Rente / 25.05.2021

Renten: Mitteilung kommt nur bei Erhöhung

Da die Renten in den alten Ländern in diesem Sommer nicht steigen, erhalten West-Rentnerinnen und -Rentner auch keine entsprechende Post.

Bild zum Beitrag "Renten: Mitteilung kommt nur bei Erhöhung". Das Bild zeigt die Hände einer Frau, die Münzen aus einer Geldbörse nimmt.

Berlin (dpa/tmn). Die Renten werden in diesem Jahr in den neuen Bundesländern um 0,72 Prozent steigen. Im Westen wird es allerdings keinen Anstieg geben. Darauf weist die Deutsche Rentenversicherung hin. Eine Mitteilung über die jährliche Rentenanpassung wird es daher auch nur für Rentnerinnen und Rentnern mit Arbeitszeiten in den neuen Bundesländern geben. Wer nur in den alten Bundesländern gearbeitet hat, erhält in diesem Jahr keine Rentenanpassungsmitteilung.

Das Plus bei der Rente orientiert sich vor allem an der Entwicklung der Löhne der Beschäftigten des vergangenen Jahres. Da es hier aufgrund der Corona-Pandemie in 2020 keinen Anstieg, sondern sogar ein leichtes Minus gegeben hat, können die Renten in diesem Jahr im Westen nicht angehoben werden. Die Rentengarantie schützt die Rentnerinnen und Rentner aber vor einer Minderung der Renten. Die Rentenerhöhung in den neuen Bundesländern ergibt sich aus der sogenannten Angleichungstreppe im Rahmen der Ost-West-Angleichung der Renten.

Wann die erhöhte Rente an Rentnerinnen und Rentner in den neuen Bundesländern gezahlt wird, hängt vom Zeitpunkt des Rentenbeginns ab: Diejenigen, bei denen die Rentenzahlung bis März 2004 begonnen hat, erhalten das Rentenplus bereits Ende Juni dieses Jahres. Hat der Rentenbezug im April 2004 oder später begonnen, wird das Plus erst Ende Juli auf dem Konto sein. Der Versand der Rentenanpassungsmitteilungen erfolgt schrittweise vom 4. Juni 2021 bis zum 27. Juli 2021. Die erhöhte Zahlung erfolgt automatisch durch den Renten Service der Deutschen Post.

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 Deutsche Presseagentur – Themendienst