Rente / 23.11.2017

1,5 Millionen zahlten 2015 Höchstbeitrag

Knapp 1,3 Millionen Männer und 203.000 Frauen verdienten im Jahr 2015 über der Beitragsbemessungsgrenze.

Bad Homburg (sth). Wenn es ums Geldverdienen geht, liegen Frauen in deutschen Firmen immer noch deutlich hinter ihren männlichen Kollegen. Das belegen aktuelle Analysen der Deutschen Rentenversicherung, die ihre-vorsorge.de vorliegen. Demnach bezogen im Jahr 2015 knapp 1,5 Millionen Beschäftigte ein Gehalt oberhalb der damaligen Beitragsbemessungsgrenze – darunter fast 1,29 Millionen Männer, aber nur rund 203.000 Frauen. Gegenüber dem Vorjahr stieg die Zahl der versicherungspflichtigen "Grenzverdiener" im Jahr 2015 um etwa 30.000.

Bemerkbar machte sich der Zuwachs beim Gehalt – und bei der Höhe der gezahlten Rentenbeiträge – erneut vor allem bei den Männern in den westlichen Bundesländern. Die Zahl derjenigen, die nicht für ihr gesamtes Einkommen Rentenbeiträge zahlen mussten, stieg gegenüber dem Vorjahr um etwa 28.000 auf knapp 1,2 Millionen. Im Osten Deutschlands ging die Zahl besonders gut bezahlter Beschäftigter dagegen um knapp 5.000 zurück.

Unter den Frauen stieg die Zahl der versicherungspflichtig Beschäftigten, die den Höchstbeitrag an die Rentenversicherung zahlten, in den alten Ländern gegenüber dem Vorjahr um mehr als 10.000 auf rund 174.000. In Ostdeutschland war die Zahl der Arbeitnehmerinnen und Selbstständigen mit einem Verdienst über der damaligen Beitragsbemessungsgrenze von 62.400 Euro dagegen ebenfalls rückläufig: Sie sank um etwa 3.300 auf rund 28.500.

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Autor

Stefan Thissen