arbeitsgemeinschaft berufsständischer Versorgungseinrichtungen (ABV) oder an ihren Rentenversicherungsträger wenden.

Auch nachträgliche Beantragung möglich

Zwar könne bei kurzfristigen oder kurzzeitigen Dienst- oder Geschäftsreisen bis zu einer Maximaldauer von sieben Tagen die A1-Bescheinigung nachträglich beantragt werden, aufgrund verstärkter Kontrollen im Ausland sei es aber empfehlenswert, eine Bescheinigung im Voraus zu beantragen, rät die Deutsche Rentenversicherung. 

Mehr Informationen

www.deutsche-rentenversicherung.de
Themenspecial zu A1-Bescheinigungen der Deutschen Rentenversicherung 

www.bmas.de
Informationen des Bundessozialministeriums

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Autor

Michael J. John