Im Fokus / 15.09.2016

Auf Fallen achten – Vorteile nutzen

„Ohne Nebenjob läuft gar nichts“ – diese Erfahrung machen viele Studenten. Wer BAföG erhält und jobbt, sollte aber aufpassen. Worauf zu achten ist …

Studentin denkt nach – Bildnachweis: wdv © Szekely, Oana

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450-Euro-Grenze gilt auch beim BAföG

Die Hinzuverdienst-Regeln bei der staatlichen Ausbildungsförderung wurden zum Wintersemester 2016/17 angepasst. Für Studenten und Schüler liegt die Grenze für regelmäßige Zusatzeinkünfte nun bei 450 Euro im Monat bzw. 5.400 Euro im Jahr. Das bedeutet: Es gibt für Studenten nun „grünes Licht“ für 450-Euro-Jobs.

Verdienen BAföG-Bezieher in einem dauerhaften Nebenjob zu viel, so gilt das Prinzip: Linke Tasche rein, rechte Tasche raus: Der Hinzuverdienst wird dann fast vollständig auf das Bafög angerechnet, er mindert also die Ausbildungsförderung.

Einkommen im Bewilligungszeitraum entscheidend

Für BAföG-Bezieher kommt es allerdings nicht auf die Einkünfte im jeweiligen Monat an. Entscheidend ist vielmehr, was sie innerhalb eines Bewilligungszeitraums insgesamt verdienen. Bafög wird in der Regel für zwölf Monate bewilligt – meist von Oktober bis zum September des nächsten Jahres. In dieser Zeit dürfen die Studenten – ohne Nachteile – im Standardfall brutto maximal genau 5.416 Euro verdienen. Im Schnitt sind das sogar 451 Euro brutto pro Monat. Es spielt keine Rolle, ob die 5.416 Euro in nur zwei oder zwölf Monaten erzielt werden.

Das bedeutet beispielsweise: Zehn Monate lang dürfen Studenten – ohne Einkommensanrechnung – innerhalb eines Bewilligungszeitraums einen 450-Euro-Job ausüben. Insgesamt kommen sie so auf 4.500 Euro. Es bleibt dann also noch „Luft“ – zum Beispiel für einen kurzen Messejob in den Semesterferien mit einem Bruttolohn von 916 Euro.

Striktes Zuflussprinzip

In puncto Nebeneinkommen ist beim BAföG nicht entscheidend, wann die Einkünfte erarbeitet werden. Wichtig ist vielmehr, wann sie zufließen.

Beispiel: Ein Studienanfänger schafft sich in der Zeit zwischen Abitur und Studienbeginn im Oktober durch einen Aushilfsjob ein schönes finanzielles Polster. Wenn das letzte Arbeitseinkommen noch im September – also vor Studienbeginn – bei ihm eingeht, spielen die Einkünfte vor dem Studium für den BAföG-Antrag keine Rolle. Sollten dagegen beispielsweise 2000 Euro noch Anfang Oktober auf dem Konto des Betroffenen eingehen, so verringert sich der Spielraum für Nebeneinkünfte im Bafög-Bewilligungszeitraum entsprechend. Dann können auch nur noch 3.416 Euro anrechnungsfrei hinzuverdient werden.

Tipp: In einem solchen Falle lohnt es sich, den Arbeitgeber im Aushilfsjob um eine rechtzeitige Abschlagszahlung zu bitten.

Übrigens: Das Zuflussprinzip kann für die Betroffenen natürlich auch Vorteile bringen. Fließt Lohn erst nach dem Ende des Bewilligungszeitraums zu, so wird dieser beim BAföG auch nicht angerechnet.

Höhere Freibeträge

Sind Studenten verheiratet oder haben sie Kinder, so erhöhen sich die Freibeträge für ihre Einkünfte noch deutlich. Zudem gibt es eine Härtefallregelung. Diese greift, wenn ein höheres Einkommen zur Deckung besonderer Kosten der Ausbildung erforderlich ist – etwa für Schulgeld an privaten Einrichtungen.

