Rente / 09.10.2018

DRV-Tagung über Armut in Deutschland

Nordbayerischer Rentenversicherer lädt am Dienstag und Mittwoch Experten zur Diskussion über Ursachen und Strategien im Kampf gegen wirtschaftliche Not.

Bayreuth (drv/sth). Hartz IV, Tafeln, Armut von Kindern, Armut im Alter, arm trotz Arbeit: Das Thema „Armut“ emotionalisiert und polarisiert. Und es wirft viele Fragen auf, zum Beispiel: Was heißt eigentlich Armut? Wer ist wirklich arm? Wie ist es um das Selbstverständnis einer Gesellschaft bestellt, die Armut zulässt? Was bedeutet Armut für die Arbeitsmarktpolitik oder die Altersversorgung? Wird die Grundsicherung im Alter (Sozialhilfe) zur eigentlichen Altersrente? Führt soziale Ungleichheit zu politischer Ungleichheit? Begünstigt Armut politischen Extremismus?

Vertreterinnen aus Rechts- und Sozialwissenschaft, der Deutschen Rentenversicherung, der kirchlichen Wohlfahrtspflege und der Medienwelt wollen Armut bei den Bayreuther Sozialrechtstagen am 9. und 10. Oktober als "komplexes Phänomen mit vielen Facetten" verständlicher machen und Perspektiven eines praxistauglichen Umgangs mit Armutsfragen entwickeln (siehe auch Link unten).

Eingeladen sind alle Interessierten, insbesondere alle, die in der Verwaltung (zum Beispiel in der Sozialversicherung, in der Sozial- oder der Kinder- und Jugendhilfe oder bei den Jobcentern), in der Justiz (zum Beispiel bei Arbeits-, Sozial- und Verwaltungsgerichten) oder als Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte (zum Beispiel als Fachanwälte für Arbeits- und Sozialrecht), aber auch in der Wissenschaft (vor allem an den Universitäten und Fachhochschulen) mit Fragen der Armut befasst sind.

Mehr zum Thema:

www.deutsche-rentenversicherung.de

Link zum Programm der Bayreuther Sozialrechtstage 2018

Autor

 Deutsche Rentenversicherung