Rente / 22.05.2020

Höhere Rente kommt nicht bei allen gleichzeitig an

Die Rentenanpassung zum 1. Juli macht sich für die 21 Millionen Rentner zu zwei unterschiedlichen Zeitpunkten im Geldbeutel bemerkbar.

Bild zum Beitrag "Höhere Rente kommt nicht bei allen gleichzeitig an". Das Bild zeigt eine Frau, die einem älteren Ehepaar ein Schriftstück erklärt.

Berlin (drv/sth). Die rund 21 Millionen Rentner in Deutschland bekommen zum 1. Juli mehr Geld. Grund ist die alljährliche Rentenanpassung. Das Rentenplus wird aber nicht allen Rentnern zeitgleich überwiesen. Darauf weist die Deutsche Rentenversicherung hin. Wann die erhöhte Rente gezahlt wird, hängt vom Zeitpunkt des Rentenbeginns ab: Wer bis März 2004 berentet wurde, erhält die angepasste Rente bereits Ende Juni. Hat die Rente im April 2004 oder später begonnen, wird das Plus erst Ende Juli auf dem Konto sein. Die Zahlung erfolgt automatisch.

In den alten Bundesländern steigen die Renten um 3,45 Prozent, in den neuen Bundesländern um 4,20 Prozent. Der aktuelle Rentenwert – der den monatlichen Rentenanspruch eines Durchschnittsverdieners nach einem Jahr Zahlung von Rentenbeiträgen angibt – erhöht sich damit in Westdeutschland auf 34,19 Euro, der aktuelle Rentenwert (Ost) auf 33,23 Euro. Der aktuelle Rentenwert (Ost) steigt auf 97,2 Prozent des aktuellen Rentenwerts West.

Um wie viel die Rente jeweils steigt, steht in der Rentenanpassungsmitteilung. Sie informiert die Rentnerinnen und Rentner auch darüber, wann der neue Betrag ausgezahlt wird. Der Versand der Rentenanpassungsmitteilungen beginnt am 5. Juni 2020. Wird die geänderte Rente bereits Ende Juni überwiesen, erfolgt die Information bis zum 23. Juni. Bei Zahlungen, die sich erst Ende Juli ändern, wird die Mitteilung bis zum 27. Juli 2020 versandt. Die Auszahlung der Renten erfolgt durch den Renten Service der Deutschen Post AG.

Mehr zum Thema:

www.deutsche-rentenversicherung.de

Informationen der Deutschen Rentenversicherung zur Rentenanpassung 2020

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 Deutsche Rentenversicherung