Tipp: Wenn BAföG beantragt wird, fragen die Ämter nach den voraussichtlichen Einkünften im Bewilligungszeitraum. Es lohnt sich nicht, diese „zu niedrig“ anzusetzen. Wer zuviel verdient, muss dann halt später BAföG zurückzahlen. Denn am Ende des Bewilligungszeitraums wird Spitz auf Knopf abgerechnet. Dann müssen die BAföG-Bezieher ihre Einkünfte offen legen. Pfuschen lohnt sich dabei übrigens nicht. Denn per Datenabgleich kontrollieren die BAföG-Ämter die Angaben der Betroffenen.

Beispiel: Einkommensanrechnung beim BAföG

Bevor Studenten das BAföG wegen zu hohem Einkommen gekürzt wird, wird ein Freibetrag abgezogen.

Nehmen wir an, ein Student verdient im jährlichen Bewilligungszeitraum 6.000 Euro. Seine Einkünfte sind damit zu hoch. Das BAföG-Amt rechnet dann so:

Von den 6.000 Euro gehen 1.000 Euro als Werbungskostenfreibetrag ab. Es bleiben 5.000 Euro. Davon wird nochmals eine Sozialversicherungspauschale von 21,2 Prozent abgezogen. Es bleiben 3.940 Euro. Auf zwölf Monate verteilt sind dies 328 Euro pro Monat. Der (Netto-) Freibetrag für eigenes Einkommen beträgt für ledige Studenten, die kinderlos sind, 290 Euro. Das durchschnittliche Monatseinkommen übersteigt diesen Freibetrag um 38 Euro. Um 38 Euro vermindert sich deshalb das monatliche BAföG.

Nicht am falschen Ende sparen – Rentenversicherungspflicht muss sein

Wer einen Minijob aufnimmt, wird automatisch rentenversicherungspflichtig. Man kann sich aber auch dagegen entscheiden. Dann „spart“ man monatlich bis zu 16,65 Euro. Das klingt verlockend. Wir raten dennoch ab:

Für einen Minijobber im gewerblichen Bereich – also in einem normalen Betrieb und nicht im Privathaushalt – zahlt der Arbeitgeber bereits 15 Prozent an die gesetzliche Rentenversicherung. Dennoch gilt die Zeit des Jobbens nicht als „Pflichtversicherungszeit“. Dafür muss der Minijobber noch 3,7 Prozent dazutun. So kommen unterm Strich 18,7 Prozent zusammen. So hoch ist derzeit der Beitragssatz der gesetzlichen Rentenversicherung.

Für einen Minijobber belaufen sich die Belastungen damit maximal auf (3,7 Prozent von 450 Euro =) 16,65 Euro im Monat und bei einem Job mit monatlichen Einkünften von 200 Euro auf ganze 7,40 Euro im Monat. Diese Beträge werden vom Lohn abgezogen. Wer so viel investiert, für den zählt der Job als rentenversicherungspflichtig.

Volle Leistungen der Rentenversicherung

Die Jobber erwerben dadurch den vollen Versicherungsschutz mit allen Leistungen der gesetzlichen Rentenversicherung – einschließlich Reha-Maßnahmen, Erwerbsminderungsrenten und der Möglichkeit, Riester-Renten staatlich gefördert zu bekommen.

Zum Vergleich: Wer einen 200-Euro-Minijob in einem Betrieb hat, muss dafür in einem Jahr insgesamt (7,40 Euro x 12 =) 88,80 Euro an die Rentenkasse abführen. Da ist schon die Riester-Zulage, die ein Alleinstehender dadurch vom Staat erhalten kann, mit 154 Euro pro Jahr deutlich höher. Zudem fällt natürlich auch die eigene gesetzliche Rente durch die Beiträge etwas höher aus. Andere Vorteile sind aber noch wichtiger:

Versicherungsjahre „sammeln“

So gilt die Zeit des Minijobbens als ganz normale rentenversicherungspflichtige Beschäftigungszeit. Wer viele gesetzliche Versicherungsjahre zusammenbekommt, hat deutliche Vorteile: Dadurch können Studenten dann zum Beispiel möglicherweise mit 65 Jahren die volle Altersrente erhalten – ohne Abschläge. Das gilt aber nur für Rentenversicherte, die besonders viele Versicherungsjahre vorweisen können. Nach 45 Versicherungsjahren hat man nämlich mit 65 Anspruch auf das Altersruhegeld für besonders langjährig Versicherte. Zeiten mit versicherungspflichtigen Minijobs zählen dabei mit, Studienjahre aber nicht.

