Gesundheit / 31.08.2018

Von der Werft in die Reha

Reha-Tour 2018: Teilnehmer der Reha-Tour informieren sich über Reha-Angebot in Oldenburg und bestaunen dicke Pötte.

Bremen (kr) Die Meyer-Werft in Papenburg und das Rehabilitationszentrum Oldenburg standen auf dem Besuchsprogramm der Reha- und Bädertour durch Norddeutschland. Am zweiten Tag der Radtour starteten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer morgens in Lingen. Über 90 Kilometer ging es über Radwege entlang der Ems und des Dortmund-Ems-Kanals bis nach Papenburg. Dort ließ sich die Gruppe bei einer Führung durch die Meyer-Werft in die fast 230-jährige Geschichte des Unternehmens sowie in aktuelle Schiffbauprojekte einführen.

Einen Tag zuvor war die 360 Meter lange neue "AIDAnova" aus der mehr als 500 Meter langen und 70 Meter hohen Halle ans Ausrüstungsdock gezogen worden. Dort wird das 20 Stockwerke hohe Schiff ausgebaut. Die Meyer-Werft ist einer der wichtigsten Arbeitgeber im Emsland. Neben mehr als 3.000 eigenen Beschäftigten sind mehrere Tausend Arbeitsplätze bei Tochtergesellschaften und Zulieferbetrieben in der Region und darüber hinaus von ihrem Erfolg abhängig.

"Unser Ziel ist eine ganzheitliche Rehabilitation"

Am Tag danach stand die erste von zwei Etappen mit mehr als 120 Kilometern auf dem Programm. Zwischenstation auf dem Weg von Papenburg nach Bremen war Oldenburg. Dort informierte sich die Gruppe über die Arbeit des Rehabilitationszentrums, das von drei Oldenburger Krankenhausgesellschaften betrieben wird. Geschäftsführerin Karin Vogel stellte das Zentrum vor. Es bietet 130 ambulante und 350 stationäre Plätze in den Indikationsfeldern Orthopädie, Traumatologie, Kardiologie und Neurorehabilitation. Dazu kommt eine eigene Klinik für geriatrische Rehabilitation.

"Unser Ziel ist eine ganzheitliche Rehabilitation", erklärte Vogel. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Versorgung der Patienten aus der Region. Die Reha-Tour wird in den folgenden Tagen noch Station in Bad Essen machen, ehe sie in Münster endet.

Ziel der Radtour ist es, auf die Rolle der Rehabilitation in medizinischen Versorgung aufmerksam zu machen. Daneben sammeln die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Spenden für den Bundesverband der Kinder-Neurologiehilfe.

Autorenbild

Autor

Dr. Michael Krause