Auch für den Anspruch auf die Frührente für langjährig Versicherte, die es nach 35 Versicherungsjahren ab 63 Jahren gibt (allerdings mit erheblichen Abschlägen), zählen Zeiten mit versicherungspflichtigen Minijobs voll mit.

Besonders wichtig für Studenten

Das „Sammeln“ von Versicherungsjahren ist für Studenten besonders wichtig. Wer studiert, wird im Normalfall die Rente für besonders langjährig Versicherte nicht erhalten können und vielfach auch nicht die Rente für langjährig Versicherte (ohne den Zusatz „besonders“), also erst mit 67 in Rente gehen können. Denn Studienjahre zählen nicht als Versicherungsjahre. Deshalb ist gerade für Studenten der Minijob eine gute Möglichkeit, um schon frühzeitig Versicherungsjahre zu „sammeln“.

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Steuerfreie Extras vom Chef schaden nicht

In manchen Jobs sind Zusatzverdienste möglich, die die engen Grenzen dessen sprengen, was für BAföG-Bezieher anrechnungsfrei ist. Eine „normale“ Lohnerhöhung ist in solchen Fällen gar nicht erwünscht. Dann lohnt es sich, den Arbeitgeber nach steuerfreien Extras zu fragen.

Welche Einkünfte auf das BAföG angerechnet werden, steht in § 21 des Bundesausbildungsförderungsgesetzes (kurz: BAföG). Für die Ämter kommt es danach auf die „Summe der positiven Einkünfte“ im Sinne des Einkommenssteuergesetzes an. Und die Verwaltungsvorschrift zum BAföG konkretisiert dazu: „Nicht zur Summe der positiven Einkünfte gehören steuerfreie Einnahmen“. Das bedeutet: Was Arbeitgeber steuerfrei zuschießen können, mindert daher auch die staatliche Ausbildungsförderung nicht. Einige Beispiele:

Smartphones, Tablet-PCs und Mini-Notepad vom Chef

Smartphones & Co sind nicht nur angesagt und gerade für Studenten praktisch, sie sind auch steuer- und sozialversicherungsfrei, wenn sie vom Chef als Extraleistung zur Verfügung gestellt werden. Das regelt § 3 Nr. 45 Einkommensteuergesetz. Danach sind steuerfrei „die Vorteile des Arbeitnehmers aus der privaten Nutzung von betrieblichen Datenverarbeitungsgeräten und Telekommunikationsgeräten sowie deren Zubehör“.

Die Steuerbefreiung bezieht sich nicht nur auf das Gerät als solches. Auch die durch die Nutzung anfallenden Grund- und Verbindungsentgelte einschließlich der Gebühren für den Provider sind für den Arbeitnehmer steuer- und sozialversicherungsfrei. Wichtig ist in jedem Fall: Das Gerät muss Eigentum des Arbeitgebers bleiben.

Den Vorteil bei der Sozialversicherung gibt es allerdings nur dann, wenn Arbeitnehmer das Gerät als Gehaltsextra zu ihrem bisherigen Salär bekommen, nicht jedoch bei einer Finanzierung des Geräts per Gehaltsumwandlung. Wenn Ihr Chef Ihnen statt einer steuer- und sozialversicherungspflichtigen Geldprämie ein Smartphone zukommen lässt, hat auch er Vorteile: Er spart nämlich den Arbeitgeberanteil der Sozialversicherungsbeiträge.

Beispiel: Ein Student mit Minijob erhält im Dezember 2013 statt einer freiwilligen Prämienzahlung des Arbeitgebers in Höhe von 700 Euro ein Smartphone von seiner Firma, das er auch privat nutzen darf. Für diesen Vorteil, der ebenfalls rund 700 Euro wert ist. Durch diese Zusatzleistung wird der Mini-Job nicht „gesprengt“. Da diese Leistung nicht sozialversicherungspflichtig ist, zählt sie nämlich nicht mit, wenn zu prüfen ist, ob die 450-Euro-Grenze eingehalten wird. Und genauso wenig zählt sie für das staatlich BAföG zum anrechenbaren Einkommen, da die Leistung steuerfrei ist.

Kindergartenbeiträge vom Chef

Rund fünf Prozent der Studenten haben Kinder. Für sie ist wichtig: Der Arbeitgeber kann zusätzlich zum ohnehin zustehenden Lohn die monatlichen Kindergartenbeiträge übernehmen. Auch dafür fallen weder Steuern noch Sozialversicherungsbeiträge an. Auch das ist im Einkommenssteuergesetz geregelt (§ 3 Nr. 33).

Betriebliche Altersversorgung schon als Student

Bis zu 2.976 Euro pro Jahr beziehungsweise 248 Euro im Monat (gilt für 2016) kann der Arbeitgeber für eine betriebliche Altersversorgung zulegen – und zwar ohne dass für den Arbeitnehmer steuer- und Sozialversicherungsbeiträge anfallen. Auch das steht im Einkommensteuergesetz (§ 3 Nr. 63). Hier bietet sich das Instrument der Entgeltumwandlung an: Ein Teil der erzielten Bruttoeinkünfte wird per Entgeltumwandlung in die betriebliche Altersvorsorge (meist in sogenannte Direktversicherungen) eingezahlt.

Beispiel: Ein Student verdient monatlich 500 Euro. 100 Euro davon fließen jedoch in eine Direktversicherung als früher Beitrag zur Alterssicherung. Der für die Altersvorsorge genutzte Teil des Bruttolohns ist – wenn die Regeln eingehalten werden – weder steuer- noch sozialversicherungspflichtig. Das sozialversicherungspflichtige Einkommen des Betroffenen sinkt damit auf 450 Euro, die Minijob-Grenze wird eingehalten. Und beim BAföG gilt: „Auch solche Leistungen des Arbeitgebers werden beim BAföG nicht angerechnet“, bestätigt das Kölner Studentenwerk.

Das gilt übrigens auch für die Eltern der Betroffenen: Der Teil des Arbeitseinkommens der Mutter oder des Vaters der Studenten, der per Entgeltumwandlung in die betriebliche Altersversorgung fließt, zählt auch für diese nicht zum anrechenbaren Einkommen im Sinne des Bundesausbildungsförderungsgesetzes.

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Nacht- und Sonntagsarbeit: Bitte mit Zuschlag

Wochentags besuchen Studenten tagsüber die Uni. Besonders beliebt sind bei ihnen deshalb zwangsläufig Abend-, Nacht- und Sonntagsarbeiten. Für solche Jobs erhalten viele Arbeitnehmer Zuschläge. Wenn ihre Kollegen diese Zuschläge bekommen, stehen diese auch Studenten zu. Wichtig zudem zu wissen: Beim BAföG schaden diese Zuschläge nicht.

Beispiel: Astrid S. kellnert als Minijobberin – auch oft spät am Abend. Ihre sozialversichert beschäftigten Kollegen bekommen für die Stunden zwischen 22 und 1 Uhr eine Zulage von 20 Prozent. Diese wollte auch Astrid S. von ihrem Chef: Von dem erfuhr sie jedoch, dass die Zuschläge ihr überhaupt keine Vorteile bringen würden – im Gegenteil: Damit werde die Geringfügigkeitsgrenze überschritten. Zudem werde der höhere Lohn direkt wieder vom BAföG abgezogen.

Fakt ist jedoch: Der Chef von Astrid S. muss ihr zum einen die Zuschläge zahlen. Dafür sorgt der arbeitsrechtliche Gleichhandlungsgrundsatz. Astrid S. könnte die Zuschläge also sofort beim Arbeitsgericht einklagen. Genauso wichtig ist jedoch: Die Zuschläge würden weder den Minijob „kaputt machen“ noch ihr beim BAföG schaden. Bei der Sozialversicherung gilt: Nachtarbeits- und Sonntagszuschläge sind innerhalb gewisser Grenzen (siehe unten) sozialversicherungsfrei – und damit gleichzeitig steuerfrei. Beim BAföG gilt: Nachtarbeits- und Sonntagszuschläge werden – soweit sie sozialversicherungs- und steuerfrei sind – nicht auf das BAföG angerechnet. Bei Nachtdiensten von Medizin-Studenten ist damit beispielsweise ein erheblicher Teil der Einkünfte als anrechnungsfrei.

Zuschläge in folgender Höhe sind begünstigt:

  • Bei Sonntagsarbeit: Bis zu 50 Prozent. Beispiel: Stundenlohn 10 Euro: Zuschläge von 5 Euro sind steuer- und sozialversicherungsfrei.
  • Bei Arbeit an gesetzlichen Feiertagen: Bis zu 125 Prozent. Beispiel: Stundenlohn 10 Euro: Zuschläge von 12,50 Euro sind steuer- und sozialversicherungsfrei. Heiligabend und Weihnachten gilt die Steier- und Sozialversicherungsfreiheit sogar für Zuschläge von bis zu 150 Prozent.
  • Bei Nachtarbeit von 20 bis 0 Uhr und von 4 bis 6 Uhr bis zu 25 Prozent. Zwischen 0 und 4 Uhr: bis zu 40 Prozent.

Quelle: § 3b Einkommensteuergesetz

Riester-Vertrag: Mit 5 Euro sind Studenten dabei

Wer einen rentenversicherten Minijob hat, kann die so genannte Riester-Förderung für private Altersvorsorge-Verträge vom Staat beanspruchen. Ein Monat Jobben mit Rentenversicherungspflicht reicht dabei schon, um im jeweiligen Kalenderjahr förderberechtigt zu sein.

Die Förderung kann sich sehen lassen: Es gibt 154 Euro staatliche Grundförderung und dazu noch als Bonbon 200 Euro im ersten Vertragsjahr, wenn der Vertrag vor dem 25. Lebensjahr abgeschlossen wurde. Und dafür müssen Studenten meist nur fünf Euro im Monat selbst einzahlen. Da kostet eine Kinokarte schon mehr.

Um als Student die staatliche Förderung für einen privaten Vertrag zur Altersvorsorge erhalten zu können, muss man ein Drei-Schritt-Programm absolvieren:

  1. Zunächst einmal braucht man einen rentenversicherungspflichtigen Job. Dies wird vielfach ein Minijob sein. Wichtig ist dabei: Man darf die Rentenversicherungspflicht des Minijobs nicht abwählen.
  2. Man muss einen Riester-Vertrag abschließen. Welche Verträge dabei in Frage kommen, können Sie hier nachlesen.
  3. Man muss später die staatliche Zulage beantragen.

Wichtig ist allerdings, dass der Riester-Vertrag genügend „gefüttert“ wird. Denn nur dann gibt es die volle staatliche Zulage. Für Studenten reichen dabei allerdings in der Regel 60 Euro im Jahr beziehungsweise fünf Euro im Monat. Mehr einzuzahlen rentiert sich für Studenten meist nicht.

Generell gilt: Riester-Sparen müssen vier Prozent ihres rentenversicherungspflichtigen Einkommens aus dem Vorjahr abzüglich der staatlichen Zulagen in den privaten Vorsorgevertrag einzahlen, um voll vom Staat gefördert zu werden. Da Studenten in der Regel zuvor keine sozialversicherungspflichtigen Einkünfte erzielt haben, gilt für sie jedoch der Mindestbetrag von 60 Euro im Kalenderjahr.

Mehr Informationen

  • Riester-Rechner
    Mit wenigen Klicks Sparbetrag und staatliche Förderung ausrechnen.
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Autor

Rolf Winkel